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Gast
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Mein Thema passt zwar nicht ganz zum Thema Trauer, aber hat viel damit zu tun.
Alles begann mit dem Tod meiner Frau ende Juli letzten Jahres. Sie starb, weil ein betrunkener Autofahrer sie in einer Kurve überholte, wo dann ein Auto aus der Gegenrichtung kam. Beim Ausweichversuch kollidierte der betrunkene Fahrer mit meiner Frau und sie verriss wohl das Lenkrad und raste gegen einen Baum. Die Notärzte konnten nur noch ihren Tod feststellen. So endete ihr Leben nach nicht einmal 23 Jahren
Ich habe dann von einer Notfallseelsorgerin alles erzählt bekommen. Es hat lange gedauert, bis ich wieder auf klare Gedanken fassen konnte. Meine Eltern haben sich um die Beerdigung und alles notwendige gekümmert, da meine Schwiegereltern waren ja auch ziemlich unter Schock standen.
Meine Liebste wurde Anfang August auf einem nahen Friedhof unter großer Anteilnahme , selbst von Leuten, die ich nicht kannte, beerdigt.
Ich befinde mich seitdem in psychatrischer Behandlung und habe ihren Tod inzwischen zwar nicht verwunden, kann aber zumindest wieder nach vorn sehen. Für meinen kleinen Sohn (3 1/2 Jahre) muss ich auch stark sein, es ist für ihn so schon schwer zu begreifen.
Doch mein eigentliches Problem sind meine Schwiegereltern. Seit der Beerdigung sind sie wie ausgewechselt. Auf Anrufe folgten e-mails voller Hass, in denen sie mich des Todes an ihrer Tochter schuldig gemacht haben, weil ich ja damals unbedingt zum Studium in diese Stadt wollte, wären wir nicht dort hingezogen würde sie noch leben. Oder ich hätte ihr nicht mal ein ordentliches Grab gegeben...
Ich dachte zuerst das sind nur Auswüchse der Trauer auf ihrer Seite, aber das geht jetzt schon Monate. Sie haben weder mir noch meinem Sohn zum Geburtstag gratuliert( wir haben am gleichen Tag), noch sich zu Weihnachten oder sonst gemeldet. Jade Kontaktaufnahme wurde abgeblockt.
Ich weiß auch langsam nicht mehr was ich meinem Sohn sagen soll, warum wir nur noch meine Eltern besuchen.
Am Totensonntag hab ich sie an der "Grünen Wiese" auf welcher meine Frau liegt gesehen. Als sie uns von weitem erblickt haben sind sie einfach schnell gegangen.
Ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Zumal sie mir sogar schon das Jugendamt auf den Hals gehetzt haben.
Alles begann mit dem Tod meiner Frau ende Juli letzten Jahres. Sie starb, weil ein betrunkener Autofahrer sie in einer Kurve überholte, wo dann ein Auto aus der Gegenrichtung kam. Beim Ausweichversuch kollidierte der betrunkene Fahrer mit meiner Frau und sie verriss wohl das Lenkrad und raste gegen einen Baum. Die Notärzte konnten nur noch ihren Tod feststellen. So endete ihr Leben nach nicht einmal 23 Jahren
Ich habe dann von einer Notfallseelsorgerin alles erzählt bekommen. Es hat lange gedauert, bis ich wieder auf klare Gedanken fassen konnte. Meine Eltern haben sich um die Beerdigung und alles notwendige gekümmert, da meine Schwiegereltern waren ja auch ziemlich unter Schock standen.
Meine Liebste wurde Anfang August auf einem nahen Friedhof unter großer Anteilnahme , selbst von Leuten, die ich nicht kannte, beerdigt.
Ich befinde mich seitdem in psychatrischer Behandlung und habe ihren Tod inzwischen zwar nicht verwunden, kann aber zumindest wieder nach vorn sehen. Für meinen kleinen Sohn (3 1/2 Jahre) muss ich auch stark sein, es ist für ihn so schon schwer zu begreifen.
Doch mein eigentliches Problem sind meine Schwiegereltern. Seit der Beerdigung sind sie wie ausgewechselt. Auf Anrufe folgten e-mails voller Hass, in denen sie mich des Todes an ihrer Tochter schuldig gemacht haben, weil ich ja damals unbedingt zum Studium in diese Stadt wollte, wären wir nicht dort hingezogen würde sie noch leben. Oder ich hätte ihr nicht mal ein ordentliches Grab gegeben...
Ich dachte zuerst das sind nur Auswüchse der Trauer auf ihrer Seite, aber das geht jetzt schon Monate. Sie haben weder mir noch meinem Sohn zum Geburtstag gratuliert( wir haben am gleichen Tag), noch sich zu Weihnachten oder sonst gemeldet. Jade Kontaktaufnahme wurde abgeblockt.
Ich weiß auch langsam nicht mehr was ich meinem Sohn sagen soll, warum wir nur noch meine Eltern besuchen.
Am Totensonntag hab ich sie an der "Grünen Wiese" auf welcher meine Frau liegt gesehen. Als sie uns von weitem erblickt haben sind sie einfach schnell gegangen.
Ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Zumal sie mir sogar schon das Jugendamt auf den Hals gehetzt haben.