S
SusanneGast
Gast
hallo,
ich (27) habe seit etwa 3 jahren einen richtig guten "onlinefreund". wir haben uns über einen gemeinsamen freund auf facebook kennengelernt und verstanden uns vom ersten moment an super. haben auch schon häufiger telefoniert etc., zu einem treffen ist es bis dato aber noch nie gekommen, da uns 400km trennen.
vor ca. einem monat fing er plötzlich massiv an, mich wegen eines treffens zu nerven. ich solle ihn weihnachten besuchen kommen. da ich seit 1,5 jahren einen festen partner habe, sagte ich ihm, dass das nicht gehen wird, da ich weihnachten natürlich mit meinem partner zusammen feiern möchte. gut, meinte er, dann eben silvester.
ich fragte ihn, wieso er es plötzlich so eilig hätte mit einem treffen, woraufhin er meinte, er hätte sich in mich "verliebt". ich sagte ihm klipp und klar, dass ich an "internetliebe" erstens nicht glaube und ich zweitens ja auch - wie er weiß - einen festen freund habe. er hörte trotzdem nicht auf, mich wegen eines treffens zu nerven, da er laut seiner aussage der hoffnung war, ich würde mich dann auch in ihn verlieben und meinen freund für ihn verlassen.
blöd wie ich war habe ich in der vergangenheit auch zwei mal mit ihm über meine beziehungsprobleme gesprochen, weil ich dachte, er könne mir da vielleicht weiterhelfen. daraus schließt er nun wohl, dass ich ohnehin unglücklich in meiner beziehung bin (was nicht stimmt!) und er ja viel besser für mich wäre.
ich habe ihm mehrmals gesagt, dass mich diese hartnäckigkeit bezüglich treffen abstößt, da es für mich schon eher aufsässig rüberkommt. er berief sich dann darauf, dass ich doch auch interesse daran hätte, immerhin hätte ich ihm vor 2 jahren auch mal urlaubsbilder von mir im bikini geschickt - was ich auch habe, gut, im nachhinein war das sicherlich nicht sehr wohlüberlegt, aber ich war damals eben single und dachte mir auch nicht allzuviel dabei.
jetzt weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll. auf der einen seite war er in den letzten 3 jahren ein echt guter platonischer freund für mich, auch wenn ich ihn nur online kenne. auf der anderen seite finde ich es unglaublich dreist von ihm, dass er sich in eine funktionierende beziehung einmischen will und mein "nein" einfach nicht hinnehmen möchte.
ich habe mir sogar schon überlegt, ihn tatsächlich zu treffen, einfach nur, dass danach vielleicht ruhe ist und er merkt, dass ich nicht die "traumfrau" bin, die er sich da mit dem, was er über mich weiß, zusammengesponnen hat.
aber wäre das nicht verwerflich? immerhin könnte ich meinem partner wohl schlecht sagen "du schatz, ich fahr jetzt mal ins 400km entfernte münchen und besuche meinen internet-kumpel, der meint, er wäre in mich verliebt! wir sehen uns dann in 3 tagen wieder!"
wie würdet ihr handeln an meiner stelle?
ps: für mich ist die freundschaft einer person im grunde nicht weniger wert, nur weil ich sie lediglich übers internet kenne.
daher wäre ein kompletter konaktabbruch eigentlich die letzte option für mich.
ich (27) habe seit etwa 3 jahren einen richtig guten "onlinefreund". wir haben uns über einen gemeinsamen freund auf facebook kennengelernt und verstanden uns vom ersten moment an super. haben auch schon häufiger telefoniert etc., zu einem treffen ist es bis dato aber noch nie gekommen, da uns 400km trennen.
vor ca. einem monat fing er plötzlich massiv an, mich wegen eines treffens zu nerven. ich solle ihn weihnachten besuchen kommen. da ich seit 1,5 jahren einen festen partner habe, sagte ich ihm, dass das nicht gehen wird, da ich weihnachten natürlich mit meinem partner zusammen feiern möchte. gut, meinte er, dann eben silvester.
ich fragte ihn, wieso er es plötzlich so eilig hätte mit einem treffen, woraufhin er meinte, er hätte sich in mich "verliebt". ich sagte ihm klipp und klar, dass ich an "internetliebe" erstens nicht glaube und ich zweitens ja auch - wie er weiß - einen festen freund habe. er hörte trotzdem nicht auf, mich wegen eines treffens zu nerven, da er laut seiner aussage der hoffnung war, ich würde mich dann auch in ihn verlieben und meinen freund für ihn verlassen.
blöd wie ich war habe ich in der vergangenheit auch zwei mal mit ihm über meine beziehungsprobleme gesprochen, weil ich dachte, er könne mir da vielleicht weiterhelfen. daraus schließt er nun wohl, dass ich ohnehin unglücklich in meiner beziehung bin (was nicht stimmt!) und er ja viel besser für mich wäre.
ich habe ihm mehrmals gesagt, dass mich diese hartnäckigkeit bezüglich treffen abstößt, da es für mich schon eher aufsässig rüberkommt. er berief sich dann darauf, dass ich doch auch interesse daran hätte, immerhin hätte ich ihm vor 2 jahren auch mal urlaubsbilder von mir im bikini geschickt - was ich auch habe, gut, im nachhinein war das sicherlich nicht sehr wohlüberlegt, aber ich war damals eben single und dachte mir auch nicht allzuviel dabei.
jetzt weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll. auf der einen seite war er in den letzten 3 jahren ein echt guter platonischer freund für mich, auch wenn ich ihn nur online kenne. auf der anderen seite finde ich es unglaublich dreist von ihm, dass er sich in eine funktionierende beziehung einmischen will und mein "nein" einfach nicht hinnehmen möchte.
ich habe mir sogar schon überlegt, ihn tatsächlich zu treffen, einfach nur, dass danach vielleicht ruhe ist und er merkt, dass ich nicht die "traumfrau" bin, die er sich da mit dem, was er über mich weiß, zusammengesponnen hat.
aber wäre das nicht verwerflich? immerhin könnte ich meinem partner wohl schlecht sagen "du schatz, ich fahr jetzt mal ins 400km entfernte münchen und besuche meinen internet-kumpel, der meint, er wäre in mich verliebt! wir sehen uns dann in 3 tagen wieder!"
wie würdet ihr handeln an meiner stelle?
ps: für mich ist die freundschaft einer person im grunde nicht weniger wert, nur weil ich sie lediglich übers internet kenne.
daher wäre ein kompletter konaktabbruch eigentlich die letzte option für mich.