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Nicht allein durchs Medizinstudium

G

Gast

Gast
Hallo,
ich studiere schon sehr viel länger Medizin als ich müsste.
Dennoch steht für mich fest dass ich es durchziehen werde. Allein auch schon deshalb, da ich mir incht vorstellen kann in der Pflege zu bleiben (ich bin Krankenschwester)
Die Arbeit am und mit den Patienten macht mir sehr viel Spaß keine Frage.
Nun ist es leider so, dass von meinen Kommilitonen niemand übrig geblieben sind, da die alle schon sehr viel weiter sind.
Ich selbst bin nun 33 Jahre alt.
Ich stehe derzeit sehr allein dar, und ich muss mich nun auf das 1. Staatsexamen vorbereiten. Ich habe schon im MediLearnForum nachgefragt. Das Interesse für Lernpartner und Gruppen scheint mau.
Ich fühle mich tatsächlich sehr allein und kann mich auch schwer dazu aufraffen geordnet zu lernen, zumal ich auch mein Geld verdienen muss ( ich bekomme kein BaFöG )

Ich will und kann es nicht aufgeben, dafür habe ich wirklich gekämpft und ich weiß auch dass ich es schaffe, aber so allein zu sein..... Ich habe auch leider ein sehr großes Problem mit anderen zusammen zu lernen, weil ich immer das Gefühl habe unzulänglich zu sein oder Sachzusammenhänge nicht zu verstehen und dann schäme ich mich und suche meistens das Weite.

Ich weiß nicht was ich mir hier im Forum erhoffe, vielleicht einfach Gleichgesinnte oder jemand der mir Mut macht damit umzugehen.

Ich danke euch jedenfalls.

Habt einen schönen (kalten) Tag! 🙂
 
Medizin ist wirklich sehr spannend. Toll daß Du das studierst. Du kannst echt stolz sein.

Bist Du die Letzte im Semester?

Ich habe mein Studium auch selbst finanziert, so daß es sich auch in die Länge gezogen hatte. Ich habe übrigens Biologie auf Diplom studiert. Aber ich hatte immer Komilitonen und Praktika. Meine Diplomarbeit habe ich in einer Arbeitsgruppe gemacht. Also, man hat doch eigentlich immer Menschen um sich herum (wobei ich meine Abschlußarbeit alleine schreiben mußte und für meine mündlichen Prüfungen auch alleine lernen mußte)

Andererseits schreibst Du, daß Du Angst hast mit anderen Menschen zu lernen. Ist das viell. Dein eigentliches Problem?

g.
 
Danke erstmal für eure Antworten 🙂

Ja, ich bin die Letze in meinem Semester, und die anderen haben schon das 1. Staatsexamen hinter sich.

In unserem Semester gabe es wenige wirklich enge Freundschaften die sich gebildet haben. Und ich war irgendwie auch schnell allein unterwegs, sprich ich gehörte keiner festen Gruppe an, sondern wurde auch mal einfach rausgekickt.
Dabei finde ich dass ich sehr normal bin. Ich bin tatsächlich etwas tiefgründiger und emotionaler. Ich nehme meinen Beruf, sei es als Krankenschwester oder auch in Hinsicht auf eine spätere Tätigkeit als Ärztin sehr ernst. Ich kann mit Oberflächlichkeiten oder Prestigedenken wenig anfangen.
Privat ist alles normal. Ich habe tolle Freunde und eine wirklich schöne Beziehung, eine Familie die hinter mir steht und die mir gut tut. Ich genieße mein Leben.
Dieses Studium hat mich sehr an meine eigenen Grenzen gebracht; ich habe mir den Stoff hart reinpauken müssen und das Gefühl vielleicht unzulänglich zu sein weil man das Studium nicht in der vorhergesehen Zeit schafft, hat zu echten depressiven Episoden geführt. Trotzdem mache ich weiter. Auch wenn ich schon viel Zeit verloren habe.
Nur, nun muss ich mich auf dieses schwere Examen vorbereiten und mir fehtl jemand mit dem ich mich darüber austauschen kann, der mit mir am gleichen Strang zieht und mit dem ich einen Lernplan erfassen kann. Somit kann ich mich schwer allein aufraffen in die UniBibliothek zu fahren und da den Tag über allein vor mich hin zu lernen. Das ist der Knackpunkt. Jemand der mich mitzieht und ich ihn gleichermaßen.
Niemand sollte allein durchs Medizinstudium gehen.
Ich habe jetzt auch meinen Job gewechselt. Ich habe lange Zeit auf einer Intensivstation gearbeitet und bin nun in der Ambulanten Krankenpflege gelandet. Ist viel weniger Kopfarbeit (aber auch weniger Geld...)
Klar,da stellt man sich mehrmals die Frage ob das alles Sinn macht, von der Hand in den Mund zu leben.
Eine Alternative wäre für mich in jeden Fall auch ein Studium, im therapeutischen Bereich, sei es Physiotherapie oder Gesundheitspsychologie. Reine Pflege ist für mich absolut keine Perspektive und da sehe ich mich auch nicht. Ich mag zwar nicht das hellste Licht am Firmament der Medizinstudenten sein, aber doof bin ich deshalb nicht als dass ich irgendwas langweiliges mache.
Ich wünsche mir wirklich einen Freund und Partner der mir hilft dieses Studium durchzustehen weil er es selbst auch muss und will.
Ungünstige Situation. Und traurig. Und auch irgendwie unnötig.

Könnt ihr das in etwas nachvollziehen? ;-)
 
Ich habe wirklich Hochachtung vor Dir...

Trotz "Durchbeißen-müssen" gibst Du nicht auf! Du machst weiter - meine Hochachtung.

Dein Problem verstehe ich. Sicher ist es toll jmd zu haben, der in der gleichen Situation ist wie Du, aber dies kann man nicht erzwingen. Freundschaften kann man nicht erzwingen.

*
Ich kann mit Oberflächlichkeiten oder Prestigedenken wenig anfangen.
*

Das suggeriert mir, daß die andere - Deiner Meinung nach oberflächig sind (?). Viell. hilft es Dir bei der Suche, Deine Voreingenommenheit zur Seite zur legen, und Menschen, die oberflächig erscheinen, eine Chance zu geben...

*
Eine Alternative wäre für mich in jeden Fall auch ein Studium, im therapeutischen Bereich, sei es Physiotherapie oder Gesundheitspsychologie
*

Diese Aussage habe ich nun so gar nicht verstanden. So sprunghaft! Du sagst, daß Du Ärztin werden möchtest und dies auch sehr ernst nimmst und dann kommt diese Aussage?????

Willst Du das erste Staatsexamen abschließen und dann eine Ausbildung zur Physiotherapeutin machen bzw. ein neues Studium im Bereich der Psychologie machen? Das verstehe ich überhaupt nicht? Wo ist da jetzt Dein Problem?

*
Könnt ihr das in etwas nachvollziehen? ;-) .
*

siehe oben

Noch eine kleine Anmerkung:

doch verstehen tue ich Dich aber letztenendes kann es auch eine Belastung sein, denn nicht nur der Freund oder die Freundin wird DICH durch die Prüfung ziehen sondern er hat auch Anforderungen an Dich.

Mir scheint, daß Du Dich ziemlich einsam fühlst.

Wie gesagt, ich glaube, daß man durch Prüfungen wohl eher alleine durchgehen muß. Jedenfalls war es so bei mir. Ich hatte auch ein arbeitsintensives Studium und war auch froh, wenn ich mich auf meine Arbeit konzentrieren konnte. Denn bedenke, die anderen werden Dicha uch mit ihren Problemen, berufl. und privat belasten!

g.
 
Ich habe auch studiert und fühlte mich im Studium auch alleine, allerdings hatte ich immer mein Ziel vor Augen, das hat Licht ins Dunkle gebracht
 
Ich kann dich sehr gut verstehen und nachvollziehen, wie du dich fühlst. Endlich mal eine Gleichgesinnte ...
 
Studierst du in München?
Ich habe zwar kein Medizin studiert, aber auch etwas knallhartes - Recht - und kann von mir behaupten, dass ich Bescheid weiß darüber wie man erfolgreich studiert.
Kann nur anbieten, sich darüber auszutauschen wie man an die Sache rangeht, mental als auch praktisch und meine Erfahrungen teilen. Kannst mir ja ne PN schreiben, wenn du möchtest bzw. gerne an diese anonyme Email: worktravel@shared-files.de (meine echte poste ich nicht in ein Forum^^)
 

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