Guten Morgen,
Ich weiß garnicht um ehrlich zu sein, wo ich anfangen soll.
Ich will es mal kurz wie möglich und übersichtlich halten.
Über Freunde letztes Jahr habe ich im Winter eine Frau kennengelernt. Wir sind beide 38 Jahre alt. Ich fand sie sehr anziehend, sie mich glaube ich noch mehr. Ich bin beziehungserfahren, langjährig, aber seit 2022 Solo. Seither keine großartigen Dates mehr, konzentriere mich auf mich, meine Urlaube, meine Hobbys. Sie hingegen die letzten 5 Jahre in wechselnden Beziehungen, meistens nach 1 Jahr beendet durch sie oder den Mann, meistens aber durch viel Streit, die Männer waren wohl recht schnell doppelspurig unterwegs, parallel noch auf Tinder angemeldet und sowas.
Ich habe Anfang Jan gemerkt, dass das komplett Fahrt aufnimmt, ihrerseits. Sie glaubt irgendwie in mir jemanden einzigartigen gefunden zu haben. Anfangs ein schönes Gefühl, mittlerweile erdrückt es mich. Wir haben viele Gespräche geführt darüber. Dem anderen Raum geben. Das hält gefühlt 2-3 Tage an, dann geht es wieder von vorne los, sie versucht dann meinen Tag so zu strukturieren, meine Hobbys zu schieben, zu streichen, meinen Tagesablauf zu optimieren, dass ich mehr Zeit für sie habe. Das war anfangs irritierend, da ich das umgekehrt nicht mache und oft das Gefühl habe, ich muss ihr vorschlagen, was sie abends so machen kann, damit sie beschäftigt ist. Außer TV sehen. Ich habe im Forum häufiger über das Problem gelesen, dass das wohl weit verbreitet scheint.
Es ging dann weiter damit, dass sie Urlaube plant, die sie liebt. All Inclusive Hotel, 2 Wochen "nichts tun". Ist garnichts für mich. Ich hatte dieses Jahr 2 Bergtouren geplant, schon vor dem Kennenlernen. Sie informierte sich sofort, wie ich diese Urlaube günstig stornieren kann, obwohl ich das garnicht will und versucht mich ständig zu beschwätzen, was mir gefallen soll und was ich gut finden soll. Das löst in mir große Distanz aus und triggert mich extrem, da das exakt alles Trennungsgründe waren meiner zuletzt 9 Jahre dauernden Beziehung.
Das sind jetzt die negativ-Aspekte. Die Positiv-Aspekte sind, wir können über alles reden, wir haben auch viele gemeinsame Gesprächspunkte, wir verstehen uns einfach gut, ich vertraue ihr, kann mich voll verlassen auf sie und weiß, was ich an ihr habe.
Aber wir finden auf genau jenen Punkten einfach keinen Nenner, weil sie mich ständig sehen will, aber ich meinen Freiraum brauche. Und ich merke, dass ich zunehmend gestresst und unzufrieden werde. Das löst natürlich viel Streit aus.
Ich überlege mehr und mehr, mich zu trennen, aber will mich nicht trennen, weil die positiven Aspekte einfach sehr schön sind. Ich überlege aber, wie das weitergehen soll und habe das Gefühl, wenn wir über das Thema reden, versteht sie mich, für 2-3 Tage, dann verfällt alles ins alte Muster.
Mich wundert es um ehrlich zu sein, wieso sie nicht selber sieht, dass wir in vielen elementaren Punkten ein anderes Bedürfnis nach Nähe haben und sie das ja auch nicht erfüllen kann, wenn sie immer zurück steckt.
Ich merke seit Wochen, dass ich total gestresst bin, weil ich jedes Wochenende Dinge absagen muss, die mir Spaß machen, zb wollten wir mit Freunden in Hamburg auf ein Fußballspiel, sie interessiert sich null für Fußball, wollte auf keinen Fall mit. Also habe ich abgesagt. Zuletzt mit Kollegen hatten wir Seminar von Freitag bis Sonntag früh. Das Seminar hatte mich interessiert, war aber freiwillig. Sie hat so lange herumgenervt, dass ich auf das Seminar schon keine Lust mehr hatte. Und dann sahen wir uns am Samstag abend, um gemeinsam zu kochen, um gemeinsam dann zu quatschen und waren nochmal im Schwimmbad, aber das hätten wir auch an jedem anderen Wochenende machen können. Aber da ist sie null kompromissfähig.
Ich schaffe es aber nicht, diese Beziehung zu beenden, obwohl ich immer jemand war, der sofort Beziehungen beendet hat oder Kennenlernphase, wenn ich mich eingeschränkt gefühlt habe. Wieso schaffe ich das einfach hier nicht?
Ich weiß garnicht um ehrlich zu sein, wo ich anfangen soll.
Ich will es mal kurz wie möglich und übersichtlich halten.
Über Freunde letztes Jahr habe ich im Winter eine Frau kennengelernt. Wir sind beide 38 Jahre alt. Ich fand sie sehr anziehend, sie mich glaube ich noch mehr. Ich bin beziehungserfahren, langjährig, aber seit 2022 Solo. Seither keine großartigen Dates mehr, konzentriere mich auf mich, meine Urlaube, meine Hobbys. Sie hingegen die letzten 5 Jahre in wechselnden Beziehungen, meistens nach 1 Jahr beendet durch sie oder den Mann, meistens aber durch viel Streit, die Männer waren wohl recht schnell doppelspurig unterwegs, parallel noch auf Tinder angemeldet und sowas.
Ich habe Anfang Jan gemerkt, dass das komplett Fahrt aufnimmt, ihrerseits. Sie glaubt irgendwie in mir jemanden einzigartigen gefunden zu haben. Anfangs ein schönes Gefühl, mittlerweile erdrückt es mich. Wir haben viele Gespräche geführt darüber. Dem anderen Raum geben. Das hält gefühlt 2-3 Tage an, dann geht es wieder von vorne los, sie versucht dann meinen Tag so zu strukturieren, meine Hobbys zu schieben, zu streichen, meinen Tagesablauf zu optimieren, dass ich mehr Zeit für sie habe. Das war anfangs irritierend, da ich das umgekehrt nicht mache und oft das Gefühl habe, ich muss ihr vorschlagen, was sie abends so machen kann, damit sie beschäftigt ist. Außer TV sehen. Ich habe im Forum häufiger über das Problem gelesen, dass das wohl weit verbreitet scheint.
Es ging dann weiter damit, dass sie Urlaube plant, die sie liebt. All Inclusive Hotel, 2 Wochen "nichts tun". Ist garnichts für mich. Ich hatte dieses Jahr 2 Bergtouren geplant, schon vor dem Kennenlernen. Sie informierte sich sofort, wie ich diese Urlaube günstig stornieren kann, obwohl ich das garnicht will und versucht mich ständig zu beschwätzen, was mir gefallen soll und was ich gut finden soll. Das löst in mir große Distanz aus und triggert mich extrem, da das exakt alles Trennungsgründe waren meiner zuletzt 9 Jahre dauernden Beziehung.
Das sind jetzt die negativ-Aspekte. Die Positiv-Aspekte sind, wir können über alles reden, wir haben auch viele gemeinsame Gesprächspunkte, wir verstehen uns einfach gut, ich vertraue ihr, kann mich voll verlassen auf sie und weiß, was ich an ihr habe.
Aber wir finden auf genau jenen Punkten einfach keinen Nenner, weil sie mich ständig sehen will, aber ich meinen Freiraum brauche. Und ich merke, dass ich zunehmend gestresst und unzufrieden werde. Das löst natürlich viel Streit aus.
Ich überlege mehr und mehr, mich zu trennen, aber will mich nicht trennen, weil die positiven Aspekte einfach sehr schön sind. Ich überlege aber, wie das weitergehen soll und habe das Gefühl, wenn wir über das Thema reden, versteht sie mich, für 2-3 Tage, dann verfällt alles ins alte Muster.
Mich wundert es um ehrlich zu sein, wieso sie nicht selber sieht, dass wir in vielen elementaren Punkten ein anderes Bedürfnis nach Nähe haben und sie das ja auch nicht erfüllen kann, wenn sie immer zurück steckt.
Ich merke seit Wochen, dass ich total gestresst bin, weil ich jedes Wochenende Dinge absagen muss, die mir Spaß machen, zb wollten wir mit Freunden in Hamburg auf ein Fußballspiel, sie interessiert sich null für Fußball, wollte auf keinen Fall mit. Also habe ich abgesagt. Zuletzt mit Kollegen hatten wir Seminar von Freitag bis Sonntag früh. Das Seminar hatte mich interessiert, war aber freiwillig. Sie hat so lange herumgenervt, dass ich auf das Seminar schon keine Lust mehr hatte. Und dann sahen wir uns am Samstag abend, um gemeinsam zu kochen, um gemeinsam dann zu quatschen und waren nochmal im Schwimmbad, aber das hätten wir auch an jedem anderen Wochenende machen können. Aber da ist sie null kompromissfähig.
Ich schaffe es aber nicht, diese Beziehung zu beenden, obwohl ich immer jemand war, der sofort Beziehungen beendet hat oder Kennenlernphase, wenn ich mich eingeschränkt gefühlt habe. Wieso schaffe ich das einfach hier nicht?