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lededo96
Gast
Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht aber mir ist nach knapp einem Monat des aktiven (Online) Datings eine Sache aufgefallen: Ich werde von Tag zu Tag zynischer und verbitterter. Das ist eine ziemlich schreckliche Reaktion, wo ich doch im Laufe der letzten Woche nur auf der Suche nach Liebe war.
Am Anfang meiner Zeit auf Tinder war ich noch sehr zuverlässig und überrascht, mit wie vielen Frauen ich gematched habe, die ebenfalls auf der Suche nach etwas Festem sind. Genau so erstaunt war ich darüber, wie viele dieser Frauen mir tatsächlich auch zurückgeschrieben haben, meine Nummer wollten und sich auf Dates gefreut haben. Deswegen war ich in der Anfangszeit wirklich wirklich zuversichtlich, dass sich das Tinder Cliché der ONS-App mittlerweile abgelöst hat und daraus eine ernst zu nehmende Partnerschaftsplattform geworden ist.
Aber nix da:
Es gab eine Woche, in der ich mich mit vier Frauen an verschiedenen Tagen auf Dates verabredet habe, welche mir aber ALLE ein paar Minuten vorher mit irgend einer scheinheiligen Begründung alá "Ich muss aus familiären Gründen absagen" abgesagt haben. Jedes Mal bin ich für die Dates in eine andere Stadt gefahren, jedes Mal enttäuscht und einem unnötigen Zugticket wieder nach Hause gefahren.
Ich glaube wer in der Datingwelt unterwegs ist, der kann irgendwann nur verbittern. Ich z.B. könnte mir es - auch aufgrund einiger schlechter sexueller Erfahrungen - mittlerweile nicht mehr vorstellen, dass ich jemals eine Person finde die mich jemals lieben könnte. Eine gesunde Partnerschaft mit einem gesunden Liebes- und Sexualleben hört sich für mich ungefähr genau so befremdlich an wie die Theorie, dass die Erde eigentlich nur eine Scheibe ist.
Und durch jeden Match und jedes Date wird diese innere Verbitterung schlimmer. Mittlerweile überlege ich immer wieder, ob ich mir auf Tinder nicht einfach einen Fake Account anlegen soll und dort ebenfalls ein paar Frauen auf Dates ausführe, zu denen ich dann einfach nicht erscheine. Einfach um meinen Frust abzulassen. Das ist schon irgendwie krass und kam - nach all diesen lächerlichen Ausflüchten - aus dem Nichts. Übrigens habe ich das mit dem Fakeaccount aber am Ende doch nicht gemacht.
Geht es nur mir so oder ist diese ganze Dating Geschichte einfach nur ein riesiges, schwarzes Loch, in das man sich freiwillig hineinfallen lässt und am Ende zynisch und bitter verlässt?
Am Anfang meiner Zeit auf Tinder war ich noch sehr zuverlässig und überrascht, mit wie vielen Frauen ich gematched habe, die ebenfalls auf der Suche nach etwas Festem sind. Genau so erstaunt war ich darüber, wie viele dieser Frauen mir tatsächlich auch zurückgeschrieben haben, meine Nummer wollten und sich auf Dates gefreut haben. Deswegen war ich in der Anfangszeit wirklich wirklich zuversichtlich, dass sich das Tinder Cliché der ONS-App mittlerweile abgelöst hat und daraus eine ernst zu nehmende Partnerschaftsplattform geworden ist.
Aber nix da:
Es gab eine Woche, in der ich mich mit vier Frauen an verschiedenen Tagen auf Dates verabredet habe, welche mir aber ALLE ein paar Minuten vorher mit irgend einer scheinheiligen Begründung alá "Ich muss aus familiären Gründen absagen" abgesagt haben. Jedes Mal bin ich für die Dates in eine andere Stadt gefahren, jedes Mal enttäuscht und einem unnötigen Zugticket wieder nach Hause gefahren.
Ich glaube wer in der Datingwelt unterwegs ist, der kann irgendwann nur verbittern. Ich z.B. könnte mir es - auch aufgrund einiger schlechter sexueller Erfahrungen - mittlerweile nicht mehr vorstellen, dass ich jemals eine Person finde die mich jemals lieben könnte. Eine gesunde Partnerschaft mit einem gesunden Liebes- und Sexualleben hört sich für mich ungefähr genau so befremdlich an wie die Theorie, dass die Erde eigentlich nur eine Scheibe ist.
Und durch jeden Match und jedes Date wird diese innere Verbitterung schlimmer. Mittlerweile überlege ich immer wieder, ob ich mir auf Tinder nicht einfach einen Fake Account anlegen soll und dort ebenfalls ein paar Frauen auf Dates ausführe, zu denen ich dann einfach nicht erscheine. Einfach um meinen Frust abzulassen. Das ist schon irgendwie krass und kam - nach all diesen lächerlichen Ausflüchten - aus dem Nichts. Übrigens habe ich das mit dem Fakeaccount aber am Ende doch nicht gemacht.
Geht es nur mir so oder ist diese ganze Dating Geschichte einfach nur ein riesiges, schwarzes Loch, in das man sich freiwillig hineinfallen lässt und am Ende zynisch und bitter verlässt?