M
McFly_a_67
Gast
hallo liebe Forums-Leser,
meine Geschichte ist lang fast zu lang.
Vor 11 Jahren bin ich mit meiner Frau zusammen gekommen sie war 29 ich
32. Sie war in einer Trennungsphase, ich war Single. Sie liebte mich
wohl schon länger, wir kannten uns damals schon da wir in der selben Uni
studierten. Ich hatte mich nicht direkt in sie verguckt, aber als es
dann passierte enstanden auch bei mir die Gefühle die man als Liebe
bezeichnen kann. Als wir dann oft zusammen waren hatten wir natürlich
Sex, ist ja das normalste der Welt. An Nachwuchs mochte ich damals
allerdings noch nicht denken, doch wie es so passiert "funktionierte"
die Verhütung einmal nicht so (Kondom verrutscht) und sie wurde auf
Anhieb schwanger. Ich war wie von den Socken und mochte damals das Kind
nicht, was ich mir rückblickend immer noch sehr sehr vorwerfe. Man
schwängert nicht eine Frau und sagt ihr dann man will das Kind nicht. So
was macht man einfach nicht. Sie hatte dann eine frühe Fehlegeburt, was
ich mir dann in Selbstvorwürfen damals selbst zugeschrieben hatte. Ich
suche immer die Schuld bei mir. Ich dachte sie verlor es, weil ich es
nicht wollte. Heute weiß ich, daß das nicht stimmt. Ich habe mich sehr
viel mit dem Thema beschäftigt, und weiss das Fehlgeburten passieren und
das nichts mit dem zu tun hat was Mann oder Frau denkt oder tut oder
redet. Man kann eine intakte Schwangerschaft nicht verhindern, ebenso
kann man eine Fehlgeburt nicht verhindern. Damals wusste ich nicht, daß
es Frauen mit extremer Abortneigung gibt. Aber so etwas gibt es und
niemand ist daran schuld.
Wir zogen zusammen, und verhüteten sicherer, also mit Pille. Wollten
einerseits nicht wieder eine Fehlgeburt erleben, andererseits auch noch
mit dem Nachwuch warten. Die biologische Uhr ist ja immerhin bis 40 noch
ganz intakt. 6 lange Jahre haben wir verhütet, vielleicht zu lang, aber
eine wundervolle Beziehung gehabt viele Urlaube und unendliche Treue.
Bis ich nach 6 Jahren mal wieder auf das Thema Kind kam. Vielleicht
etwas spät aber sooo spät auch wieder nicht. Meine Freundin (heiraten
wollten wir nie) wurde gerade 36 und wir liessen es wieder darauf
ankommen. Die Fehlgeburt damals hatten wir längst vergessen, und wir
dachten sowas passiert eher selten. Meine Freundin wurde dann in einem
Urlaub auf Anhieb wieder schwanger, diesmal wollte ich so sehr ein Kind
und sie verzieh mir meine Abneigung von damals schon lange, obwohl es
sie auch sehr lange verständlicher Weise sehr kränkte.
Jedoch , wie vor 6 Jahren dieselbe frühe Fehlgeburt. Wir sind sofort in
eine Kinderwunsch Klinik und haben uns untersuchen lassen. Man fand
keine Ursache. Alles Tip Top, keine Myome, keine "falschen" Gene, und
der ganze Rest war auch in Ordnung. Künstliche Befruchtung kam von den
Ärtzen auch nicht in Betracht, da das schwanger werden ja nicht das
Problem sei, nur das schwanger bleiben.
Ich fragte auch ob es jetzt mit dem Alter zu tun haben könnte, da
Fehlgeburten statistisch ja mit dem Alter der Frau ansteigen. Aber das
wurde ganz klar verneint. Eine Frau die schwanger wird kann auch ein
Kind bekommen, sogar noch jenseits der 40. Aber man sollte es schon
davor versuchen, da es nach 40 schon etwas kritischer würde. Haben wir
ja auch. 36 ist noch nicht 40. Punkt
Da die biologische Uhr so langsam zu ticken begann, dachten wir uns,
naja haben wir wohl ein zweites Mal Pech gehabt. Also noch ein Versuch.
Sie wurde wieder sofort schwanger, aber wieder Fehlgeburt. Alles sehr
frühe Fehlgeburten zum Glück, aber schlimm genug. Als meine Frau 39 war
hatten wir die 6.! frühe Fehlgeburt hinter uns, und ich wusste das wir
nie eine Chance gehabt hätten, auch nicht in jüngeren Jahren, es wären
nur über den Zeitraum mehr Fehlgeburten gewesen. Es war eine schlimme
Zeit aber wir haben sie durchgestanden. Nur bei meiner Frau (Ich nenne
sie meine Frau auch ohne Trauschein) blieb ein Trauma zurück. Einmal
wegen der ganzen Fehlgeburten und ein andereres mal wegen der Gewissheit
nie ein Kind zur Welt bringen zu können. Aber ich sagte ihr ich fühle
mich nicht zu alt, lass uns ein Pfelgekind aufnehmen und uns endlich
Eltern werden. Meine Gene sind mir wurscht, mir ist es egal woher ein
Kind kommt. Aber das haben wir dann auch nie gemacht. Und Adoption wäre
zu aufwendig gewesen und aufgrund unseres Alters auch kaum möglich. Ich
hätte auch ein älteres Pflegekind in Ordnung gefunden, und auch meine
Frau hatte immer mal wieder damit geliebäugelt, aber wie gesagt, den
Schritt haben wir dann doch nie gemacht. Auch weil unsere finanzielle
Situation nicht die allerbeste ist. Ich bin selbständig und mein Gehalt
ist sehr Auftragsabhängig, und das ist zur Zeit nicht zum besten
gestellt. Ein leibliches Kind wäre, wenn es denn möglich gewesen wäre,
was das Finanzielle angeht zwar nichts anderes gewesen, aber das hätten
wir natürlich nicht als Grund genommen es nicht zu versuchen. Also
blieben wir zu zweit und ich habe mich mit dem Schicksal abgefunden nie
leiblicher Vater zu werden, auch den Gedanken, dass ich das vielleicht
mit einer anderen Frau könnte hatte ich nie. Eher ein nicht leiblich
Kind als so was. Treue stand für mich immer an erster Stelle. Bis heute
war ich nie untreu, nicht mal im Kopf. Aber Fehler habe natürlich auch
ich gemacht, zum Beispiel dass ich damals kein Kind wollte. Welches aber
aus anderen Gründen niemals eines hätte werden können. Aber den Vorwurf
den ich mir damals machte ich wäre Schuld an der Fehlgeburt gewesen
mache ich mir heute nicht mehr, denn die späteren Fehlgeburten gab es ja
auch und da wollte ich ein Kind. Die Fehlgeburt damals war einfach nur
eine von vielen.
Warum ich diesen Thread unter fremdgehen poste ?
Das kommt jetzt.
Über ein Jahr ist die letzte Fehlgeburt her, und ich dachte wir würden
wieder eine glückliche Zweierbeziehung führen. Wir streiten, vertragen
uns wieder machen viel zusammen. Nur der Sex wurde seltener, auch mit
Verhütung, denn jede weitere Schwangerschaft solange es biologisch
möglich ist (und bis 45 beim Alter der Frau soll ja viel möglich sein),
würde immer nach dem selben Muster enden. Der Sex wurde seltener so
dachte ich, weil meine Frau viel Negatives auf Grund der Vergangenheit
damit verbindet, und das entspricht auch der Wahrheit wie sie mir
versichert. Also habe ich aus Liebe zu ihr auf Sex verzichtet. Nicht
ganz verzichtet, aber es wurde schon selten.
Seit ein paar Tagen weiss ich,
es gibt noch einen anderen Grund, den ich von ihrer Schwester auf Grund
einer Anmerkung erfahren habe. Sie ist vor über einem Jahr, auf einer
Reise bei einem ONS fremdgegangen, dachte sogar daran sich noch einmal
von einem anderen Mann schwängern zu lassen um herauszufinden ob es
nicht doch, obwohl nicht nachgewiesen auch an mir liegen könnte. Aber
was für eine Idee ? Ein Kind mit irgendwem ? Hauptsache ein Kind. Das
konnte ich dann nicht begreifen, echt heftig. Es ist aber dann wohl
nicht übers Petting hinausgegangen, oder vielleicht wars auch mit
Kondom, ich weiss es nicht genau. Es war dann wohl die Angst vor Aids
auf ihrer Seite. Das zumindest hat sie mir gebeichtet nachdem ich ihre
SMS durchgeschaut habe, wo ich näheres entdeckt habe. Daß ich ihre SMS
durchblättere hat sie mir dann auch als Vertrauensbruch vorgeworfen, na
toll. Zudem hatte sie Ende letzten Jahres Kontakt / Flirt mit zwei
anderen Männer mit denen angeblich nichts gewesen sei. Aber ich weiss
nicht mehr was ich glauben soll. Über 10 Jahre treu und dann nach den
vielen Fehlgeburten untreu. Sie wohnt noch bei mir, hätte es mir aber
nie von sich aus gebeichtet. Sie sagt sie liebt mich abgöttisch trotz
allem was wir durchhaben, sie hätte einen Fehler gemacht, will mich
nicht aufgeben. Ich liebe sie abgöttisch und weiss aber nicht wie es
weitergeht. Sex kann ich jetzt von meiner Seite aus nicht mehr ertragen.
Kopfkino pur, soviel zusammen erlebt. Scherbenhaufen ? War es mehr als
nur der eine ? Ich will mit dieser Frau alt werden, und sie redet
manchmal vom Ausziehen von getrennt leben, aber das wir zusammen
bleiben, zieht das dann aber mit dem Ausziehen auch immer wieder zurück.
Die Beziehung ist jetzt mit einem mal anders als früher, und ich weiss
nicht ob wir wieder Sex haben werden. Aber das ist mir im moment auch
sowas von schnuppe. Sie wird Ende diesen Jahres 42 und ich werde im
nächten Monat 45. Es ist soviel passiert, aber eine andere Frau würde
ich nicht wollen. Es ist jedoch ein tiefer Knacks entstanden. Sie wird
nie ein Kind bekommen, ich werde nie Vater werden und doch lieben wir
uns. Oder sie mich doch nicht mehr ? Das Vertrauen auf meiner Seite ist
jetzt leider auch nicht mehr das was es mal war. Muss ich um sie kämpfen
? Muss sie um mich kämpfen ? Oder müssen wir garnicht mal kämpfen weil
alles einfach so jetzt weitergehen kann ? Oder wird sie jetzt sogar
immer wieder fremdgehen ?
Ich kann es überhaupt nicht einschätzen, dafür ist es zu frisch.
Verzeihen kann ich ihr wohl obwohl ich immer dachte das könnte ich nie
würde das mal passieren, aber vergessen werde ich es nie. Genauso wenig
wie ich unsere 6 nie möglichen Kinder vergessen kann.
Ist sehr lang geworden aber es ist auch eine lange Geschichte, und ich
musste alle Zusammenhänge hier niederschreiben. Ich danke im Vorraus für
Eure Meinungen.
meine Geschichte ist lang fast zu lang.
Vor 11 Jahren bin ich mit meiner Frau zusammen gekommen sie war 29 ich
32. Sie war in einer Trennungsphase, ich war Single. Sie liebte mich
wohl schon länger, wir kannten uns damals schon da wir in der selben Uni
studierten. Ich hatte mich nicht direkt in sie verguckt, aber als es
dann passierte enstanden auch bei mir die Gefühle die man als Liebe
bezeichnen kann. Als wir dann oft zusammen waren hatten wir natürlich
Sex, ist ja das normalste der Welt. An Nachwuchs mochte ich damals
allerdings noch nicht denken, doch wie es so passiert "funktionierte"
die Verhütung einmal nicht so (Kondom verrutscht) und sie wurde auf
Anhieb schwanger. Ich war wie von den Socken und mochte damals das Kind
nicht, was ich mir rückblickend immer noch sehr sehr vorwerfe. Man
schwängert nicht eine Frau und sagt ihr dann man will das Kind nicht. So
was macht man einfach nicht. Sie hatte dann eine frühe Fehlegeburt, was
ich mir dann in Selbstvorwürfen damals selbst zugeschrieben hatte. Ich
suche immer die Schuld bei mir. Ich dachte sie verlor es, weil ich es
nicht wollte. Heute weiß ich, daß das nicht stimmt. Ich habe mich sehr
viel mit dem Thema beschäftigt, und weiss das Fehlgeburten passieren und
das nichts mit dem zu tun hat was Mann oder Frau denkt oder tut oder
redet. Man kann eine intakte Schwangerschaft nicht verhindern, ebenso
kann man eine Fehlgeburt nicht verhindern. Damals wusste ich nicht, daß
es Frauen mit extremer Abortneigung gibt. Aber so etwas gibt es und
niemand ist daran schuld.
Wir zogen zusammen, und verhüteten sicherer, also mit Pille. Wollten
einerseits nicht wieder eine Fehlgeburt erleben, andererseits auch noch
mit dem Nachwuch warten. Die biologische Uhr ist ja immerhin bis 40 noch
ganz intakt. 6 lange Jahre haben wir verhütet, vielleicht zu lang, aber
eine wundervolle Beziehung gehabt viele Urlaube und unendliche Treue.
Bis ich nach 6 Jahren mal wieder auf das Thema Kind kam. Vielleicht
etwas spät aber sooo spät auch wieder nicht. Meine Freundin (heiraten
wollten wir nie) wurde gerade 36 und wir liessen es wieder darauf
ankommen. Die Fehlgeburt damals hatten wir längst vergessen, und wir
dachten sowas passiert eher selten. Meine Freundin wurde dann in einem
Urlaub auf Anhieb wieder schwanger, diesmal wollte ich so sehr ein Kind
und sie verzieh mir meine Abneigung von damals schon lange, obwohl es
sie auch sehr lange verständlicher Weise sehr kränkte.
Jedoch , wie vor 6 Jahren dieselbe frühe Fehlgeburt. Wir sind sofort in
eine Kinderwunsch Klinik und haben uns untersuchen lassen. Man fand
keine Ursache. Alles Tip Top, keine Myome, keine "falschen" Gene, und
der ganze Rest war auch in Ordnung. Künstliche Befruchtung kam von den
Ärtzen auch nicht in Betracht, da das schwanger werden ja nicht das
Problem sei, nur das schwanger bleiben.
Ich fragte auch ob es jetzt mit dem Alter zu tun haben könnte, da
Fehlgeburten statistisch ja mit dem Alter der Frau ansteigen. Aber das
wurde ganz klar verneint. Eine Frau die schwanger wird kann auch ein
Kind bekommen, sogar noch jenseits der 40. Aber man sollte es schon
davor versuchen, da es nach 40 schon etwas kritischer würde. Haben wir
ja auch. 36 ist noch nicht 40. Punkt
Da die biologische Uhr so langsam zu ticken begann, dachten wir uns,
naja haben wir wohl ein zweites Mal Pech gehabt. Also noch ein Versuch.
Sie wurde wieder sofort schwanger, aber wieder Fehlgeburt. Alles sehr
frühe Fehlgeburten zum Glück, aber schlimm genug. Als meine Frau 39 war
hatten wir die 6.! frühe Fehlgeburt hinter uns, und ich wusste das wir
nie eine Chance gehabt hätten, auch nicht in jüngeren Jahren, es wären
nur über den Zeitraum mehr Fehlgeburten gewesen. Es war eine schlimme
Zeit aber wir haben sie durchgestanden. Nur bei meiner Frau (Ich nenne
sie meine Frau auch ohne Trauschein) blieb ein Trauma zurück. Einmal
wegen der ganzen Fehlgeburten und ein andereres mal wegen der Gewissheit
nie ein Kind zur Welt bringen zu können. Aber ich sagte ihr ich fühle
mich nicht zu alt, lass uns ein Pfelgekind aufnehmen und uns endlich
Eltern werden. Meine Gene sind mir wurscht, mir ist es egal woher ein
Kind kommt. Aber das haben wir dann auch nie gemacht. Und Adoption wäre
zu aufwendig gewesen und aufgrund unseres Alters auch kaum möglich. Ich
hätte auch ein älteres Pflegekind in Ordnung gefunden, und auch meine
Frau hatte immer mal wieder damit geliebäugelt, aber wie gesagt, den
Schritt haben wir dann doch nie gemacht. Auch weil unsere finanzielle
Situation nicht die allerbeste ist. Ich bin selbständig und mein Gehalt
ist sehr Auftragsabhängig, und das ist zur Zeit nicht zum besten
gestellt. Ein leibliches Kind wäre, wenn es denn möglich gewesen wäre,
was das Finanzielle angeht zwar nichts anderes gewesen, aber das hätten
wir natürlich nicht als Grund genommen es nicht zu versuchen. Also
blieben wir zu zweit und ich habe mich mit dem Schicksal abgefunden nie
leiblicher Vater zu werden, auch den Gedanken, dass ich das vielleicht
mit einer anderen Frau könnte hatte ich nie. Eher ein nicht leiblich
Kind als so was. Treue stand für mich immer an erster Stelle. Bis heute
war ich nie untreu, nicht mal im Kopf. Aber Fehler habe natürlich auch
ich gemacht, zum Beispiel dass ich damals kein Kind wollte. Welches aber
aus anderen Gründen niemals eines hätte werden können. Aber den Vorwurf
den ich mir damals machte ich wäre Schuld an der Fehlgeburt gewesen
mache ich mir heute nicht mehr, denn die späteren Fehlgeburten gab es ja
auch und da wollte ich ein Kind. Die Fehlgeburt damals war einfach nur
eine von vielen.
Warum ich diesen Thread unter fremdgehen poste ?
Das kommt jetzt.
Über ein Jahr ist die letzte Fehlgeburt her, und ich dachte wir würden
wieder eine glückliche Zweierbeziehung führen. Wir streiten, vertragen
uns wieder machen viel zusammen. Nur der Sex wurde seltener, auch mit
Verhütung, denn jede weitere Schwangerschaft solange es biologisch
möglich ist (und bis 45 beim Alter der Frau soll ja viel möglich sein),
würde immer nach dem selben Muster enden. Der Sex wurde seltener so
dachte ich, weil meine Frau viel Negatives auf Grund der Vergangenheit
damit verbindet, und das entspricht auch der Wahrheit wie sie mir
versichert. Also habe ich aus Liebe zu ihr auf Sex verzichtet. Nicht
ganz verzichtet, aber es wurde schon selten.
Seit ein paar Tagen weiss ich,
es gibt noch einen anderen Grund, den ich von ihrer Schwester auf Grund
einer Anmerkung erfahren habe. Sie ist vor über einem Jahr, auf einer
Reise bei einem ONS fremdgegangen, dachte sogar daran sich noch einmal
von einem anderen Mann schwängern zu lassen um herauszufinden ob es
nicht doch, obwohl nicht nachgewiesen auch an mir liegen könnte. Aber
was für eine Idee ? Ein Kind mit irgendwem ? Hauptsache ein Kind. Das
konnte ich dann nicht begreifen, echt heftig. Es ist aber dann wohl
nicht übers Petting hinausgegangen, oder vielleicht wars auch mit
Kondom, ich weiss es nicht genau. Es war dann wohl die Angst vor Aids
auf ihrer Seite. Das zumindest hat sie mir gebeichtet nachdem ich ihre
SMS durchgeschaut habe, wo ich näheres entdeckt habe. Daß ich ihre SMS
durchblättere hat sie mir dann auch als Vertrauensbruch vorgeworfen, na
toll. Zudem hatte sie Ende letzten Jahres Kontakt / Flirt mit zwei
anderen Männer mit denen angeblich nichts gewesen sei. Aber ich weiss
nicht mehr was ich glauben soll. Über 10 Jahre treu und dann nach den
vielen Fehlgeburten untreu. Sie wohnt noch bei mir, hätte es mir aber
nie von sich aus gebeichtet. Sie sagt sie liebt mich abgöttisch trotz
allem was wir durchhaben, sie hätte einen Fehler gemacht, will mich
nicht aufgeben. Ich liebe sie abgöttisch und weiss aber nicht wie es
weitergeht. Sex kann ich jetzt von meiner Seite aus nicht mehr ertragen.
Kopfkino pur, soviel zusammen erlebt. Scherbenhaufen ? War es mehr als
nur der eine ? Ich will mit dieser Frau alt werden, und sie redet
manchmal vom Ausziehen von getrennt leben, aber das wir zusammen
bleiben, zieht das dann aber mit dem Ausziehen auch immer wieder zurück.
Die Beziehung ist jetzt mit einem mal anders als früher, und ich weiss
nicht ob wir wieder Sex haben werden. Aber das ist mir im moment auch
sowas von schnuppe. Sie wird Ende diesen Jahres 42 und ich werde im
nächten Monat 45. Es ist soviel passiert, aber eine andere Frau würde
ich nicht wollen. Es ist jedoch ein tiefer Knacks entstanden. Sie wird
nie ein Kind bekommen, ich werde nie Vater werden und doch lieben wir
uns. Oder sie mich doch nicht mehr ? Das Vertrauen auf meiner Seite ist
jetzt leider auch nicht mehr das was es mal war. Muss ich um sie kämpfen
? Muss sie um mich kämpfen ? Oder müssen wir garnicht mal kämpfen weil
alles einfach so jetzt weitergehen kann ? Oder wird sie jetzt sogar
immer wieder fremdgehen ?
Ich kann es überhaupt nicht einschätzen, dafür ist es zu frisch.
Verzeihen kann ich ihr wohl obwohl ich immer dachte das könnte ich nie
würde das mal passieren, aber vergessen werde ich es nie. Genauso wenig
wie ich unsere 6 nie möglichen Kinder vergessen kann.
Ist sehr lang geworden aber es ist auch eine lange Geschichte, und ich
musste alle Zusammenhänge hier niederschreiben. Ich danke im Vorraus für
Eure Meinungen.