Ein Engel stand am Bett der Maria, als sie ihr Kind gebar. Sie blutete und schwitzte, klebte und keuchte. An ihr war nichts rein. Da verließ das Kind ihren Leib - es war verängstigt, klebte vor Blut und schrie. Dem Engel tat in all seiner Freude das Herz weh. Er dachte, dass er nie geboren wurde. Er würde auch selbst nie ein Kind zur Welt bringen. Er konnte nicht unrein werden ...
Der Engel verließ die Szene und fragte sich, ob er rein sein wollte oder lieber Schöpfer?
Er lief durch strömenden Regen. Dieser konnte ihm nichts anhaben. Er wurde nicht nass. Darüber ärgerte er sich. Dann sah er eine im Regen tanzende Zigeunerin. Sie lachte und er sah, wie sie den Regen genoss. Nur er konnte diesen nicht spüren. Nichts bleibt haften an einem, der so rein ist wie er, ein Engel. Nicht einmal Regen ...
Am nächsten Morgen wachte er auf und sah die noch immer schlafende Zigeunerin. Der Engel war nackt und er fror, das erste Mal seit Anbeginn der Schöpfung. Die Härchen auf seinen Armen stellten sich auf. Er zitterte. Freude strömte durch seinen Körper. Schnell zog er sich an, dann lief er in die Welt hinein, den Tau zu entdecken. Zurück ließ er sanfte Wärme. Die Flügel vergaß er auf dem Tisch ...
Der Engel verließ die Szene und fragte sich, ob er rein sein wollte oder lieber Schöpfer?
Er lief durch strömenden Regen. Dieser konnte ihm nichts anhaben. Er wurde nicht nass. Darüber ärgerte er sich. Dann sah er eine im Regen tanzende Zigeunerin. Sie lachte und er sah, wie sie den Regen genoss. Nur er konnte diesen nicht spüren. Nichts bleibt haften an einem, der so rein ist wie er, ein Engel. Nicht einmal Regen ...
Am nächsten Morgen wachte er auf und sah die noch immer schlafende Zigeunerin. Der Engel war nackt und er fror, das erste Mal seit Anbeginn der Schöpfung. Die Härchen auf seinen Armen stellten sich auf. Er zitterte. Freude strömte durch seinen Körper. Schnell zog er sich an, dann lief er in die Welt hinein, den Tau zu entdecken. Zurück ließ er sanfte Wärme. Die Flügel vergaß er auf dem Tisch ...