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Gast
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Hallo,
seit 4,5 Jahren arbeite ich als Praxismitarbeiter zusammen mit meiner Lebensgefährtin. Sie ist selbstständige Notärztin in Bayern und da ich auch für die Dokumentation der Notarzteinsätze (Notarztprotokoll) zuständig bin, musste ich von Seiten eines großen bayerischen Rettungsdienstunternehmens vieles ertragen. Eigentlich würde man ja erwarten, dass die Rettungsdienstunternehmen nicht nur "sozial" gegenüber den Patienten eingestellt sind, sondern auch gegenüber anderen Menschen und externem Personal. Aber welchen Psychoterror und Demütigungen ich in den Jahren erleben musste, kann sich nur jemand vorstellen der meine Geschichte kennt.
Wie gesagt, fahre ich seit 2008 mit meiner Lebensgefährtin mit, um ihr die Bürokratie abzunehmen so dass sie mehr Zeit zur Versorgung für die Patienten hat.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich keinerlei Rettungsdienstliche oder medizinische Ausbildung habe, was für die Dokumentation auch nicht vorgeschrieben ist.
Auf jeden Fall, hat man mich von Anfang an gemobbt und tyranisiert wo man nur konnte. Man hat von Anfang an versucht, dass ich freiwillig gehe und zu Hause bleibe. Man hat mich als "kleines, dummes A*******" beschimpft, mich gestossen, keinerlei Beachtung etc geschenkt. Allerdings verlangte man von mir, dass ich von Anfang an tatkräftig dazu helfe, wenn es um das Tragen des RTW-Equipments oder das Heruntertragen des Patienten etc. ging, was ja eigentlich für mich eine Selbstverständlichkeit war. Es ging allerdings soweit, dass ich zum Schluß nur noch der "Trage-Depp" und "laufende Schreibbrett" war und man mich zum Schluss noch den RTW-Patientenraum saubermachen ließ, während das Rettungsdienstpersonal während des Einsatzes an ihren Privathandys spielten, während ich das gesamte Equipment schleppen musste. Das habe ich mir alles in den vergangenen Jahren bieten lassen ohne zu meckern. Sogar, dass meine Lebensgefährtin von manchem Rettungsdienstpersonal "angefasst" wurde, aber das scheint ja im Rettungsdienst völlig normal zu sein, selbst bei der Herzdruckmassage kam es vor, dass der Kollegin auf den Hintern geschlagen wurde.
Vor einigen Wochen wurden meine Lebensgefährtin und ich völlig überraschend mit schriftlichen Beschwerden von Rettungsassistenten (ausschließlich männlichen) und einem Patientenangehörigen (der sehr wahrscheinlich ein Bekannter der RA`s war) konfrontiert und wir wurden zu einem Gespräch zum Rettungsdienstzweckverband gebeten. Zu den Beschwerden (ich würde rettungsdienstliche und ärztliche Aufgaben während eines Notarzteinsatzes übernehmen), lässt sich nur soviel sagen, alle Beschwerden sind Lügen und Unterstellungen. Wie gesagt, dass einzige was ich neben der Dokumentation getan habe, war das Tragen des Equipments/Patient und vielleicht mal das Halten einer Infusion bzw. die Hand des Patienten). Jeder normale Mensch kann solche Dinge tun, auch wenn er keine Ausbildung hat.
Vor wenigen Tagen fand das Gespräch beim Rettungsdienstzweckverband statt. Wie es dort abgelaufen ist, kann man sich gut vorstellen. Es war der blanke Horror. 4 Leute vom Rettungsdienstunternehmen (Kreisverbandsgeschäftsführer, Rettungsdienstleiter und 2 RA`s, Geschäftsführer des Rettungsdienstzweckverbandes und der Ärztliche Leiter Rettungsdienst).
Meine Lebensgefährtin und ich, wurden aufgefordert keinerlei Stellungnahme zu den Vorwürfen zu geben, da man unsere Sicht der Dinge nicht hören wolle. Es ginge einzig und alleine darum, wie man mit mir weiter umgehen würde. Entzug der Erlaubnis zum Begleiten der NA während des Transportes oder unter anderen Bedingung die Erlaubnis weiterhin zu erteilen.
Man entschied sich dazu, dass ich weiterhin am Einsatzort sein darf aber nur noch unter folgenden Bedingungen:
3 Meter Abstand zum Patienten, NA und Rettungsdienstpersonal. In einer Ecke stehen mit NA-Protokoll und Kugelschreiber.
Keinerlei Hilfeleistung, auch dann nicht wenn nur meine Lebensgefährtin und ich alleine am Einsatzort sind.
In Zukunft nur noch mit Zivilkleidung, statt mit Arbeitsschutzkleidung (Orangene Jacke mit Sicherheitsstreifen).
Sollte meine Lebensgefährtin Hilfe benötigen und das Rettungsdienstpersonal noch nicht vor Ort sein, hat sie sich Hilfe von Angehörigen oder Passanten auf der Straße zu holen.
Ich darf selbst bei einem reanimationspflichtigen Patienten nicht mehr helfen.
Patiententransport nur noch auf dem Beifahrersitz des RTW oder NEF, wobei die Dokumentation dadurch nicht möglich sein wird.
Dies wurde beschlossen ohne das meine Lebensgefährtin oder ich dazu etwas sagen durften!
Danach waren wir beide fix und fertig. Sie haben mich dermaßen gedemütigt und erniedrigt, wie man es eigentlich nicht tut und von einem Rettungsdienstunternehmen nicht erwarten kann. So eine Behandlung ist Menschenunwürdig und widerspricht allen Grundsätzen der Menschlichkeit. Und so eine Rettungsdienstunternehmen, darf Patienten versorgen!! Man kann nur noch den Kopf schütteln!!
Vielleicht könnt ihr mir ja einen Tipp geben. Soll ich den Kram hinwerfen oder mich weiterhin so demütigen lassen?
Viele Grüße
seit 4,5 Jahren arbeite ich als Praxismitarbeiter zusammen mit meiner Lebensgefährtin. Sie ist selbstständige Notärztin in Bayern und da ich auch für die Dokumentation der Notarzteinsätze (Notarztprotokoll) zuständig bin, musste ich von Seiten eines großen bayerischen Rettungsdienstunternehmens vieles ertragen. Eigentlich würde man ja erwarten, dass die Rettungsdienstunternehmen nicht nur "sozial" gegenüber den Patienten eingestellt sind, sondern auch gegenüber anderen Menschen und externem Personal. Aber welchen Psychoterror und Demütigungen ich in den Jahren erleben musste, kann sich nur jemand vorstellen der meine Geschichte kennt.
Wie gesagt, fahre ich seit 2008 mit meiner Lebensgefährtin mit, um ihr die Bürokratie abzunehmen so dass sie mehr Zeit zur Versorgung für die Patienten hat.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich keinerlei Rettungsdienstliche oder medizinische Ausbildung habe, was für die Dokumentation auch nicht vorgeschrieben ist.
Auf jeden Fall, hat man mich von Anfang an gemobbt und tyranisiert wo man nur konnte. Man hat von Anfang an versucht, dass ich freiwillig gehe und zu Hause bleibe. Man hat mich als "kleines, dummes A*******" beschimpft, mich gestossen, keinerlei Beachtung etc geschenkt. Allerdings verlangte man von mir, dass ich von Anfang an tatkräftig dazu helfe, wenn es um das Tragen des RTW-Equipments oder das Heruntertragen des Patienten etc. ging, was ja eigentlich für mich eine Selbstverständlichkeit war. Es ging allerdings soweit, dass ich zum Schluß nur noch der "Trage-Depp" und "laufende Schreibbrett" war und man mich zum Schluss noch den RTW-Patientenraum saubermachen ließ, während das Rettungsdienstpersonal während des Einsatzes an ihren Privathandys spielten, während ich das gesamte Equipment schleppen musste. Das habe ich mir alles in den vergangenen Jahren bieten lassen ohne zu meckern. Sogar, dass meine Lebensgefährtin von manchem Rettungsdienstpersonal "angefasst" wurde, aber das scheint ja im Rettungsdienst völlig normal zu sein, selbst bei der Herzdruckmassage kam es vor, dass der Kollegin auf den Hintern geschlagen wurde.
Vor einigen Wochen wurden meine Lebensgefährtin und ich völlig überraschend mit schriftlichen Beschwerden von Rettungsassistenten (ausschließlich männlichen) und einem Patientenangehörigen (der sehr wahrscheinlich ein Bekannter der RA`s war) konfrontiert und wir wurden zu einem Gespräch zum Rettungsdienstzweckverband gebeten. Zu den Beschwerden (ich würde rettungsdienstliche und ärztliche Aufgaben während eines Notarzteinsatzes übernehmen), lässt sich nur soviel sagen, alle Beschwerden sind Lügen und Unterstellungen. Wie gesagt, dass einzige was ich neben der Dokumentation getan habe, war das Tragen des Equipments/Patient und vielleicht mal das Halten einer Infusion bzw. die Hand des Patienten). Jeder normale Mensch kann solche Dinge tun, auch wenn er keine Ausbildung hat.
Vor wenigen Tagen fand das Gespräch beim Rettungsdienstzweckverband statt. Wie es dort abgelaufen ist, kann man sich gut vorstellen. Es war der blanke Horror. 4 Leute vom Rettungsdienstunternehmen (Kreisverbandsgeschäftsführer, Rettungsdienstleiter und 2 RA`s, Geschäftsführer des Rettungsdienstzweckverbandes und der Ärztliche Leiter Rettungsdienst).
Meine Lebensgefährtin und ich, wurden aufgefordert keinerlei Stellungnahme zu den Vorwürfen zu geben, da man unsere Sicht der Dinge nicht hören wolle. Es ginge einzig und alleine darum, wie man mit mir weiter umgehen würde. Entzug der Erlaubnis zum Begleiten der NA während des Transportes oder unter anderen Bedingung die Erlaubnis weiterhin zu erteilen.
Man entschied sich dazu, dass ich weiterhin am Einsatzort sein darf aber nur noch unter folgenden Bedingungen:
3 Meter Abstand zum Patienten, NA und Rettungsdienstpersonal. In einer Ecke stehen mit NA-Protokoll und Kugelschreiber.
Keinerlei Hilfeleistung, auch dann nicht wenn nur meine Lebensgefährtin und ich alleine am Einsatzort sind.
In Zukunft nur noch mit Zivilkleidung, statt mit Arbeitsschutzkleidung (Orangene Jacke mit Sicherheitsstreifen).
Sollte meine Lebensgefährtin Hilfe benötigen und das Rettungsdienstpersonal noch nicht vor Ort sein, hat sie sich Hilfe von Angehörigen oder Passanten auf der Straße zu holen.
Ich darf selbst bei einem reanimationspflichtigen Patienten nicht mehr helfen.
Patiententransport nur noch auf dem Beifahrersitz des RTW oder NEF, wobei die Dokumentation dadurch nicht möglich sein wird.
Dies wurde beschlossen ohne das meine Lebensgefährtin oder ich dazu etwas sagen durften!
Danach waren wir beide fix und fertig. Sie haben mich dermaßen gedemütigt und erniedrigt, wie man es eigentlich nicht tut und von einem Rettungsdienstunternehmen nicht erwarten kann. So eine Behandlung ist Menschenunwürdig und widerspricht allen Grundsätzen der Menschlichkeit. Und so eine Rettungsdienstunternehmen, darf Patienten versorgen!! Man kann nur noch den Kopf schütteln!!
Vielleicht könnt ihr mir ja einen Tipp geben. Soll ich den Kram hinwerfen oder mich weiterhin so demütigen lassen?
Viele Grüße