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Pendeln macht mich fertig - kündigen?

volare789

Neues Mitglied
Hallo zusammen!

Ich habe seit Februar einen neuen Job, welcher 150km von meinem Wohnort entfernt ist. Da ich nicht jeden Tag arbeiten muss (bin Stewardess), pendle ich zwischen Job und Heimat hin und her (ca. 1:40 Std. pro Fahrt). Da die Dienstpläne immer unterschiedlich sind, fahr ich in manchen Wochen 2-3 mal zum Job und in manchen nur 1x. Ich schlafe dann bei Freundinnen/Kolleginnen/im Hotel, da eine zweite Wohnung finanziell nicht drin ist und ich kein günstiges WG-Zimmer finde. Da ich mir meine Wohnung in der Heimat mit meinem Partner teile und leider nur einen befristeten Vertrag bis Ende Dezember habe, ist ganz zum Job ziehen momentan auch keine Option. Aber das ständige Pendeln macht mich einfach fertig, zudem ist mein Auto auch nicht mehr das neueste und „muckt“ nun rum (kann mir aber gerad kein neues leisten und hoffe einfach immer, nicht liegen zu bleiben).

An sich bin ich mit dem Job und der Firma zufrieden, aber das ständige Pendeln setzt mir total zu (finanziell, aber vor allem mental). Ich liebe den Job an sich, aber habe das Pendeln einfach total unterschätzt. In meiner Heimat gibt es aber keine Stellen momentan in dieser Branche, habe also auch keine konkrete Alternative parat.

Meine Frage: was soll ich bloß tun? War hier schon mal jemand in einer ähnlichen Situation? Hat vielleicht sogar jemand seinen Job gekündigt, obwohl der Job an sich toll war, aber das Drumherum (Pendeln etc.) einfach nicht gepasst hat? Oder würdet ihr mir raten, die Zähne zusammen zu beißen und das restliche Jahr abzuwarten, da ich dann evtl. einen Festvortrag bekomme?

Ich fühl mich so hilflos momentan und bin so unglücklich mit der Situation.
 
Dass Du überhaupt den Festvertrag in Erwägung ziehst zeigt eigentlich, dass Deine Partnerschaft an einer Stelle weiter hinten in Deinem Leben steht.
Also wirst Du noch weiter Jahre in Hotels verschlafen um den Jetlag und die durchaus vielen an Dich heran getragenen Anforderungen zu erfüllen!

Irgendwann wirst Du feststellen, dass jedes Flugzeug irgendwann landen muss und dass es nicht ausreicht, die Welt nur von oben zu betrachten um am Leben teil zu nehmen.
Und ja - ich hab eine Beaknnte, die Stewardess ist, die aber den Job zu heutigen Konditionen (ohne Altvertrag) nicht mehr tun würde.
 
Dass Du überhaupt den Festvertrag in Erwägung ziehst zeigt eigentlich, dass Deine Partnerschaft an einer Stelle weiter hinten in Deinem Leben steht.
Also wirst Du noch weiter Jahre in Hotels verschlafen um den Jetlag und die durchaus vielen an Dich heran getragenen Anforderungen zu erfüllen!

Irgendwann wirst Du feststellen, dass jedes Flugzeug irgendwann landen muss und dass es nicht ausreicht, die Welt nur von oben zu betrachten um am Leben teil zu nehmen.
Und ja - ich hab eine Beaknnte, die Stewardess ist, die aber den Job zu heutigen Konditionen (ohne Altvertrag) nicht mehr tun würde.

Danke für deine Antwort. Ein Festvertrag würde bedeuten, dass ich mich innerhalb der Firma versetzen lassen könnte - evtl. auch dorthin, wo mein Partner eine Stelle findet (er hat gerade sein Master-Studium beendet und ist noch auf Jobsuche, da ist also auch noch nicht klar, wo‘s hingeht). Da wird prinzipiell in unserer Heimat bleiben möchten, nützt mir aber auch der Festvertrag nichts, da die Airline hier keine Basis eröffnen wird (Flughafen ist zu klein). Es ist also wirklich verzwickt.

PS: Jetlag kenne ich nicht, da ich nur Kurz- und Mittelstrecke fliege. ;-)
 
Wohl auf! volare789;

Ich habe seit Februar einen neuen Job, welcher 150km von meinem Wohnort entfernt ist. Da ich nicht jeden Tag arbeiten muss (bin Stewardess),
Respekt für deinen Gefährlichen Beruf!!

Zum Auto, an dem Du nicht drum herum kommst, kauf dir doch eins wo du Monatlich ab stotterst musst ja nicht gleich ca$h dem Dealer auf die Haube knall´n! No?? Si Si Sinjorita Jiipiii!! :daumen: Ich wünsche dir einen Super schicken BMW der dich dorrt hin bringt wo immer du gehst!!

Und wenn du Langstreckenflüge annehmen würdest, würdest du da mehr verdienen, anscheinend oder nicht? Und im A380 gibt es sogar IN Kabinen für Flugbegleiter und Kapitäne und trotzdem ist es auch ein anstrengender Beruf. Und einen anderen Beruf, möchtest du nicht angehen? Vielleicht auch in der Flugbrange aber nicht das was du da jetzt tust, etwas mehr entspannendes vielleicht? Si??

Ich liebe auch diesen Song hier!! Volare by Gipsy Kings lyrics + English lyrics! Der erinnert Mich an FEARLESS denn Film!!
 
Viele Alternativen sehe ich nicht. Den Job aufgeben? Kommt drauf an, ob du etwas anderes machen kannst, denn in deinem Job muss man ja leider immer nahe der Ballungszentren, also teuer, wohnen. Heimatnah wird wohl nix werden, zumal es ja auch noch davon abhängt wo dein LAP einen Job bekommt. Ansonsten, aufgrund jahrelanger Fernbeziehungserfahrungen hat sich für mich die Auto/Bahn-Kombi mit Bahncard 50 als am angenehmsten herausgestellt. Auch wenn der Zeitaufwand höher ist, aber in der Bahn kann man sich gut erholen, ein Nickerchen machen, etwas essen usw. und kommt eigentlich ganz entspannt am Ziel an. Bei mehreren Tagen Dienst in einer Woche, billige Pension etwas außerhalb suchen und mit Öffi zum Flughafen düsen, dann ist es auch bezahlbar.
 
Kannst du auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen? Damit hättest du den Vorteil, dass du entspannt fährst und die Zeit nutzen kannst, z. B. zum Lesen oder sonst was.
Wie sicher ist dir der Festvertrag? Wann würdest du erfahren, ob du ihn bekommst?

Respekt für dich. Der Job ist sicher nicht leicht.

Eine zweite Wohnung / ein WG-Zimmer würde ich nicht mieten. Da hättest du mehr Kosten als Nutzen, selbst wenn es finanziell ginge. Gäbe es die Option "fest" bei jemanden zu schlafen bzw. immer in die selbe Pension oder so zu gehen?
 
Danke für deine Antwort. Ein Festvertrag würde bedeuten, dass ich mich innerhalb der Firma versetzen lassen könnte - evtl. auch dorthin, wo mein Partner eine Stelle findet (er hat gerade sein Master-Studium beendet und ist noch auf Jobsuche, da ist also auch noch nicht klar, wo‘s hingeht). Da wird prinzipiell in unserer Heimat bleiben möchten, nützt mir aber auch der Festvertrag nichts, da die Airline hier keine Basis eröffnen wird (Flughafen ist zu klein). Es ist also wirklich verzwickt.

PS: Jetlag kenne ich nicht, da ich nur Kurz- und Mittelstrecke fliege. ;-)

Dann ist Deine Situation noch komplizierter als ich dachte. Zumindest fällt bei den Strecken die "Ausfallzeit ( Jetlag)", in der Du Dich erholen musst, nicht so ins Gewicht.
Erschwerend kommt aber dazu, dass Du Dich für den Anschlussflug unter Dauerstress befindest, weil Du nach relativ kurzer Zeit erneut bereit sein musst.
Letztlich befindest Du Dich - trotz der offiziellen Pausen, die Dir gewährt werden müssen, in einem Abhängigkeitsverhältnis von einem Beförderungsmittel. Es ist sogar schlimmer als der Beruf eines Zugbegleiters, der anlassbedingt Ticketkontrollen durchführen kann - oder nicht.
Du aber musst zwangsläufig gut aussehen, nett sein, ein vorgeschriebenes Programm abspulen und hast eher keine eigenen Entscheidungsfreiheiten.

An Deiner Stelle würde ich bereits jetzt darüber nachdenken, was Du von Deinem Leben erwartest. Dass Du ohne Arbeit kein Einkommen hast, ist klar. dass Du aber mit zuviel Arbeit Dein Leben für Andere verplanst, ist ebenso klar.

Nun solltest Du überlegen, ob Du zu Lasten des Einen das Andere in Kauf nimmst, aber nur dann, wenn Du dadurch ein Ziel erreichst.

Auf deutsch würde ich an Deiner Stelle den Job so lange durchziehen, wie er mit der Partnerschaft in Einklang zu bringen ist und würde dann, wenn sich bezüglich Deines Partners ein konkreter Job anbahnt überlegen, ob Du mit ihm zusammen an diesem Ort ( oder eben nicht gemeinsam von verschiedenen Orten aus ) Eurer gemeinsames Lebensziel verwirklichen kannst.

Jetzt im Moment besteht vermutlich wegen der allseits offenen Situation kein konkreter Handlungsbedarf, also kannst Du erst einmal alles so lassen wie es ist.
(Ich habe schon gemerkt, dass wegen der Unterbringung und kosten und Anfahrt nicht alles zum Besten läuft)
Du solltest aber mit Deinem Partner zusammen einen Plan B erarbeiten, der sich unter Beachtung deiner Kündigungsfrist realisieren lässt.

Sprich bitte auch etwas in Richtung Familienplanung an. Früher oder später kann es dazu kommen, dass Du darüber mit ihm sprechen wirst ( Ergebnis offen), aber wenn es denn angedacht ist, dass Ihr ein Baby haben wollt, so ist Eure Ausgangsposition in einem grösseren Betrieb mit Mutterschutz etc natürlich besser, als wenn Du den heutigen Job jetzt bereits aufgibst, aufs Land ziehst und Erdbeeren verkaufst.

LG!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wohl auf! volare789;


Respekt für deinen Gefährlichen Beruf!!

Zum Auto, an dem Du nicht drum herum kommst, kauf dir doch eins wo du Monatlich ab stotterst musst ja nicht gleich ca$h dem Dealer auf die Haube knall´n! No?? Si Si Sinjorita Jiipiii!! :daumen: Ich wünsche dir einen Super schicken BMW der dich dorrt hin bringt wo immer du gehst!!

Und wenn du Langstreckenflüge annehmen würdest, würdest du da mehr verdienen, anscheinend oder nicht? Und im A380 gibt es sogar IN Kabinen für Flugbegleiter und Kapitäne und trotzdem ist es auch ein anstrengender Beruf. Und einen anderen Beruf, möchtest du nicht angehen? Vielleicht auch in der Flugbrange aber nicht das was du da jetzt tust, etwas mehr entspannendes vielleicht? Si??

Ich liebe auch diesen Song hier!! Volare by Gipsy Kings lyrics + English lyrics! Der erinnert Mich an FEARLESS denn Film!!


Danke für deine Antwort und den schönen Song! 🙂

Ich hatte tatsächlich den Plan, einen Kredit für ein neues Auto aufzunehmen, aber - tadaa - man bekommt mit einem befristeten Arbeitsvertrag keinen. Daher hab ich das Vorhaben vorerst auf Eis gelegt.

Langstrecke zu fliegen ist auch gerade keine Option, weil das zu wenig deutsche Airlines machen und die, die es tun, haben eher schlechte Verträge... du merkst, es ist verzwickt.
 
Kannst du auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen? Damit hättest du den Vorteil, dass du entspannt fährst und die Zeit nutzen kannst, z. B. zum Lesen oder sonst was.
Wie sicher ist dir der Festvertrag? Wann würdest du erfahren, ob du ihn bekommst?

Respekt für dich. Der Job ist sicher nicht leicht.

Eine zweite Wohnung / ein WG-Zimmer würde ich nicht mieten. Da hättest du mehr Kosten als Nutzen, selbst wenn es finanziell ginge. Gäbe es die Option "fest" bei jemanden zu schlafen bzw. immer in die selbe Pension oder so zu gehen?

Öffis funktionieren nur bedingt, da ich auch zu Zeiten arbeiten muss, an denen die DB nicht fährt. Aber ich werde versuchen, vor mehrtägigen Ketten auf die Bahn auszuweichen. 🙂 Und ich werde schauen, ob eine Kollegin, die selber viel pendelt, mir ihre Wohnung häufiger überlässt gegen einen Obolus. Vielleicht klappt das ja.

Ich habe überhaupt keine Ahnung, wie sicher der Festvertrag ist - leider. Letztes Jahr haben viele Befristete wohl einen Festvertrag erhalten, aber das ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich.
 

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