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PETA tötet heimlich Tausende von Tieren

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Findefuchs

Sehr aktives Mitglied
Hallo ihr Lieben,

ich bin gerade auf diesen Artikel gestoßen, der mich doch ziemlich schockiert hat:

Unfassbar: PETA tötet heimlich Tausende von Tieren | Nathan J. Winograd


Auf der anderen Seite hier ein Statement von PETA selbst zu diesem Thema:

peta.de :: Warum schläfert PETA USA Tiere ein?


Ich habe mal Google angeschmissen und es scheint so zu sein, dass seit nicht wenigen Jahren PETA wegen solcher Dinge angeprangert wird. Eine Statistik hat mir gesagt, dass von 1998 bis 2012 ca. zwischen 72% und 97% der Tiere getötet wurden, die bei PETA gelandet sind. Damit widerspricht sich PETA doch eigentlich mit seiner Grundaussage, dass es manchmal unumgänglich ist, Tiere einzuschläfern (was ja leider stimmt). Ich kann mir das nicht vorstellen, dass es mehr als die Hälfte der Tiere betrifft, die bei denen landen und der erste Artikel hat ja bedauerlicherweise für mich eindeutige Fotos, dass es an einigen Stellen nicht so super läuft, vielleicht sogar allgemein?

Nur: wie echt sind diese Zahlen? Ist da vielleicht auch etwas Bashing auf PETA dabei? Sind es möglicherweise nur ein paar schwarze Schafe, die sich so mies verhalten, wie überall? Oder ist es tatsächlich so furchtbar, dass PETA so viele Tiere ermordet, sich aber als Tierfreund hinstellt?

Was denkt ihr zu diesem Thema? Wie engagiert ihr euch für Tierschutz?

Ich bin nicht Mitglied bei PETA. PETA ist bisher so an mir vorbeigeflossen. Ich unterstütze lieber Tierheime vor Ort und strebe an, Hundepatenschaften anzunehmen bei kleinen Organisationen. Nur - wie erkennt man "saubere" Tierschutzvereine oder Organisationen? In besagten Fall mit den Hundepatenschaften wird monatlich oder zweiwöchentlich ein Bericht geschickt, wie es dem Hund geht, für den man eine Patenschaft übernommen hat und die Leute stehen jederzeit für persönlichen Kontakt per Mail oder Telefon bereit und sind auch nicht auf der Straße zu finden, um Spenden zu sammeln.

Was ich gerne hier nicht hätte: Eine Grundsatzdiskussion, ob es in Ordnung ist, sich für den Tierschutz einzusetzen, wenn es doch so viele Kriegsflüchtlinge oder hungernde Kinder gibt. Mich interessieren Meinungen zu den Artikeln und vielleicht hat jemand noch selbst eigene Fakten oder Dinge gehört oder gelesen, die hierzu beitragen.

Vielen Dank für jede Beteiligung im Voraus 🙂.
 
Wenn es keine realistische und bezahlbare Alternative
gibt, was bleibt anders übrig? Der Artikel von Peta er-
klärt ja, warum sie das tun müssen.

Außerdem sollte man die Verursacher des Leids klar
sehen - das ist nicht PETA, sondern das sind diejenigen,
die in Tieren eine "Ware" sehen und sie so behandeln.
 
Die Stellungnnahme von PETA wirkt aber auf mich so, als wären alle Tiere, die sie einschläfern "müssen" völlig krank, verletzt und zerstört, ohne Aussicht auf Heilung und Besserung.

Bei einem Prozentsatz zwischen 72% und 97% werde ich aber skeptisch. Die bekommen doch Millionen an Spenden. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass mehr als die Hälfte der Tiere, die bei denen landen, halb tot sind. Sicherlich sehr viele, aber man wird doch wohl mehr als nur 3% retten können mit nicht zu aufwendigen Mitteln?

Dann die Fotos aus dem ersten Artikel und die Tatsache, dass beschrieben wird, wie schlecht die Tiere dort behandelt werden, oder dass nicht wenige in den ersten 24 Stunden einfach eingschläfert werden oder man Welpen einfach so umbringt. Viele Mißstände, die im Artikel genannt werden, könnte man meiner Meinung nach mit engagierteren Personal und geradlinigeren Aufgabenteilungen und Kontrolle entgegen wirken.

Kann auch sein, dass der erste Artikel mit Absicht dramatisch geschrieben wurde und PETA nicht leiden kann, aber einige Erzählungen dort wirken auf mich einfach zu realistisch, als einfach nur Bashing zu sein.

Natürlich hast du recht, dass das Problem die Leute sind, die ihre Tiere einfach aussetzen, schlecht behandeln oder als Gegenstand betrachten, der ersetz- und austauschbar ist.
 
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