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Negative Gedankenspirale

Kallio04

Neues Mitglied
Hi,

wie soll ich mein Problem erklären...
Stellt euch vor, euer Leben ist eigentlich ok. In der Vergangenheit sind einige nicht so gute Dinge passiert, aber im Moment ist die Gesamtsituation gut, was ihr euch erkennen könnt. Ihr denkt also nicht "mein Leben ist so unfair und alles läuft scheiße", sondern "ich habe Glück, dass ich in dieser Situation bin und ich bin momentan sehr privilegiert und sehe all die positiven Dinge".
Jetzt kommt das Problem: obwohl ihr objektiv sehen könnt, dass ihr zufrieden oder sogar glücklich sein könntet, seid ihr permanent von euch selbst frustriert und genervt, weil ihr über euch selbst negativ denkt und immer das Gefühl habt, nicht gut genug zu sein. Und ihr sagt euch selbst die ganze Zeit, dass es okay ist. Dass ihr nicht perfekt sein müsst, dass man aus Fehlern lernt, dass ihr noch Zeit habt, um Dinge aufzuholen. Ihr denkt also, im Grunde habt ihr die richtigen Gedanken und Ansätze und ihr arbeitet an euch anstatt in Selbstmitleid zu versinken.
Nur bringt das alles nichts, weil ihr die negativen Gefühle trotz allem nicht abschütteln könnt. Und dann seid ihr erst recht frustriert von euch selbst, weil ihr so viel Zeit mit negativen Gedanken verschwendet. Aber ihr könnt die Gedanken nicht abschalten. Und dann seid ihr wieder gefangen in dieser Gedankenspirale und kommt da nicht raus.
Was würdet ihr in so einer Situation tun?
 
Kenne ich sehr gut.

Vielleicht hilft es erst einmal die ganzen Gefühle und Gedanken anzunehmen. Wird vermutlich nicht besser, wenn man sie nicht zulässt. Aber egal, was man denkt und fühlt - das eigene Handeln bestimmt man immer selbst.
Selbst, wenn man sich schlecht fühlt, kann man immer noch etwas Gutes tun - also vielleicht einen kleinen Spaziergang machen, der die Stimmung wieder hebt und positivere Gedanken hervorruft. Andere Ideen: Sport, gutes Essen, Tanzen, Gespräche, Lesen usw.
Damit meine ich: Man ist nicht Sklave seiner Empfindungen. Gedanken und Gefühle sind oft so schwankend, dass es wohl eher "gefährlich" wäre das eigene Wohl von ihnen abhängig zu machen. Du hast negative Gedanken? Weswegen? Kannst du etwas ändern? Nein? Dann akzeptiere es.

Auch sollte man seine Erfolge mindestens genauso in Betracht ziehen. Du hast Zeit mit negativen Gedanken verschwendet? Ok, kann man jetzt ohnehin nicht mehr ändern. Akzeptiere es. Was hast du zuvor geschafft? Du warst auf Arbeit, hast gute Arbeit geliefert, warst einkaufen, hast dir etwas zu essen gemacht, hast an deinem Projekt gearbeitet. Alles Sachen, auf die man stolz sein kann.
 
Hallo,

das unten Stehende habe ich mal in einem anderen ähnlichen Thread geschrieben.
Google mal das Thema: Gedankenspirale oder Gedankenkarussel. Es gibt etliche Seiten und auch Youtube Videos (siehe Links unten), wo Du Tipps bekommst, wie Du damit umgehen kannst.

Probiere Verschiedenes aus und guck mal, was ev. passt. Ein Dankbarkeitstagebuch ist auch hilfreich.
Dankbarkeit und Liebe sind sehr starke und positive Energien. Wenn wir dankbar sind oder an jemanden oder etwas denken, was wir lieben, dann ist unsere Schwingung sehr hoch, wir haben dann oft ein warmes Gefühl in uns und dann sehen wir die Dinge auch positiver.

ZITAT VON MIR:

Du möchtest an Deinem Selbstvertrauen arbeiten. Dann fang damit an, dass Du Deine Gedanken und Gefühle beobachtest. Was denkst Du über Dich, in welchen Situationen und warum? Von wem hast Du diese Gedanken, sind sie wahr, sind sie falsch? Das ist ein Thema für die Therapie. Du kannst aber selbst natürlich auch mit Videos und Büchern weiter an Dir arbeiten. Du kannst damit anfangen, wenn Du so negative Gedanken über Dich hast, dass Du Dir ein großes mentales STOPP sagst und Dir dann was Positives entgegensagst. Du bist intelligent, reflektiert, du bist NICHT DUMM. Das sind alles falsche Einredungen von Menschen, die es nicht besser verstanden haben und wohl keine Ahnung haben von Erziehung und Wertschätzung. Aber es ist ja nicht zu spät.

Du hast Dinge erkannt, was gut ist. Jetzt konzentriere Dich darauf, das zu ändern, was Dich stört. Hier sind z.B. ein paar Links über Videos auf Youtube zum Thema Selbstbewusstsein und zum Thema: negative Gedanken auflösen. Guck doch da mal rein, fang mit etwas an. Wir müssen oft einige Zeit lang üben und bestimmte Dinge anders machen, bis sie in uns verankert sind, da muss man sich Zeit geben. Es ist ein Prozess, aber es ist möglich und es lohnt sich.


https://www.youtube.com/results?search_query=selbstvertrauen+st%C3%A4rken

https://www.youtube.com/results?search_query=selbstvertrauen+

https://www.youtube.com/results?search_query=negative+gedanken
 
Schreib es auf - bin ich traurig, wütend - warum bin ich traurig, wütend, was kann ich dagegen tun-gehe spazieren, um den Kopf frei zu kriegen, höre Musik,schreibe dir die Dinge auf, für die du dankbar bist
Progress, not Perfection 😉
 
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