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Gast
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Hallo,
Ich glaube ich habe eine nihilistische Lebensphilosophie zumindest am ehesten von allem.
Ich versuche es grob zu beschreiben:
Gegenüber anderen verhalte ich mich normal, dass heißt ich verhalte mich so und rede auch so wie ich es "sittlich" und passend finde. Dies oft auch mit Überzeugung. Man merkt diese eigenartige Philosophie nach außen jedoch gelegentlich dadurch, dass ich, wenn es um bestimmte wichtige Fragen geht entscheidungs- und handlungsgehemmt bin.
Quelle dieser Hemmung und Angst ist eine Art zweite gedankliche Ebene, die beobachtet, die nichts weiß und nichts fühlt (außer Angst). Die meisten "normalen" Menschen verfügen wohl nicht über eine solche Ebene und vermissen sie auch zu recht nicht.
Dies nur zur Illustration, dass diese nihilistische Lebensphilosophie nicht nur eine theoretische Spinnerei ist, sondern auch einen Ursprung in meiner Gedankenwelt hat.
Zum theoretischen Teil kann ich z.B. auf Albert Camus verweisen, der dieses Phänomen mit dem "Absurden" ganz treffend umschrieben hat. Vielleicht hier mal ein Link:
Der Nihilismus führt sich ad absurdum | DIE ZEIT | DIE ZEIT Archiv | Ausgabe 02/1952
Camus beschäftigt sich viel mit Mord und Selbstmord. Gewisserweise logisch, dass er sich die drastischsten Themen ausgesucht hat aber da sich das "Absurde" eigentlich hinter allem verbirgt, hätte man es auch mit weniger umschreiben können. Nur damit mich niemand hier falsch versteht, ich beschäftige mich wenig mit Mord.
Wichtig zu verstehen, dass dieser "Nihilismus" den ich meine nichts mit Nietzsche zu tun hat. Nietzsche hat die (christliche) Moral ABGELEHNT. Nihilismus ist für mich jedoch, wenn man nichts wirklich ablehnt und nichts wirklich befürwortet.
Der Buddhismus kommt dem schon eher nahe in dessen Mittelpunkt das "Nirvana" steht.
"Mein" Nihilismus ist keine Ideologie, keine Lebensweisheit oder sonst etwas. Es ist einfach diese zweite Ebene...
Wie lebt man damit?
Ich glaube ich habe eine nihilistische Lebensphilosophie zumindest am ehesten von allem.
Ich versuche es grob zu beschreiben:
Gegenüber anderen verhalte ich mich normal, dass heißt ich verhalte mich so und rede auch so wie ich es "sittlich" und passend finde. Dies oft auch mit Überzeugung. Man merkt diese eigenartige Philosophie nach außen jedoch gelegentlich dadurch, dass ich, wenn es um bestimmte wichtige Fragen geht entscheidungs- und handlungsgehemmt bin.
Quelle dieser Hemmung und Angst ist eine Art zweite gedankliche Ebene, die beobachtet, die nichts weiß und nichts fühlt (außer Angst). Die meisten "normalen" Menschen verfügen wohl nicht über eine solche Ebene und vermissen sie auch zu recht nicht.
Dies nur zur Illustration, dass diese nihilistische Lebensphilosophie nicht nur eine theoretische Spinnerei ist, sondern auch einen Ursprung in meiner Gedankenwelt hat.
Zum theoretischen Teil kann ich z.B. auf Albert Camus verweisen, der dieses Phänomen mit dem "Absurden" ganz treffend umschrieben hat. Vielleicht hier mal ein Link:
Der Nihilismus führt sich ad absurdum | DIE ZEIT | DIE ZEIT Archiv | Ausgabe 02/1952
Camus beschäftigt sich viel mit Mord und Selbstmord. Gewisserweise logisch, dass er sich die drastischsten Themen ausgesucht hat aber da sich das "Absurde" eigentlich hinter allem verbirgt, hätte man es auch mit weniger umschreiben können. Nur damit mich niemand hier falsch versteht, ich beschäftige mich wenig mit Mord.
Wichtig zu verstehen, dass dieser "Nihilismus" den ich meine nichts mit Nietzsche zu tun hat. Nietzsche hat die (christliche) Moral ABGELEHNT. Nihilismus ist für mich jedoch, wenn man nichts wirklich ablehnt und nichts wirklich befürwortet.
Der Buddhismus kommt dem schon eher nahe in dessen Mittelpunkt das "Nirvana" steht.
"Mein" Nihilismus ist keine Ideologie, keine Lebensweisheit oder sonst etwas. Es ist einfach diese zweite Ebene...
Wie lebt man damit?