Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Psychische Erkrankung und Ämter

Hanichan

Aktives Mitglied
Guten Abend

Ich hab eine Frage ich weiß nicht ob mein Beitrag bzw Anliegen diesem Bereich passt falls ja schildere ich kurz die Situation, ich bin 28 Jahre alt und hatte zwei Jahre eine ambulante Therapie aufgrund beruflicher Überlastung. Dann kammen die anderen Diagnosen wie Depression, soziale Ängste, panickattacke. War dieses Jahr zwei Mal in einer Klinik und da Kamm raus das ich an einer Essstörung leide und an einer Persönlichkeitsstörung. Und habe auch häufiger Suizid Gedanken. Ich nehme auch pflanzliche Antidepressiva die mir da etwas gut helfen. Aber weil ich keine normale Antidepressiva nehmen will würde die ambulante Therapie abgebrochen. So da ich aber nicht arbeiten kann weil ich mit dem Leistungsdruck, dem Stress und der Hektik und Kritik sowie Verantwortung nicht umgehen kann, weil ich dadurch ja auch erkrankt bin. Ich bekomme vom Jobcenter soziale Hilfe, aber die wollen mich beim ärztlichen Dienst vorstellen für eine Maßnahme zur beruflichen Rehabilitation, sowie Feststellung meines Zustandes. Da ja meine ambulante Therapie beendet ist wäre das ja jetzt der Fall. Ich hab ehrlich gesagt Angst davor da ich nicht arbeiten kann bzw nicht mehr arbeiten will in Vollzeit und auch nicht unter dem Druck. Was kann man da machen, denn ich hab wirklich Angst da nicht ernst genommen zu werden und dann das ich wieder Vollzeit arbeiten geschickt werde und als gesund eingestuft werde.

Danke

Liebe Grüße
 
Hallo Hanichan,

ich kenne manches deiner Schilderungen leider selbst nur zu gut! Erkundige doch mal bei dem*der Arzt*Ärztin deines Vertrauens / Sozialverband VdK Deutschland / Integrationsfachdienst bezüglich eines Antrags auf Feststellung des Grads der Behinderung und (Teil-)Erwerbsminderungsrente.
 
Hallo,

Aus purer Langeweile geht ja keiner in die Klinik - dass ist ja schonmal ein gutes Zeichen, dass du tatsächlich krank bist und du an dir arbeiten möchtest.
Das ist eben das Problem, wenn man krank ist, ohne krank auszusehen....
Warte mal den Termin ab, die sind meistens nett und schauen sich deinen Fall einfach mal an.
Wenn du so instabil bist, kommt eine Reha erstmal nicht in Frage, für die Maßnahmen bist du wahrscheinlich überqualifiziert, wenn du eine Berufsausbildung hast.
Du kannst dich auch einfach krank schreiben lassen, dann lassen die dich nach dem Termin in Ruhe.

Aber die viel wichtigere Frage ist ja: was brauchst du jetzt? Nochmal Klinik? Hilfe zur Stabilisierung? Ein offenes Ohr?
Was kannst DU jetzt für dich tun?

Was spricht gegen Antidepressiva?
 
Im Prinzip hast du wenig zu befürchten.
Da du nicht mehr in Therapie bist soll jetzt von ärztlicher Seite festgestellt werden, ob du überhaupt arbeitsfähig bist.
Du bist momentan wahrscheinlich nicht krankgeschrieben so das man herausfinden möchte, wie man dich gesundheitlich einstufen soll. Es würde dir ja auch nichts bringen, wenn dir ständig Jobs angeboten werden, die du aktuell gar nicht bewältigen könntest.
Alao lässt man dich jetzt ärztlich begutachten, um dann das weitere Vorgehen zu planen.
 
Da rennst du, TE, bei mir grad offene Türen ein....
Psychische Erkrankungen und Ämter, da passt was ganz und gar nicht zusammen.
Entweder, sie helfen gar nicht erst - oder aber sie werfen einen, wenn man "unbequem" wird aufgrund der Erkrankung, schlichtweg raus.
Oder - wie bei mir im Falle des MDKs - nehmen eine überhaupt nicht ernst (ich musste Kniebeugen machen, auf und ab hüpfen und auf einem Bein stehen; danach war ich "gesund"....🙄... Öhm? Es ging um meine PSYCHE!)
Und nun warf mich der SPDI vor Ort raus, weil cih ZU sehr "psychisch krank" bin.
Ja, was denn nun?!? 🤔
Was du vorrangig brauchst, ist erstmal einen guten Hausarzt, der dich ernst nimmt und hinter dir steht. Solche Hausärzte hatte ich an meinen vorigen Wohnorten; sie waren Gold wert und ohne sie wäre alles nicht gegangen.
Viel Glück und Erfolg!
 
Hallo Hanichan,

ich kenne manches deiner Schilderungen leider selbst nur zu gut! Erkundige doch mal bei dem*der Arzt*Ärztin deines Vertrauens / Sozialverband VdK Deutschland / Integrationsfachdienst bezüglich eines Antrags auf Feststellung des Grads der Behinderung und (Teil-)Erwerbsminderungsrente.

Hi danke dir für den Tipp, aber wenn ich das mit der Feststellung der Behinderung mache und das mit der Erwerbsminderung Rente da hab ich Angst Danach zu fragen weil ich ja 28 Jahre alt bin und eigentlich arbeiten muss
 
Hallo,

Aus purer Langeweile geht ja keiner in die Klinik - dass ist ja schonmal ein gutes Zeichen, dass du tatsächlich krank bist und du an dir arbeiten möchtest.
Das ist eben das Problem, wenn man krank ist, ohne krank auszusehen....
Warte mal den Termin ab, die sind meistens nett und schauen sich deinen Fall einfach mal an.
Wenn du so instabil bist, kommt eine Reha erstmal nicht in Frage, für die Maßnahmen bist du wahrscheinlich überqualifiziert, wenn du eine Berufsausbildung hast.
Du kannst dich auch einfach krank schreiben lassen, dann lassen die dich nach dem Termin in Ruhe.

Aber die viel wichtigere Frage ist ja: was brauchst du jetzt? Nochmal Klinik? Hilfe zur Stabilisierung? Ein offenes Ohr?
Was kannst DU jetzt für dich tun?

Was spricht gegen Antidepressiva?

Hi ja da hast du Recht nur wie es mir mitgeteilt wurde ist das ich nur anhand der Befunde begutachtet werden ob ich arbeiten kann. Davor hab ich halt Angst das es falsch begutachtet wird. Was ich jetzt brauche erstmal ein offenes Ohr um überhaupt mit der Krankheit gut umzugehen bzw diese zu akzeptieren. Und dann Schritt für Schritt neue Therapie suchen für Essstörung usw. Aber so voll arbeiten wie damals kann ich das nicht mehr bzw will das nicht mehr.
 
Im Prinzip hast du wenig zu befürchten.
Da du nicht mehr in Therapie bist soll jetzt von ärztlicher Seite festgestellt werden, ob du überhaupt arbeitsfähig bist.
Du bist momentan wahrscheinlich nicht krankgeschrieben so das man herausfinden möchte, wie man dich gesundheitlich einstufen soll. Es würde dir ja auch nichts bringen, wenn dir ständig Jobs angeboten werden, die du aktuell gar nicht bewältigen könntest.
Alao lässt man dich jetzt ärztlich begutachten, um dann das weitere Vorgehen zu planen.

Hi also ich bin trotzdem weiter krankgeschrieben nur das Jobcenter will dann trotzdem prüfen durch den ärztlichen Dienst ja ob ich wieder arbeiten kann und dann eben duch die Wiedereingliederung mit Reha und Maßnahmen. Die begutachten nur die ganzen Befunde mehr nicht. Und das macht mir Angst den durch die ganze berufliche Belastung bin ich psychisch erkrankt.
 
Da rennst du, TE, bei mir grad offene Türen ein....
Psychische Erkrankungen und Ämter, da passt was ganz und gar nicht zusammen.
Entweder, sie helfen gar nicht erst - oder aber sie werfen einen, wenn man "unbequem" wird aufgrund der Erkrankung, schlichtweg raus.
Oder - wie bei mir im Falle des MDKs - nehmen eine überhaupt nicht ernst (ich musste Kniebeugen machen, auf und ab hüpfen und auf einem Bein stehen; danach war ich "gesund"....🙄... Öhm? Es ging um meine PSYCHE!)
Und nun warf mich der SPDI vor Ort raus, weil cih ZU sehr "psychisch krank" bin.
Ja, was denn nun?!? 🤔
Was du vorrangig brauchst, ist erstmal einen guten Hausarzt, der dich ernst nimmt und hinter dir steht. Solche Hausärzte hatte ich an meinen vorigen Wohnorten; sie waren Gold wert und ohne sie wäre alles nicht gegangen.
Viel Glück und Erfolg!

Ja hab hoffe eine gute Ärztin die mich ernst nimmt nur ich weiß nicht ob sie mich komplett Arbeitsunfähigkeit machen kann da ich 28 Jahre alt bin und theoretisch arbeitsfähig. Aber das will ich nicht mehr mich wieder in die Arbeitswelt zwingen den durch die berufliche Belastung bin ich krank geworden.
 
Hi danke dir für den Tipp, aber wenn ich das mit der Feststellung der Behinderung mache und das mit der Erwerbsminderung Rente da hab ich Angst Danach zu fragen weil ich ja 28 Jahre alt bin und eigentlich arbeiten muss

Du würdest natürlich nicht dauerhaft EMR bekommen, sondern befristet für maximal 3 Jahre. Danach kann man weiter sehen, wie es gesundheitlich bei dir aussieht.
Es gibt wie gesagt auch Teilrente (die ist genauso zeitlich befristet), da musst du dann noch 3-6 Stunden täglich nebenher arbeiten gehen, aber nicht vollzeit.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben