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Nichts als Ärger

Hallo, Nicky!

Dein Sohn hat ja anscheinend keine Probleme, auch ohne die Hausaufgaben den Stoff der Schule gut zu verarbeiten. Vielleicht ist es ja tatsächlich so, dass er auch ohne Hausaufgaben gut in der Schule mitkommt, so dass man gut nachvollziehen kann, dass aus seiner Sicht zusätzlicher Übungsbedarf nicht besteht und er das als reine Gängelei empfindet.

Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, dass dein Sohn bei der Stellung der Hausaufgaben insoweit mitwirken kann, dass er sich ein Thema sucht, was ihn besonders interessiert, und dass er an diesem Thema dann die zu übenden Inhalte vertieft. Rechtschreibung kann man auch üben, indem man einen Aufsatz über Eisbären oder den Mond schreibt bzw. z.B. ein Plakat anfertigt oder einen kleinen Vortrag hält, aus dem dann wieder andere Kinder etwas lernen können. Es lassen sich auch zu den verschiedensten Themen Mathematikaufgaben üben. Vielleicht lässt sich die Lehrerin ja darauf ein, dass dein Sohn sich - zumindest in Teilen - die Hausaufgaben selbst stellen darf. Das könnten zunächst schwierigere Aufgaben im Mathebuch sein, oder eben selbst gewählte Themen. Umfang und Inhalt der Hausaufgaben sind natürlich dann trotzdem festgelegt, nur eben individuell.

Hochbegabung ist auch schon wieder so eine Modediagnose. Hat er spezielle Interessen, die andere Kinder in seinem Alter nicht haben, so ist das aber wohl schon ein Hinweis darauf, soweit ich weiß. Könnte mir vorstellen, dass dein Sohn jedenfalls ziemlich pfiffig ist. Zu diesem Thema gibt es ja inzwischen sehr viel Literatur und Themen im Internet. Schadet sicherlich nichts, wenn du dich dazu etwas schlau machst.
 
Das Problem kenn ich auch. Aber ich habe mich immer wieder auf Diskussionen mit ihm eingelassen. Das war falsch. Ich hab jetzt gelernt klare ansagen zu machen und das höchstens 2 mal.
Er kommt nach Hause ich lasse mir die Hausaufgaben zeigen, ich frag ihn ob er das alles versteht, wenn nicht erklär ich ihm was er machen soll, er geht in sein Zimmer, und macht HA wenn er zickt und Bockt fordere ich ihn noch einmal auf, wenn er das nicht macht bekommt er von mir nichts mehr.
Das sag ich ihm dann immer bevor er mit den HA anfängt. Ne KLARE Ansage. Was man dann aber auch durchziehen muß.

D.H er muß auf alle Annehmlichkeiten verzichten, ohne was zu tun gibts gar nichts mehr Süßes, Geld fürn Eis, Fernsehen,Gameboy, Taschengeldabzug usw. wenn er die HA macht darf er z.B Abends mal ne Stunde länger aufbleiben, oder wir unternehmen gemeinsam was, oder er darf sich aussuchen was wir spielen, bekommt im Monat mal nen Euro mehr Taschengeld und und und ......

Ich Arbeite nach dem Prinzip er muß etwas tun damit er was bekommt.
Belohnungsprinzip eigentlich.
Mit schreien und Strafen wird nix besser!!
Aber wenn er sieht er bekommt was dafür wenn er seine Sachen macht wirds besser glaub mir .

Wünsch Euch alles Gute und Dir viel Kraft Liebe Grüße
 

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