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Probleme im Aufrechterhalten von Beziehungen

yooo

Mitglied
Ich bin männlich, 23, meiner Einschätzung nach recht intelligent (IQ 139) und wie mir schon häufig gesagt wurde auch recht gut aussehend.
Wenngleich ich sehr leicht und schnell neue Leute kennen lerne und anfangs die Reaktionen auf mich meist sehr positiv sind, so habe ich unglaubliche Schwierigkeiten mich längerfristig in Gruppen zu integrieren. Dies äußert sich in ständig wechselnden Freundeskreisen und der Unfähigkeit längerfristige Beziehungen aufrecht zu erhalten. Des weiteren habe ich das Gefühl dass sich Leute in meiner Gegenwart nicht sehr wohl fühlen. Beobachte häufig dass Personen die ich eignetlich schon länger kenne nervös oder leicht zittrig werden wenn sie mit mir reden und auch den Augenkontakt meiden. Solang ich meine offene, fröhliche Small-Talk Maske auf habe, reagieren alle sehr positiv auf mich. Nur so wie ich in längeren Bekanntschaften, Freundschaften, Beziehungen od auch am Arbeitsplatz nach und nach meine Maske ablege und mehr so bin wie ich bin, stoße ich meist auf Ablehnung. Früher hab ich mir nicht so viel dabei gedacht, aber in letzter Zeit gibt mir das irgendwie zu denken. Mir fehlt auch ein wenig die Energie die ganze Zeit eine Art fröhliche Show zu spielen nur damit mich die andern respektieren. Es macht mich nachdenklich denn umso mehr mir an Mitmenschen liegt , umso angespannter scheint die Atmosphere zu werden. Was häufig dazu führt dass ich dann den Kontakt abbrechen lasse.. Ich denk mal dass das Problem an mir liegt, sonst würde mir ja nicht an unterschiedlichen Orten mit unterschieldichen Menschen immer wieder das gleiche passieren. Diese Selbsterkenntnis zieht mich gerade ziemlich runter und führt dazu dass mir auch das offene Zugehen auf neue Menschen – ganz gegensätzlich zu früher - immer schwerer fallt (Studienkollegen habe mir früher oft scherzhaft gesagt dass ich der perfekte Lobbyist wäre weil ich so leicht mit andern ins Gespräch kam). Ich habe das Gefühl dass ich mein grundsäztliches Interesse an anderen Menschen immer mehr verliere und dadurch dass ich eigentlich nur oberflächliche Bekanntschaften habe und keine tiefergreifenden Beziehungen fühle ich mich etwas leer und antriebslos und soziale Interaktionen emfpinde ich zunehmend als Kräfte raubend.. Kennt jemand diese Situation od hat Tipps für mich?
 
(...und nach und nach meine Maske ablege und mehr so bin wie ich bin, stoße ich meist auf Ablehnung!)

WIE bist du denn, wenn Du Deine Maske ablegst?
Da wird das Problem wohl seine Wurzeln haben.

Man braucht auch keine "fröhliche Show" abzuziehen, damit andere einen respektieren.

Wenn Du merkst, dass andere anfangen Dich abzulehnen dann überleg mal, was denn vorgefallen sein könnte, was der Auslöser war. Schlimmstenfalls frag die Leute. Mich hat im FitnessCenter auch mal ein Kumpel gefragt, warum ich seit einiger Zeit so reserviert zu ihm bin, was ich für ein Problem mit ihm habe. Auf diese ehrliche Frage bekam er eine ehrliche Anwort. Zuerst war er sauer, dann hat er üblerlegt, ob ich recht haben könnte, er´s hat es dann eingesehen und angefangen zu überlegen, wie er sich bessern könnte. Das hat er dann auch geschafft und jetzt passt´s wieder.

EDIT: PS. Hier auch gleich ne ehrliche Aussage von mit. Dein IQ und Dein Aussehen sind nicht relevant für eine nette Bekanntschaft oder eine gute Freundschaft. Dass Du´s für nötig befunden hast es zu erwähnen, sag schon was über Dich aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir wurde leider schon hin und wieder von Leuten gesagt denen ich mich verbunden genug fand mich ihnen ohne Maske zu präsentieren ich sei ein arrogantes, überhebliches, oberflächliches A*******. Und jetzt wo du es sagst, stimmt, du hast recht, meine ersten Sätze unterstreichen diese überhebliche Seite weil sie fürs Thema eigentlich komplett irrelevant sind.

Ich selbst würde mich wie folgt beschreiben: tolerant, großzügig, sensibel, nachdenklich, sarkastisch (mein Humor wird ergo auch oft fehl verstanden), launisch (denke mal das Hauptproblem)

Des weiteren habe ich oft das Gefühl dass meine persönliche Stimmung viel ausschlaggebender ist als die von anderen. Wenn bei einem gemeinsamen Weggehaben andere mal schlechter drauf sind, wird das so hin genommen und ist nicht weiter schlimm für die allgemeine Stimmung. Wenn ich hingegen mal schlechter drauf bin, drückt das die Stimmung der gesamten Runde bzw auch umgekehrt wenn ich gut drauf bin dann hat das eine fast gleich starke Wirkung auf andere, d.h. Leute die anfangs eher zwider drauf waren, kann ich dann in eine gute Stimmung versetzen.
 
Bist du vielleicht ziemlich groß? Da wirken manche Menschen irgendwie gleich bedrohlich und stechen einfach heraus, und wenn du schlechte Laune hast, sieht die einfach jeder. Ein Freund von mir ist recht groß, breit(naja dick) und hat eine tiefe Stimme, der dominiert auch gleich die Situation, wenn nicht zufällig andere in seiner Kragenweite da sind.

Möglich auch, dass du deine Loyalität deinen Freunden gegenüber nicht unbedingt zeigst, soll heißen: obwohl dir diese Menschen eigentlich wichtiger sind als andere, stehst du nicht hinter ihnen sondern z.B. gerne immer auf neutralem Boden oder bist der distanzierte (humorvolle) Spötter wenn deine Freunde gerade die Konsequenzen ihrer (tolerablen) Fehler ausbaden müssen.

Mich würde auch noch interessieren, wie du deine Launen auslebst und ob dir mal jemand gesagt hat, warum er in deiner Gegenwart nervös/zittrig wird. Wirst du verletzend, plauderst du Dinge aus, die dafür sorgen, dass der andere sein Gesicht verliert? Es kommt immer ganz gut, wenn man seine Freunde von so etwas verschont, wenn man denn schon einen Hang dazu hat.
 
Mir wurde leider schon hin und wieder von Leuten gesagt denen ich mich verbunden genug fand mich ihnen ohne Maske zu präsentieren ich sei ein arrogantes, überhebliches, oberflächliches A*******. Und jetzt wo du es sagst, stimmt, du hast recht, meine ersten Sätze unterstreichen diese überhebliche Seite weil sie fürs Thema eigentlich komplett irrelevant sind.

Ich selbst würde mich wie folgt beschreiben: tolerant, großzügig, sensibel, nachdenklich, sarkastisch (mein Humor wird ergo auch oft fehl verstanden), launisch (denke mal das Hauptproblem)

Des weiteren habe ich oft das Gefühl dass meine persönliche Stimmung viel ausschlaggebender ist als die von anderen. Wenn bei einem gemeinsamen Weggehaben andere mal schlechter drauf sind, wird das so hin genommen und ist nicht weiter schlimm für die allgemeine Stimmung. Wenn ich hingegen mal schlechter drauf bin, drückt das die Stimmung der gesamten Runde bzw auch umgekehrt wenn ich gut drauf bin dann hat das eine fast gleich starke Wirkung auf andere, d.h. Leute die anfangs eher zwider drauf waren, kann ich dann in eine gute Stimmung versetzen.

Hallo yooo,

ich denke, dass ein gesundes Selbstbewusstsein durchaus von Vorteil sein kann.
Allerdings sehe ich dich nach deiner eigenen Einschätzung mehr als vermeintlichen Nabel der Welt...

Daher prüfe dich selbstkritisch auf deine Aussagen...
Stelle dich mal selbst zur Disposition, ob deine Mitmenschen sich wirklich in deinem Schatten sonnen.
Ich denke nicht.

Frage dich daher, ob du die Lust an anderen Menschen verlierst, wenn sie dich besser kennen und dein wahres ich
sehen, was aber wiederum gespielt sein kann. Also die Maske unter der Maske.

Frage:
Was bleibt wenn du völlig nackt bist?
Wie schätzt du dich ein, weil du ja darunter leidest?
Wer stellte den IQ fest?
 
ich glaub, dir fehlt einfach n starker, selbstbewusster kumpel, der...

a) von Zeit zu Zeit, die überschüssige Luft aus Deinem Ego lässt und Dich auf den Boden holt (nein, das Universum dreht sich leider nicht um Dich... noch nicht mal ein bisschen)
b) der Dir bei Deinen Zick-Anfällen einen deftigen Arschtritt (wörtlich!) verpasst, Deinen Launen aber sonst nicht allzu ernst nimmt
c) der Deine sensible Seite erkennt und zu schätzen weiß
d) der Dir zuhört

kann es sein, dass Du ein Einzelkind bist? scheint, als bräuchtest du sowas wie´n großen Bruder.
 
@ Gast:
Bin 1,90 und sportliche Figur (aber nicht iwie extrem auftrainiert).
Auf neutralem Boden stehen mag stimmen. Hab würd ich sagen nen ziemlich ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und wenn einer von meinen zu dieser zeit engeren Freunden sich in einem Konflikt meiner Ansicht nach unfair verhält, ergreife ich nicht unbedingt die Seite von der Person, die mir persönlich näher steht. Niemals habe ich jedoch persönliche Sachen oder Geheimnisse die mir anvertraut wurden ausgeplaudert. Mein Humor geht unbewusst meistens auf Kosten anderer - das stimmt leider. Bin aber auch nicht eingeschnappt wenn ich dann ne Retourkutsche bekomme.

Wenn ich schlecht drauf bin ich wortkarg und einsilbig und dürfte nen recht hasserfüllten Blick drauf haben. Wenn mich dann wär proviziert ingnoriere ich die Person entweder komplett und neige dazu vl mal herablassende Kommentare (niemals aber wirklich persönlich verletztende) loszulassen (keine gute Eigenschaft ich weiß). Wenn mich irgendwas ärgert komm ich schnell mal in eine „Geht doch alle scheißen!“ Stimmung, was mir im Nachhinein auch leid tut. Wenn mir jemand mal richtig am Sack geht dann bin ich nicht unbedingt jemand der an der Beziehung arbeitet, sondern such mir neue Leute . Klingt jetzt recht heftig wie ich das so niederschreibe.
Die anderen verunsichert an mir dass ich sehr schwer einzuschätzen bin.

@ rhenus:
Ich bin sicher in gewissem Maße ein egozentrischer Mensch.

Und das mit dem Lust an Menschen verlieren wenn ich sie besser kenne, mag gewisser Maßen stimmen. Wenn ich zuviel Zeit mit den gleichen Leuten verbringe nerven sie mich sehr schnell. Das ist bei Mädels gleichermaßen wie bei Freundschaften (ein scheiß zug).

Was bleibt wenn du völlig nackt bist?
Ein durchtrainierter Körper.. ansonsten leider wenig. Hab mich wie ich merke bis jetzt hauptsächlich über materieller Dinge und Leistungen definiert.

Wie schätzt du dich ein?
siehe Beschreibung in meinem zweiten Post. Hinzukommt dass ich sicher auch ein wenig unsicher bin und das was von anderen als "A*******"-Gehabe gesehen wird ist einfach meine Reaktion wenn ich mich persönlich eingeengt fühle.

Wer stellt den IQ fest?
Hab vor ein paar Jahren aus Interesse nen offiziellen IQ Test in so nem Test Center gemacht.

@ice_cold:
Stimmt Einzelkind. De facto der einzige meiner Generation in der ganzen Familie. Einziger Enkel, Onkel und Tanten kinderlos. Also mag das mit dem „Ich bin der Nabel der Welt“ Auftreten vermutlich darin seine Wruzeln haben.
Wäre sicher gut. Ist aber in unsere schnellebigen Welt oft schwer zu finden (bin oft umgezogen).
 
Wenn ich schlecht drauf bin ich wortkarg und einsilbig und dürfte nen recht hasserfüllten Blick drauf haben. Wenn mich dann wär proviziert ingnoriere ich die Person entweder komplett und neige dazu vl mal herablassende Kommentare (niemals aber wirklich persönlich verletztende) loszulassen (keine gute Eigenschaft ich weiß). Wenn mich irgendwas ärgert komm ich schnell mal in eine „Geht doch alle scheißen!“ Stimmung, was mir im Nachhinein auch leid tut. Wenn mir jemand mal richtig am Sack geht dann bin ich nicht unbedingt jemand der an der Beziehung arbeitet, sondern such mir neue Leute . Klingt jetzt recht heftig wie ich das so niederschreibe.
Die anderen verunsichert an mir dass ich sehr schwer einzuschätzen bin.

so aus der Ferne würde ich sagen: da liegt vielleicht der Hund (oder einer der Hunde) begraben. Du schickst die Leute in die Wüste und was tun sie? sie tun dir früher oder später den Gefallen und kommen nicht wieder. Vermutlich wäre es anders, wenn du sie mit großer Geste wieder zurückholst.
Irgendwie glaube ich nicht, dass Arrogantsein ausreicht, um Menschen, die sich wirklich für dich interessieren, zu vergraulen. Ich hab ein Faible für solche Leute und kann ganz gut mit denen und weiß, dass es nicht nur mir so geht.
Vielleicht hast auch bisher eher die unverbindliche Freundschaft bevorzugt und dein Umfeld hat sich einfach darauf eingestellt.

Pass aber auf, dass du nicht in Selbstzerfleischung verfällst.
Eigentlich wäre es auch sinnvoll, wenn du dich im realen Leben damit näher beschäftigst. So könntest du dir ja mal überlegen, wen du gerne zurück hättest und dich dann um diese Leute bemühen.
Wenn dir das dann so überhaupt nicht gelingt, dann kann man sich immer noch darüber unterhalten, ob du ein richtig großes Verhaltensproblem hast. Bis jetzt erscheinst du mir eher wie jemand, der schlicht einen neuen Weg im Leben einschlagen will.
Und dann auch mal jene Menschen aus deinem Leben heraussuchen, von denen du Rat für deinen neuen Weg haben willst, weil du ihrem Urteil vertraust und weil sie für dich ein Vorbild sind.

Und bei 1,90 würde ich schon sagen, dass du einfach schon deswegen sehr auffällst und allein mit deiner Köpergröße dominieren kannst (es sein denn deine Freunde und Freundinnen sind auch überdurchschnittlich groß).

Egozentrik, Nabel der Welt gehabe sind nicht bei allen angesehen, aber auch nicht wirklich dramatisch. Man muss ja nicht allen gefallen. Mir gehen z.B. eher Menschen auf den Keks, die sich gerne für andere aufopfern und ihre Hilfe schon fast aufdrängen (manch anderer sieht die einfach nur als super hilfsbereit und lieb an), alles Geschmackssache.
 

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