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Quarterlife-Crisis im 2. Studium

In einer Ausbildung wird all das besser wenn du dich diesmal vorher ausreichend informierst.
Ist das garantiert, also ist da eine gewisse Chance, dass es genauso stressig wie das Studium wird? Also wenn man z.B. die Ausbildung verkürzt und weil man viel weniger Freizeit als im Studentenleben hat. Muss man nach der Arbeit/Berufsschule lernen, um genug vorbereitet zu sein?

Momentan fühl ich mich in jeglicher Hinsicht wie ein Loser und habe das Gefühl, dass mich auch eine Ausbildung an den Rand eines Nervenzusammenbruchs führen wird, aufgrund der Anwesenheitspflicht. Das beschäftigt mich alles irgendwie zu sehr und kriege Zukunftsängste, kann mich nicht mal gescheit auf die Prüfungen vorbereiten mit diesen Hintergedanken.
Schlimmstenfalls ist für dieses Jahr der Zug schon abgefahren dann bewirbst du dich eben für 2023. Die Zeit dazwischen solltest du eingeschrieben bleiben, als Studi hast du deutlich mehr Vorteile. Nebenher arbeiten (vlt. sogar im zukünftigen Ausbildungsbetrieb) geht ja trotzdem.
Wahrscheinlich ist er das schon für dieses Jahr, da ich noch die Prüfungen, die im nächsten Monat anstehen, bestehen will, falls ich dann doch weiterstudieren sollte. Wie gesagt, alles unsicher zur Zeit.

Weißt du grad, ob es da rechtliche Konsequenzen (Steuergelder, Kindergelder), wenn ich als Scheinstudent erwischt werde? Bzw. ob ich als Scheinstudent auch Werkstudententätigkeit annehmen kann, um mehr zu verdienen?
 
Ich würde dir keine Ausbildung raten.
Wenn du schon Abi hast, geh am besten studieren.
Zumal du mit der Ausbildung nie so viel bekommst wie mit Studium.
Und wenn du eh schon länger studiert hast, kommst du eh nur noch schwer in eine Ausbildung rein (ich rede von Anwesenheitspflicht usw)
 
Wenn dich ein Studium überfordert, würde ich eine Verkürzung einer Ausbildung in deiner aktullen Verfassung nicht empfehlen, weil es stressig wird.

Ein duales Studium erst recht nicht in deiner aktuellen Verfassung empfehlenswert, da es stressiger ist als ein Vollzeitstudium, da Ausbildung + Berufsschule + Studium.

Berufsbegleitendes Studium nach der Ausbildung in deiner aktuellen Verfassung kann man auch ausschließen, da es auch viel stressiger ist als Vollzeitstudium.

Zuerst musst du dich (Körper & Psyche) stabilisieren. Erst dann bist du belastbar. Und nichts übestürzen!

Ich habe 2 Semester Vollzeit studiert. Wegen Depressionen abgebrochen. Dann eine Therapie gemacht. Anschließend eine Ausbildung (ohne Verkürzung). Und dann berufsbegleitend studiert.
 
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