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Oma verstorben, was nun mit Opa machen?

Buddy1413

Neues Mitglied
Vor kurzem ist mein liebe Oma gestorben. Jetzt stehen wir vor dem Problem, dass wir nicht wissen, was aus Opa werden soll. Alleine in seinem Haus ist nicht mehr möglich, weil es sich alleine fühlt und kaum noch zurecht kommt, weil Oma immer alles gemacht hat. Wir dachten an ein Altersheim, aber dass ich momentan finanziell nicht möglich. Dann sind wir die Idee gekommen so eine 24 Stunden Pflege zu buchen, die sich mit Opa beschäftigt und immer da ist, wenn es Probleme gibt, aber irgenwie snd bei dieser firma alle ausländischer herkunft..
Seht ihr andere Möglichkeiten oder wisst rat?
Danke
 
Ich denke mal, dass es für ihn alleine im Haus viele Barrieren geben wird. Auf Dauer wirds mit Treppen usw. Probleme geben. Gerade ein Rentner-Badezimmer ist notwendig..der körper wird ja nicht besser im Alter..
Ich weiß denke, dass eine 24h Pflege potentiell nicht verkehrt ist. Ich habe eben ganz kurz online geguckt und das erste was ich gefunden habe war "polnische Pflegekräfte".. Ich denke nicht, dass es gut ist wenn solche unternehmen deinen Opa pflegen, neben sprachbarrieren wird er sich dabei denke ich mal nicht wohl fühlen. Außerdem weiß man im vorfeld nicht, wie die qualität des service wirklich ist.. wäre es eventuell möglich, dass ihr mit eurem Opa zusammen zieht? dann hätte er nämlich immer seine familie um sich rum. das wäre das beste für ihn.
 
Hallo Buddy,


ich denke,es ist wichtig,MIT dem Opa zu entscheiden,und nicht ÜBER ihn ,das
fände ich irgendwie unwürdig. Immerhin hat er auch kürzlich erst seine Frau verloren und
muß damit zusätzlich zurfechtkommen.
Von ausländischem Pflegepersonal habe ich übrigens bisher sehr gute Sachen gehört.
Es sind überwiegend motivierte und liebevolle Menschen,die oft gut deutsch sprechen.

LG LaFamille
 
Hallo

zuerst einmal mein Beileid zum Tod deiner Oma.

In meiner Familie gab es zwei Fälle, wo die Patienten von polnischem Pflegepersonal rund um die Uhr betreut wurden.

Die Pflege war sehr gut und kompetent, aber auch sehr liebevoll und warmherzig.
Sprachprobleme gab es nur hin und wieder.
Das Frühstück wurde liebevoll zubereitet und gemeinsam eingenommen. Es wurde besprochen, was es mittags zu essen geben sollte usw. Die Patienten wurden in den Tagesablauf eingebunden mit ihren persönlichen Vorlieben und Wünschen.

Man muss den Pflegerinnen natürlich ein eigenes Zimmer stellen können.

Was eventuell nachteilig sein könnte, ist, dass die Pflegerinnen nach ca. 8 Wochen wechseln und nach Polen fahren. Dann kommt eine andere Pflegerin, die dann wieder die Wochen bleibt.
Bei den beiden Fällen war es so, dass es zwei Schwestern waren, die abwechselnd kamen.
Somit war es für die Patienten auch kein Problem. Man müsste sich halt erkundigen, ob es möglich ist, dass dieselben 2-3 Pflegerinnen im Wechsel kommen können.

Ich würde dir auch raten, mal mit dem Opa zu sprechen, was er denn möchte.
Vielleicht hat er sich schon selbst auch Gedanken darüber gemacht, was mit ihm werden soll.

Alles Gute
 
Ich denke mal, dass es für ihn alleine im Haus viele Barrieren geben wird. Auf Dauer wirds mit Treppen usw. Probleme geben. Gerade ein Rentner-Badezimmer ist notwendig..der körper wird ja nicht besser im Alter..
Ich weiß denke, dass eine 24h Pflege potentiell nicht verkehrt ist. Ich habe eben ganz kurz online geguckt und das erste was ich gefunden habe war "polnische Pflegekräfte".. Ich denke nicht, dass es gut ist wenn solche unternehmen deinen Opa pflegen, neben sprachbarrieren wird er sich dabei denke ich mal nicht wohl fühlen. Außerdem weiß man im vorfeld nicht, wie die qualität des service wirklich ist.. wäre es eventuell möglich, dass ihr mit eurem Opa zusammen zieht? dann hätte er nämlich immer seine familie um sich rum. das wäre das beste für ihn.

Da muss ich widersprechen.
Die polnischen Pflegekräfte können alle deutsch. Sie werden über einen Pflegedienst vermittelt und haben die besten Referenzen.
Das Problem dabei ist allerdings, sie dürfen nur 3 Monate bleiben, danach kommt eine andere Pflegekraft.
Das sie aus Polen kommen, hat nichts mit minderwertiger Pflegequalität zu tun.

Tina
 
Hallo,


Beileid für Euch ich finde es schön das Ihr Euch Gedanken macht.

Reichen die Finanzellen Mittel nicht aus,
zahlt das Amt 😉.

Bringe ihn vielleicht mal zum Essen hin ( Senioreneinrichtung) halt für wenige Stunden,
so kann er schaun wie es ihm gefällt und ob er dort zurecht kommen würde.

Wenn man ihn gleich komplett dort einziehen läßt,
könnte in ihm das Gefühl kommen abgeschoben zu werden 😉.

Redet vielleicht auch schonmal mit Eurem Hausarzt wegen Pflegestufe,
so könnte er auch dort vielleicht mal einen ganzen Nachmittag oder so verbringen.

Der Kontakt zu Gleichaltrigen ist schon wichtig,
so haben sie die Möglichkeit über früher zureden.

Und vielleicht auch noch das eine oder andere zuverarbeiten.

LG
Baileys
 
Bringe ihn vielleicht mal zum Essen hin ( Senioreneinrichtung) halt für wenige Stunden, so kann er schaun wie es ihm gefällt und ob er dort zurecht kommen würde.
Wo gibt es in Deutschland solche Einrichtung, die derartiges praktizieren?
Mir ist Probewohnen bekannt, auch kenne ich Tageseinrichtungen mit Hol-und Bringedienst, aber Einrichtungen, wo ich Angehörige zum Essen oder gar einen ganzen Nachmittag hinbringen kann - das wär toll, müßte aber noch gebaut werden und mit Pflegekräften gefüllt werden.
 

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