Grashüpfer_
Neues Mitglied
Guten Abend,
übers Wochenende ist meine Freundin mit einer Freundin verreist. Ich habe daher etwas Zeit zum Nachdenken und möchte mal eine neutrale Sicht aus dem Forum, das ist gefunden habe.
Wir, meine Freundin und ich, sind beide 46 Jahre alt. Hatten bisher eigentlich wenig Beziehungen.
Vor einem Jahr haben wir uns auf einem Festival kennengelernt. Sie war dort mit einer Gruppe Freunden, ich war dort beruflich unterwegs, wir hatten einen Messestand. Irgendwie habe ich recht schnell festgestellt, dass wir zwar richtig starke Anziehung/Gefühle zueinander haben, aber es im Alltag schwierig ist. Sie hat das komplett anders empfunden. Nach einigen Wochen hin und her, fügte es sich aber ganz gut zusammen - dachte ich.
Es lief harmonisch, wir unternahmen viel, wobei ich schon das Gefühl hatte, ich musste schon recht viel aufgeben, vor allem Freundschaften, und noch vor allem weibliche Freundinnen, die ich seit Jahren habe, waren ihr ein Dorn im Auge. Das ganze wurde anfangs "geschluckt". Ebenso wie diverse Hobbys, Interessen, die ich habe, wurden anfangs akzeptiert. Ich fahre mit Freunden im Sommer häufiger mal zum See und wir surfen dort. Das mache ich seit ich Student war. Das auch war ihr ein Dorm im Auge. Sportliche Frauen, mit denen ich befreundet bin, Eifersucht - teilweise extreme, meiner Meinung nach krankhafte Eifersucht.
Mich hat das anfangs nicht so stark gestört, aber die Eifersucht wurde dann so groß, dass es nur noch Streit gab, fast immer, wenn wir uns sahen, fing sie damit an. Wir konnten nach drei, vier Monaten kaum noch etwas mit einander unternehmen, meistens endete es in einem katastrophalen Streit, weshalb wir uns erst einmal trennten. Sie entschied sich zu einer Therapie, ich entschied mich meinerseits auch, meine Hobbys, Freunde zu sortieren und auch an meinem Verhalten zu arbeiten. Ja, da waren Freundinnen, zu denen ich tatsächlich ein emotional sehr enges Verhältnis hatte und denen ich zeitweise einfach mehr anvertrauen konnte, als meiner Partnerin, die in nahezu allem, wirklich allem, einen Wut-/Eifersuchtsanfall bekam. Irgendwann las meine Partnerin "heimlich", Whatsapp, die auf meinem Telefon aufploppten, sie waren von einer guten Freundin, die ich um Rat fragte.
Wir hatten viele Gespräche, wirklich viele. Aber wir kommen einfach nicht aus diesem Problem heraus. Sie möchte am liebsten, dass ich überhaupt nichts mehr mache, ohne sie. Keine Freunde treffe, keine Partys besuche, eigentlich wäre ihr am liebsten, wir machen alles nur noch zusammen - oder mit ihren Freunden, mit denen ich überhaupt keine Gemeinsamkeiten habe und keine Themen, weshalb ich da oft auch nicht oder ungern nur mitgehe. Meiner Ansicht nach hockt sie mit ihren Freunden schweigend oder (sorry) mit oberflächlichem Gebabbel bei Wein und Bier herum, das ist überhaupt nicht meins.
Seit Wochen habe ich das Gefühl, wenn wir uns sehen, diskutieren wir nur noch, streiten, Eifersucht und dass ich auch Dinge alleine ohne Sie machen möchte, was sie nicht möchte - weil die Befüchtung latent da ist, dass ich eine andere Frau kennenlernen könnte.
Zeitweise, das war im März, April, hatte ich überhaupt keine Lust mehr, sie zu sehen und die Zeit reduziert, die wir gemeinsam verbringen. Daraufhin gab es natürlich noch mehr Streit, da vermutet wurde, dass ich lieber andere Frauen treffe. Dass ich daheim sitze, mir Gedanken mache, wie wir es wieder schaffen, auf eine gemeinsame Ebene zu kommen, war ihr egal.
Fatalerweise hatten wir im Januar bereits beschlossen, gemeinsam in das Haus meiner Großeltern zu ziehen und es angefangen zu renovieren.
Die Gefühle, die Anziehung ist nach wie vor da, aber ich habe das Gefühl, wir kommen einfach nicht mehr aus der Streit/Spirale heraus, darunter leidet jede Zukunftsplanung. Ich merke, wie ich mich mehr und mehr in meine Hobbys flüchte, immer weniger mit ihr rede, weil einfach alles zum Streit führt. Sie wiederum ist dann oft traurig, am Weinen und will es wieder versuchen, ohne diese extreme Eifersucht.
Freunde und Verwandte sagte mir zwar bereits, wir passen nicht zusammen, von außen nicht das stimmt, aber wir streiten uns nahezu nie über wichtige Dinge und haben gemeinsame Ziele, gemeinsame Wege, der Streitpunkt ist oft die Eifersucht, andere Frauen und diese Themen.
Ich habe keine Ahnung, was ich tun soll. Was mich extrem stört ist, so wie dieses Wochenende, dass sie mit einer Freundin im Kurzuzrlaub ist, mir so etwas mit Freunden niemals zugestehen würde, ohne ein Drama draus zu machen. Begründung: Wir Männer hätten uns nie im Griff, und sie wisse wie das laufe.
Ich sage dazu, sie trinkt keinen Alkohol, ich trinke schon mal gern etwas, aber bin nie be-trunken. Daran hängt sie sich gerne auf. Als ich im März einmal mit einem Freund über Nacht auf einem Städtetrip war, fühlte sie sich sofort vernachlässigt, wieso ich die Reise nicht mit ihr unternommen hätte, sondern mit einem Freund und sie vermutete natürlich sofort, dass es auch hier um Frauen gehen würde. Das Ende vom Lied: Sie sprach eine Woche nichts mit mir, weil sie beleidigt, wütend und sauer war.
Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben.
übers Wochenende ist meine Freundin mit einer Freundin verreist. Ich habe daher etwas Zeit zum Nachdenken und möchte mal eine neutrale Sicht aus dem Forum, das ist gefunden habe.
Wir, meine Freundin und ich, sind beide 46 Jahre alt. Hatten bisher eigentlich wenig Beziehungen.
Vor einem Jahr haben wir uns auf einem Festival kennengelernt. Sie war dort mit einer Gruppe Freunden, ich war dort beruflich unterwegs, wir hatten einen Messestand. Irgendwie habe ich recht schnell festgestellt, dass wir zwar richtig starke Anziehung/Gefühle zueinander haben, aber es im Alltag schwierig ist. Sie hat das komplett anders empfunden. Nach einigen Wochen hin und her, fügte es sich aber ganz gut zusammen - dachte ich.
Es lief harmonisch, wir unternahmen viel, wobei ich schon das Gefühl hatte, ich musste schon recht viel aufgeben, vor allem Freundschaften, und noch vor allem weibliche Freundinnen, die ich seit Jahren habe, waren ihr ein Dorn im Auge. Das ganze wurde anfangs "geschluckt". Ebenso wie diverse Hobbys, Interessen, die ich habe, wurden anfangs akzeptiert. Ich fahre mit Freunden im Sommer häufiger mal zum See und wir surfen dort. Das mache ich seit ich Student war. Das auch war ihr ein Dorm im Auge. Sportliche Frauen, mit denen ich befreundet bin, Eifersucht - teilweise extreme, meiner Meinung nach krankhafte Eifersucht.
Mich hat das anfangs nicht so stark gestört, aber die Eifersucht wurde dann so groß, dass es nur noch Streit gab, fast immer, wenn wir uns sahen, fing sie damit an. Wir konnten nach drei, vier Monaten kaum noch etwas mit einander unternehmen, meistens endete es in einem katastrophalen Streit, weshalb wir uns erst einmal trennten. Sie entschied sich zu einer Therapie, ich entschied mich meinerseits auch, meine Hobbys, Freunde zu sortieren und auch an meinem Verhalten zu arbeiten. Ja, da waren Freundinnen, zu denen ich tatsächlich ein emotional sehr enges Verhältnis hatte und denen ich zeitweise einfach mehr anvertrauen konnte, als meiner Partnerin, die in nahezu allem, wirklich allem, einen Wut-/Eifersuchtsanfall bekam. Irgendwann las meine Partnerin "heimlich", Whatsapp, die auf meinem Telefon aufploppten, sie waren von einer guten Freundin, die ich um Rat fragte.
Wir hatten viele Gespräche, wirklich viele. Aber wir kommen einfach nicht aus diesem Problem heraus. Sie möchte am liebsten, dass ich überhaupt nichts mehr mache, ohne sie. Keine Freunde treffe, keine Partys besuche, eigentlich wäre ihr am liebsten, wir machen alles nur noch zusammen - oder mit ihren Freunden, mit denen ich überhaupt keine Gemeinsamkeiten habe und keine Themen, weshalb ich da oft auch nicht oder ungern nur mitgehe. Meiner Ansicht nach hockt sie mit ihren Freunden schweigend oder (sorry) mit oberflächlichem Gebabbel bei Wein und Bier herum, das ist überhaupt nicht meins.
Seit Wochen habe ich das Gefühl, wenn wir uns sehen, diskutieren wir nur noch, streiten, Eifersucht und dass ich auch Dinge alleine ohne Sie machen möchte, was sie nicht möchte - weil die Befüchtung latent da ist, dass ich eine andere Frau kennenlernen könnte.
Zeitweise, das war im März, April, hatte ich überhaupt keine Lust mehr, sie zu sehen und die Zeit reduziert, die wir gemeinsam verbringen. Daraufhin gab es natürlich noch mehr Streit, da vermutet wurde, dass ich lieber andere Frauen treffe. Dass ich daheim sitze, mir Gedanken mache, wie wir es wieder schaffen, auf eine gemeinsame Ebene zu kommen, war ihr egal.
Fatalerweise hatten wir im Januar bereits beschlossen, gemeinsam in das Haus meiner Großeltern zu ziehen und es angefangen zu renovieren.
Die Gefühle, die Anziehung ist nach wie vor da, aber ich habe das Gefühl, wir kommen einfach nicht mehr aus der Streit/Spirale heraus, darunter leidet jede Zukunftsplanung. Ich merke, wie ich mich mehr und mehr in meine Hobbys flüchte, immer weniger mit ihr rede, weil einfach alles zum Streit führt. Sie wiederum ist dann oft traurig, am Weinen und will es wieder versuchen, ohne diese extreme Eifersucht.
Freunde und Verwandte sagte mir zwar bereits, wir passen nicht zusammen, von außen nicht das stimmt, aber wir streiten uns nahezu nie über wichtige Dinge und haben gemeinsame Ziele, gemeinsame Wege, der Streitpunkt ist oft die Eifersucht, andere Frauen und diese Themen.
Ich habe keine Ahnung, was ich tun soll. Was mich extrem stört ist, so wie dieses Wochenende, dass sie mit einer Freundin im Kurzuzrlaub ist, mir so etwas mit Freunden niemals zugestehen würde, ohne ein Drama draus zu machen. Begründung: Wir Männer hätten uns nie im Griff, und sie wisse wie das laufe.
Ich sage dazu, sie trinkt keinen Alkohol, ich trinke schon mal gern etwas, aber bin nie be-trunken. Daran hängt sie sich gerne auf. Als ich im März einmal mit einem Freund über Nacht auf einem Städtetrip war, fühlte sie sich sofort vernachlässigt, wieso ich die Reise nicht mit ihr unternommen hätte, sondern mit einem Freund und sie vermutete natürlich sofort, dass es auch hier um Frauen gehen würde. Das Ende vom Lied: Sie sprach eine Woche nichts mit mir, weil sie beleidigt, wütend und sauer war.
Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben.