M
Mini12
Gast
Hi,
meine Tandem-Sprachpartnerin(17) hat nun von ihrem Verein vor ein paar Woche ein Schreiben bekommen, dass sie für die Vereinsstrafe aufkommen muss, aber erst vor 3 Tagen geöffnet. Sie dachte, es wäre nur drr Mitgliederbescheid, der immer Anfang Juli kam.
Sie hat einen Behinderten autistischen Menschen zum Handballspiel als Zuschauer ohne Test (aber mit Impfung) hereingelassen, als 2G plus in Innenräumen galt. Der Verein soll um die 10.000 Euro zahlen. Die werden nun vom Verein (Anatuerverein) als Schadensersatz zurückgefordert. Sie hatte damals die Eintrittskarten verkauft und den Einlass geregelt.
Sie sagt: "Ja, habe ich. Aber gemäß Art. 3 Qbs. 3 GG darf niemand wgen seiner Behinderung benachteiligt werden. Wenn sich jemand aufgrund Behinderung nicht testen lassen kann bzw. dies problematisch ist, darf ich ihn nicht als Zuschauer ausschließen, da ich ansonsten gegen Art. 3 Abs. 3 GG verstoßen würde." Außerdem hätte die Person ein Dokument vorgelegt, dass Testen nicht möglich sei und er unterwegs mindestens alle 30 Minuten etwas trinken müsste, sofern er nicht zu Hause ist sowie ein Video eines Selbsttests, auf denen auch ein Wecker sowie ein Handy mit Datumsangabe.
(Zuhause gehen alle 3 Stunden ohne Trinken. Spucktestcenter verlangen aber die Bestätigung, dass 1 Stunde nichts getrunken wurde. Da dass nächste Spucktestcenter aber noch weiter entfernt war, nicht möglich.)
Die Begründung wurde vom Verein bereit aber von der Behörde bereits abgelehnt: "Corona-Verordnungen hätten Vorrang." Zusätzlich vom Mitarbeiter der Stadt: "Hätte der Gesetzgeber Ausnahmen gewollt, hätte er sie geregelt. Für die Maskenpflicht stehen diese ja drinnen, bei Testpflicht nicht und sie müsste offiziell sein. Das Video bzw. Datumsqnzeige könnte gefälscht sein." (Gesprächsprotokoll vom Vereinsvorsteher mit Behördenmitarbeiter wurde als' Anlage nitgeschickt)
Was kann man machen? Wie soll eine Schülerin 10.000 Euro Schadensersatz zahlen? Ihre Familie lebt leider von ALG2 bzw. Aufstockung. Weiterhin traut sie es ihren Eltern nicht zu sagen. Geeade ihre Mutter wird wütend, wenn es um finanzielles geht.
Was soll ich ihr raten?
meine Tandem-Sprachpartnerin(17) hat nun von ihrem Verein vor ein paar Woche ein Schreiben bekommen, dass sie für die Vereinsstrafe aufkommen muss, aber erst vor 3 Tagen geöffnet. Sie dachte, es wäre nur drr Mitgliederbescheid, der immer Anfang Juli kam.
Sie hat einen Behinderten autistischen Menschen zum Handballspiel als Zuschauer ohne Test (aber mit Impfung) hereingelassen, als 2G plus in Innenräumen galt. Der Verein soll um die 10.000 Euro zahlen. Die werden nun vom Verein (Anatuerverein) als Schadensersatz zurückgefordert. Sie hatte damals die Eintrittskarten verkauft und den Einlass geregelt.
Sie sagt: "Ja, habe ich. Aber gemäß Art. 3 Qbs. 3 GG darf niemand wgen seiner Behinderung benachteiligt werden. Wenn sich jemand aufgrund Behinderung nicht testen lassen kann bzw. dies problematisch ist, darf ich ihn nicht als Zuschauer ausschließen, da ich ansonsten gegen Art. 3 Abs. 3 GG verstoßen würde." Außerdem hätte die Person ein Dokument vorgelegt, dass Testen nicht möglich sei und er unterwegs mindestens alle 30 Minuten etwas trinken müsste, sofern er nicht zu Hause ist sowie ein Video eines Selbsttests, auf denen auch ein Wecker sowie ein Handy mit Datumsangabe.
(Zuhause gehen alle 3 Stunden ohne Trinken. Spucktestcenter verlangen aber die Bestätigung, dass 1 Stunde nichts getrunken wurde. Da dass nächste Spucktestcenter aber noch weiter entfernt war, nicht möglich.)
Die Begründung wurde vom Verein bereit aber von der Behörde bereits abgelehnt: "Corona-Verordnungen hätten Vorrang." Zusätzlich vom Mitarbeiter der Stadt: "Hätte der Gesetzgeber Ausnahmen gewollt, hätte er sie geregelt. Für die Maskenpflicht stehen diese ja drinnen, bei Testpflicht nicht und sie müsste offiziell sein. Das Video bzw. Datumsqnzeige könnte gefälscht sein." (Gesprächsprotokoll vom Vereinsvorsteher mit Behördenmitarbeiter wurde als' Anlage nitgeschickt)
Was kann man machen? Wie soll eine Schülerin 10.000 Euro Schadensersatz zahlen? Ihre Familie lebt leider von ALG2 bzw. Aufstockung. Weiterhin traut sie es ihren Eltern nicht zu sagen. Geeade ihre Mutter wird wütend, wenn es um finanzielles geht.
Was soll ich ihr raten?