Hallo liebes Forum,
ich hoffe, ich kann hier ein wenig Mut bekommen, da ich nicht mehr weiter weiß.
Kurz ein paar Fakten:
M, 43, verheiratet, ein Kinde, erwachsen, Abteilungsleiter
Nun zum Problem:
Ich war in meinem Leben immer ein People Pleaser, also ein Mensch, der versucht es allen anderen recht zu machen und seine eigenen Bedürfnisse hinten anstellt.
Das hat auch mehr oder weniger gut funktioniert, allerdings bin ich dadurch nicht authentisch und im Grunde ein nicht ehrlicher Mensch, da ich meine Meinung nicht vertrete, sondern im Grunde nur die des Gegenüber.
Ich habe oft Probleme der anderen zu meinen gemacht, ich wurde auch immer ausgenutzt.
Vor paar Jahren wurde ich befördert, und da fingen die Probleme richtig an. Ich muss in meiner Position ja auch meine Mitarbeiter auch mal kritisieren. Das gelingt mir nur sehr schwer, und wenn, dann sind meine ehemaligen Kollegen dann angepisst und bösartig. So bösartig, dass der Geschäftsleitung anonym gesteckt wurde, ich hätte eine Kollegin vor paar Jahren (sexuell) belästigt hätte, Ich war kurz vor der fristlosen Kündigung, allerdings hat die Kollegin klar gesagt, dass ich nichts getan hätte. Ich war dann zwar soweit entlastet, allerdings führte dies dazu, dass ich kaum noch Entscheidungen treffen konnte, weil ich das immer im Hinterkopf habe, was passiert als nächstes.
Ich muss leider auch sagen, dass ich vor meiner Beförderung ein lockeres Verhältnis zu den anderen hatte, ja eher freundschaftlich.
nun, Zeit ist vergangen, haben eine neue Mitarbeiterin eingestellt. Die Probezeit war ok, aber danach ging es los. Sie meinte gegenüber dem Betriebsrat, ich sei ungeeignet als Chef und sie könnte es besser. Dann war sie krank für mehrere Monate, nach ihrer Rückkehr hat sie mir das Leben zur Hölle gemacht, wirft mir sogar Mobbing vor und will gegen mich klagen. Mein AG steht zwar hinter mir und wir arbeiten dran uns von ihr zu trennen, aber das hat mich in den letzten Monaten psychisch fertig gemacht.
Ich habe mittlerweile so eine Angst, irgendwas zu entscheiden, zu sagen oder zu tun.
Ich bin einfach ein Versager, weil ich auch diese Stelle zwar bekommen habe, aber die bekam ich, weil ich lange dabei bin (20 Jahre), obwohl ich eine völlig andere Ausbildung gemacht habe und kein Studium habe.
Ansich bin ich ungeeignet, habe von Führung keine Ahnung, bin konfliktscheu, und habe auch alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.
Ich habe das Gefühl, dass ich nichts kann, dass ich einfach schlecht bin und auch ein schlechter Mensch bin. Ich habe immer Angst vor der Reaktion des Gegenüber, so dass ich mich nicht traue, irgendetwas zu sagen.
Das führt dazu, dass ich nachts kaum schlafe, extrem antriebslos bin, mich zur Arbeit quäle, keine Lust habe irgendwas zu machen. Mein Leben besteht aus, aufstehen, Arbeit, heim, Couch, Bett.
Ich war bei der Betriebspsychologin, sie meinte ich sei ein Fall für die Psychotherapie. Ich bekomme aber keinerlei Termine oder gar Rückmeldung.
Mein Selbstwertgefühl war schon vorher schlecht, jetzt ist es ganz schlecht. Ich finde mich hässlich, fett (obwohl 79kg bei 1,86m), unattraktiv und auch meine Art ist mies. Habe keine Freunde, und auch die Ehe ist eher eine Zweckgemeinschaft denn Ehe.
Über Weihnachten war es extrem schlimm, da ich mir sehr viele Gedanken über das Leben gemacht habe und passive Sterbegedanken hatte (kein Suizid, sondern eher sowas wie „hoffentlich bekomme ich eine tödliche Krankheit die ich unbehandelt lasse)
ich bin am Ende, verzweifelt. Das og ist nur ein kleiner Teil meines Lebens, es gibt noch so viele andere Dinge (zb narzisstische Frau)
ich hoffe, ich kann hier ein wenig Mut bekommen, da ich nicht mehr weiter weiß.
Kurz ein paar Fakten:
M, 43, verheiratet, ein Kinde, erwachsen, Abteilungsleiter
Nun zum Problem:
Ich war in meinem Leben immer ein People Pleaser, also ein Mensch, der versucht es allen anderen recht zu machen und seine eigenen Bedürfnisse hinten anstellt.
Das hat auch mehr oder weniger gut funktioniert, allerdings bin ich dadurch nicht authentisch und im Grunde ein nicht ehrlicher Mensch, da ich meine Meinung nicht vertrete, sondern im Grunde nur die des Gegenüber.
Ich habe oft Probleme der anderen zu meinen gemacht, ich wurde auch immer ausgenutzt.
Vor paar Jahren wurde ich befördert, und da fingen die Probleme richtig an. Ich muss in meiner Position ja auch meine Mitarbeiter auch mal kritisieren. Das gelingt mir nur sehr schwer, und wenn, dann sind meine ehemaligen Kollegen dann angepisst und bösartig. So bösartig, dass der Geschäftsleitung anonym gesteckt wurde, ich hätte eine Kollegin vor paar Jahren (sexuell) belästigt hätte, Ich war kurz vor der fristlosen Kündigung, allerdings hat die Kollegin klar gesagt, dass ich nichts getan hätte. Ich war dann zwar soweit entlastet, allerdings führte dies dazu, dass ich kaum noch Entscheidungen treffen konnte, weil ich das immer im Hinterkopf habe, was passiert als nächstes.
Ich muss leider auch sagen, dass ich vor meiner Beförderung ein lockeres Verhältnis zu den anderen hatte, ja eher freundschaftlich.
nun, Zeit ist vergangen, haben eine neue Mitarbeiterin eingestellt. Die Probezeit war ok, aber danach ging es los. Sie meinte gegenüber dem Betriebsrat, ich sei ungeeignet als Chef und sie könnte es besser. Dann war sie krank für mehrere Monate, nach ihrer Rückkehr hat sie mir das Leben zur Hölle gemacht, wirft mir sogar Mobbing vor und will gegen mich klagen. Mein AG steht zwar hinter mir und wir arbeiten dran uns von ihr zu trennen, aber das hat mich in den letzten Monaten psychisch fertig gemacht.
Ich habe mittlerweile so eine Angst, irgendwas zu entscheiden, zu sagen oder zu tun.
Ich bin einfach ein Versager, weil ich auch diese Stelle zwar bekommen habe, aber die bekam ich, weil ich lange dabei bin (20 Jahre), obwohl ich eine völlig andere Ausbildung gemacht habe und kein Studium habe.
Ansich bin ich ungeeignet, habe von Führung keine Ahnung, bin konfliktscheu, und habe auch alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.
Ich habe das Gefühl, dass ich nichts kann, dass ich einfach schlecht bin und auch ein schlechter Mensch bin. Ich habe immer Angst vor der Reaktion des Gegenüber, so dass ich mich nicht traue, irgendetwas zu sagen.
Das führt dazu, dass ich nachts kaum schlafe, extrem antriebslos bin, mich zur Arbeit quäle, keine Lust habe irgendwas zu machen. Mein Leben besteht aus, aufstehen, Arbeit, heim, Couch, Bett.
Ich war bei der Betriebspsychologin, sie meinte ich sei ein Fall für die Psychotherapie. Ich bekomme aber keinerlei Termine oder gar Rückmeldung.
Mein Selbstwertgefühl war schon vorher schlecht, jetzt ist es ganz schlecht. Ich finde mich hässlich, fett (obwohl 79kg bei 1,86m), unattraktiv und auch meine Art ist mies. Habe keine Freunde, und auch die Ehe ist eher eine Zweckgemeinschaft denn Ehe.
Über Weihnachten war es extrem schlimm, da ich mir sehr viele Gedanken über das Leben gemacht habe und passive Sterbegedanken hatte (kein Suizid, sondern eher sowas wie „hoffentlich bekomme ich eine tödliche Krankheit die ich unbehandelt lasse)
ich bin am Ende, verzweifelt. Das og ist nur ein kleiner Teil meines Lebens, es gibt noch so viele andere Dinge (zb narzisstische Frau)