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Plötzliche Erschöpfung - Schlafstörungen

G

Gast

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Hallo,

ich(Mitte 20) habe ein wiederkehrendes Problem.
Die letzten Jahre habe ich immer mal wieder eine Phase, in der ich es kaum schaffe Auszustehen, um zu Vorlesungen oder Arbeiten zu gehen. Es ist nicht so, dass ich mich damit direkt in Schwierigkeiten bringe, da Vorlesungen keine Pflichtveranstaltung sind und ich felxible Arbeitszeiten habe. Dennoch es ist wie eine innere Blockade. Ich fühle mich dann vollkommen erschöpft. Kritische Termine verpasse ich dagegen nicht, dazu kann ich mich aufrraffen.

Eigentlich bin ich eher der ruhelose, brauche immer etwas zu tun. Mein Leben dreht sich um das Studium, selbst meine Hobbys sind stark damit verbunden. Ich habe ziemlich Gas gegegeben und mein Studium schnell durchgezogen. Vor mir stehen nur noch ein paar Klausuren und meine Abschlussarbeit, auf die ich mich eigentlich freue. Ich mag den Gedanken voll und Ganz in meinem Job aufzugehen und privat und beruf ist für mich kaum zu unterscheiden.

Ich habe eine tolle Freundin, die ich oft sehe, da wir nicht weit entfernt wohnen. Eher wenige soziale Kontake, aber das stört micht nicht. Ich leide allerdings unter Schlafstörungen, kann oft stundenlang nicht schlafen, weil meine Gedanken sich ständig um irgendwas drehen. Ich nehme dagegen manchmal Schlaftabletten.

Dennoch gerade bin ich wieder in so einer Phase. Ich weiß nicht woher es kommt, plötzlich ist sie das die Erschöpfung. Ich kann nichts dagegen tun. Meist geht es eine bis zwei Wochen und jeweils nur einzelne Tage und dann geht es wieder.

Kennt das jemand? Was kann man dagegen tun?
 
Hallo,

mir geht es oft genauso. Ich interpretiere die Erschöpfung dann als Signal meines Körpers doch mal inne zu halten und zu verschnaufen. Trotz aller Freude am Arbeiten und studieren benötige ich ab und zu eine Auszeit, ein paar Minuten am Tag, die nur mir gehören. Wenn ich mir diese Zeit nicht gönne, dann passieren Dinge, die ich als Selbstsabotage beschreiben würde. Ich werde plötzlich krank und verpasse etwas Schönes / Wichtiges oder ich verschlafe einzelne Vorlesungen und Co. Das ist oft schade und dann ärgere ich mich über mich selbst. Meist nichts was dramatische Konsequenzen hätte. Trotzdem wird das wesentlich besser, wenn ich mir einfach mal Zeit für mich nehme. Zeit in der ich mich bewusst mit den Gedanken beschäftige, die mir andernfalls irgendwann Nachts den Schlaf rauben würden. Wenn ich weiß, dass ich ja im Laufe des Tages einen Platz für die Gedanken habe, dann kann ich sie Abends loslassen. Manchmal schreibe ich auch ein paar Gedanken auf, um nicht das Gefühl zu haben was wichtiges zu vergessen.

Liebe Grüße
 

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