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Negative Schufa des Ehepartners - Auswirkungen auch auf mich?

G

Gast

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Guten Morgen,

ich hab mal eine Frage. Gerade eben habe ich mich sehr über eine große Textilkette aus Skandinavien gerärgert 😉

Mir wurde vor ein paar Tagen der Einkaufsrahmen dort erhöht. So weit, so gut. Gestern nun fragte ich nochmal nach, weil online immer noch der alte Einkaufsrahmen stand und nicht aktualisiert wurde.
Eben nun bekomme ich eine Nachricht, in der mir schön aufgeschlüsselt wurde, wie hoch der Rahmen ist (der alte Rahmen!), und wie viel ich also noch bestellen könnte. Von Erhöhung keine Rede mehr und man bat um Verständnis.
Hä? Ich hatte nicht einmal um diese Erhöhung gebeten, sondern die Firma hat mir dieses aus freien Stücken mitgeteilt. Ich bin etwas ratlos, warum diese plötzliche Kehrtwendung eingelegt wurde.

Ich habe eine tadellose Schufaauskunft, verfüge über eine gute Bonität. Nie habe ich Probleme gehabt, zahle immer meine Rechnungen - ABER, mein (noch) Mann hat viel Mist gemacht - Schulden, Schulden, Schulden.
Könnte es sein, dass seine negativen Einträge jetzt irgendwie auf mich abfärben? Also das die Firmen irgendwie mich damit in Verbindung bringen? Ich stehe in seinen Verbindlichkeiten nirgendwo mit drin, habe weder gebürgt noch sonst irgendwas. Aber wir tragen noch denselben Namen.
Mache mir wirklich Gedanken, wenngleich ich diese Erhöhung nicht brauche - aber komisch ist das doch.
Weiß jemand darüber Bescheid? Danke.
 
Hallo,

es kann auch durch interne Regeländerungen die Kreditrahmen geändert worden sein. Vielleicht kannst du auch einfach mal dort nachfragen.

Mit den Schulden deines Mannes hast du in dieser Form nichts zu tun. Auch wenn man verheiratet ist bedeutet das nicht, dass man automatisch für alle eingegangen Verträge des Partners gesamtschuldnerisch mithaftet. Auch wenn das viele glauben.

Das liegt wahrscheinlich daran, dass zb. häufig beide unterschrieben haben und dann auch haften! Und zwar jeder einzelne für den gesamten Betrag, wenn es hart auf hart kommt und bei einem von beiden nichts zu holen ist.
 
Es gibt noch andere Firmen, die Daten zur Berechnung deiner Bonität sammeln außer der Schufa, z.B. creditreform. Vielleicht liegt es an deren Informationen?
 
Es kommt darauf an, ob dein Mann noch bei dir im Haushalt lebt bzw. ihr unter gleicher Anschrift zu finden seit. Ist das der Fall, dann wirkt sich seine Schufa mit auf deinen aus.

Im übrigen, ist es egal, wo nun letztendlich abgefragt wird, alles wird der Schufa gemeldet. Ich hatte auch eine Forderung von CreditReform als Inkassounternehmen und diese haben, wie jeder andere auch, deren Forderung der Schufa gemeldet.
 
Hallo 🙂

Vielen Dank für die Antworten.

Also ja, wir leben noch zusammen, sind also somit unter selber Adresse zu finden.

Ich habe keine Negativ-Eintragungen - weder bei Creditreform, noch sonst wo, da können sie abfragen wo sie wollen - da ist nichts. Aber er hat eben...
Na super, dann lass ich mich überraschen, ob das jetzt öfter vorkommt, denn bisher ist so etwas noch nie passiert.

Vielleicht frag ich mal direkt bei denen nach, wenn ich mich traue. Wäre mir ehrlich gesagt ziemlich peinlich, wenn die mir erzählen würden, dass es tatsächlich wegen Einträgen meines Mannes wäre. Hab jetzt erstmal ´ne Mail geschrieben, denn ärgern tue ich mich schon drüber, schließlich hab ich mir ja nichts zu Schulden kommen lassen. Irgendwann kommt die Sippenhaft noch wieder ....
Danke nochmal und falls noch jemand vielleicht eigene Erfahrungen hat, nur her damit 😉
 
Es wäre auch umgekehrt nett, wenn du dann hier deinerseits auch die Antwort dieser Firma posten würdest. Damit wir auch wissen mit was es genau zusammenhängt.

@ chrismas

Hast du darüber einen Link? Vom Bauchgefühl her kann ich mir nämlich nicht vorstellen weshalb ich wegen meiner Partnerin negativ in der Schufa stehen sollte. Ich hab leider nix passendes im Internet gefunden.
 
Es wäre auch umgekehrt nett, wenn du dann hier deinerseits auch die Antwort dieser Firma posten würdest. Damit wir auch wissen mit was es genau zusammenhängt.

Klar, das will ich gerne machen. Telefonisch teilte mir der Kundenservice mit, ich möchte diese Anfrage bitte schriftlich stellen, weil anwesende Sachbearbeiterin meinte, sie wüsste von nichts und könne auch auf meinem Kundenkonto keine Hinweise finden. Hab ich also getan und warte nun auf eine Antwort.
 
Hallöchen 🙂

Ich also nochmal! So, habe jetzt "Post" von H&M bekommen. Irgendwie scheint der eine Sachbearbeiter dort nichts vom anderen zu wissen. Folgendes wurde mir diesmal geschrieben:

Sehr geehrte Frau ...,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 27.09.2012.

Nach der Prüfung Ihres Kundenkontos konnten wir feststellen, dass der Einkaufsrahmen intern auf XX EUR erhöht wurde.
Unter "Mein H&M" unter der Rubrik "Mein Saldo" ist noch der bisherige Einkaufsrahmen von XX EUR angezeigt.

Die Anpassung des Einkaufsrahmens über "Mein Saldo" kann aus systemtechnischen Gründen immer erst vorgenommen werden, wenn Sie eine Bestellung aufgeben. Bevor Sie zur "Kasse" gehen, bitten wir Sie, sich mit uns in Verbindung zu setzen, damit wir die Erhöhung vornehmen können.

Für den Fall, dass Sie noch weitere Fragen an uns haben, teilen Sie uns mit, wann Sie telefonisch am besten erreichbar sind. Gerne rufen wir Sie dann zurück.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen einen schönen Tag.


So kompliziert und unnötig viel Ärger. Ich frage mich, warum man diese Information nicht gleich weitergegeben hat. Jedenfalls scheint es dann doch nicht so zu sein, dass da die negativen Einträge eines Familienmitglieds eine Rolle spielen. Dennoch bin ich aufgrund der einen Antwort hier am grübeln. Wer weiß schon, was die sich alles für Infos holen können und über wen.
Ich habe auch nochmal gegoogelt, aber leider nichts gefunden, was auf solche Vorgehensweisen von Firmen hinweist - also sämtliche Familienmitgleider auschecken. Danke euch allen für die Antworten 🙂
 
@Portion Control

Dazu wirst du nichts offizielles finden. Ich durfte aber mal einem Unternehmen dabei über einer Schufa-Abfrage über die Schulter schauen und da wird nur der Nachnachname und der Wohnort abgefragt und da muss man kein Genie sein, um zu wissen, dass wenn ein vorhandener Ehepartner ebenfalls unter Anschrift XYZ lebt mit negativer Schufa, dass das dann ebenfalls angezeigt wird.
 
Die pure Anzeige sagt aber ja noch nicht zwangsläufig aus ob sich der potentielle, ich sag jetzt mal Lieferant, auch danach richten würde was der Computer über den Ehegatten ausspuckt. Normalerweise überprüft man damit die Solvenz und Kreditwürdigkeit. Wenn kein Schufa Eintrag über die betreffende Person vorliegt, kann mir der Rest doch dann eigentlich egal sein?

Also jetzt immernoch aus dem Bauch heraus. Ich weiss es nicht und möchte es nur verstehen. Vielen Dank schonmal für deine Einschätzung.

Hab eben mal meine Freundin gefragt. Sie teilt eher deine Einstellung da sie meint, dass sie nicht Unvoreingenommen bleiben könne, wenn der Partner hoch verschuldet sei, da die meisten Ehegatten ein gemeinsames Konto besitzen.

Naja, also als unlogisch kann ich das jetzt nicht von der Hand weisen. Schade, dass ich darüber nichts konkretes gefunden habe.
 

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