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Rede ich mir ein, schwul zu sein?

Anton70

Neues Mitglied
Ich bin 58 Jahre alt und seit 28 Jahren mit einer Frau verheiratet. Bis zur Heirat war ich mit Sicherheit heterosexuell mit seltenen homosexuellen Fantasien. Diese wurde im Laufe der Zeit stärker und sind seit einigen Jahren schon exklusiv, insbesondere bei der Masturbation. In der Öffentlichkeit schaue ich nie nach Männern, finde sie unattraktiv. Zu Frauen schaue ich immer noch instinktiv, aber nur noch auf den ersten Blick. Zum Testen schaue ich mir oft Pornografie mit Frauen an, stelle aber keine Erregung mehr fest.
Die Gefühl von schwul zu sein, habe ich eigentlich nur intensiv, wenn ich alleine bin oder bei der Masturbation, im öffentlichen Raum nie.
Bisher hatte ich erst ein reales sexuelles Erlebnis mit einem Mann, allerdings nur Oralsex und gegenseitige Masturbation.

Ich empfand es sehr erregend, allerdings fühlte es sich manchmal fremd an, einen Mann zu streicheln.

Danach dachte ich für ein paar Stunden ganz sicher wieder heterosexuell zu sein. Erst am nächsten Tag kamen die Fantasien zurück.
 
Naja, streicheln und oral/manuell befriedigen ist schon was anderes.
Gibt genug Männer, die keinen Bock auf Zärtlichkeit mit einem anderen Mann haben, ihn aber gerne als Sexmaschine nutzen.
Lieber TE, wie ist das Intimleben mit deiner Frau?
Du schreibst, dass du seit der Heirat auf Männer sexuell reagierst.
Hattest du vor der Ehe heterosexuelle Erfahrungen?
Zum Testen schaue ich mir oft Pornografie mit Frauen an, stelle aber keine Erregung mehr fest.
Ich würde die Pornos mal ganz lassen.
 
Sexualität ist ein Spektrum, es gibt nicht nur A, B oder C. Heterosexuell zu sein und trotzdem gefallen an gleichgeschlechtlichen Fantasien zu finden schließt sich keinesfalls aus. Es wird nur in unserer toxisch-patriarchalen Gesellschaft für Männer als unnormal erklärt. Was es aber nicht ist. Lass die Pornos mal sein und nutz nur deine Fantasie und sei entspannt dir selbst gegenüber.
 
Bis zur Heirat war ich mit Sicherheit heterosexuell mit seltenen homosexuellen Fantasien. Diese wurde im Laufe der Zeit stärker und sind seit einigen Jahren schon exklusiv, insbesondere bei der Masturbation.

Du warst da längst kein Orientierung suchender Teenie mehr.

Hetero =
Anziehung zum anderen Geschlecht

Homo =
Anziehung zum eigenen Geschlecht

Bi =
Anziehung zu beiden Geschlechtern, Ausprägung individuell.

In der Öffentlichkeit schaue ich nie nach Männern, finde sie unattraktiv.

Wie hast du einen Mann für eine sexuelle Erfahrung gefunden, nach welchen Kriterien ausgewählt und wie konntest du dich auf Sex einlassen, wenn er für dich unattraktiv war?

Bisher hatte ich erst ein reales sexuelles Erlebnis mit einem Mann, allerdings nur Oralsex und gegenseitige Masturbation.
Ich empfand es sehr erregend, allerdings fühlte es sich manchmal fremd an, einen Mann zu streicheln.

Finde ich nicht überraschend, wenn es das erste Mal war. Es war ja somit völlig neu.


Wir werden von Kindheit an vollgestopft mit merkwürdigen, moralisierenden Weisheiten, Ansichten, Wertungen, und das beeinflusst unser eigenes Denken enorm.
Mach dich frei von solch überflüssigem Kram und lebe aus, was du leben möchtest.
 
Und da sind wir wieder beim längst Bekanntem: Es kann bedeuten, Andere zu verletzen, es kann zur Trennung kommen und/oder Kompromisse eingehen.

Und das muss jeder für sich entscheiden, welchen Rahmen er sich steckt.

Sich auszuleben muss nicht bedeuten, sich kompromisslos und rücksichtslos auszuleben.
Kann man natürlich.
Ebenso wie man sich alles verkneifen und Verbitterung aufbauen kann.
 

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