Guten Abend,
ich würde gerne was los werden und vielleicht hat jemand Rat für mich.
Anfang 20 fing ich mit Sport an, besser gesagt dem Bodybuilding. Ich liebte es, ich tat es erst mal ohne große Ziele zu haben. Jeden Tag ins Studio und mich dort auszupowern hatte mich erfüllt. Nebenbei wurde ich stärker, baute nicht wenig Muskeln auf und das Selbstbewusstsein stieg. Andere und ich sahen das Potenzial in mir und ich wollte mehr und mehr. Mit Mitte zwanzig entschied ich mich dann nachzuhelfen mit Doping und der Plan war Wettkämpfe zu machen.
Dazu kam es bis heute nicht und ich bin fast 32.
In meinem Leben gab es zahlreiche Rückschritte, Fehlentscheidungen und durchgehend Stress auf privater Ebene und auf der Arbeit.
Inzwischen bin ich krankgeschrieben und leide unter Depressionen. Den Sport treibe ich immer noch und das Ziel einen Wettkampf zu machen verschob sich von Jahr zu Jahr.
Dopingmittel konsumiere ich immer noch, da dieses Ziel immer noch da war/ist.
Nun bin ich an einem Punkt, wo ich realisiere, dass es in diesem Leben erfolgreich zu sein in diesem Sport sicher nichts mehr wird. Ich komme auch nicht wieder auf das selbe Level, wie es vor der corona Zeit war.
Für die Medikamente (Doping), die ich einnehme sehe ich einfach nur lächerlich aus und Spaß habe ich schon länger nicht mehr an dem Sport. Zudem ist das alles auf Dauer gesundheitsschädlich, was mir je nach Stimmung mal egal ist, mal nicht.
Der tägliche Druck, das richtige zu essen und täglich beim Sport alles zu geben belasten mich zusätzlich. Ich schlafe nicht und esse kaum, was sowieso kontraproduktiv ist.
Dennoch komme ich nicht weg davon, denn das ist alles was ich habe. Ich war immer im Bekanntenkreis der eine, der disziplinierte, der starke auffällige Typ.
Wer bin ich denn schon, wenn ich das nicht mehr habe? Ein gewöhnlicher Typ ohne Hobbys, ohne Ziele (ohne jemanden anzugreifen)
Das geht in mir vor.
Tief im Herzen weiß ich was zu tun ist, aber ich schaffe den Sprung nicht.
Sicherlich kann ich, wenn ich alles überwunden habe immer wieder anfangen. Aber die Ambitionen sind dahin. Und nur den Sport machen ohne ein Ziel, so wie es am Anfang war, das ist irgendwie unvorstellbar.
Den körperlichen Zerfall hatte ich im Lockdown schon einmal mit erlebt und ich fühlte mich schrecklich, zeigte mich nicht und von dem Selbstwertgefühl blieb nichts mehr übrig bis heute. Das wird ohne Sport also auch nicht besser, aber dann kommen eben wieder die oben genannten Probleme. Es ist wie ein nicht endender Kreislauf in dem ich gefangen bin und das nur, weil ich jemand sein will, weil ich in dem was ich liebte Profi werden wollte.
Natürlich weiß ich, dass das Aussehen niemanden ausmacht, aber in den 10 Jahren mit diesen oberflächlich Sport kenne ich es nur so.
Was soll ich machen, wenn ich es hinschmeiße… Der Sport, das bin bzw. war ich. Und nun, wenn ich es lasse, dann ist alles schwarz, aber der Körper und der Geist sagen mir, dass ich Abstand brauche.
Vielleicht versteht mich jemand etwas. Ich hoffe ich konnte mich gut ausdrücken. Es ist nach 3 Uhr morgens und schreiben mochte ich noch nie.
ich würde gerne was los werden und vielleicht hat jemand Rat für mich.
Anfang 20 fing ich mit Sport an, besser gesagt dem Bodybuilding. Ich liebte es, ich tat es erst mal ohne große Ziele zu haben. Jeden Tag ins Studio und mich dort auszupowern hatte mich erfüllt. Nebenbei wurde ich stärker, baute nicht wenig Muskeln auf und das Selbstbewusstsein stieg. Andere und ich sahen das Potenzial in mir und ich wollte mehr und mehr. Mit Mitte zwanzig entschied ich mich dann nachzuhelfen mit Doping und der Plan war Wettkämpfe zu machen.
Dazu kam es bis heute nicht und ich bin fast 32.
In meinem Leben gab es zahlreiche Rückschritte, Fehlentscheidungen und durchgehend Stress auf privater Ebene und auf der Arbeit.
Inzwischen bin ich krankgeschrieben und leide unter Depressionen. Den Sport treibe ich immer noch und das Ziel einen Wettkampf zu machen verschob sich von Jahr zu Jahr.
Dopingmittel konsumiere ich immer noch, da dieses Ziel immer noch da war/ist.
Nun bin ich an einem Punkt, wo ich realisiere, dass es in diesem Leben erfolgreich zu sein in diesem Sport sicher nichts mehr wird. Ich komme auch nicht wieder auf das selbe Level, wie es vor der corona Zeit war.
Für die Medikamente (Doping), die ich einnehme sehe ich einfach nur lächerlich aus und Spaß habe ich schon länger nicht mehr an dem Sport. Zudem ist das alles auf Dauer gesundheitsschädlich, was mir je nach Stimmung mal egal ist, mal nicht.
Der tägliche Druck, das richtige zu essen und täglich beim Sport alles zu geben belasten mich zusätzlich. Ich schlafe nicht und esse kaum, was sowieso kontraproduktiv ist.
Dennoch komme ich nicht weg davon, denn das ist alles was ich habe. Ich war immer im Bekanntenkreis der eine, der disziplinierte, der starke auffällige Typ.
Wer bin ich denn schon, wenn ich das nicht mehr habe? Ein gewöhnlicher Typ ohne Hobbys, ohne Ziele (ohne jemanden anzugreifen)
Das geht in mir vor.
Tief im Herzen weiß ich was zu tun ist, aber ich schaffe den Sprung nicht.
Sicherlich kann ich, wenn ich alles überwunden habe immer wieder anfangen. Aber die Ambitionen sind dahin. Und nur den Sport machen ohne ein Ziel, so wie es am Anfang war, das ist irgendwie unvorstellbar.
Den körperlichen Zerfall hatte ich im Lockdown schon einmal mit erlebt und ich fühlte mich schrecklich, zeigte mich nicht und von dem Selbstwertgefühl blieb nichts mehr übrig bis heute. Das wird ohne Sport also auch nicht besser, aber dann kommen eben wieder die oben genannten Probleme. Es ist wie ein nicht endender Kreislauf in dem ich gefangen bin und das nur, weil ich jemand sein will, weil ich in dem was ich liebte Profi werden wollte.
Natürlich weiß ich, dass das Aussehen niemanden ausmacht, aber in den 10 Jahren mit diesen oberflächlich Sport kenne ich es nur so.
Was soll ich machen, wenn ich es hinschmeiße… Der Sport, das bin bzw. war ich. Und nun, wenn ich es lasse, dann ist alles schwarz, aber der Körper und der Geist sagen mir, dass ich Abstand brauche.
Vielleicht versteht mich jemand etwas. Ich hoffe ich konnte mich gut ausdrücken. Es ist nach 3 Uhr morgens und schreiben mochte ich noch nie.