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neuorientierung?

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Gast

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Hallo,
ich wollte fragen, ob jemand in diesem forum ähnliche erfahrung gemacht hat: bin 30, arbeite an meiner Doktorarbeit und merke, dass ich mich seit monaten nicht mehr für das Thema motivieren kann - Schreibblockade, Gefühle der Überforderung, Sinnkrise vielleicht... Nun überlege ich ernsthaft nach drei Jahren Arbeit abzubrechen, und mich umzuschauen, aber der Arbeitsmarkt schreit nicht gerade nach 30jährigen Geisteswissenschaftlern,,die bisher nicht so viel Arbeitserfahrung gesammt haben und mit einem solchen Abbruch im Lebenslauf. Ein Studium der sozialen Arbeit würde mich glaube ich Spass machen, ich frage mich nur, ob mal 30jährig ohne Berufserfahrung in diesem Feld ein Zweitstudium in dieser Richtung machen kann?
Dane für eure Reaktionen
 
ja, danke, das stimmt. Nur fühle ich mich immer weniger in der Lage, das zu bewältigen, ich zweilfle sehr an meinen Fähigkeiten und werde auch darüber mit profi-Hilfe reden, da auch der Alltag mir schwierig zu bewältigen ist im Moment.
Konkrete Alternativen habe ich leider keine, weshalb ich dachte, etwas zu studieren, was mir vielleicht wieder motiviert, auch wenn sich das nach Aussteigertum anhört (und auch eine finanzielle Frage ist). Ich habe die Promotion noch nicht ganz aufgegeben, es interessiert mich trotzdem zu hören, ob es Leute gibt, die in einer ähnlich Situation waren oder sind.
 

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