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Nachbarin beschwert sich permanent

G

Gast

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Hallo zusammen,
ich verfolge das Forum seit geraumer Zeit und möchte mich nun selbst mit einer Frage an Euch wenden.

Ich wohne in einer Großstadt in einem Mehrparteienhaus (15 Einheiten), welches über eine Wohngesellschaft verwaltet wird und sehr hellhörig ist. Meine Nachbarin unter mir beschwert sich permanent über jegliche Lebensgeräusche. Kurz nach dem Einzug beschwerte sie sich via Brief darüber, dass ich ja nicht so laut die Türen schließen soll und nicht trampeln solle, sie erschrecke sich sonst immer so. Seitdem ist die Wohnung schuhfrei, um ihr entgegenzukommen. Doch damit nicht genug. Wirklich permanent haut sie mit einem Besen oder was auch immer gegen die Decke. Zu Zeiten wie 16 Uhr oder 20 Uhr. Ich traue mich ja kaum noch zu atmen, jedenfalls fühlt man sich so als würde sie nur warten.

Gestern dann habe ich Besuch von 8 Leuten gehabt, diesen Besuch hatte ich via Aushang im Treppenhaus angekündigt. Ja, bis um 22 Uhr waren wir etwas lauter, das lässt sich manchmal nicht vermeiden. Prompt hatte ich heute früh wieder einen Brief ihm Briefkasten worauf stand dass mein Geschreibsel ja kein Freibrief für ruhestörenden Lärm sei. Ich weiß von Nachbarn, dass diese Dame als komisch angesehen wird. Sie grüßt nie und lebt zurückgezogen ... mit Ende 20.

Meine Angst ist nun, ob ich die Möglichkeit habe mich zu wehren bzw. Rechte habe, falls sie sich an die Wohnbau wendet. Vielleicht hatte ja jemand schon ein ähnliches Erlebnis gehabt?

Ich freue mich auf Antworten.

Viele Grüße
janii
 
Hallo janii,

ich denke deine Nachbarin ist eine einsame und verbitterte Frau die ohne Musik, Fernsehen vor sich hin lebt. Ihr einzigster Lebensinhalt wird es wohl sein sich über deine Lebensgeräusche aufzuregen weil sie nichts anderes mehr hat in ihrem eigenen Leben. Eigentlich kann sie einem leid tun.

-Oder sie ist allgemein Geräuschempfindlich weil das Haus hellhörig ist, oder sie zb Kopfschmerzen oder eine andere Erkrankung hat die sie quält.

Lade die gute Frau doch mal zum Kaffee ein, das klingt erstmal blöd, aber vielleicht freut sie sich mal über Gesellschaft und ihr könnt darüber mal in ruhe reden, ohne diese Briefeflut.
Einen Versuch ist es wert.

Liebe grüße
SchwarzeSeele
 
Hallo, Gast,
in einem Mehrfamilienhaus, welches dazu noch hellhörig ist, macht Rücksichtnahme schon Sinn.
Sinnvoll und sozial ist es auch, gerade in einem Mehrfamilienhaus sich gegenseitig kennenzulernen und zu schauen, wie man ein bißchen zusammenwachsen kann - auch gerade mit dem gegenseitigen Verständnis.

Darüberhinaus werden Regeln nie von einem Mieter alleine gemacht. Für den Fall, dass man sich nicht einigt,
dienen allgemeine Regeln, auch gesetzliche Mieterrechte und Pflichten, die gerade bei Uneinigkeit heranzuziehen sind.

Meine Empfehlung: Informiere Dich über Mieterrechte und Pflichten, damit Du weisst, was Du im Falle von Uneinigkeit zu beachten hast. Und darüberhinaus wäre ein gemeinsames Kaffeetrinken, wie schon empfohlen, sicher ein guter Weg, sich gegenseitig besser zu verstehen und entgegenzukommen, ganz ohne "offizielle" Regeln.

LG; Nordrheiner
 
Man müßte wirklich beim Bauen Schallschautznormen einhalten müssen. Trotz Rücksichtnahme ist das ein Problem - auch in meiner Verwandtschaft. Ich finde das einfach nur furchtbar für alle Beteiligten!

FG
 
Hallo zusammen,
ich verfolge das Forum seit geraumer Zeit und möchte mich nun selbst mit einer Frage an Euch wenden.

Ich wohne in einer Großstadt in einem Mehrparteienhaus (15 Einheiten), welches über eine Wohngesellschaft verwaltet wird und sehr hellhörig ist. Meine Nachbarin unter mir beschwert sich permanent über jegliche Lebensgeräusche. Kurz nach dem Einzug beschwerte sie sich via Brief darüber, dass ich ja nicht so laut die Türen schließen soll und nicht trampeln solle, sie erschrecke sich sonst immer so. Seitdem ist die Wohnung schuhfrei, um ihr entgegenzukommen. Doch damit nicht genug. Wirklich permanent haut sie mit einem Besen oder was auch immer gegen die Decke. Zu Zeiten wie 16 Uhr oder 20 Uhr. Ich traue mich ja kaum noch zu atmen, jedenfalls fühlt man sich so als würde sie nur warten.

Gestern dann habe ich Besuch von 8 Leuten gehabt, diesen Besuch hatte ich via Aushang im Treppenhaus angekündigt. Ja, bis um 22 Uhr waren wir etwas lauter, das lässt sich manchmal nicht vermeiden. Prompt hatte ich heute früh wieder einen Brief ihm Briefkasten worauf stand dass mein Geschreibsel ja kein Freibrief für ruhestörenden Lärm sei. Ich weiß von Nachbarn, dass diese Dame als komisch angesehen wird. Sie grüßt nie und lebt zurückgezogen ... mit Ende 20.

Meine Angst ist nun, ob ich die Möglichkeit habe mich zu wehren bzw. Rechte habe, falls sie sich an die Wohnbau wendet. Vielleicht hatte ja jemand schon ein ähnliches Erlebnis gehabt?

Ich freue mich auf Antworten.

Viele Grüße
janii

Hallo,
ja was willst Du denn gegen diese Dame tun ? Ich hätte von der Beschreibung her auf eine alte Frau / Oma getippt, die den ganzen Tag zuhause sitzt und allen auf die Nerven geht. Hat man ja öfter mal.
Aber Ende 20? Naja egal.

Vermutlich bleibt Dir nichts anderes übrig, als Dir eine neue Wohnung zu suchen, bei den Wohnbaugesellschaften ist die Wohnqualität nicht der Brüller und man hat nicht den gleichen Standard wie in privat vermieteten Wohnräumen ( Hellhörigkeit etc )- aus dem Bekanntenkreis kenne ich die Problematik.
Zudem hat man oft noch ältere Leute, die dann noch sehr laut das TV laufen lassen oder sich permanent über jeden Mist beschweren .

Was nützt es , wenn Du Dich ständig zurücknehmen musst und schon schuhfrei in der Wohnung lebst und immer mehr Zugeständnisse machst ??? Irgenwann schleichst Du nur noch durch Deine Wohnung, damit die Frau unter Dir Ruhe hat ???????

Ich kenne es wie gesagt von mehreren Fällen bei Bekannten, man hat im Wohnbau oft eine hohe Fluktuation und daher ist die Wahrscheinlichkeit von merkwürdigen oder lauten Mietern recht hoch ..das man einen Besuch im Treppenhaus ankündigt ist meiner Meinung nach unüblich und hab ich auch so noch nie gehört. Seitdenn es startet eine grössere Fete.

Du hast rechtlich gesehen keine Chance. Ich würde beim nächsten Mal, wenn sie mit dem Besen klopft die Anlage richtig laut aufdrehen und dazu ordentlich tanzen. Dann hörst Du sie nicht und vielleicht merkt sie ja, dass bei ihr etwas nicht stimmt. Sie ist vermutlich überempfindlich aber das gibt ihr nicht das Recht, die Mitmieter zu drangsalieren ......das würde ich mir nicht bieten lassen.



Janina
 
Hallo zusammen,
vielen Dank für die Antworten. Die Dame könnte tatsächlich einsam sein, viele halten sie für merkwürdig.

Ich werde mich nun mal über meine Rechte informieren. Letztendlich schränkt es mich ja auch ein.

Viele Grüße
janii
 
Hallo janii,

ich denke deine Nachbarin ist eine einsame und verbitterte Frau die ohne Musik, Fernsehen vor sich hin lebt. Ihr einzigster Lebensinhalt wird es wohl sein sich über deine Lebensgeräusche aufzuregen weil sie nichts anderes mehr hat in ihrem eigenen Leben. Eigentlich kann sie einem leid tun.

-Oder sie ist allgemein Geräuschempfindlich weil das Haus hellhörig ist, oder sie zb Kopfschmerzen oder eine andere Erkrankung hat die sie quält.

Lade die gute Frau doch mal zum Kaffee ein, das klingt erstmal blöd, aber vielleicht freut sie sich mal über Gesellschaft und ihr könnt darüber mal in ruhe reden, ohne diese Briefeflut.
Einen Versuch ist es wert.

Liebe grüße
SchwarzeSeele

Genau. Vermutlich ist sie auch neidisch auf dich und dein reiches Sozialleben. Und sie soll doch auf den Friedhof ziehen.

Ich hab auch solche Feierbratzen unter mir wohnen. Du glaubst gar nicht, wie laut es teilweise werden kann. Man kann nicht mal nen Film schauen ohne deren permanentes Gekreisch und Gekicher, von Lernen, Buch lesen, Entspannen ganz zu schweigen.

Die knallen auch die Türen, dass die Wände wackeln.

Kannst froh sein, dass sich deine Nachbarin nur beschwert. Ich würde sofort die Polizei rufen.

Du weißt genau, dass es hellhörig ist, aber mit 8 Freunden Rambazamba machen und Türenknallen muss offenbar trotzdem sein. Falls ihr laute Musik gehört habt: Das ist generell, entgegen der landläufigen Meinung, NICHT bis 22 Uhr erlaubt. Es ist NIE erlaubt. Es ist vermeidbarer Lärm und hat immer auf Zimmerlautstärke zu sein. Wenn sie es hört, ist es keine. So einfach ist das.

Es ehrt dich, dass du einen Aushang machtest und es nur bis 22 Uhr laut wurde. Meine Nachbarn treiben es gerne bunt bis tief in die Nacht und dann morgens ab 5 wieder, beim Heimkommen und lautstarkem Türenknallen.

Und es geht dich/euch absolut nix an, wie alt die Nachbarin ist, ob sie gerne weggeht, einen Partner oder Freunde hat, und was sie in ihrer Freizeit tut. Zu laut ist zu laut. Im Mietshaus ist Zimmerlautstärke. Ende der Geschichte.

Bevor du über deine Einschränkungen nachdenkst, weil jemand es wagt, sich über deinen offenbar rücksichtslosen Lebensstil zu beschweren, denke lieber darüber nach, wie du andere weniger stören kannst. Frag sie doch mal, wie es vorher war.
 
Genau. Vermutlich ist sie auch neidisch auf dich und dein reiches Sozialleben. Und sie soll doch auf den Friedhof ziehen.

Ich hab auch solche Feierbratzen unter mir wohnen. Du glaubst gar nicht, wie laut es teilweise werden kann. Man kann nicht mal nen Film schauen ohne deren permanentes Gekreisch und Gekicher, von Lernen, Buch lesen, Entspannen ganz zu schweigen.

Die knallen auch die Türen, dass die Wände wackeln.

Kannst froh sein, dass sich deine Nachbarin nur beschwert. Ich würde sofort die Polizei rufen.

Du weißt genau, dass es hellhörig ist, aber mit 8 Freunden Rambazamba machen und Türenknallen muss offenbar trotzdem sein. Falls ihr laute Musik gehört habt: Das ist generell, entgegen der landläufigen Meinung, NICHT bis 22 Uhr erlaubt. Es ist NIE erlaubt. Es ist vermeidbarer Lärm und hat immer auf Zimmerlautstärke zu sein. Wenn sie es hört, ist es keine. So einfach ist das.

Es ehrt dich, dass du einen Aushang machtest und es nur bis 22 Uhr laut wurde. Meine Nachbarn treiben es gerne bunt bis tief in die Nacht und dann morgens ab 5 wieder, beim Heimkommen und lautstarkem Türenknallen.

Und es geht dich/euch absolut nix an, wie alt die Nachbarin ist, ob sie gerne weggeht, einen Partner oder Freunde hat, und was sie in ihrer Freizeit tut. Zu laut ist zu laut. Im Mietshaus ist Zimmerlautstärke. Ende der Geschichte.

Bevor du über deine Einschränkungen nachdenkst, weil jemand es wagt, sich über deinen offenbar rücksichtslosen Lebensstil zu beschweren, denke lieber darüber nach, wie du andere weniger stören kannst. Frag sie doch mal, wie es vorher war.


Also von 8 Besuchern,die Rambazamba machen, ist doch hier gar keine Rede. Im Gegenteil.
Die TO hat den Besuch der Leute noch per Aushang im Treppenhaus angekündigt, was sie gar nicht tun muss.
Sie läuft schon auf Socken, damit die Mieterin unter ihr sich nicht gestört fühlt- es gibt in Mietshäusern ( je mehr Parteien desto bescheidener ) oft Chaoten, die sich einfach nicht benehmen können.
Oder die einfach schräg sind und sich so benehmen wie die Nachbarin der TO.

Nur kommt man dagegen nicht an. Ich habe es bei einer Freundin miterlebt, sie beschwerte sich mehrfach bei der Wohnungsbaugesellschaft über Lärm abends und nachts . Musste sogar Lärmprotokoll führen und Zeugen benennen. Hat auch das Gespräch mir der Mietpartei gesucht. Alles nutzlos. Das hat die einen feuchten Kehricht interessiert.
Am Schluss war meine Freundin die Dumme, da wurde sie als überempfindlich hingestellt ( da nur sie sich beschwerte - sonst keiner. Aber nur sie wohnte in der Wohnung unter dem lauten Mieter ) und
ihr wurde nahegelegt, sich eine andere Wohnung zu suchen !!

Jetzt ist sie selber ordentlich laut und nimmt absolut keine Rücksicht mehr. Sie hat zwei Kinder, das passt schon.

Was ich damit sagen will : Man hat keinerlei Rechte, dem Einhalt zu gebieten, solange der Lärm ausserhalb der Ruhezeiten stattfindet.

Ich habe auch nie gehört, dass Diskussionen mit der anderen Parteil etwas genützt haben.
Ich würde zum Umzug raten, um die Nerven der TO zu schonen.

Es geht einen zwar nichts an, wie alt die Nachbarin ist oder ob sie weggeht etc.- aber es sind genau die, die den anderen Mietern auf den Senkel gehen.Weil sie nur zuhause hocken und verrotten. Da ist es doch toll, wenn man
dann noch mit den Besen an die Decke klopfen kann. Manche sollten mal mehr rausgehen und sich eine sinnvolle Beschäftigung suchen....ich kenne das ganze Theater fast nur mit alten Leuten. Die machen nix mehr und nerven oft nur nur.
Wollen anderen Mietern erzählen wie sie die Treppe zu putzen haben und wie Mülltrennung funktioniert !!!!!!
Weil sie den ganzen Tag hinter dem Fenster hängen und glotzen.
Aber mal in Kurse gehen oder zum Seniorencafe gehen, das geht auch nicht - da wird lieber über die GEsundheit gejammert, obwohl sie teilweise noch hüpfen wie die Rehe ( ich kannte so ein Beispiel ).
Es geht hier auch nicht um kranke Menschen...

Aber gut, ich bin da auch anders. Ich würde mir das nicht gefallen lassen im Falle der TO und mal richtig laut die Musik aufdrehen - wenn sie das nächste Mal klopft etc.- wenn sie mich ansprechen würde, würde ich ihr sagen, dass dies jetzt ein Dauerzustand bleiben wird, wenn sie mich noch einmal belästig!

Es gibt in diesen Häusern der Wohnbauges. auch viel komische Menschen, die bekommt man da nicht raus.

Dann lieber in Ruhe eine neue Wohnung suchen und mich solange wehren.

Janina
 
Mich schockt das Alter deiner Nachbarin - irgendwie hätte ich (Vorurteil, sei meins....😱) auf eine alte Frau getippt. Aber die sind offenbar meist toleranter.....
Hast du den Mut, sie mal anzusprechen und zum Tee oder so einzuladen.....? Ich weiß, das ist heavy. Un dnur ne Frage.
Sonst frag sie schriftlich, warum sie sovieles stört. Aber es muss geklärt werden. Um mich herum wohnen sehr junge Leute und ich genieße den Trubel, den sie haben, weil ich dann spüre, ich lebe auch noch 😀
 
Rat kann ich Dir keinen geben, nur mein Mitgefühl. Unter mir war auch einer, der sich bei dem kleinsten Geräusch aufgeregt und beschwert hat.
Ich bekam schon Schweißausbrüche, wenn meine zwei kleinen Kindern gelacht oder etwas fallengelassen haben.
Nun wohnt eine gesellige WG aus zwei Bulgaren unter mir. Die sind absolut schmerzbefreit und die stört rein gar nichts.
Dafür nehme ich ihre Besuche hin, die lang und ausgelassen sind.
Leben und leben lassen.
 

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