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Probleme im Job

Talesch

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

ich habe vor ein paar Monaten mein Studium abgeschlossen, mich relativ erfolgreich auf Stellen beworben und war der Annahme, eine gute und für mich passende Stelle gefunden zu haben. Nun bin ich vor ein paar Tagen (für mich) überraschend gekündigt worden und frage mich, wie es weitergehen soll. Der Grund der Kündigung war laut meiner beiden Chefs, dass ich nicht der richtige Typ Mensch für den fraglichen Beruf bin. Insbesondere wurde kritisiert, dass ich nicht genügend Fragen gestellt habe, was sie wohl zu der Annahme bringt, dass ich mich gedanklich nicht intensiv genug mit den Arbeitsthemen beschäftige.

Nun wäre es nicht so schlimm, bei einer Arbeitsstelle zu scheitern, hätte ich nicht schon öfter schlechte Erfahrungen gemacht. Während meines Studiums habe ich etwa zwei Jahre in einer ähnlichen Branche gearbeitet. Leider bin ich recht schusselig und habe auch während dieser Beschäftigung oft Fehler gemacht und Dinge übersehen. Nach den zwei Jahren wurde mein Vertrag dort nicht verlängert. Auch in einem Praktikum, was ich davor gemacht habe, habe ich schlechtes Feedback bekommen, weil ich zu langsam und zu unsicher war. Während eines einfachen Aushilfsjobs zum Anfang des Studiums, in dem es im Wesentlichen nur ums Dateneingeben ging, sind mir ebenfalls viele Fehler unterlaufen.

Ich muss sagen, ich habe wirklich nicht sehr viel Selbstvertrauen und bin ein sehr schusseliger Mensch. Lange habe ich versucht, mir einzureden, dass ich mich einfach nur mehr anstrengen muss, um Fehler zu vermeiden. Mittlerweile sehe ich ein, dass meine Schwächen unabhängig von meiner Anstrengung sind. Ich bin eigentlich ein ziemlich perfektionistischer und zielstrebiger Mensch, und meine bisherigen Leistungen stehen im Gegensatz zu dem, was ich von mir erwarte.

In der Schule bin ich außerdem lange Zeit gemobbt worden, sodass ich mir nicht sicher bin, ob vielleicht auch meine sozialen Fähigkeiten ein Problem sind.

Die nächsten Schritte, die mir einfallen würden, wären, mir einen Psychologen/Psychiater zu suchen, weil mich die Situation mental sehr mitnimmt und ich mich gern auf ADHS testen und meine sozialen Probleme abklären lassen würde. Bekanntlich gibt es dafür lange Wartezeiten und arbeiten muss ich in der Zwischenzeit trotzdem.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie es weiter gehen soll. Die logische Aktion wäre jetzt, mich neu zu bewerben. Aber wieder für eine ähnliche Stelle, die zu meinem Studium passt, für die ich laut meinem alten Arbeitgeber nicht der Typ bin? Oder in einem ganz anderen Bereich der nichts mit meinen bisherigen Berufserfahrungen bzw. Studium zu tun hat (wahrscheinlich schwierig, da etwas zu finden und ich könnte genauso gut wieder "nicht der Typ" dafür sein)?
 
Was hast du denn studiert?, ich sags mal so, wenn es Maschinenbau oder E-Technik oder etwas in diese Richtung war, und du zwei linke Hände hast und nicht weist wie herum du einen Schraubendreher halten sollst, ist das zwar suboptimal, aber die fehlt schlicht die händische Praxis, ist also erlernbar.

Wenn es was "trockenes" ist, und dir einfach der richtige "drive" fehlt, da wird es schon schwieriger.

Da du ja scheinbar gut durchs Studium gekommen bist, scheitert es ja dann zwischen der gelehrten Theorie und der angewandten Praxis.
Den Hintergrund hast du, bloß das umsetzen ist schwierig, oder liege ich da falsch?
 
Ja, im Studium hatte ich keine besonderen Probleme. Du hast schon recht damit, dass es eher an der Praxis scheitert. Ich habe etwas im Bereich Wirtschaft studiert.
 
Hallo zusammen,

ich habe vor ein paar Monaten mein Studium abgeschlossen, mich relativ erfolgreich auf Stellen beworben und war der Annahme, eine gute und für mich passende Stelle gefunden zu haben. Nun bin ich vor ein paar Tagen (für mich) überraschend gekündigt worden und frage mich, wie es weitergehen soll. Der Grund der Kündigung war laut meiner beiden Chefs, dass ich nicht der richtige Typ Mensch für den fraglichen Beruf bin. Insbesondere wurde kritisiert, dass ich nicht genügend Fragen gestellt habe, was sie wohl zu der Annahme bringt, dass ich mich gedanklich nicht intensiv genug mit den Arbeitsthemen beschäftige.

Nun wäre es nicht so schlimm, bei einer Arbeitsstelle zu scheitern, hätte ich nicht schon öfter schlechte Erfahrungen gemacht. Während meines Studiums habe ich etwa zwei Jahre in einer ähnlichen Branche gearbeitet. Leider bin ich recht schusselig und habe auch während dieser Beschäftigung oft Fehler gemacht und Dinge übersehen. Nach den zwei Jahren wurde mein Vertrag dort nicht verlängert. Auch in einem Praktikum, was ich davor gemacht habe, habe ich schlechtes Feedback bekommen, weil ich zu langsam und zu unsicher war. Während eines einfachen Aushilfsjobs zum Anfang des Studiums, in dem es im Wesentlichen nur ums Dateneingeben ging, sind mir ebenfalls viele Fehler unterlaufen.

Ich muss sagen, ich habe wirklich nicht sehr viel Selbstvertrauen und bin ein sehr schusseliger Mensch. Lange habe ich versucht, mir einzureden, dass ich mich einfach nur mehr anstrengen muss, um Fehler zu vermeiden. Mittlerweile sehe ich ein, dass meine Schwächen unabhängig von meiner Anstrengung sind. Ich bin eigentlich ein ziemlich perfektionistischer und zielstrebiger Mensch, und meine bisherigen Leistungen stehen im Gegensatz zu dem, was ich von mir erwarte.

In der Schule bin ich außerdem lange Zeit gemobbt worden, sodass ich mir nicht sicher bin, ob vielleicht auch meine sozialen Fähigkeiten ein Problem sind.

Die nächsten Schritte, die mir einfallen würden, wären, mir einen Psychologen/Psychiater zu suchen, weil mich die Situation mental sehr mitnimmt und ich mich gern auf ADHS testen und meine sozialen Probleme abklären lassen würde. Bekanntlich gibt es dafür lange Wartezeiten und arbeiten muss ich in der Zwischenzeit trotzdem.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie es weiter gehen soll. Die logische Aktion wäre jetzt, mich neu zu bewerben. Aber wieder für eine ähnliche Stelle, die zu meinem Studium passt, für die ich laut meinem alten Arbeitgeber nicht der Typ bin? Oder in einem ganz anderen Bereich der nichts mit meinen bisherigen Berufserfahrungen bzw. Studium zu tun hat (wahrscheinlich schwierig, da etwas zu finden und ich könnte genauso gut wieder "nicht der Typ" dafür sein)?

Hey Talesch,

sorry das zu hören gerade als Berufseinsteiger.

Ich bin mittlerweile 38 und habe in meiner Branche IT als Unternehmensberater auch einiges durch.
Dabei gab es einige Tiefschläge. Diesen Monat kündige ich meinen aktuellen Job (anderer Thread) weil es dort geknirscht hat.

Ich erkenne mich zumindest teilweise in deiner Beschreibung wieder.

Letztendlich bleibt einem nichts anderes übrig außer weiter zu kämpfen und weiterzuziehen.

Es gab Zeiten da habe ich gerockt und es gab auch Zeiten wo ich nicht gerockt habe laut meinem AG.

Hinfallen geht, dann Krönchen richten und weiter gehen.

Du findest sicherlich noch deinen AG wo es passt, es ist aber leider auch ein Weg.

In der Berufswelt läuft nicht alles Schnurgerade und viele Rahmenbedingungen hast du nicht unter Kontrolle.
 

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