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Nach 7 Jahren Arbeitslosigkeit geht es nun am Montag wieder ins Berufsleben (Angst)

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Gast

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Hallo zusammen,

nach 7 Jahren Arbeitslosigkeit bedingt durch Kind und schlechte Betreuung, geht es nun am Montag wieder ins Berufsleben.
Und ich muss ganz ehrlich sagen ich habe richtig richtig Angst davor.

Nach 7 Jahren muss ich ehrlich sagen habe ich mich entwöhnt von dem "Morgens ins Büro fahren, pünktlich kommen, verpasste Bahnen, Menschenmengen usw"

Ich hatte mich für eine normale Bürostelle beworben, nun soll ich ein Teil der Leitung übernehmen. Dies geörte früher schon zu meinen Aufgaben. Trotzdem dadurch ist der Druck natürlich noch größer.

Auch hoffe ich das ich es pünktlich auf die Arbeit schaffe. Muss quasi nachdem ich mein Kind zur Schule gebracht habe, zur Bahn rennen. Und das gleiche auch wieder zurück. Um einigermasen pünktlich zu kommen :/

Und Natürlich hoffe ich das meine Kind nicht gleich krank wird!! Die Sorgen bekomme ich alles unter einen Hut. Einkaufen Haushalt, dann Arbeite ich noch zuhause. usw.

Nein habe niemanden der Helfen kann oder einspringen wenn das Kind krank ist. Ich darf gar nicht dran denken wenn ein zwei Bahnen ausfallen sollten und mein Kind dann alleine vor der Schule stehen würde :/

Wie sind eure Erfahrungen oder Ängste in dem Bereich? Mach ich mir zu viele Gedanken? Oder ist das alles noch im Rahmen?
 
Hallo zusammen,

nach 7 Jahren Arbeitslosigkeit bedingt durch Kind und schlechte Betreuung, geht es nun am Montag wieder ins Berufsleben.
Und ich muss ganz ehrlich sagen ich habe richtig richtig Angst davor.

Nach 7 Jahren muss ich ehrlich sagen habe ich mich entwöhnt von dem "Morgens ins Büro fahren, pünktlich kommen, verpasste Bahnen, Menschenmengen usw"

Ich hatte mich für eine normale Bürostelle beworben, nun soll ich ein Teil der Leitung übernehmen. Dies geörte früher schon zu meinen Aufgaben. Trotzdem dadurch ist der Druck natürlich noch größer.

Auch hoffe ich das ich es pünktlich auf die Arbeit schaffe. Muss quasi nachdem ich mein Kind zur Schule gebracht habe, zur Bahn rennen. Und das gleiche auch wieder zurück. Um einigermasen pünktlich zu kommen :/

Und Natürlich hoffe ich das meine Kind nicht gleich krank wird!! Die Sorgen bekomme ich alles unter einen Hut. Einkaufen Haushalt, dann Arbeite ich noch zuhause. usw.

Nein habe niemanden der Helfen kann oder einspringen wenn das Kind krank ist. Ich darf gar nicht dran denken wenn ein zwei Bahnen ausfallen sollten und mein Kind dann alleine vor der Schule stehen würde :/

Wie sind eure Erfahrungen oder Ängste in dem Bereich? Mach ich mir zu viele Gedanken? Oder ist das alles noch im Rahmen?



Hallo, lieber Gast.

Erstmal möchte ich dir ganz herzlich gratulieren, dass du nach sieben arbeitsfreien Jahren eine Stelle gefunden hast. Das ist nicht selbstverständlich. Ich freue mich für dich!

Deine Bedenken kann ich gut verstehen. Jetzt kommt viel Neues auf dich zu. An einiges kannst und wirst du dich im Laufe der Zeit gewöhnen, beispielsweise an den geregelten Tagesablauf, den das Berufsleben dir vorschreiben wird. Vielleicht tut es dir auch ganz gut, neben Haushalt und Kind auch anderweitig beschäftigt zu sein. Aber dennoch wirst du alles unter einen Hut bekommen müssen. Die Vorstellung ängstigt.

Ich denke, es wäre gut, wenn du dir Unterstützung suchen würdest. Hilfe bei der Kinderbetreuung. Vielleicht eine Tagesmutter. Oder eine nette ältere Dame, als Leih-Oma. Eventuell eine, die selbst keine Enkel hat und der es Freude bereiten würde, sich mit Kindern zu beschäftigen. Die dein Kind von der Schule abholen und anschließend betreuen kann. Bis du Feierabend hast. Und damit du auch mal in Ruhe alle Erledigungen machen kannst, oder ungestört den Haushalt. Es muss ja nicht gleich Montag bis Freitag sein, vielleicht zu Anfang nur ein oder zwei Tage in der Woche. Damit wäre dir sicher schon geholfen. Überleg dir mal, ob nicht irgendetwas in dieser Richtung für dich in Frage käme. Dann würdest du vielleicht ein wenig sorgloser ins Berufsleben starten.

Ich wünsche dir einen tollen ersten Arbeitstag!
 
Meine längste Arbeitslosigkeit waren mal 9 Monate, das ist ja gar kein Vergleich zu Deinen 7 Jahren. Ich hatte da auch Bedenken, ob ich das überhaupt schaffe, etc. Ich habe es aber geschafft. Es war natürlich eine Umstellung, und an jeden neuen Job muß man sich gewöhnen, aber alle Sorgen, die ich mir vorher zu einem großen Teil selbst gemacht habe, waren unnötig.

Man kann nur vorher überlegen, was man im Fall des Falles eventuell tun könnte, vieles ergibt sich aber auch.

Ich wünsche Dir einen ganz tollen Start!
 
Danke erstmal für die Antwort und die aufbauenden Worte. Leider wurde heute meine Euphorie um einiges gebremst.

Mein Arbeitgeber zahl zum 20ten des folgemonats aus. Zum 1.05 würde ich nocheinmal ALG2 bekommen. Müsste dies nun aber dann komplett zurück bezahlen, da es in den gleichen Monat wie der erste volle Lohn fällt. Verzichte darauf, muss ich zusehen wie ich zum ersten meine ganzen Rechnungen bezahlen kann.

Ob so oder so es wird nicht einfach 🙁

Bin gerade ziemlich nieder geschlagen, da will man wieder arbeiten. Und ich muss erstmal zusehen wie ich meine Monatskarte bezahlt bekomme.
 
Also wie schon geschrieben wurde, es braucht einfach Routine.
Da das eine neue Situation für dich ist gehst du quasi ohne Versicherungen los.

Das mit dem Kind und ausfallenden Bahnen etc, das kann passieren, aber was musst du dir JETZT einen Kopf darüber machen? Überlege dir ein paar Notfallpläne, zum Beispiel durch gute Freunde, Familie oder vielleicht auch in der Schule. Ich kann mich noch daran erinnern, dass meine Mutter so etwas ähnliches "durchmachen" musste, sie hatte dann anfangs Kontakt mit der Schule aufgenommen, dass sie mich im Notfall betreuen könnten. Das passierte auch hin und wieder und ich habe daran auch eine gute Erinnerung, dass ich immer sehr gut auf"bewahrt" war 😀

Hatte auch einen netten Einblick in die Hintergründe der Schule.
Später war es dann noch schwieriger und ich kam in eine Nachmittagsbetreuung in einem nahe gelegenen Kinderhort. Vielleicht wäre das ja eine Möglichkeit, und es ist echt super dort gewesen für mich. Hab das in sehr positiver Erinnerung. Vielleicht gibt es in deinem Ort ja nahe der Schule so etwas ähnliches oder vielleicht auch direkt in der Schule. Kannst dich ja darüber mal informieren und dein Kind fragen ob es auf soetwas Lust hätte.

Hatte auch die Erfahrung mit Tagesmüttern gemacht, aber wenn die keine eigenen Kinder haben ist das meist echt sehr langweilig und es ist schwieriger Kontakt mit den Nachbarschaftskindern aufzubauen. Da sind solche Horts schon besser, aus eigener Erfahrung. Man fällt halt mehr in die Routine des Fernsehens, bei Horts hat man diese Möglichkeit nicht und es werden auch viele AG's angeboten, bzw Projekte können eigenständig aufgebaut und realisiert werden.

Die sind in solchen Nachmittagsbetreuung meist sehr gut organisiert, mit Hausaufgabenhilfe, Mittagessen und Freizeitauslastungen.
 
Hallo zusammen,

nun wie war die erste Arbeitswoche..... nicht gut 🙁. Leider nicht so wie erhofft. Nicht mal annähernd. Wo fange ich an? Also eigentlich hatte ich mich ja auf die normale Stelle beworben. Im Vorstellungsgespräch ergab sich dann, das sie eine neue Leitung suchen. Da sie in meinem Lebenslauf gesehen habe das ich dies bereits einige Jahre gemacht hatte, dachten sie sich ok.

Nun gut dachte ich mir, der Chef sagte dann auch das ich langsam eingearbeitet werde. Und er sich da bei mir keine Gedanken mache. Zwei Tage später lernte ich die Dame kennen deren Job ich einnehmen solle. Nun erfuhr ich auch den Grund warum sie geht. Sie kann nicht mehr! Burn out, sie hatte zum Teil eine 60 Stunden Woche, wurde am WE angerufen und auch im Urlaub sollte sie zur Verfügung stehen.

Der Chef betitel Mitarbeiter gerne mal als Ar.. oder verbietet ihnen ganz das Wort.
Das Unternehmen ist fast nur auf Azubis aufgebaut oder 400 Euro Kräfte. Wir sind quasi extrem Unterbesetzt, aber neue Mitarbeiter werden nicht eingestellt. Die GF sagt es geht auch so.

Dienstags hatte ich den ersten Zusammenbruch einer Azubi gesehen. Ein Heulanfall, sie könne nicht mehr. Man muss dazu sagen, das ihre Tätigikeit weit über ihre Ausbildung hinausgeht. Sehr weit!

Gestern der zweite Zusammenbruch einer weiteren Azubi, selbst hinter geschlossenen Türen konnte man das Geschrei und geweine noch hören.

Sie setzten wohl nun auf mich, meine Vorgängerin sagt sie konnte in 4 Jahren nichts ändern. Der Chef hat seine Meinung und das ist die einzig richtige.

Meinen Arbeitsvertrag habe ich leider auch immer noch nicht erhalten, (ihn zwar schon unterzeichnet) aber nicht zurück. Die "Sekretärin" sagte mir sie schaue mal wann sie dazu kommt. ( Sie ist wohl die ehemalige Geliebte der GF und hat eigentlich keine Ahnung)

Mitarbeiter sagten mir das sie zum Teil bis zu einem Jahr auf ihre Ausbildungszeugnisse warten mussten.

So das war ein Bruchteil der ersten Arbeitswoche.... ich hätte am Dienstag ein Vorstellungsgespräch gehabt in einer anderen Firma. Ich bedauere dies abgesagt zu haben!!

Keine Ahnung wie es weiter geht.
 
Hallo Gast,


DAS ist eine echte berufliche Herausforderung, so Du auch für Personal zuständig bist.

Lässt Du Dich von dem Gerede in der Firma nun abschrecken oder krempelst Du die Ärmel hoch, packst an und passt auf, wie Du Dich selber absicherst, um eben nicht in ein Burnout zu kommen?
Wirst Du auch für die Firma am WE erreichbar sein? Ist die Erreichbarkeit not-wendig? Sind Notfälle klar definiert?

Dass die Sekretärin (egal ob ehemalige Gelibte des Chefs oder nicht) Dir sagt, sie müssen wegen des Arbeitsvertrages gucken, wann sie dazu kommt. Das geht garnicht.
Hatte der Arbeitgeber den Vertrag denn unterzeichnet?



Liebe Grüsse!
Landkaffee
 

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