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Nach Feiertagen Blues... kennt das wer?

NightShadow

Aktives Mitglied
Ich weiß nicht warum das bei mir immer so ist, aber gerade nach den Weihnachtsfeiertagen fühle ich mich oft so komisch. Leer wäre wohl etwas übertrieben. Doch ich bin gerade noch so geschaffen von den letzten Wochen, dass ich nicht weiß wohin mit mir. Und normalerweise kann ich eigentlich ganz gut meinen Alltag gestalten.

Und dann kommt auch noch das Neujahr, wo ich meist ohnehin eher sensibel und nachdenklich bin. 😩

Kennt ihr das? Und wie geht ihr damit um?
 
Kennt ihr das? Und wie geht ihr damit um?
Ich weiß was du meinst und hatte erst gestern mit einem Freund, der das gleiche Problem hat, ein Gespräch darüber. Ich habe ihn gefragt ob er es nicht auch interessant findet, weshalb genau dieses Datum, solche Gefühle auslöst.
Dann habe ich die möglichen Gründe dafür erörtert.
Im Fernsehen und in der Werbung ist schon Wochen vorher alles auf Harmonie getrimmt. Eine Werbung sentimentaler als die nächste. Diejenigen die alleine sind, werden schon darauf eingestimmt sich einsam zu fühlen. Jahreszeit, Wetter und die Feiertagsregelung macht es schwer sich davon abzulenken. Freunde und Bekannte sind meist auch keine Option, da sie den Spagat, zwischen den jeweiligen Familienmitgliedern, ohne jemanden kränken zu wollen, versuchen zu meistern. Das einzige was bleibt, das TV Programm. Da erwartet einem überwiegend ein Programm, das schon seit 20 Jahren läuft (Bsp. Aschenputtel). Das weckt romantische Erinnerungen aus der Kindheit, als man von dem ganzen Stress noch nichts mitbekommen hat und es nur toll war nicht in die Schule zu müssen. Es ständig leckeres Essen gab und 3 Tage lang irgendjemand aus der Familie vorbeikam und jeder ein tolles Geschenk für dich hatte.

Und dann gibt es die andere Seite. Die Seite, die es allen versucht recht zu machen und von einer Essenseinladung zur nächsten hetzt. Stress auf beiden Seiten. Die Gäste, weil sie 3 Tage lang die Familie durchroutieren und die Gastgeber, die alles versuchen perfekt zu machen und dabei den Mehraufwand und die Größe der eigenen Küche unterschätzen. Am Ende sind die meisten gestresst und man denkt sich, wie schön es doch wäre, Zuhause auf dem Sofa zu gammeln, solange Weihnachtszeug in sich reinzustopfen bis man schielt und wie schön es ist auf dem eigenen WC zu kacken......


Fazit, viele sind nur gestresst, haben deshalb sogar Konflikte. Die anderen haben keinen Stress aber fühlen sich alleine, weil es keine Ablenkung gibt.
Für alle geht die Fantasie von einem stillen und harmonischen Weihnachten nicht auf.
 
Zuletzt bearbeitet:
vielleicht ist es auch, weil man in so einem Hamsterrad rennt die ganze Zeit mit Vorbereitungen und Kochen und Einkaufen und Familie und dem ganzen Gedöns.

Und wenn es dann vorbei ist, hat man sich noch nicht umgestellt und kann das Nichtstun und die Ruhe nicht wirklich genießen. Vielleicht auch, weil man sich die ganze Zeit um Andere gekümmert hat und zu wenig Gewicht darauf legt, sich um sich selbst zu kümmern.

Aber das kann man ja lernen: sich verwöhnen mit einem heißen Bad, eine Massage geben lassen. Einen schönen Spaziergang machen, ein gutes Buch genießen.

Und nicht zu viel grübeln und Gedanken im Kreise verfolgen, sondern sich auf Schönes konzentrieren.
 
Also wir gehen das von zwei Seiten an:

Einerseits versuchen wir, die ganzen Feiertage nicht größer zu machen, als sie sind. Es ist ein hier kulturell verankertes Fest einer Glaubensgemeinschaft, der wir nicht mehr angehören. Es ist ein Fest, wo man aus so etwas wie Tradition Familie und Freund:innen trifft. Wir halten da, wo wir es beeinflussen können, die Menge an Essen, Trinken, Geschenken im Rahmen. Letztlich sind es drei Tage mit mehr Programm als sonst, aber ohne die ganz große Sonderstellung. Wir machen auch z.B. normal unseren Sport. Dadurch fallen wir auch nicht tief, wenn der Trubel vorüber ist.

Andererseits nutzen wir die Tage danach jetzt gezielt für ruhige Sachen für uns, ohne Familie. Wir haben zwar beide keinen Urlaub, aber wir gehen abends raus und machen Sport, besuchen Freunde, gehen in die Sauna, fahren uns runter.

Manchmal komm ich aus dem Kopfschütteln nicht raus, wenn ich sehe, wie sehr manche das alles überhöhen. Da ist die Fallhöhe (bestensfalls danach, oft auch mittendrin) natürlich beträchtlich.
 
Das kenne ich sehr gut. Vor Weihnachten ist der Stress da, man muss alles vorbereiten, die Geschenke besorgen und auf Arbeit ist es meist auch stressig.
Dann kommt Weihnachten mit noch mehr Stress, man regt sich über den ein oder anderen auf, der sich wieder nicht benehmen konnte, trotzdem hat man Spaß und freut sich auf die Verwandten und dann kommt dieses kurze Loch, wo man sich erholen kann. Man wird im Prinzip von 100 auf 0 gebracht. Da ist man meistens etwas down oder man weiß nicht so recht wohin.
Dann kommt nochmal ein kurzer Moment der Sensibilität und Euphorie zu Sylvester und dann war es das auch schon wieder.
Ja das kenne ich sehr gut.
Mir hilft dieses Jahr sehr viel Zeit mit meinen Fellnasen zu verbringen und etwas Musik zu hören.
 
Mir geht es auch so, dass ich nach den Feiertagen down bin.
Aber aus anderen Gründen als hier geschildert.
Bei mir liegt es daran dass ich traurig bin, dass die schönen Tage, auf die ich mich wochenlang total gefreut habe nun so schnell schon wieder vorbei sind. Und ein ganzes langes Jahr bis zum nächsten Weihnachten zu überbrücken ist, in dem alles mögliche passieren kann.
Wer weiss, ob die nächsten Weihnachtsfeiertage nochmal so schön werden…
 
Ich freu mich nach dem Tagen wieder auf den Alltag, auch wenn es schön war und denk einfach immer wieder an die schöne Zeit zurück.
Genieße aber auch wieder den Alltag, dir Normalität und den gewohnten Gang.
 

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