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Oma ich vermisse Dich verdammt sehr

  • Starter*in Starter*in Blutige Seele
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B

Blutige Seele

Gast
Hallo

Ich habe meine oma als ich elf war verloren.Bin jetzt 20 Jahre alt.Und ich hab es immernoch net verkraftet.Mir werden vorwürfe gemacht ich sei es schuld.Da es einen vorfall gab.


Diesser vorfall begann als meine Oma Lungekrabs bekam Und dann im Bad ausgerutscht ist und hatte ain loch im SteißBein so groß wie eine faust,Also war sie bettlegerisch weil man das loch net mehr zu machen konnte es ging immer wieder auf,Wir hatten auch jeden morgen eine PFlegerin bei uns im hause da Wir uns net so ganz alleine daran getraut haben sie zu pflegen.
Und eines morgens sollte ich der Pflegerin helfen meine Oma umzudrehn.Daraufhin ist in der wunde meiner Oma eine ardergeplatz und so ging sie ihrem tod nächer sie sagte zu mir ich solle mich net hier vertig machen lassen und ich solle auf mich aufpassen und was aus meinem leben machen und das sie mich verdammt lieb hat.Ja und dann fielen die augen zu.

Wir haben den notarzt gerufen und der meinte das man sie noch für einen tag zurückholen könnte.Daraufhin meinte ich Ne lieber lassen wir das ich will net das sie sich für ein tag noch abquält. Seitdem an solle ich es schuld sein das sie von uns gegangen ist.Ich habe sie geliebt mehr als meine Mutter.Sie war für mich meine Muttersie war immer für mich da als ich jemanden gebraucht hatte.Ich bin verdammt traurig darüber das sie net mehr unter uns ist aber ich bin auch froh das sie sich nicht mehr abquälen muss.Aber da es mir immer weiter jahr zu jahr vorgeworfen wurde wie heute noch manchmal das ich an ihrem tot schuld sei, habe ich sehr sehr viele schuldgefühle aufgebaut.

Ich träume auch nachts von ihr manchmal und fange dann an zu weinen im Schlaf. Ich weiß einfach net weiter.


Kann mir vielleicht einer dabei helfen ???????

Wenn ja vielen dank im voraus schon mal !!!!!


Gruß

Blutige Seele
 
Hallo,

tja, geliebte Menschen sterben und alle Dingen ändern sich...das ist leider der Lauf der Dinge. Ich denke deine Oma hätte es nicht gewollt, dass dich ihr Tod nach nunmehr 9 Jahren immer noch so schmerzt und du ständig nur zurück in die Vergangenheit denkst anstatt vorwärts in deine Zukunft. Ihr Andenken kannst du nur würdig wahren, indem DU genügend lebst, voran kommst und Spass hast am Leben. Würde deine Oma es gutheißen, wenn du deprimiert und unglücklich in der Ecke rumhängst..und nix dagegen tust?? Ich glaube kaum, daher solltest du ausm Schuh kommen.

Ich denke du hast noch andere Probleme derzeit und daher sehnst du dich zurück zu einer Zeit in der deine Oma für dich da war. Sie war früher für dich da, nun hast du dich und in dir ihre Gene, die dich weitertragen und alles ist gut, so wie es ist. Du solltest das für dich akzeptieren und nach vorne schauen. Um Freunde zu finden, die für dich da sind, um mal jemanden näher kennenzu lernen und selber ne Familie zu gründen. Früher war einiges leichter, nun bist du erwachsen und einige Dinge halt nicht mehr so leicht, aber dennoch kannst du sie gut bewältigen, wenn du ein, zwei Dinge beachtest.

Du klingst nach beginnender Depression daher rate ich dir zunächst umgehend zu einem Facharzt, Psychiater zu gehen..ggf. wäre eine Therapie gut für dich um dein Leben in den Griff zu kriegen und an aktuellen Problemen (u.a. Omatrauer und diese Schuldgefühle od. weiteren Belastungspunkten) zu arbeiten. Du brauchst dringend mal jemanden mit dem du über ALLES reden kannst, sonst wirst du ernsthaft seelisch krank fürchte ich. Also kümmer dich und suche dir Hilfe und einen Menschen mit dem du mal Seelenhygiene betreiben kannst..Therapie halte ich schon in deinem FAll für sinnvoll.
Du hast zusätzlich die Möglichkeit zu einer Lebensberatung von Caritas oder Diakonie zu gehen um dich dort umfassend beraten zu lassen.
Klar sollte dir jedoch sein, dass alle Hilfen immer nur Hilfe zur Selbsthilfe sind und es entscheidend an dir liegt, an dem was du konkret für dich unternimmst damit du aus dem derzeitigen Seelentief herauskommst. Hilfsmöglichkeiten gibt es genug, nur musst du sie halt suchen und auch für dich nutzen! Guck im Internet oder in den Gelben SEiten nach wo du Hilfsadressen findest und dann anrufen, hingehen und mal gucken was dabei rumkommt.

Tu was für dich, dann wird's schon wieder!

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Blutige Seele

Was du damals mit 11 (!) Jahren gegenüber dem Arzt für deine Oma gesagt hast, finde ich grossartig, Respekt! Deine Oma hatte ein würdevolles Ende, begleitet von ihrer geliebten Enkelin.

Wieso ist aber der Arzt auf die saublöde, verantwortungslose Idee gekommen, diese Entscheidung auf die Schultern eines 11-jähriges Kindes abzuwälzen? Die Pflegerin war doch auch noch da. Oder hatte er sich innerlich schon entschieden (keine Reanimation zu machen) und wollte sich das von dir als anwesender Angehöriger noch bestätigen lassen? Hätte er nicht besser jemanden Erwachsenen aus deiner Familie gefragt? Auch vor neun Jahren gab es schon Telefon! Verantwortung trägt aber schlussendlich ganz klar der Arzt und NICHT das 11-jährige Kind, das du damals warst.

Von deiner Familie zu glauben, dass du die Macht hattest, über Tod oder Leben der Oma zu entscheiden, zeugt auch nicht gerade von Weisheit, aber von Angst und Überforderung. Hilfe suchen bei Leuten, die damit nicht überfordert sind, fände ich, wie Tyra, auch sinnvoll. Denn das mit diesem Forum ist so eine Sache - hier kann man vorallem über vernünftige Argumente helfen und manchmal geht es nicht nur um Vernunft.

liebe Grüsse, sellerie
 
Zuletzt bearbeitet:
ja ich glaube ihr habt recht nur ich weiß wircklich net wenn ich zu einer therapie geh das es mir dann besser geht.Klar ich war mal bei einer aber ich weiß net op es noch mal was bringen soll.Ich möchte eigentlich meine ruhe haben hier zu hause.Wenn ich eine ausbildung entlich gefunden hab will ich ersuchen auszuziehen. Vielleicht geht es mir ja dann was besser und ich kann mich dann auch mal um mich selber kümmern.Und kann auch mal an mich denken.Ich danke euch für euren raht.Ich denke mal das ihr mir seh viel schon mal geholfen habt auf die sprünge zu kommen.Aber ich muss sehn wie ich das schaffen werde.Ich will es schaffen und ich kann es auch aber ich muss auch krapft dafür haben.Und um diese krapft wieder aufzubauen muss ich mal meine ruhe haben und mal an mich denken.Und das geht nur wenn ich ausgezogen bin.Ich werde erstmal gucken das ich ne ausbildung bekomme.
Und dann seh ich mal weiter. Danke euch nochmal.


Gruß

Blutige Seele
 
wieso warst du mal in Therapie?
Wenn du derzeit kraftlos bist solltest du das auf jeden Fall ärztlich prüfen lassen und bei Depression sofort behandeln lassen.. mit Ruhe ist da nicht..hier ist halt HANDELN angesagt. Du musst dich da um deine Gesundheit kümmern, denn ständige Kraftlosigkeit oder Antriebslosigkeit und das Gefühl seine Ruhe haben zu wollen sind halt net normal und deuten auf Erkrankung hin. Du solltest hier schauen wie es um dich steht und dich rechtzeitig ärztliche Behandlung kümmern.

Ich finde es gut, dass du nun nach einem Ausbildungsplatz suchst (nicht nur versuchen, sondern MACHEN!!) aber denke daran, dass wenn die häuslichen Probleme zu groß sind du ggf. andere Prioritäten setzen solltest und viell. vorher ausziehen solltest. Um da ne gute Reihenfolge reinzukriegen solltest du auf jeden FAll eine Lebensberatung mit einschalten! Mit denen fällt es leichter wieder in Schwung zu kommen und deine Probleme in den Griff zu kriegen.

Tyra
 
ja ich glaube du hast recht. Ich will ja auch mal langsam wieder in Schwung kommen.Und was aus meinem leben zu machen. Ich bin ja schon seid längerem nach einer ausbildung am suchen nur leider keine antworten oder absagungen naja ich werde mich mal darum kümmern das ich hilfe bekomme vielleicht ist das wircklich das beste was ich machen kann. Danke dir noch mal für deinen raht.



Gruß

Blutige Seele
 
Ich war in therapie da ich mal vergewaltigt wurde und damit net ganz klar kam.Ich konnte es net alleine verkraften.Ich fühle mich etwas besser wenn ich hier mit euch darüber schreiben kann also über meine probleme meine ich.Ich hoffe es wird alles wieder gut muss nur erstmal einen klaren kopf bekommen, das ist erstmal wohl das beste was ich machen kann.Naja mal sehn wie es mir danach geht. Ich danke euch aufjedenfall das ihr mit mir darüber reden könnt.


Gruß

Blutige Seele
 
Hallo

es ist von dir ein prima Schritt gewesen hier im Forum über deine Probleme offen zu reden. Es ist dein gutes Recht dir die Seele zu erleichtern und es spricht für dich, dass du dich dahingehend bemühst. Prima! Aber es sollte dir halt klar sein, dass in so krassen Fällen wie der durch den Opa erlebten Gewalt oder der Vergewaltigung, dem Stress zu Hause halt oft mehr notwendig ist.
Wie lange warst du denn in Therapie wegen der Vergewaltigung? Und welche Art der Therapie hast du gemacht?
Ich vermute, dass hier das Gewalttrauma dir immer noch tief in der Seele sitzt und du da ggf. noch einige Therapierunden nachlegen solltest. Denn deine eher passive Grundhaltung deutet darauf hin, dass du immer noch in einer gewissen Opferhaltung befangen oder blockiert bist..es da noch so einige Blockaden gibt, die beseitigt werden müssen.

Du bist erwachsen und hast ja an sich viele Möglichkeiten und Chancen, guck da mal was derzeit am wichtigsten für dich ist..ich denke ein Auszug aus der stressigen Umgebung wäre wichtig, also setze dir Konkrete Ziele und dann gehst du Schritt für Schritt vor um diese Ziele zu erreichen.
Nutze neben dem Internet in der Hauptsache auch andere Hilfsmöglichkeiten, wo man dir konkrete Lebenshilfe geben kann, das ist ganz wichtig für dich...denn oft machen viele den Fehler im Internet "hängenzubleiben" (Internet ist ein Zeitfresser!) und somit kommen sie nicht voran, denn das wahre Leben findet immer noch da draußen statt und fordert halt von jedem konkrete Leistung und Handlung ab.
Darauf zu hoffen, dass von alleine alles gut wird reicht nicht und funktioniert auch nicht...ohne konkrete TAten verschlechtert sich eine schlechte Lage oft noch mehr.
Wenn du merkst du bist total am Ende, ausgepowert und tendierst dazu dich zu isolieren solltest du das als Warnzeichen für eine psychische Krise sehen und dir fachkundige Hilfe suchen..und zwar sofort! Bei akuter Sache könntes du in einer Klinik ggf. mehr Ruhe finden als zu Hause wo du ja unter Schlafstörungen etc. leidest.

Ich denke du bist auf dem richtigen WEg, geh nun den nächsten Schritt und suche dir als Nächstes eine Beratungsstelle in deiner Nähe aus um dort mal zusammen mit einem Lebensberater zu gucken, was du für dich tun kannst um deine Lage zu verbessern.

Viel Glück weiterhin!
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

Ja ich glaube du hast da recht ich muss sehn das ich mir hilfe suche.Naja muss erstmal alles hinbekommen und wenn es alles klappt dann bin ich wieder glücklich und froh. Danke dir dafür also für den rahtnatürlich.


Blutige Seele
 

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