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Nachbarn machen mir und meiner schwerstbehinderten Tochter das Leben schwer

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Gast

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In meiner Nachbarschaft wohnen 3 Generationen. Unsere Gärten grenzen dicht an dicht. Als wir einzogen waren sie sehr grenzüberschreitend und liefen dauernd in unserem Garten umher. Sie grüßten uns aber nicht.
Nach einiger Zeit baten wir sie, dies zu unterlassen.
Danach war der Kontakt völlig verstört.
Mein Mann arbeitet sehr lange und ich bin den Mobbereien meiner Nachbarn ausgesetzt.
Sie sitzen dauernd am Gartentisch, beobachten und lauschen. Dann lachen sie gehässig.
Ich habe eine schwerstbehinderte Tochter und habe mit ihr im Garten oft laufen und sprechen geübt.
Zeitweise haben sie uns sogar nachgeäfft.
Dies ging mir sehr unter die Haut und mir stiegen jedesmal die Tränen in die Augen.
Ich schaffe es jedoch nicht mich dagegen zu wehren.

Ich möchte einfach mal fragen was andere an meiner Stelle tun würden?
Wir können dort aus verschiedenen Gründen nicht wegziehen.
 
Hallo,

ich sag Dir ganz ehrlich: Das würde ich ignorieren !!!

Sicher ist das leicht gesagt, aber versuche, Dir und Deiner Tochter von diesen Leuten das Leben nicht schwer machen zu lassen und nutze unbedingt auch weiterhin Euren Garten. Nachbarn kann man sich nicht aussuchen, wie es so schön heißt, und gerade diese Leute scheinen von Anstand und gutem Benehmen nicht sehr viel gehört zu haben - und haben außerdem nach Deiner Schilderung wohl auch ein richtiges Problem damit, mit sich selbst was Vernünftiges anfangen zu können.

Ich will das Problem nicht runterspielen, aber von Nachbarn oder von dem lieben Nachbar kann bestimmt so mancher was erzählen, und man muss sich manchmal schon wundern, was es alles so gibt. Das weiß ich auch aus eigener Erfahrung.
Genieße mit Deiner Tochter das momentane schöne Wetter und macht es Euch draußen gemütlich. Wenn Eure Nachbarn bemerken, dass Ihr Euch von ihnen nicht stören lasst, werden sie wahrscheinlich ohnehin das Interesse verlieren.

Alles Liebe!
 
Zunächst geht es doch darum, Deine Tochter vor Kränkungen zu schützen.

Darum würde ich als erste Massnahme einen Brief formulieren und eingeschrieben
an meine Nachbarn schicken. Ja, über das Postamt.

Dieser Brief sollte höflich und sachlich formuliert sein.

...meine Tochter ist schwerstbehindert....

...leider ist es so, dass sie wiederholt sogar durch erwachsene Mitbürger in
ihrer Umgebung schlimmen Demütigungen und Kränkungen ausgesetzt war...

...durch unstatthafte Verhaltensweisen wie "nachäffen, wenn ich mit ihr sprechen übe" wird
das Wohl meines Kindes gefährdet...

...daher weise ich höflich darauf hin, dass all das zu unterbleiben hat. Andernfalls werde ich
unverzüglich Massnahmen ergreifen und die Behörde einschalten...

....

Bin leider etwas in Zeitdruck aber sicher gibt es hier genug Andere, die das gut formulieren
können.

Ich denke schon, dass Du damit Abhilfe schaffen kannst und ich bin sicher, dass Du auch wirklich
Unterstützung bekommen wirst. Als Erwachsener muss man (leider) bissl was aushalten aber
Deiner Tochter gegenüber ist das kein Klacks. Die Kleine denkt doch nach über diese Vorfälle und
leidet darunter. Das muss verhindert werden.

Lg, Stefan
 

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