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Nebenjob mit Promotion inkompatibel?

miko126

Neues Mitglied
[FONT=Quodana, verdana, sans-serif]Hallo, [/FONT]
[FONT=Quodana, verdana, sans-serif]ich wurde in der letzten Woche zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, wobei die Stelle in der Ausschreibung als zeitlich flexible 20-Stunden-Beschäftigung bezeichnet wurde. Da ich "hauptberuflich" promoviere, war dies für mich ein wichtiger Faktor. Genau das habe ich auch in meinem Vorstellungsgespräch erwähnt, wobei mir signalisiert wurde, dass dies für den Arbeitgeber klar ginge. Dann hat mein Gesprächspartner jedoch betont, dass Überstunden sicherlich häufiger anfallen würden. Auf erneute Nachfrage wurde dies dann wieder insoweit relativiert, als dass mir erklärt wurde, ich könnte die Überstunden dann je nach meinem Bedarf abfeiern. [/FONT]

[FONT=Quodana, verdana, sans-serif]Auch wurde mir mitgeteilt, dass die Stelle entgegen der Stellenanzeige schon in zwei Wochen besetzt werden soll, was recht knapp ist, da ich gut 100 Kilometer vom Arbeitsort entfernt wohne und zudem im Februar einige Seminare habe. Daher wollte man mir auch heute Bescheid geben, ob ich die Stelle bekomme, damit ich mich in den letzten beiden Januar-Wochen zumindest schon auf Zimmersuche begeben kann. Nun erhielt ich heute ein positives Feedback zu dem Gespräch und die Einladung zum Probearbeiten am kommenden Mittwoch. Allerdings soll die Stelle nach wie vor zum 1. Februar besetzt werden. Das bedeutet für mich, dass ich frühestens zwei Tage im Voraus erfahre, ob ich ab Freitag einen neuen Job habe. In der Konsequenz könnte ich dann ab Februar 100 Kilometer pendeln, parallel hierzu ein Zimmer suchen und meine Seminare absolvieren. Prinzipiell wäre dies auch kein so großes Problem, denn ein stressiger Monat bringt einem sicherlich nicht um. Allerdings lässt mich diese knappe Zeiteinteilung daran zweifeln, dass künftig auf mein Studium, wie abgesprochen, halbwegs Rücksicht genommen wird. Schließlich wurde ja auch das Versprechen einer zeitigen Zu- bzw. Absage zwecks Zimmersuche komplett ignoriert. [/FONT]

[FONT=Quodana, verdana, sans-serif]Für andere Meinungen bin ich sehr dankbar. [/FONT]
 
Wie dringend bist du auf die Stelle angewiesen?
Ich muss ganz erlich sagen das sich das direkt wie stress ließt.

Wenn überstunden regelmäßig anfallen, wie soll das klappen das du die beliebig abfeiern kannst? Was wenn das wieder so nen busy tag ist wo man dich eigentlich inkl. überstunden braucht?

Müsstest du wenn du umgezogen bist dann ür studienrelevante Themen immer die 100 km zurück pendeln?
 
Wie dringend bist du auf die Stelle angewiesen?
Ich muss ganz erlich sagen das sich das direkt wie stress ließt.

Wenn überstunden regelmäßig anfallen, wie soll das klappen das du die beliebig abfeiern kannst? Was wenn das wieder so nen busy tag ist wo man dich eigentlich inkl. überstunden braucht?

Müsstest du wenn du umgezogen bist dann ür studienrelevante Themen immer die 100 km zurück pendeln?

Laut meinem potenziellen Chef gibt es bestimmte Monate, in denen mehr Arbeit anfällt, und in den Wochen davor soll ich meine Überstunden abfeiern. Das klingt ja auch zunächst mal ganz nett, jedoch habe ich bereits in dem Vorstellungsgespräch angemerkt, dass der Februar bei mir voll ist, worauf es erst hieß, dass ich meine Stundenzahl für diesen Monat reduzieren könnte und später dann, dass bereits im Februar Überstunden nötig wären. Auch wurden Nachfragen nach meiner Kernarbeitszeit komplett ignoriert.

Derzeit wohne ich etwa 50 Kilometer von meiner Hochschule entfernt (Richtung Süden) und nach meinem Umzug würde ich 50 Kilometer entfernt, jedoch in Richtung Norden, wohnen. Am Pendeln würde sich somit nichts ändern, die Fahrzeit würde sich sogar etwas verkürzen, allerdings würden dafür die Lebenskosten rapide ansteigen, da ich derzeit in der Provinz lebe und in die Großstadt ziehen müsste. Außerdem ist der Vertrag auf 11 Monate befristet, was das Thema Umzug gleich noch eine Runde spannender macht. Aktuell ist das einzig Positive, was mir zu der Stelle einfällt, dass der Arbeitgeber wirklich namenhaft ist und sie sich gut in meinem Lebenslauf machen würde. Aber keine Ahnung, ob das wirklich genug ist...
 
Üblicherweise finanziert man seine Promotion mit einer Tätigkeit an der Uni.
Wissenschaftliche Mitarbeit etc.
Geht das nicht?

Das war bei mir von Anfang an ausgeschlossen, weil mein Doktorvater nicht die Mittel für einen wissenschaftlichen Mitarbeiter zu Verfügung hat und ich demnach lediglich einige Vorlesungen und Seminare der Ehre halber - und um meinen Doktorvater glücklich zu machen - übernehme, ohne dafür bezahlt zu werden. Außerdem sehe ich den Kern meiner beruflichen Zukunft auch eher außerhalb der Forschung und Lehre, weshalb ich auch in der Vergangenheit schon extern parallel zur Promotion gearbeitet habe. Allerdings zweifle ich bei der Stelle, auf die sich mein Beitrag bezieht, irgendwie daran, dass sie wirklich einen Teilzeitmitarbeiter wollen, der dementsprechend noch andere Verpflichtungen hat. Und ich würde eben gerne vor Abschluss des Arbeitsvertrages klären, was von mir gewollt wird, allerdings widerspricht sich mein potenzieller Chef selbst so stark, dass mir das nicht wirklich gelingt.
 
Laut meinem potenziellen Chef gibt es bestimmte Monate, in denen mehr Arbeit anfällt, und in den Wochen davor soll ich meine Überstunden abfeiern. Das klingt ja auch zunächst mal ganz nett, jedoch habe ich bereits in dem Vorstellungsgespräch angemerkt, dass der Februar bei mir voll ist, worauf es erst hieß, dass ich meine Stundenzahl für diesen Monat reduzieren könnte und später dann, dass bereits im Februar Überstunden nötig wären. Auch wurden Nachfragen nach meiner Kernarbeitszeit komplett ignoriert.

Derzeit wohne ich etwa 50 Kilometer von meiner Hochschule entfernt (Richtung Süden) und nach meinem Umzug würde ich 50 Kilometer entfernt, jedoch in Richtung Norden, wohnen. Am Pendeln würde sich somit nichts ändern, die Fahrzeit würde sich sogar etwas verkürzen, allerdings würden dafür die Lebenskosten rapide ansteigen, da ich derzeit in der Provinz lebe und in die Großstadt ziehen müsste. Außerdem ist der Vertrag auf 11 Monate befristet, was das Thema Umzug gleich noch eine Runde spannender macht. Aktuell ist das einzig Positive, was mir zu der Stelle einfällt, dass der Arbeitgeber wirklich namenhaft ist und sie sich gut in meinem Lebenslauf machen würde. Aber keine Ahnung, ob das wirklich genug ist...

Im endeffekt musst du es wissen. Persönlich würde ich wohl eher erstmal bei McDoof oder so arbeiten und in aller Ruhe etwas suchen was mir nicht schon vor Arbeitsantritt Bauschmerzen bereitet. Namenhaft hin oder her, was machst du wenn du teuer umgezogen bist und im Februar schon merkst das wird nix ?
 
Im endeffekt musst du es wissen. Persönlich würde ich wohl eher erstmal bei McDoof oder so arbeiten und in aller Ruhe etwas suchen was mir nicht schon vor Arbeitsantritt Bauschmerzen bereitet. Namenhaft hin oder her, was machst du wenn du teuer umgezogen bist und im Februar schon merkst das wird nix ?

Mc donalds macht sich eher nicht so gut, denke ich. Drum hat der TE auch konsequent die Teilzeitstelle in dem Unternehmen gesucht.
Anscheinend gelingt es aber nicht, auf Augenhöhe zu kommunizieren, der Personaler lässt sich auf nichts ein. Das Mittel der Wahl wäre ein Vertrag, den man lesen (und durchsetzen) kann. Im Moment fehlt mir ein bisschen die Achtung vor dem TE seitens des Betriebs. Dumm ist natürlich, wenn er sich jetzt schon auf sowas einlässt, wird es später kaum zu Verbesserungen reichen. Da stellt man sich ja die Frage, wie denn später bei derartiger Gutsherrenart das Arbeitszeugnis aussehen soll - und ob es nicht tatsächlich klüger ist, die Pendelei sein zu lassen um alternativ einen vollkommen berufsfremden Nebenjob zu machen, bei dem sich später aufdrängen muss, dass er alleine aus finanziellen Aspekten in UniNähe absolviert wurde.
Möglicherweise böte sich eine "selbstständige" Tätigkeit an, da gibts wenigstens keine Diskussion.
 
Mc donalds macht sich eher nicht so gut, denke ich. Drum hat der TE auch konsequent die Teilzeitstelle in dem Unternehmen gesucht.
Es muss sich nicht gut machen. Es muss die Rechnungen zahlen bis der TE was hat was passt. Es muss nicht mal in den Lebenslauf da man ja nachweislich an der Promotion gearbeitet hat.

Anscheinend gelingt es aber nicht, auf Augenhöhe zu kommunizieren, der Personaler lässt sich auf nichts ein. Das Mittel der Wahl wäre ein Vertrag, den man lesen (und durchsetzen) kann. Im Moment fehlt mir ein bisschen die Achtung vor dem TE seitens des Betriebs.
Deswegen ja die empfehlung sich McDoof oder was vergleichbar problem und anspruchsloses zu suchen damit Zeit ist sich ne vernünftige Alternative zu suchen ohne das es Finanziell gleich eng ist. Bei dem AG kann man ja nicht wirklich davon ausgehen das es besser wird als bisher angekündigt.

McDoof war nie als vorschlag auf dauer gemeint sondern um 1-2 Monate zu überbrücken oder eben solange wie es dauert etwas vernünftiges zu finden. Rechnungen warten nur nicht unbedingt darauf das der passende Job kommt. Und ein bauchschmerzen Job der nur Probleme macht ist nicht wirklich hilfreich. Egal wie gut er sich potentiell auf dem Lebenslauf macht.
 

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