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Noch nicht umgezogen, aber schon Angst vor einem Nachbarschaftsstreit

Sandra_86

Mitglied
Guten Abend an Euch,

ich habe mir eine Wohnung gemietet und werde höchstwahrscheinlich ab nächster Woche in dieser Wohnung wohnen. Es ist meine erste eigene Wohnung. Im Haus gibt es mit mir zusammen noch zwei weitere Parteien. Der Mieter unter mir kam mir auf den ersten Blick sehr sympatisch vor. Er trug mir sogar einmal eine schwere Kiste hoch, ohne dass ich ihn darum bitten musste. Zu, meiner Wohnung gehört auch noch eine Garage, für die ich jeden Monat 50 Euro zahle. Es ist eine Doppelgarage. Der Platz neben mir gehört dem Mieter unter mir. Heute fuhr ich wieder zur Wohnung, um Sachen hin zu bringen, meine Schwester war dabei, und ich wollte schauen, ob wir uns in die Garage stellen können. Als ich sie aber auf machte, sah ich, dass auf meinen Platz ein Auto stand, auf seinem Platz ein Motorrad und ein Quad. Ich sagte zu meiner Schwester, dass das doch nicht sein könne, dass da einfach mein Garagenplatz belegt wird, schließlich würde ich genauso jeden Monat dafür Miete zahlen. Könnte sein, dass mein zukünftiger Nachbar das gehört hat, obwohl die Garage im Hinterhof des Nachbarhauses ist. Jedenfalls kam er aus der Wohnung, als wir die Treppe hoch kamen und fragte mich ganz freundlich, ob ich die Garage brauchen würde. Ich sagte, ich würde ja dafür Miete zahlen. Daraufhin meinte er, er könnte auch beide übernehmen, damit hätte er kein Problem. Er scheint ziemlich scharf auf die beiden Plätze zu sein, sonst hätte er sich nicht einfach auf meinen Platz gestellt, für den ich schon einen halben Monat Miete gezahlt hatte, ohne ihn in Anspruch nehmen zu können. Er meinte dann noch, ich könnte mich ja auch auf die Straße stellen, das würden die anderen auch so machen. Dass er das mit seinem Auto auch machen kann oder dass ich vielleicht auch froh bin, wenn ich im Winter nicht kratzen muss, oder es im Sommer kühl hab, daran denkt er nicht. Mich ärgert das ziemlich. Jetzt muss ich ihn bitten, mir den Platz, der mir sowieso zusteht, freizuräumen, und muss auch noch Angst haben, er könnte einen Hass auf mich schieben, weil ich ihm nicht meinen Garagenplatz geben möchte, auf den er sowieso kein Recht hat. Ich verstehe es nicht, dass alle anderen immer denken, sie können machen, was sie wollen, ich aber so erzogen bin, dass man immer Rücksicht zu nehmen hat. Da ich nicht weiß, wie er reagiert, hab ich wirklich Angst, vor dem, was passieren könnte. Wie würdet ihr euch an meiner Stelle verhalten? Es kann doch nicht sein, dass ich den Garagenplatz zurück geben muss, nur weil ich neu in der Wohnung bin und damit Frieden herrscht. Was ich auch nicht so toll finde, neben unserer Garage ist noch eine einzelne, die aber nicht durch eine Wand abgetrennt ist. Diese Garage gehört auch zum Nachbarhaus. Jetzt kam es schon öfter vor, dass das Garagentor offen stand, was bedeutet, wenn jemand etwas würde klauen wollen, er dann auch automatisch in unsere Garage kommen und dort auch etwas mitnehmen könnte. Sowas ist doch unverantwortlich. Jetzt müsste ich erst mal rausfinden, wem diese Garage gehört, damit man ihn bitten kann, das Tor nicht mehr offen stehen zu lassen. Ich hab mich so auf den Umzug gefreut, aber sowas macht die ganze Freude wieder irgendwie total zu nichte. Das musste jetzt einfach mal raus.
 
... das alles könnte auch ganz leicht zu regeln sein. 😉 Einfach erstmal mit den Menschen sprechen - ärgern kannst du dich später noch. Wer weiß, vielleicht hast du ganz nette, zugängliche Nachbarn?
 
Das könnte natürlich auch sein, das weiß man nicht. Mir ärgert es aber schon, dass er sich einfach ungefragt auf meinen Garagenplatz stellt. Nur weil ich noch nicht ganz in der Wohnung drin bin, gibt es ihm noch lange nicht das Recht. Der weiß ja, dass der Platz zu meiner gemieteten Wohnung gehört. Wäre ich ein paar Wochen weg, könnte er sich auch nicht einfach auf meinen Platz stellen. Dass der andere Nachbar sein Garagentor zumacht, wenn man ihn darum bittet, glaub ich schon. Ich hab aber trotzdem irgendwie Angst davor, meinen Nachbarn sagen zu müssen, dass ich die Garage selber möchte und er sie nicht haben kann, wobei ich immer noch hin und her gerissen bin. Auf der einen Seite muss ich im Winter nicht kratzen, auf der anderen Seite hätte ich jeden Monat 50 Euro mehr zur Verfügung aber dann ist noch das Problem, dass ich meine Versicherung schon geändert habe, was ich noch mal machen müsste, wenn ich die Garage nicht nehmen würde. Wo ich mein Fahrrad unterstellen soll, wüsste ich dann auch nicht. Es jedes Mal vom Keller hoch zu tragen, hätte ich auch keine Lust. Hätte er sich nicht einfach drauf gestellt, hätte ich das Problem jetzt nicht. Es ist ja auch nicht mein Problem, dass ich nur ein Fahrzeug besitze, er aber gleich drei. Ich mag es einfach nicht, wenn unfrieden herrscht, ich sehe es aber auch nicht ein, dass ich immer nachgeben muss. Ich hoffe auch sehr, dass er in dieser Hinsicht einsichtig ist.
 
Hallo,

wenn Du ihn siehst, sag ihm einfach nochmal (freundlich!), dass es Dir zwar leid für ihn tut...aber Du diese Whg. u.a. auch wegen der Garage genommen hast!

Und Du hast Recht - es ist sein Problem...auch wenn er 10 Fahrzeuge hätte,
kann Dir das egal sein!😀

Immer schön lächelnd Klartext reden und Dir nichts gefallen lassen...Du hast schließlich einen Mietvertrag!!

Ich wünsche Dir, dass Du Dich in Deinem neuen Zuhause schon bald wohl fühlst!:blume:
 
Du hast geschrieben, dass er möglicherweise seinen Hass auf dich schieben könnte. Hat er gesagt, dass er dich für dein Recht hasst und möchtest du von ihm "geliebt" werden?

Möchtest du die Garage oder nicht. Klär das für dich in dir. Dann teile ihm deine Entscheidung mit und aus die Maus. Was er dann damit macht ist seine Sache.

Deine Angst besteht darin, dich für dich selber nicht einsetzen zu trauen, sondern, weil du mit Rücksichtnahme aufgewachsen bist, erwartest du, dass dies deine Mitmenschen auch tun. So ist das Leben aber nicht. Die Garage stand frei und so meinte er, er könne sie benutzen. So ist das leider oft in unserer Gesellschaft. Eigentum wird nicht geachtet, Regeln gebrochen..... Und du darfst lernen dich für dich einzusetzen!
😀


 
Du machst dich vermutlich völlig unnötig verrückt. Man könnte es ja auch so sehen: Er ist halt runtergekommen, als er sah, dass du deinen Garagenplatz inspiziert hast, zum Einen um dir damit zu zeigen, dass es seine Fahrzeuge sind, die dort stehen, damit du nicht überall rumfragen musst, zum Anderen ist ja nichts daran auszusetzen, wenn er versucht, dich eventuell dazu zu bringen, ihm diesen Platz weiter zu vermieten. Du mußt dem ja nicht zustimmen. Nur weil jemand sich für seine Interessen einsetzt ist er noch lange kein Querulant. Das Problem ist doch vielmehr, dass du scheinbar noch nicht über das nötige Selbstvertrauen verfügst ihm freundlich aber bestimmt mitzuteilen, dass du diese Garage gerne selbst nutzen würdest. Du wirst sehen, dass sich die Sache damit erledigt hat.
 
Sandra_86;2120601[FONT=arial narrow meinte:
[/FONT]]Ich hab mich so auf den Umzug gefreut, aber sowas macht die ganze Freude wieder irgendwie total zu nichte. Das musste jetzt einfach mal raus.

hm, wenn bei dir nicht alles auf anhieb rosarot strahlt, taugt das Leben nix, oder?
Ein diskussionswürdiges Problem sehe ich hier nicht. Bloß eine junge Dame, die im Leben noch viel Lernen muss.
 
Ich finde es nicht soooo schlimm, daß er den Platz, auf dem bislang niemand stand, kurzerhand belegt hat.
Ich finde es auch nicht schlimm, wenn er Dir das Angebot macht, den Platz zu mieten.
Er hat's halt versucht. Du brauchst den Platz aber nun selbst.
Du ärgerst Dich, weil Du nicht selbstbewusst genug bist, ihm das freundlich zu sagen.
Wäre doch schade, wenn Du mit Deinem Verhalten Nachbarschaftsärger heraufbeschwörst.
 
Kapier ich nicht.
Ihr habt doch anscheinend schon das Problem besprochen, bzw. er kam dann doch dazu und du hast ihm gesagt daß du diesen Garagenplatz gemietet hast.
Wo ist jetzt das Problem?

Oder hast du ihm irgendwas wie "hmmmichweißnichtmalsehn" hingenuschelt?
Dann biste selbst schuld, daß du dich jetzt noch damit rumärgerst.
 
Ich glaub du willst beides. Die 50. Euro und den Platz. Dein Nachbar hat sich doch völlig korrekt verhalten. Er hat dich doch direkt auf den Platz angesprochen. Wo siehst du hier den Nachbarschaftsstreit? Wenn du den Platz tatsächlich nutzen willst, sag es ihm . Wenn du ihm den Platz überlassen willst, dann sag es ihm ebenfalls. Ich sehe hier keine Probleme nur ein Kommunikationsproblem von deiner Seite aus.
 

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