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nervenzusammenbruch oder gewissensbisse?

  • Starter*in Starter*in KillahMieze
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K

KillahMieze

Gast
hilfe! ich bin 21 und alleinerziehende mutter in ausbildung. meinen sohn hab ich mit 18 bekommen, er ist mittlerweile 3 jahre alt. ich hab keine ahnung, wie es weitergehen soll. ich führe einen eigenen haushalt und meine eltern drücken sich ständig (obwohl sie mir unterstützung versprochen hatten, als ich meinen ersten nervenzusammenbruch hatte!), mir zu helfen...
ich habe nicht mal freunde, mit denen ich über meine probleme reden könnte, weil alle irgendwie kinderscheu sind, und mich bei der geburt meines sohnes im stich gelassen haben. seit ungefähr 2 jahren sitz ich so ziemlich jeden abend zu hause, und denke manchmal sogar darüber nach, mein kind zur adopiton frei zugeben. klar denken jetzt manche, ich bin ne rabenmutter..., aber die haben vielleicht sogar recht?!? ich weiß einfach nicht mehr weiter. ich liebe meinen sohn über alles, aber noch lieber wäre mir momentan echt der tod...! meine eltern sagen mir immer, das wär nur ne phase, aber die geht halt doch schon seit ca 2 jahren. ich auch schon beim jugendamt, ich hab schon ne mutter-kind-kur gemacht, aber leider hat das alles nichts gebracht...

ich freue mich über jeden guten rat oder tip, den ich hier bekomme! ich hab wirklich keine ahnung, wo das sonst alles hinführt...
 
Hi liebe Mieze!

Schön das du hier bist🙂
Ist doch normal das dir alles zuviel wird,kann man verstehen.
Aber du darfst nicht an das Schlimmste denken,es gibt immer eine Lösung.
Du musst auch an Deine Bedürfnisse denken,an was hättest du denn Interesse?
Da gibts bestimmt doch was wofür du dich interessierst..
Kannste den kleinen net mal zu Oma und Opa bringen und mal ausgehn?
Soll ja keine Gewohnheit drauss werden,aber ab und an..
Oder gibt es da net so ne Mutter und Kind Gruppen..
Aber gut das du hier geschrieben hast,es kommen sicher noch mehr Vorschläge..bist net alleine.
 
dankeschön lise,
schön so schnell eine antwort zu bekommen!
naja, mein kleiner ist ja alle zwei wochen kurz bei seinem vater, und dadurch kann ich auch ab und zu mal weggehen, nur leider ist dieser "vater" ein typischer russe. natürlich hab ich nichts gegen ausländer, aber er trinkt manchmal sehr viel und er war drogenabhängig. außerdem wird er ziemlich schnell aggressiv...! klar hat er sich mittlerweile gebessert, aber ein restrisiko bleibt trotzdem bestehen, denke ich. er liebt seinen sohn über alles,das weiß ich, sonst würde ich nicht zulassen, das mein sohn bei ihm ist. (seine mutter ist ja auch noch da... und der rest der familie).

trotzdem werd ich das gefühl nicht los, dass ich "in einem käfig gefangen bin". ich hab meinen sohn schon einmal kurzfristig ins heim gegeben (für eine woche), nach einem weiteren nervenzusammenbruch, aber ich bin mit dem gedanken einfach nich klar gekommen. wie gesagt, ich liebe meinen sohn. ich war früher selbst in 3 verschiedenen heimen, und ich weiß, wie man sich fühlt, wenn man so abgeschoben wird.
ich kann das auch gar nich wirklich beschreiben. ich kann nich mit dem kleinen und auch nich ohne ihn...
 
denkst du nicht du würdest noch mehr den Halt verlieren wenn du ihn nicht mehr bei dir hast?

Tu es dem kleinen und dir net an,du hast ja selbst schon Erfahrungen gemacht..du weist wie es ist.

Und der Vater,würde bestimmt auch net damit einverstanden sein,oder?

Red dir hier einfach alles mal vom Herzen,das hilft schonmal en bisschen hoffe ich.

Es gibt hier auch einen Chat,wenn du magst kannste ja mal reinschauen😉
 
Wie Lise schon geschrieben hat, solltest du dein Kind in kein Heim geben.

Ich verstehe, dass du im Moment überfordert bist, aber das würde sich sicher ändern, wenn du ein paar Freunde an deiner Seite hättest, mit denen du und dein Kleiner mal etwas zusammen unternehmen würdet.

Normalerweise kommt man doch mit Kind immer schnell in Kontakt mit anderen Eltern, z.B. auf dem Spielplatz oder im Kindergarten. Ich nehme mal an, dass dein Sohn in den Kindergarten geht.

Du solltest auf die Leute zugehen und den Kontakt gezielt suchen. Vielleicht kostet es dich Überwindung, aber lass dich nicht abschrecken, wenn es nicht gleich klappt.

Und könnt ihr nichtmal etwas als "Familie" unternehmen? Du hast doch offenbar Kontakt zum Vater und ein Kind freut sich immer, wenn es etwas mit beiden Elternteilen unternehmen kann.

Es belastend, wenn man immer nur allein die Zeit mit dem Kind verbringt. Man muss sich auch mit Erwachsenen austauschen können.

Lass dich nicht entmutigen. Du wirst es mit etwas Unterstützung bestimmt schaffen.

Liebe Grüße
Viktoria
 
Beides! Es sollte keine Frage sein mit "oder" sondern eine Feststellung mit dem Wort "und" sein. Du hast Gewissensbisse weil du nervlich am zusammenbrechen bist. Lerne dich ernst zu nehmen denn für deinen Sohn ist es auch besser wenn er eine stabile Mutter hat an die er sich anlehnen kann und die einem Felsen gleicht. Das würde aber bedeuten dass du stark sein musst ergo GESUND. Eines mal gleich vorweg Du bist eine gute Mutter weil Du auf sein Wóhl bedacht bist. Sonst wärst du nicht so demütig und würdest dir Hilfe suchen sondern dich im Recht fühlen und dir dein Recht verschaffen ohne auf den Kleinen Rücksicht zu nehmen. Du hast einen wesentlichen Fehler in deiner Einstellung von Anfang an gemacht und der wäre - du hast zugelassen dass das Kind das Wichtigste in deinem Leben ist und dich zurückgestellt. Nun spürst du dass du zu kurz kommst auch ein Leben hast und leben möchtest auch wenn du hier vielleicht in deiner Vorstellung "leben" nicht ganz richtig denkst. Aber dies passiert jedem der einfach Nachholbedarf hat. Die Einstellung zur Mutterschaft ist wesentlich für das gesundheitliche Befinden. Beispiele: Die Mutter sagt zur Freundin "ich muss jetzt nach Hause der Kleine kommt und muss das Essen machen". Diese ist zwar verantwortungsbewusst aber genau diese empfindet das als grosses Opfer wegen dem Kind die Freundin verlassen zu müssen obwohl sie gar nicht will. Hier sei gesagt dass das Kind eines Tages spüren wird im Weg zu sein, der Grund und die Last zu sein warum Mutter kein eigenes Leben hat. Wobei die Schuld eigentlich bei der Mutter liegt, das Kind kann nichts dafür, es lebt einfach nur und um Leben zu können müssen die Bedürfnisse gestillt werden da das Kind es ja noch nicht selbst kann. Im großen und ganzen wird hier dem Kind stets vermittelt dass es kein WOLLEN für das Zusammensein ist sondern ein MÜSSEN weil es halt so ist und nicht anders geht. Nie das Gefühl bekommt Mutti ist froh dass ich da bin sie meckert nur also bin ich ihr zuviel. Diese Kinder waren auch immer Zeugen dass die Mutter keine Wünsche hatte und weniger wichtig ist als das Kind. Wenn hier Mutter mal Nerven verliert wird sie oft nicht ernst genommen sondern ihr Verhalten als Stimmungsschwankung hingenommen. Du siehst wie weitreichend so eine Einstellung ein Verhalten sein kann bis zum Erwachsenenleben des Kindes zieht es Spuren hinter sich und noch in die weiteren Generationen weil keiner dieses Schema dieses Verhaltensmuster durchbricht.
Jetzt gehen wir zur Einstellung einer anderer Mutter über, die gelernt hat dass es ihrem Kind nur gut geht wenn es ihr selbst auch gut geht. Diese wird eine Lösung finden die ihr selbst und dem Kind gerecht wird. Vielleicht die Freundin einzuladen zum Mitkochen und mitessen. Egal, diese Mutter wird ihr Leben so gestalten dass das Kind sich nicht wie ein Störfaktor fühlen muss sondern das Leben der Mutter bereichert. Fange an dich voran zu stellen damit Kind lernt Mutti ist wichtig ist auch jemand worauf man Rücksicht nehmen muss. Aber damit es das lernt musst du es ihm zeigen indem du selbst auch auf dich Rücksicht nimmst und dich wichtig nimmst indem Kind sieht Mutti ist glücklich, Mutti lächelt ich glaube Mutti ist gerne mit mir zusammen. Lerne Freude zu haben an jeden Tag den ihr zusammen seid. Und das schätzt man um so mehr wenn eine Pause eingelegt werden muss um sich zu regenerieren. In dieser Zeit des Abstandes werde dir bewusst dass du gerne Mutter sein möchtest dass du Mutter werden wolltest und du nicht gezwungen wirst Mutter spielen zu müssen. Lass das deinem Kind spüren und dir selbst dann wird es dir nicht zur Last sondern zur Lust.
Nimm dir Zeit für dich und den Kleinen. In der Freizeit nicht putzen und der Kleine fühlt sich alleine. Unternehmt was zusammen geniesst die Zeit. Dann hast du Kraft in der Zeit wo der Kleine schläft ne Stunde zu putzen.
Es ist alles eine Sache von Einteilung und Organisation. Denk dran du hast ein kleines Familienunternehmen. Ohne dem Chef (Mutter) - bricht alles zusammen. Wenn das Project (Kind) nicht gesund und stetig wächst - bricht alles zusammen. und wenn das Konzept (Organisation) nicht stimmt - bricht alles zusammen. Du siehst du bist genauso wenn nicht sogar wichtiger.
Habe viel Freude in deinem Leben denn der kleine sonnenschein freut sich jeden Tag aufs neue seine Mami glücklich und zufrieden zu sehen und da haben andere Menschen auch Platz. Du lebst für dich und für ihn. Wenn du das weißt muss dein Kind auch keine Angst haben dass dir andere wichtiger werden.
 
Nur wenn du zu dieser ausgeglichenen Einstellung findest wirst du nicht mehr in ein tiefes Loch fallen. Lebensglück zu empfinden kann man lernen. Wenn man sich aber nur als benutzt fühlt; anstatt bereitwillig und gerne den eigenen Teil beizutragen (auch für sich selber), dann wirst du kaputt gehen. Sei dir selbst nicht zuviel dann wirst du dich selbst nicht erdrücken. Fühl dich frei und tu dir und dem Kleinen Gutes.
 
zuerst mal weiß ich, dass ich auch wichtig bin...! aber wie gesagt, ich liebe meinen kleinen über alles, und ich hab ihm so schon genug angetan. natürlich lasse ich ihm nicht alles durchgehen und erziehe in auch meiner meinung nach konsequent wo es nur geht, aber bin eben alleinerziehend, und arbeite den ganzen tag... . ich hab meine ausbildung angefangen, als der kleine 1,5 jahre alt war. er war bei 3 verschiedenen tagesmüttern, bis er alt genug war, um in den kindergarten zu gehen. und ich? ich muss natürlich arbeiten gehen...(allein deswegen hab ich schon schuldgefühle!). ich hab um 5 feierabend, und um sechs geht er schon ins bett. ich hab den kleinen schon wie gesagt ins heim gesteckt (eine woche). ich bereue das alles bis heute.
andererseits ist es so, dass wenn ich mal was mit dem kleinen unternehmen kann, einfach keinen spaß dran haben kann, bzw. nur manchmal. ich bin dann total genervt und unausgeglichen.
ich hab keine ahnung, woran es liegt, und ich bin eigentlich gern mit meinem sohn zusammen, aber irgendwie hab ich dann ne innere blockade... (natürlich nich immer, aber es kommt ab und zu schon mal vor).

außerdem ist mir dass hier eigentlich wahnsinnig peinlich hier zu schreiben, aber gott sei dank kennt mich hier ja keiner...

der nächste punkt ist, dass ich seit ca. 2 jahren unglücklich verliebt (wenn man das so nennen kann) bin. ich hab mich mit dem vater meines sohnes schon im 2. schwangerschaftsmonat getrennt, und bin ca 2 wochen später mit seinem ehemals besten kumpel zusammengekommen. wir waren 1,5 jahre zusammen, und er hat den kleinen wie seinen eigenen behandelt. dann hat er schluss gemacht. das problem dabei ist, dass wir seit 2 jahren eine "lockere beziehung" führen, sprich sex mit dem ex...! klar, ich sollte dass vielleicht lassen, aber seit wir nich mehr zusammen sind, ist er wie ausgewechselt. er ist wahnsinnig lieb zu mir u. a.. ich liebe ihn über alles, und ich kann einfach nich von ihm lassen. gott, dass muss sich hier ja alles wahnsinnig peinlich anhören, aber ich hab eben niemandem mit dem ich darüber reden könnte...

danke an alle, die mir bisher geschrieben haben...
 
Ich denke, du bist einfach total überlastet mit deinem Alltag. Und die Ratschläge lockerbleiben werden Dir wenig nützen, da du deinen Alltag trotzdem am Hals hast. Putzen wenn der Kleine schläft finde ich genauso daneben, weil du gerade in der Zeit mal selbst Deine Akkus aufladen solltest, sprich was für dich machen, oder einfach ausruhen. mein Kind war sehr nachtaktiv, wenn es mittags schlief, stellte ich die Klingel ab und legte mich selbst schlafen, oder pflegte ein Hobby (malen,sticken)
Gibts bei euch Klubs/Wohngemeinschaften für Alleinerziehende? Da würde ich mich an deiner stelle mal erkundigen. Ist sicher was für dich, da du dort auf gleichgesinnte triffst und ihr euch eure Probleme austauschen könnt. Ansonsten würde ich mir kein schlechtes Gewissen machen, du leistest wahnsinnig viel, bist für heutige Verhältnisse für dein Alter super erwachsen, da kann deine eigentliche Altersgruppe nicht mithalten (wenn manche sich noch zu "jung" fühlen mit 30 zum Kinderkriegen, bist du solchen Leuten meilenweit vorraus). Ich würde mir auch keinen Kinderspielstress machen, man muss nicht jedes Wochenende was kindgerechtes unternehmen. Mache deinen Hauskram, der Kleine wird friedlich spielen und du hast dein Pensum geschafft und ihr seit beide zufrieden. Kinder brauchen nicht ständig Beschäftigung. Auch wenn du Urlaub hast, evt. zu hause bleibst, würde ich den Kleinen wenigstens ab und an halbtags in die KITA bringen, damit du auch mal freie bahn hast. er kann dort spielen, hat sein Freunde und du gehst mal shoppen oder machst was anderes. hab ich auch so gemacht an, bin früh schwimmen gegangen, nachmittags kind geholt und dann zusammen was unternommen und beide waren wir zufrieden. Der Kindergarten wusste allerdings nicht, dass ich Urlaub hatte ;-)).
Leider wird in D immer noch das rabenmutterimage gepflegt, wenn du nicht ständig deinen Nachwuchs am hals haben willst. Mach dir nichts draus, die zeiten werden auch mal besser, die Kinder selbstständiger.
 
Ulla seit wann ist es denn schon stressig mit Kindern zu spielen mit ihnen die Zeit zu verbringen? Da tankt man seine Akkus auf. Was ist los auf dieser Welt? Ist nur der Gedanke an ein Kind schon Belastung? Weshalb bringt ihr sie dann auf die Welt?
Bitte antworte nicht darauf, ist nur eine rhetorische Frage sonst könnten Kinder die hier lesen tatsächlich meinen sie sind nur auf der Welt weil halt das "Machen" so toll ist. Die Einstellung zu Kinder gegenüber ist es ob wir uns glücklich fühlen oder nicht. Seid ihr auf der Suche nach dem großen Glück? Ein kleines habt ihr schon aber stimmt das muss man übersehen weil man könnte ja das Große Glück verpassen. Und ach ja stimmt für Probleme gibt es ja nicht die Eltern die sind beschäftigt ihr Glück zu machen dass eh nie eintrifft, dafür gibt es ja schließlich Forums die ausgleichen können wo Mutter oder Vater Versäumnisse aufweisen. Na dann badet mal weiter in eurem Selbstmitleid dass euch nur noch bewusster werden läßt wie schlimm es euch geht (das Kind dass auch emotionelle Bedürfnisse hat lassen wir mal außer acht) und euch noch weiter ins tiefe Loch runterzieht.
Killa Mieze solche Einstellung wie Ulla es hier rüberbringt sind daran schuld dass man meint "und wo bleib ich"? Lass dir das nicht suggerieren. Es ist eine wunderbare Aufgabe die jeden Tag was neues was tiefes hat. Du bist überfordert weil du momentan auch die Ausbildung machst. Versuch dass du Unterstützung von Eltern bekommst in der Zeit oder dass du die Ausbildung Halbtags durchführen kannst. Frag einfach nach. Auf alle Fälle ist ein zuviel Belastung für dich und den Kleinen. Belastungen kommen immer von ausserhalb. Vereinfache dein Leben. Und mach nicht den Fehler dass du meinst dass Kind wär die Belastung. Das Aussenrum ist Belastung und das versuche zu vereinfachen und etwas anders zu organisieren. Oft steht man da und meint dazu keine Kraft zu haben. Das benötigt weniger Einsatz von dir als wenn du es belässt wie es ist.
 
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