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Oma wird den Morgen nicht mehr erleben.

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EyeShadow

Gast
Ich weiss gar nicht wie ich anfangen soll. Dieses Jahr ist echt das schrecklichste Jahr in meinem Leben. Erst verstirbt mein Opa im Januar, dann verstirbt mein Kater, dann bekomm ich heut morgen die Nachricht, dass mein Onkel mit einem Schlaganfall ins Krankenhaus befördert wurde und als wir vom Besuch meines Onkels auf dem Rückweg nach Hause bin bekomm ich einen Anruf mit der schlimmsten Nachricht für heut. Meine Oma liegt im Sterben. Ihr Krebs hat gestreut und Sie wird diese NAcht mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr überleben.:wein:. Wir wollten Sie besuchen fahren, doch Sie erkennt niemanden mehr. Bin traurig. Was ist dieses Jahr nur los. Kann nicht aufhören zu weinen. Weiss es jetzt erst ca. 1 Stunde...
 
Ja, der Tod gehört zum Leben. Wenn es so geballt kommt, ist es besonders schlimm. Ich habe kurz nacheinander die Großeltern und die Eltern verloren und war plötzlich der Älteste in der Familie.

Ich würde dir raten, auch wenn deine Oma niemanden mehr erkennt, zu ihr zu fahren und sie in ihrer letzten Stunde zu begleiten. Du weißt nicht, was sie fühlt und spürt. Nimm ihre Hand und sitze bei ihr. Lass sie nicht allein in dieser Stunde!

Ich wünsche dir viel Kraft dafür.
 
Liebe EyeShadow,

das ist wirklich traurig und es tut mir so leid, dass du innerhalb so kurzer Zeit so viele schmerzlichen Erfahrungen machen musst.

Ja....kannst du nicht persönlich Abschied nehmen? Ich weiß nicht wie alt deine Oma wurde, was für ein Leben sie geführt hat. Vielleicht ist es gut, wenn sie nicht länger leiden muss? Ich weiß....das ist alles kein Trost momentan. Solche Gedanken können erst irgenwann mal ein Trost sein.

Lass deine Trauer zu, es ist gut wenn du weinen kannst. Ich habe auch schon um einige liebe Menschen geweint und weiß wie weh dieser endgültige Abschied tut.

Es sut mir so leid, ich kann dir nicht wirklich helfen...ich wünsche dir einfach Kraft und liebe Menschen an deiner Seite, die dir helfen.

Liebe Grüße Hilla
 
Sei bei ihr! Das ist das, was du jetzt tun solltest!
Ich habe meinen Opa kurz nach seinem Tod im Krankenhaus besucht. Ich habe ihn berührt und danach ging es mir besser, denn ich habe Abschied genommen.

Noch habe ich nicht viele Menschen verabschiedet, es ist doch sehr wahrscheinlich, das ich mal in eine ähnliche Situation komme.

Also Eyeshadow es wäre schön von dir zu hören, wie es dir geht.
Ich wünsche dir ein Trauerjahr, das ohne weitere schlechte Nachrichten ins Land geht!
 
Ich weiss gar nicht wie ich anfangen soll. Dieses Jahr ist echt das schrecklichste Jahr in meinem Leben. Erst verstirbt mein Opa im Januar, dann verstirbt mein Kater, dann bekomm ich heut morgen die Nachricht, dass mein Onkel mit einem Schlaganfall ins Krankenhaus befördert wurde und als wir vom Besuch meines Onkels auf dem Rückweg nach Hause bin bekomm ich einen Anruf mit der schlimmsten Nachricht für heut. Meine Oma liegt im Sterben. Ihr Krebs hat gestreut und Sie wird diese NAcht mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr überleben.:wein:. Wir wollten Sie besuchen fahren, doch Sie erkennt niemanden mehr. Bin traurig. Was ist dieses Jahr nur los. Kann nicht aufhören zu weinen. Weiss es jetzt erst ca. 1 Stunde...



*dich einfach mal nur ganz festhalte und weinen, weinen, weinen lasse*
 
eyeshadow, versuche zum zeitpunkt ihres todes bei ihr zu sein. ich war dabei, als meine mutter starb, habe ihren letzten atemzug gehört, und dann diese unglaubliche verwandlung ihres gesichts "im hinübergleiten" gesehen. sie war schmerzfrei, entspannt, warm. ich habe mich neben sie gelegt, und sehr lange mit ihr gesprochen. ich bin sehr froh, dass ich dabei war...
 
ich habe die Woche ein paar schöne Worte gelesen...

"Wenn eine kranke Person stirbt, so überträgt sich die Trauer und der Schmerz auf die Angehörigen"

Nehm deine Trauer als Zeichen dafür, dass deine Oma nicht mehr leiden muss. Das macht den Schmerz vielleicht erträglicher.

Ich denke, wenn ihr bei ihr seid, wenn ihr Zeitpunkt gekommen ist, dann ist es somit das beste Lebensende, dass sich ein Mensch vorstellen kann. Zusammen mit der Familie und den Menschen, die einen wirklich lieben und immer im Herzen behalten werden. Sie wird von euch auf dem schwierigsten Schritt des Lebens begleitet und muss ihn nicht alleine gehen.
 
Vielen Dank für eure lieben Worte. Die Nacht hat Sie erstmal überstanden. Es ist jetzt eine Frage der Zeit wann es soweit ist. Ich kann Sie nicht besuchen fahren, ich kann es einfach nicht. Sie von heut auf morgen so leiden zu sehen und zu wissen, dass sie die nächsten Tage sterben wird kann ich einfach nciht.
 
hm, aber wenn sie Dich jetzt braucht? Meinst Du nicht, dass man da auch ein Stück über sich selbst hinauswachsen muss?

Muss ja nicht lange sein, ein kurzer Besuch, sie drücken und ihr sagen, dass Du an sie denkst und sie lieb hast. Meinst Du nicht, dass es sie trösten würde?
 
Sie von heut auf morgen so leiden zu sehen und zu wissen, dass sie die nächsten Tage sterben wird kann ich einfach nciht.

Doch du kannst das! Versetze dich mal in ihre Lage. Vielleicht denkt sie gerade jetzt an dich und möchte deine Nähe noch einmal spüren. Sie hat dich als ihre Enkelin bestimmt sehr lieb gehabt. Willst du ihr nicht einen letzten Liebesdienst erweisen?
 

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