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Palworld

Andreas900

Sehr aktives Mitglied
Ich möchte hier meine Begeisterung zu Palworld teilen, ein Spiel, das mich unerwartet in den Bann gezogen hat.

Ich bin seit meiner Kindheit Pokemon Fan, war aber immer enttäuscht von den Pokemon Spielen. Und die Serien schaue ich inzwischen auch nicht mehr, weil die Handlungssträge doch sehr einfach sind.

Vor einiger Zeit habe ich das Spiel Palworld auf meine Wishlist bei Steam gesetzt und jetzt mit Release 1.0 gekauft. Das Spiel ist medial überall im Munde, hat wahnsinnig gute Reviews und bricht die Verkaufsrekorde: 30 Millionen Verkäufe! Und der Preis ist trotz Release günstig geblieben. Kosten neue Spiele heute leicht über 50 € und testen einige Spiele die 80 € Marke, kostet Palworld 29,99 €.

Was man dafür bekommt? Ein Aufbau Survival Spiel mit Pokemon artigen Wesen
  • ein komplexer Basenbau mit Produktionsketten, arbeitenden Pals und kreativer Freiheit
  • Ein Echtzeit Kampfsystem, bei dem man gemeinsam mit Pals Gegner bezwingt
  • Eine riesige Welt in Unreal 5 Grafik, von Wüsten, Wiesen bis magischen Pilz Wäldern
  • 287 verschiedene Pals, die alle ihre individuellen Stärken und Eigenschaften habe, von knuffig bis mächtig
  • Mod Support
  • Mulitplayer
  • eine lebendige Welt, die weiter ausgebaut wird
Hier und da merkt man dem Spiel an, dass es von einer kleinen Firma ist. Die Dialoge sind nicht vertont und außerhalb der Kämpfe ist wenig Musik vorhanden. Packend ist die Hauptstory auch nicht, aber eigentlich geht es eh um die Basis und die Pals, nicht um die Story.

Ich habe über die Zeit andere Aufbau Survival Spiele wie Conan Exiles und Soulmask gespielt, auch Medieval Dynasty. Alle diese Spiele haben mir gefallen, aber Palworld macht es noch besser. In Conan Exiles kann man auch NPCs rekruitieren aber sie sind in der Basis eher Deko. In Palworld arbeiten die Pals wirklich. Sie tragen sichtbar ein Stück Holz ins Lager, sie schlafen sichtbar in ihren Betten, sie machen sich bemerkbar wenn sie unglücklich sind, eine Arbeit abgeschlossen haben, sie wirken echt!

Mir fällt da sofort Minecraft ein. Viele große Firmen hätte ein Spiel wie Minecraft entwickeln können. Für Lego wäre das so naheliegend gewesen, aber es musste erst ein kleiner Hersteller kommen. Auch Palworld ist eigentlich ein naheliegendes Spielprinzip: große Welt + knuddelige Monster + Basenbau.
Aber Nintendo hat die Pokemon Spiele immer im gleichen Prinzip veröffentlicht, technisch veraltet, langweiliges Kampfsystem. Natürlich hat Nintendo jetzt Palworld verklagt .... und ist weitestgehend gescheitert. ^^

Ich freue mich riesig wenn ich Spiele wie Minecraft, Stardew Valley oder jetzt Palworld sehe. Kleine Studies, die sich was trauen. Statt Teil 5 einer Spieleserie, ein echt neues Spiel, mit einer begeisterten Community, eine Discord Gruppe und das ganze technisch sauber und schön. Palworld ist ein so herrlicher Erfolg und das Spiel macht mir einfach Freude!
 

Hallo Andreas900,

schau mal hier: Palworld. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich habe in den letzten Jahren generell sehr viel Freude an Indie-Games und Spielen abseits der klassischen AAA-Produktionen entwickelt. Ehrlich gesagt kann ich mich kaum daran erinnern, wann mich zuletzt ein großer AAA-Titel ähnlich begeistert hat.

Ein aktuelles Beispiel ist für mich Clair Obscur: Expedition 33. Das Spiel zeigt sehr schön, dass ein Titel nicht das Budget und die Strukturen der größten Studios benötigt, um künstlerisch, technisch und spielerisch einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Für mich ist dort eine klare kreative Vision spürbar, statt lediglich das Gefühl, dass möglichst viele bekannte Erfolgsbausteine zusammengesetzt wurden.

Der entscheidende Unterschied liegt für mich daher nicht einmal nur im Budget oder in der Größe eines Studios. Problematisch wird es vor allem dann, wenn die Entwickler beziehungsweise die Verantwortlichen ihr Spiel in erster Linie als möglichst breit vermarktbares Massenprodukt verstehen und nicht mehr als kreatives Werk. Dann stehen bewährte Formeln, Zielgruppenanalysen und möglichst geringe Risiken im Vordergrund, während eine eigene Handschrift schnell verloren geht.

Natürlich müssen auch kleinere Studios wirtschaftlich denken. Trotzdem habe ich dort häufiger das Gefühl, dass am Anfang eine Idee, eine bestimmte Vision oder schlicht echte Begeisterung stand und daraus anschließend das Spiel entstanden ist. Selbst kleinere Ecken und Kanten wirken dann oft sympathischer als ein technisch perfektes, aber vollkommen glattgeschliffenes Produkt.

Bei Filmen empfinde ich es übrigens ganz ähnlich. Ein kleineres oder ungewöhnlicheres Werk mit Charakter bleibt mir häufig länger im Gedächtnis als die nächste aufwendig produzierte Fortsetzung nach bewährtem Bauplan.
 
Ich habe in den letzten Jahren generell sehr viel Freude an Indie-Games und Spielen abseits der klassischen AAA-Produktionen entwickelt. Ehrlich gesagt kann ich mich kaum daran erinnern, wann mich zuletzt ein großer AAA-Titel ähnlich begeistert hat.

Ein aktuelles Beispiel ist für mich Clair Obscur: Expedition 33. Das Spiel zeigt sehr schön, dass ein Titel nicht das Budget und die Strukturen der größten Studios benötigt, um künstlerisch, technisch und spielerisch einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Für mich ist dort eine klare kreative Vision spürbar, statt lediglich das Gefühl, dass möglichst viele bekannte Erfolgsbausteine zusammengesetzt wurden.

Der entscheidende Unterschied liegt für mich daher nicht einmal nur im Budget oder in der Größe eines Studios. Problematisch wird es vor allem dann, wenn die Entwickler beziehungsweise die Verantwortlichen ihr Spiel in erster Linie als möglichst breit vermarktbares Massenprodukt verstehen und nicht mehr als kreatives Werk. Dann stehen bewährte Formeln, Zielgruppenanalysen und möglichst geringe Risiken im Vordergrund, während eine eigene Handschrift schnell verloren geht.

Natürlich müssen auch kleinere Studios wirtschaftlich denken. Trotzdem habe ich dort häufiger das Gefühl, dass am Anfang eine Idee, eine bestimmte Vision oder schlicht echte Begeisterung stand und daraus anschließend das Spiel entstanden ist. Selbst kleinere Ecken und Kanten wirken dann oft sympathischer als ein technisch perfektes, aber vollkommen glattgeschliffenes Produkt.

Bei Filmen empfinde ich es übrigens ganz ähnlich. Ein kleineres oder ungewöhnlicheres Werk mit Charakter bleibt mir häufig länger im Gedächtnis als die nächste aufwendig produzierte Fortsetzung nach bewährtem Bauplan.
Absolut ja, Clair Obscur: Expedition 33 ist ein weiteres gutes Beispiel für ein Spiel, das sich was traut und extrem erfolgreich ist, obwohl kein riesiges Studio dahinter steht. Oder schau dir Rimworld an, bescheidene Grafik aber einfach gutes Spielprinzip.

Genau wie dir fällt mir spontan kaum ein gutes AAA Game ein, was in letzter Zeit gut war. Vielleicht noch Baldurs Gate 3, aber das wurde zwar von dem großen Larian Studio produziert, aber Larian gehört zumindest auch nicht den großen Gaming Konzernen wie Sony, Microsoft, EA, Ubisoft oder Nintendo.

Und die Pokemon Games?
Ich erinnere mich an Pokemon rot&blau, X&Y und Schwert&Schild. Eigentlich 20 Jahre lang die gleichen Spiele und immer fauler programmiert. Teilweise ploppten Personen und Gebäude sichtbar auf und wieder weg je nachdem wie weit man von ihnen entfernt war. Gebäude waren gemalt statt modelliert. Kam man näher sah man dass ein Balkon nur "auftapeziert war". Das wurde zuletzt auch in der Spielebranche sehr kritisiert.

Und ich wunder mich halt wie Palworld das schafft. Kleines Studio, wenig Geld und das Spiel kostet die Hälfte wie ein aktuelles Pokemonspiel, ist aber absolut genial.
Eigentlich ist der Pokemon Vergleich ja schon falsch, denn abgesehen von dem Prinzip knuddeliger Monster ist das meiste halt ganz anders. Klar: Pokemon kennt jeder und man zieht immer gerne Vergleiche mit Bekanntem, aber ich kann Palworld wirklich jedem empfehlen, auch wenn derjenige Pokemon nicht mag.
 
Am 09.09. wird Valheim endlich in 1.0 released - wo hier gerade von erfolgreichen Indie-Survival Games die Rede ist ♥️
 

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