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Pc-Spiel-Sucht. Sind diese Leute nicht unheimlich einsam?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 123762
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Wenn du selber WoW gespielt hast, weißt du ja das man gerade durch die Kontakte mit anderen Spielern (Gilde) nicht einsam ist. Er hat da sein soziales Umfeld. Trotzdem ist es natürlich schrecklich und tut mir sehr leid. Ich finde es gut, dass du an dich denkst und gehst. Er muss selber mit der Sucht aufhören wollen.

Ich glaube, das ist ein sehr wichtiger Punkt: Er ist nicht einsam. Er sieht das Problem nicht.
Man kann durchaus komplett online leben, hat dort soziale Kontakte, Herausforderungen, Ziele usw.

Nach meinem Empfinden (ich zocke auch gerne) sind Spiele nicht das Problem sondern ein Symptom. Der betroffene Mensch findet im realen Leben nicht den erhofften Erfolg und sucht sich als Ersatz ein Online-Leben. Das können Menschen sein, die in der Schule Außenseiter sind oder auf der Arbeit keinen sozialen Anschluss finden oder sonstwas.

Deswegen ist es vollkommen falsch diesen Menschen einfach die Spiele wegzunehmen oder wie hier vorgeschlagen wird "das Internet zu kappen". Vielmehr müssen diese Menschen eine Chance im realen Leben erkennen. Dazu kann es schon reichen, dass sie regelmäßig Kontakt mit Freunden oder Kollegen haben sowie eine Aufgabe neben dem PC, sei noch so nebensächlich wie es ein Haustier, Gartenarbeit oder Zeitung austragen.

Im Prinzip ist jeder Mensch ja gewillt sozial im Real Life zu interagieren und freut sich darüber. Eben nur im "eigenem Tempo". Es gibt Menschen (mich eingeschlossen) die gerne mal ne Stunde quatschen aber dann Erholung und Zeit für sich selber brauchen. Insofern geht es auch garnicht darum PC Spiele zu verteufeln, sondern darum sie als das zu begreifen, was sie sind: Spiele und Freizeitbeschäftigung, aber kein Ersatz für das echte Leben.
 
Ich habe eine junge Kollegin, die nichts anderes tut, als im Büro zu arbeiten und den Rest ihrer Wachzeit vor dem PC zu zocken.

Alles, was sie in Gesprächen von sich gibt, sind Dinge, die sie aus den Medien hat. Komplett durchprogrammiert und immer der Meinung, die die Massenmedien gerade als einzig gute feiern.

Ich habe kein Mitleid. Eher Angst.
 
Ich glaube, das ist ein sehr wichtiger Punkt: Er ist nicht einsam. Er sieht das Problem nicht.
Man kann durchaus komplett online leben, hat dort soziale Kontakte, Herausforderungen, Ziele usw.

Nach meinem Empfinden (ich zocke auch gerne) sind Spiele nicht das Problem sondern ein Symptom. Der betroffene Mensch findet im realen Leben nicht den erhofften Erfolg und sucht sich als Ersatz ein Online-Leben. Das können Menschen sein, die in der Schule Außenseiter sind oder auf der Arbeit keinen sozialen Anschluss finden oder sonstwas.

Deswegen ist es vollkommen falsch diesen Menschen einfach die Spiele wegzunehmen oder wie hier vorgeschlagen wird "das Internet zu kappen". Vielmehr müssen diese Menschen eine Chance im realen Leben erkennen. Dazu kann es schon reichen, dass sie regelmäßig Kontakt mit Freunden oder Kollegen haben sowie eine Aufgabe neben dem PC, sei noch so nebensächlich wie es ein Haustier, Gartenarbeit oder Zeitung austragen.

Im Prinzip ist jeder Mensch ja gewillt sozial im Real Life zu interagieren und freut sich darüber. Eben nur im "eigenem Tempo". Es gibt Menschen (mich eingeschlossen) die gerne mal ne Stunde quatschen aber dann Erholung und Zeit für sich selber brauchen. Insofern geht es auch garnicht darum PC Spiele zu verteufeln, sondern darum sie als das zu begreifen, was sie sind: Spiele und Freizeitbeschäftigung, aber kein Ersatz für das echte Leben.

Eben und manche Leute sind eben gerne oft allein und KEINE 24/7 unter-Menschen-Leuten.
Leider herrscht ja eine Meinung vor das jemand der/die nicht wie ALLE ANDEREN permanent *draußen-Hobbies* pflegt und auch dementsprechend Umgang pflegt nicht OK/richtig ist. Und das halte ich für eine ziemlich große Unverschämtheit und ein übergriffiges Verhalten.
Gab div. Verwandte die mich permanent nervten+mir mit Anfang 20 sagten ich sei ja +unnormal+ weil ich noch keine Kinder hätte ^^ hab denen dann gesagt das es sie nix angeht+sie sich um ihren Kram kümmern sollen. Dann gabs da zwar keinen Kontakt mehr, aber mir gings dann besser.

Es hat andere fremde (und auch unverschämte ) Menschen schlicht weg nicht zu interessieren wie ich MEINE Freizeit verbringe, noch sollten sie sich negative Urteile über andere erlauben, denn die wollen auch keine Kritik hören wenn sie z.B. jedes WE +gerne+ saufen gehen.
Ich - nur für mich persönlich - halte ein eher ruhiges Leben, mit Sport, einer gewissen Bildung (Bücher -div. Medien mit Anspruch, keine Blöd-Zeitung etc. ) eher zurückgezogen, mit einer Arbeit und eher wenigen richtigen Freunden für weitaus +sinniger+ und auch lebenssinniger als einen extremen +Party-Lifestyle+ bei der ne Person sich mit div. Drogen die Gesundheit versaut, permanent unter Anderen sein +muss+ weil er/sie es solo nicht +aushält+ und sich immer selbst +darstellen+ muss.

Aber das ist ja nicht der +Lifestyle+ der Masse, daher meinen viele sich darüber lustig machen zu müssen.

Zudem gibt es auch chronisch kranke Menschen, die versuchen sich einfach von div. Schmerzen o.ä. abzulenken. Und ich kenne das, hab auch viele Jahre eher zurückgezogen gelebt und für mich war das so richtig. Muss es ja nicht für andere, aber ich mache mich net über Leute lustig die eben nicht so leben wollen wie ich.
 
Ich habe eine junge Kollegin, die nichts anderes tut, als im Büro zu arbeiten und den Rest ihrer Wachzeit vor dem PC zu zocken.

Alles, was sie in Gesprächen von sich gibt, sind Dinge, die sie aus den Medien hat. Komplett durchprogrammiert und immer der Meinung, die die Massenmedien gerade als einzig gute feiern.

Ich habe kein Mitleid. Eher Angst.
Meine Erfahrung ist genau anders rum. Die Menschen, die die ganze Zeit vorm PC hängen, haben meist nicht die 08/15 Medien Meinung.
Sie kommen durch den PC mit der ganzen Welt in Kontakt, über Messanger, soziale Netzwerke, Youtube und Foren.

Während der Normalo meist ein stets festes soziales und sehr homogenes Umfeld hat, welches von den selben Medien beschallt wird. Er sieht Tageschau, RTL News und liest WZ. Er hat Freunde mit ähnlichen Hobbies, Arbeitskollegen mit ähnlichen Einkommen und lebt eher in einer sozialen Bubble aus welcher er auch am Wochenende in seiner Kneipe nicht raus kommt.

Dein Eindruck entsteht vielleicht deswegen weil besagte Kollegin sehr jung ist, aber ob es mit ihrer PC Zeit zu tun hat, bezweifle ich.

Meine interessanten Erfahrungen hatte ich durch Internet-Kontakte aus fernen Ländern. Menschen, die 180 Grad andere Meinungen haben als der deutsche Mainstream und auch Dinge sagen, die sich die meisten hier nicht mal trauen. Ich meine damit nicht, dass die Mainstream Medien immer lügen, sondern ich meine vor allem andere Perspektiven.

Ich mag da sehr befangen sein, aber mein Interesse an Politik, Wirtschaft, Geschichte und co. sind nicht während der Schulzeit, sondern erst später durch das Internet erwacht.
Ich kann in Diskussionen mit realen Menschen oft nicht mitreden, weil die über Dinge reden, die mich nicht interessieren. Neulich stand ich in einer Runde wo es um Biersorten ging. Ich kenne Pils und Alt, vielleicht noch Weizen und alles schmeckt mir fast gleich.
Dagegen kann ich dir die deutsche Geschichte im Mittelalter inklusive Belagerungstechniken und mittelalterliche Waffen vorstellen, weil ich das aus dem Internet kenne.

Über den Nutzen der o.g. Wissensgebiete kann man streiten, aber was ich sagen will: Soziale Kontakte im Real Life sind nicht unbedingt bildender als ein Leben im Internet. Ich würde sogar sagen, dass die meisten realen Kontakte ein niedriges Bildungsniveau haben...
 
Meine Erfahrung ist genau anders rum. Die Menschen, die die ganze Zeit vorm PC hängen, haben meist nicht die 08/15 Medien Meinung.
Sie kommen durch den PC mit der ganzen Welt in Kontakt, über Messanger, soziale Netzwerke, Youtube und Foren.

Während der Normalo meist ein stets festes soziales und sehr homogenes Umfeld hat, welches von den selben Medien beschallt wird. Er sieht Tageschau, RTL News und liest WZ. Er hat Freunde mit ähnlichen Hobbies, Arbeitskollegen mit ähnlichen Einkommen und lebt eher in einer sozialen Bubble aus welcher er auch am Wochenende in seiner Kneipe nicht raus kommt.

Dein Eindruck entsteht vielleicht deswegen weil besagte Kollegin sehr jung ist, aber ob es mit ihrer PC Zeit zu tun hat, bezweifle ich.

Meine interessanten Erfahrungen hatte ich durch Internet-Kontakte aus fernen Ländern. Menschen, die 180 Grad andere Meinungen haben als der deutsche Mainstream und auch Dinge sagen, die sich die meisten hier nicht mal trauen. Ich meine damit nicht, dass die Mainstream Medien immer lügen, sondern ich meine vor allem andere Perspektiven.

Ich mag da sehr befangen sein, aber mein Interesse an Politik, Wirtschaft, Geschichte und co. sind nicht während der Schulzeit, sondern erst später durch das Internet erwacht.
Ich kann in Diskussionen mit realen Menschen oft nicht mitreden, weil die über Dinge reden, die mich nicht interessieren. Neulich stand ich in einer Runde wo es um Biersorten ging. Ich kenne Pils und Alt, vielleicht noch Weizen und alles schmeckt mir fast gleich.
Dagegen kann ich dir die deutsche Geschichte im Mittelalter inklusive Belagerungstechniken und mittelalterliche Waffen vorstellen, weil ich das aus dem Internet kenne.
Ehrlich gesagt kann Spielsucht dazu führen, dass sich Menschen isoliert fühlen, aber es geht nicht nur um die Spiele selbst. Menschen suchen Flucht vor allem dann, wenn ihnen das Leben zu viel wird. Es erinnert mich an die Zeit, als Online-Casinos zu einem beliebten Zeitvertreib für diejenigen wurden, die auf der Suche nach Nervenkitzel oder schneller Unterhaltung waren. Es gibt jetzt sogar Optionen mit online casino mit der schnellsten auszahlung wo Spieler Gewinne sofort abheben können, was eine ganz neue Ebene der Spannung hinzufügt. Letztendlich geht es darum, ein Gleichgewicht zu finden – ein bisschen Spielen kann in Ordnung sein, aber echte Verbindungen sind wichtiger.
Über den Nutzen der o.g. Wissensgebiete kann man streiten, aber was ich sagen will: Soziale Kontakte im Real Life sind nicht unbedingt bildender als ein Leben im Internet. Ich würde sogar sagen, dass die meisten realen Kontakte ein niedriges Bildungsniveau haben...
Interessant genug. Ich stimme Ihnen zu.
 
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