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tiegelchen
Gast
Mein Sohn ist ein völliger Egomane. Nach über 30 jähriger Ehe habe ich mich von meinem Mann getrennt, nach dem er mich über 5 Jahre betrogen hat. Da ich keinen anderen Ausweg gesehen habe, bin ich in eine andere Stadt gezogen um dort neu anzufangen. Mein Sohn war zu diesem Zeitpunkt 27 Jahre alt und hat ein halbes Jahr später geheiratet. Seit dem ich weggezogen bin, macht mein Sohn mir nur Vorwürfe und erpreßt mich mit meiner Mutter die in Wuppertal geblieben ist. Ich würde mich nicht genug kümmern usw. Dabei fahre ich einmal im Monat zu meiner Mutter, mehr geht aufgrund der Entfernung nun wirklich nicht. Dabei tut er für meine Mutter auch nicht viel, einmal die Woche einkaufen und ab uns zu mal abholen zum gemeinsamen Essen. Und das läßt er sich alles gut bezahlen, da meine Mutter mit Geld sehr großzügig ist. 2 Jahre nach dem ich aus Wuppertal weg war ist ein Enkel gekommen. Nun werde ich mit Mutter und Enkel erpreßt. Immer das selbe ich würde mich nicht genug kümmern. Vor kurzen hatten wir eine Aussprache aber ohne Erfolg. Er ist einfach der Nabel der Welt. Ich habe zu kommen, ich habe anzurufen, den ich bin ja gegangen. Das ich keine andere Wahl hatte aus dieser Situation zu kommen, das sieht er nicht. Er selbst besucht mich kaum, da ihm 250 Kilometer zu fahren zu viel ist, er keine Lust hat und ja Familie hat, so sein Argument. Ich gehöre wohl nicht zur Familie. Das einzige was er kann ist die Hand nach Geld aufhalten. Das ganze hat sich jetzt zugespitzt als ich im April dieses Jahres wieder geheiratet habe. Zu Hochzeit konnte er, aus beruflichen Gründen, nicht kommen. Glauben tut das keiner. Aber er hat noch nicht mal gratuliert oder angerufen. Wir hatten einen Tag vor der Hochzeit unsere Mutter aus Wuppertal geholt und sie am Tag nach der Hochzeit wieder zurückgebracht. Am nächsten Tag hat er sich per Mail beschwert, das wir uns nicht gemeldet haben und gleich wieder eine der üblichen Erpressungen hinterher geschoben " den der Enkel wäre ja so gerne noch eine Stunde mit euch spazieren gegegangen". Und er hatt noch gefragt ob wir einen schönen Freitag gehabt hätten. Meine Antwort war nur, das ich mir denke, das er mit einem schönen Freitag unsere Hochzeit gemeint hat und ich habe mich entschuldigt, das ich so altmodisch bin und nicht wußte, das ich mir Glückwünsche zur Hochzeit selbst abholen muss. Seit dem ist totale Funkstille. In unseren Flitterwochen hat meine Mutter angerufen, das ihr Arzt ihr eine Einweisung ins krankenhaus gegeben hat, da meine Mutter dieses Jahr 86 wird und aufgrund ihrer körperlichen und geistigen Situation nicht mehr in der Lage ist alleine ins Krankenhaus zu gehen, haben wir sie sofort nach dem Urlaub zu uns geholt und dort ins Krankenhaus gebracht. Obwohl mein Sohn durch sein Oma wusste, das sie ins Krankenhaus muss und wir sie holen, kein Anruf vom ihm nichts. Wir haben ihm nach dem die Mutter hier war und wir wussten das es Brustkrebs ist und den OP-Termin wussten noch eine Mail geschickt und mitgeteilt was los ist und wann die OP ist. Wieder keine Reaktion. Er hat nur den 3 jährigen Enkel am Tag vor der OP bei der Oma im Krankenhaus anrufen lassen, er selbst hat mit der Oma nicht gesprochen. Die versteht natürlich die Welt auch nicht mehr, meinte nur, ich kann ja jetzt auch kein Geld mehr geben. Was soll ich nur machen, es kann doch nicht sein, das ich jetzt wieder zu Kreuze krieche. Ich habe nichts gemacht. Ich musste seinerzeit gehen, ich konnte nach 5 Jahren betrügen einfach nicht mehr mit meinem Mann leben. Und ehrlich, mein Sohn war wirklich alt genug. Aber ich kann mit ihm auch gar nicht reden, nur was er sagt ist richtig alles andere gilt nicht. Klar ich könnte ihn kaufen, den Geld ist für ihn das wichtigste, vielleicht ist er auch deshalb so mit mir, weil von mir nicht so viel rüber kommt. Wer hatt ähnlich Erfahrungen und kann mir einen Rat geben