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Rücksichtsloses eintreiben durch Finanzamt, egal was is!

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F

finanzamtgeschädigter

Gast
Wie schnell alles den Bach runter gehen kann,
oder wie geht es weiter?

Hallo liebe Besucher und Leser,
Ist leider eine relativ lange Geschichte, als Kurzfassung der Versuch in etwas längeren Sätzen zu erklären:
Selbstständigkeit versucht (2001) und nicht genug zum Leben verdient, laden aufgegeben (nach ca. 6 Monaten), 3 Jahre später Prüfung durch Finanzamt Neuburg Schrobenhausen mit der Erkenntnis des Finanz-Beamten Herrn H........ beim Finanzamt Neuburg Schrobenhausen das der GEWINN sich in diesem Zeitraum (6Monate) auf ca. € 60.000,- !!!! Beziffern lässt, sorry aber geben sie einen JOB auf bei dem sie bei einer 50 stunden Woche € 10.000,- NETTO verdienen??? Die SACHE wurde von Herrn H........ (Finanzbeamter Neuburg Schrobenhausen)als Steuerhinterziehung festgesetzt mit einer Steuerforderung von ca. €14.000,- und der Androhung einer Anzeige wegen Steuerhinterziehung! Wir vorgeladen zum Finanzamt zu Herr H........ zur Klärung der Sachlage! Also sind wir hingefahren, und von Herrn H........ mit den TATSACHEN! (Steuertechnisch) vertraut gemacht worden. Meine Frau und ich als Steuerfachlaien wurden gefragt wie das den sein kann, mein Kommentar dazu war:

„...ich kenne mich da nicht aus deshalb hat man ja einen Steuerberater und ich kann ihnen nicht wiedersprechen da Sie ja sagen das es so ist, wenn wir allerdings € 10.000,- monatlich verdient hätten würden wir den Laden mit Sicherheit nicht aufgeben (dieser Satz hat wohl dem Herrn H........ nicht gefallen). Wir hätten da nicht einfach so aufgehört erst recht nicht, weil Nachwuchs unterwegs war!!"....

Nur die Summe scheint mir etwas zu übertrieben zu sein und das da ein Fehler vorliegen muss, wir haben darum gebeten uns die Fehlerhaften Dokumente bekannt zu geben und wir lassen das noch mal prüfen und falls etwas fehlt werden wir es nachreichen, wurde so vom FB Herrn H........ auch so akzeptiert, haben wir auch so gemacht, Dokumente nachgereicht weitere Akten von Zulieferer der Mobiltelefone angefordert, dann persönlich beim FA Abgegeben, mit der Berechnungsaufstellung von unserem Steuerberater mit Hinweis auf den Berechnungsfehler durch den FB Herrn H........, einige zeit später wieder von vorne und das die Akten und Dokumente nicht anerkannt werden mit folgender Rechnungsstellung und sofortiger Zahlungsaufforderung durch das FA, also unser Steuerberater aus allen Wolken gefallen versucht zu vermitteln, wurde abgewimmelt und nach wenigen Kontakten wurde die Kommunikation von seitens des FA eingestellt und unterbunden, von da an nur noch schriftlich, dann von uns der Widerspruch und gang vor das zuständige Finanzgericht (2005) dann lange keine reaktion bis auf Mahnungsschreiben und Pfändungsandrohungen troz laufender Sache!! (anfang 2007) Entschedung des FG mit Sofortiger Ablehnung ohne genaue Begründung, verstehe ich nicht, also hat das FA stur alles abgelehnt was zur Klärung und Bereinigung führen könnte. Tja und jetzt ist es schon soweit das die erste Pfändung durch das Finanzamt durchgeführt wurde (mein Motorrad das BJ. 1994 ist 100.000km auf dem Buckel hat und wenn dann nur noch ca. €500,-wert ist (ist das Verhältnismäßig bei einer Fordehrung von €15.000 bis €17.000 je nach dem welchen Bescheid man für maßgebend befindet????), weil einfach kein Geld da ist um zu bezahlen und auch nicht nachvollziehbar ist warum immer wieder Zahlungsaufforderungen und Pfändungsandrohungen gemacht wurden selbst als das verfahren noch nicht abgeschlossen war, mein Steuerberater sagt das wir da nicht nachgeben dürfen, aber ich habe angst das ich mich noch mehr verschulde nur weil ein Finanzbeamter keinen Fehler einsehen will und dessen Entscheidung anscheinend unantastbar ist was mich in die Armut treibt, meine Familie ist schon zerstört und wir leben getrennt voneinander meine 5 jährige Tochter ist bei der Mutter und ich habe seit Mai endlich eine Anstellung in der ich zwar €1500,- netto verdiene aber nichts übrig bleibt, €500,- Miete; €50,- Abschlagszahlung; €200,- Unterhalt Tochter; ca. €400,- für diverse Ratenzahlungen und klein-Rechnungen (Tel., Internet, Küchenzeile 1,5Jahre alt, und div.) um Altlasten zu bereinigen ( war 3 Jahre Arbeitslos), €100,- Zigaretten (ich weis ist Luxus) und der Rest muß für die restlichen ausgaben und Verpflegung reichen. Wenn ich noch mein altes Auto verliere mit dem ich in die Arbeit fahren muss, (oder 15km einfach zu Fuß laufen?) da keine andere Möglichkeit besteht, oder eine Lohnpfändung stattfindet dann kann sich ja jeder denken was auf Dauer passiert, wobei die Reihenfolge auch umkehrbar ist: Auto weg, irgendwann Job weg, Wohnung weg dann Strasse? oder Lohnpfändung, Wohnung weg und dann Strasse? Wenn ich noch mein altes Auto verliere (jetzt über 230.000km, hatte ich verliehen mit 180.000km vor ca. 8 Monaten!!! Aber das ist eine andere Geschichte die auch noch zur richtigen Zeit aufgearbeitet wird.) mit dem ich in die Arbeit fahren muss, (oder 15km einfach zu Fuß laufen?) da keine andere Möglichkeit besteht, oder eine Lohnpfändung stattfindet dann kann sich ja jeder denken was auf Dauer passiert, wobei die Reihenfolge auch umkehrbar ist: Auto weg, irgendwann Job weg, Wohnung weg dann Strasse? oder Lohnpfändung: Wohnung weg, Auto weg, Job weg und dann die Strasse? Kann man sich wohl aussuchen, ich jedenfalls weis nicht mehr weiter, kann man sich wohl aussuchen, für mich sehe ich nur folgende Möglichkeiten: Entweder das FA Neuburg Schrobenhausen und speziell der FB Herr H........ lenkt ein, oder ich bekomme einen Job in dem ich das doppelte verdiene oder 17000 Menschen denen es besser geht haben nur €1,- übrig den Sie mir schenken, dann würde ich das FA bezahlen auch wenn sie nicht im Recht sind aber ich hätte wieder eine Perspektive um mein Leben wieder in geregelte bahnen zu bekommen. Bin für jede Hilfe dankbar.
Danke das Sie bis hierher ausgehalten haben,

mit herzlichen Grüßen aus Schrobenhausen

.... .........
 
Es kommt in erster Linie drauf an, ob Du regelmäßige Steuererklärungen abgegeben hast - oder nicht. Ist ersteres der Fall dürften keine Nachforderungen bestehen. Hast Du aber keine abgegeben, dann bist Du nach einer gewissen Zeit geschätzt worden und die Forderungen sind rechtskräftig geworden.
 
(anfang 2007) Entschedung des FG mit Sofortiger Ablehnung ohne genaue Begründung

wie ist das zu verstehen? wurde die klage abgewiesen? in einem vollständig abgefassten urteil ist eigentlich immer ne begründung drin...​

..17.000,00 € ist n beachtliches sümmchen. ich kenne jemanden, der hat
500.000,00 € schulden... also lass den kopf nicht hängen! schon mal beim schuldnerberater gewesen? die möglichkeit der privaten insolvenz in erwägung gezogen? ob und wie genau das funktioniert weiß ich nicht, da müsstest du dich informieren.

einen schuldner in den finanziellen ruin zu treiben bringt denen doch auch nix, weil die dann nie zu ihrem geld kommen werden. das finanzamt kann keiner verstehen, außer die die dort arbeiten.​
 
Als ehemaliger Finanzbeamter kann ich sagen, dass die Geschichte soooooo mit Sicherheit nicht stimmt.

Da war also jemand ein halbes Jahr selbständig (Handelsgeschäft, Laden ?), wurstelt sich so durch, meldet das Gewerbe wegen Inrentabilität ab, und nach Jahren kommt auf einmal ein Finanzamtsprüfer, der böse Herr H., daher und stellt für ein halbes Jahr einen Gewinn von 60.000 € fest.Das Finanzgericht bestätigt diesen Gewinn, und der Steuerberater, der offensichtlich sein Geld nicht wert ist, weiß auch nicht so genau, ob sein Mandant nun gerade an +/- Null vorbei geschrammt ist oder doch den Sack Euronen kassiert hat.

Nee, so nicht.

Die Sache muss ganz anders gelaufen sein, und das Finanzamt macht jetzt Druck.

Egal wie, völlig falsch wäre jetzt die Haltung "Ich hab`kein Geld, ihr könnt mich alle mal.". Dann kämst du aus den Gelhaltspfändungen die nächsten 10 Jahre nicht mehr heraus. Es bleibt nur eines: Mit Hilfe des Steuerberaters Zahlungswillen demonstrieren und zu einer Vereinbarung mit dem Finanzamt kommen.

Oder ab in eine der zahlreichen Staaten Ost- oder Südeuropas. Dazu braucht man aber auch die richtige innere LmaA-Einstellung.

chio
 
Es kommt in erster Linie drauf an, ob Du regelmäßige Steuererklärungen abgegeben hast - oder nicht. Ist ersteres der Fall dürften keine Nachforderungen bestehen. Hast Du aber keine abgegeben, dann bist Du nach einer gewissen Zeit geschätzt worden und die Forderungen sind rechtskräftig geworden.

Ja es sind alle erklärungen gemacht worden und auch anstandslos angenommen worden bis auf die aus dem jahr 2001 die ist unter vorbehalt angenommen worden, ich weis zwar nicht warum aber gut.
 
wie ist das zu verstehen? wurde die klage abgewiesen? in einem vollständig abgefassten urteil ist eigentlich immer ne begründung drin...​


..17.000,00 € ist n beachtliches sümmchen. ich kenne jemanden, der hat
500.000,00 € schulden... also lass den kopf nicht hängen! schon mal beim schuldnerberater gewesen? die möglichkeit der privaten insolvenz in erwägung gezogen? ob und wie genau das funktioniert weiß ich nicht, da müsstest du dich informieren.​


einen schuldner in den finanziellen ruin zu treiben bringt denen doch auch nix, weil die dann nie zu ihrem geld kommen werden. das finanzamt kann keiner verstehen, außer die die dort arbeiten.​

Das mit der insolvenz hab ich mir auch schon durch den kopf gehen lassen, nur ist es leider so das die Gläubiger der insolvenz zustimmen müssten in diesem Fall FA und ich glaube nicht das das passieren wird wenn die was haben wollen, und ich habe nie gesagt das ich nicht zahlen will, ich bin nicht mit der entscheidung des FA einverstanden!!
 
Als ehemaliger Finanzbeamter kann ich sagen, dass die Geschichte soooooo mit Sicherheit nicht stimmt.

Da war also jemand ein halbes Jahr selbständig (Handelsgeschäft, Laden ?), wurstelt sich so durch, meldet das Gewerbe wegen Inrentabilität ab, und nach Jahren kommt auf einmal ein Finanzamtsprüfer, der böse Herr H., daher und stellt für ein halbes Jahr einen Gewinn von 60.000 € fest.Das Finanzgericht bestätigt diesen Gewinn, und der Steuerberater, der offensichtlich sein Geld nicht wert ist, weiß auch nicht so genau, ob sein Mandant nun gerade an +/- Null vorbei geschrammt ist oder doch den Sack Euronen kassiert hat.

Nee, so nicht.

Die Sache muss ganz anders gelaufen sein, und das Finanzamt macht jetzt Druck.

Egal wie, völlig falsch wäre jetzt die Haltung "Ich hab`kein Geld, ihr könnt mich alle mal.". Dann kämst du aus den Gelhaltspfändungen die nächsten 10 Jahre nicht mehr heraus. Es bleibt nur eines: Mit Hilfe des Steuerberaters Zahlungswillen demonstrieren und zu einer Vereinbarung mit dem Finanzamt kommen.

Oder ab in eine der zahlreichen Staaten Ost- oder Südeuropas. Dazu braucht man aber auch die richtige innere LmaA-Einstellung.

chio

Ja da hast du schon recht es ist in der tat etwas anders abgelaufen, ich kann mal ein beispiel vorgeben und dann musst du mal überlegen wie das gerechnet wird ok, denn als ehemaliger müsstest du dich ja auskennen.

also z.b.

beim mobilfunkdistributor 10 Handys geordert stk.preis 300,- ek

im geschäft 10 Laufzeitverträge abgeschlossen mit zugabe dieser Handys zu je 1,- pro stück (bin ja dof und schenke jedem 299,-)

6 wochen später (war damals standard zeitraum) die provisionen für die Mobilfunkverträge + Mengenbonus sagen wir mal 340,- pro stk. als gutschrift/bzw Überweisung bekommen.

Aber jetzt kommt der Haken, in dem abrechnungsmonat in dem die geräte angeschafft wurden sind 3000,- ausgaben für einkauf verbucht worden und die geräte sind auch in dem selben monat wieder Verkauft worden aber der FB hat nicht eingesehen das die geräte für 1,- über den Ladentisch gegangen sind und hat den verkaufspreis anhand dem einkaufspreis berechnet wodurch ich laut seiner rechnung mindestens 3000,- + xxxx,- (Verkufsaufschlag) eingenommen habe, und sechs wochen später hab ich dann auch noch die provision von 3400,- kassiert das macht dann zusammen ?????,- und wieviel steuer mussich davon bezahlen???

so mal schuen was du mir darauf sagst, aber ich muss auch sagen das ich die verwunderung absolut verstehe aber das ist damals so gelaufen sorry
 
Wobei letzteres garantiert nicht stimmt: Das Finanzamt muß der Insolvenz keineswegs zustimmen. Wenn sie damit nicht einverstanden sind, wird die Insolvenz trotzdem stattfinden können.
 
Es bleibt nur eines: Mit Hilfe des Steuerberaters Zahlungswillen demonstrieren und zu einer Vereinbarung mit dem Finanzamt kommen.

chio

ja und was soll das für eine vereinbarung sein jeden monat 20,- zahlen? des reicht ja nicht mal für die zinsen und gebühren
 
Den Fall kann man hier im Forum sicher nicht aufdröseln.
Ich verstehe das Beispiel so, dass der Beamte dir als Einnahmen nicht nur die Provision von 3400 € (da wäre ja nichts gegen einzuwenden) sondern auch FIKTIVE Verkaufserlöse der Handys von 3000 plus Gewinnaufschlag als Einnahmen zugerechnet hat. Und das Finanzgericht das ebenfalls für richtig befand.
Da stellt sich die Frage: Mit welcher Begründung hat er das gemacht und das FG das abgesegnet? IRGENDEINE muss es dafür ja gegeben haben. Insbesondere wenn es keinen Geldfluss gab, kann das FA nicht einfach einen unterstellen.

Zu den Schulden: 20 € Monatsrate sind in der Tat lächerlich. Dann kann man es auch lassen.

chio
 
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