Sonnenscheinchen
Mitglied
Hallo!
Mein Mann und ich haben ein ziemliches Ungleichgewicht im Sex-haben-wollen. Er beklagt sich ab und an, dass es ihm etwas wenig ist. Kann ich verstehen. Die Durststrecken für ihn belaufen sich auf Wochen. Ich weiß selbst nicht so genau woran es denn liegt. Es könnte mehrere Gründe dafür geben.
Zum einen fühle ich mich in meinem Körper nicht sehr wohl (bin etwas schwabbelig geworden). Mein Mann gibt mir das Gefühl, die tollste Frau für ihn zu sein, doch ich bin ja nicht ganz blöde, und weiß ja, dass es viel hübschere gibt. Im Zeitalter des Fernsehens sogar täglich. Es gibt gewisse Schauspielerinnen, auf die er total abfährt. Dass ich davon meilenweit weg bin, ist mir schon klar... Trotzdem...
Dann klappt es bei mir einfach nicht so gut. Ich kann schlecht abschalten dabei. Ich fühle mich nicht besonders versiert beim Sex. Bin mir auch ziemlich unsicher, wie er's gern hätte... Meistens habe ich einfach nur Schmerzen dabei. Er ist aber wirklich total lieb und versucht, meine Bedürfnisse zu berücksichtigen. Kann mich also eigentlich nicht über ihn beschweren...
Nun, als Kind bin ich ziemlich traumatisiert worden. Ich wurde mal im zarten Alter von vielleicht 9 Jahren in Genitalbereich angefasst. War so schlimm für mich, dass ich das jahrelang "vergessen" hatte. Irgendwann kam's halt wieder hoch. Ich habe aber in der Pubertät ziemlich gelitten (ohne genau zu wissen warum). Ich war ziemlich aggressiv, wenn irgendein Typ "mit mir gehen wollte". Ich habe versucht, meine Brüste in weiter Kleidung zu verstecken. Ich habe heute noch total Probleme, enge Kleidung anzuziehen, weil ich es nicht haben kann, wenn mir jemand wohin glotzt. Außerdem muss ich ständig Angst haben, dass mich wer angrabscht, obwohl ich das nicht möchte. Die Kerle riechen sowas, dass man sich nicht gut wehren kann. Ich habe auch Probleme damit, wenn mein eigener Mann mich anfasst. Männer denken rund um die Uhr an Sex, und ich komme damit nicht so klar. Bei jeder Umarmung bin ich in Lauerstellung, da ich genau weiß, dass die Griffel wieder an meinen Geschlechtsteilen landen. Das frustriert mich sehr. Nach jahrelangem Lamentieren meinerseits (z. B. auch in der Öffentlichkeit an den G-teilen anfassen), hat mein Mann sich schon sehr gebessert. Aber er rafft es einfach nicht, wie schlimm das für mich ist. Ich reduziere unsere Kuscheleinheiten ziemlich, weil ich genau weiß, worauf es hinausläuft. Ich kann es eh nicht vollständig genießen, weil ich immer aufpass'. Mein Mann ist schon sehr verständnisvoll - doch er versteht es trotzdem nicht. Ich leide sehr unter dieser Situation. Zumal ich damit rechnen muss, dass er sich irgendwann was anderes sucht... Und zu allem Überfluss bin ich dann auch noch daran schuld.
So, ich glaube, das war's. Ach ja, sehr wahrscheinlich habe ich auch Angst vorm Schwangerwerden. Ich nehme keine Pille, da sie ziemlich teuer ist und gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich bringt. Er möchte aber auch keine Kondome. Klarer Fall. Aufpassen. Doch wer kann sich da wirklich entspannen??
Liebe Grüße
Sonnenscheinchen
Mein Mann und ich haben ein ziemliches Ungleichgewicht im Sex-haben-wollen. Er beklagt sich ab und an, dass es ihm etwas wenig ist. Kann ich verstehen. Die Durststrecken für ihn belaufen sich auf Wochen. Ich weiß selbst nicht so genau woran es denn liegt. Es könnte mehrere Gründe dafür geben.
Zum einen fühle ich mich in meinem Körper nicht sehr wohl (bin etwas schwabbelig geworden). Mein Mann gibt mir das Gefühl, die tollste Frau für ihn zu sein, doch ich bin ja nicht ganz blöde, und weiß ja, dass es viel hübschere gibt. Im Zeitalter des Fernsehens sogar täglich. Es gibt gewisse Schauspielerinnen, auf die er total abfährt. Dass ich davon meilenweit weg bin, ist mir schon klar... Trotzdem...
Dann klappt es bei mir einfach nicht so gut. Ich kann schlecht abschalten dabei. Ich fühle mich nicht besonders versiert beim Sex. Bin mir auch ziemlich unsicher, wie er's gern hätte... Meistens habe ich einfach nur Schmerzen dabei. Er ist aber wirklich total lieb und versucht, meine Bedürfnisse zu berücksichtigen. Kann mich also eigentlich nicht über ihn beschweren...
Nun, als Kind bin ich ziemlich traumatisiert worden. Ich wurde mal im zarten Alter von vielleicht 9 Jahren in Genitalbereich angefasst. War so schlimm für mich, dass ich das jahrelang "vergessen" hatte. Irgendwann kam's halt wieder hoch. Ich habe aber in der Pubertät ziemlich gelitten (ohne genau zu wissen warum). Ich war ziemlich aggressiv, wenn irgendein Typ "mit mir gehen wollte". Ich habe versucht, meine Brüste in weiter Kleidung zu verstecken. Ich habe heute noch total Probleme, enge Kleidung anzuziehen, weil ich es nicht haben kann, wenn mir jemand wohin glotzt. Außerdem muss ich ständig Angst haben, dass mich wer angrabscht, obwohl ich das nicht möchte. Die Kerle riechen sowas, dass man sich nicht gut wehren kann. Ich habe auch Probleme damit, wenn mein eigener Mann mich anfasst. Männer denken rund um die Uhr an Sex, und ich komme damit nicht so klar. Bei jeder Umarmung bin ich in Lauerstellung, da ich genau weiß, dass die Griffel wieder an meinen Geschlechtsteilen landen. Das frustriert mich sehr. Nach jahrelangem Lamentieren meinerseits (z. B. auch in der Öffentlichkeit an den G-teilen anfassen), hat mein Mann sich schon sehr gebessert. Aber er rafft es einfach nicht, wie schlimm das für mich ist. Ich reduziere unsere Kuscheleinheiten ziemlich, weil ich genau weiß, worauf es hinausläuft. Ich kann es eh nicht vollständig genießen, weil ich immer aufpass'. Mein Mann ist schon sehr verständnisvoll - doch er versteht es trotzdem nicht. Ich leide sehr unter dieser Situation. Zumal ich damit rechnen muss, dass er sich irgendwann was anderes sucht... Und zu allem Überfluss bin ich dann auch noch daran schuld.
So, ich glaube, das war's. Ach ja, sehr wahrscheinlich habe ich auch Angst vorm Schwangerwerden. Ich nehme keine Pille, da sie ziemlich teuer ist und gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich bringt. Er möchte aber auch keine Kondome. Klarer Fall. Aufpassen. Doch wer kann sich da wirklich entspannen??
Liebe Grüße
Sonnenscheinchen