Nicht nur das Coronavirus greift unter uns Menschen um sich sondern auch ein womöglich neuartiger Virus in der Vogelwelt, der insbesondere zu einer hohen Krankheits- und Sterberate unter Blaumeisen führt:
www.scinexx.de
Der Symptomverlauf passt nicht zu den bisher bekannten Vogelerkrankungen. Von daher wird von einen neuartigen Virus ausgegangen.
Wer solche Beobachtungen in der Natur oder im eigenen Garten an der Futterstelle macht, soll dies bitte dem NABU melden oder gar tote Vögel für Untersuchungen einsenden. Weitere Informationen dazu im oben genannten Link.
Achtung! Da es sich um einen unbekannten Erreger handelt, von dem durchaus auch eine Infektionsgefahr für den Menschen ausgehen kann, sollte man tote Vögel möglichst nur mit Handschuhen anfassen oder nach dem Anfassen gründlich die Hände waschen!
Mysteriöses Blaumeisen-Sterben in Deutschland
Seuche auch unter Singvögeln: In Teilen Deutschlands sterben vermehrt Blaumeisen und andere Singvögel an einer geheimnisvollen Krankheit. Vor allem aus
Der Symptomverlauf passt nicht zu den bisher bekannten Vogelerkrankungen. Von daher wird von einen neuartigen Virus ausgegangen.
Die erkrankten Vögel werden meist in der Umgebung von Futterstellen in Gärten beobachtet und fallen dadurch auf, dass sie nicht mehr auf ihre Umwelt reagieren. Es wurde beobachtet, dass Blaumeisen, die kurz darauf starben, apathisch und aufgeplustert auf dem Boden saßen und keine Fluchtversuche bei sich nähernden Menschen unternahmen.
Weitere mutmaßliche Symptome der Krankheit sind, dass die Vögel wirken, als hätten sie Atemprobleme, Teile des Kopfgefieders sind ausgefallen, die Augen wirken verklebt. Sie nehmen kein Futter mehr auf oder können anscheinend nicht mehr schlucken. Manche Meisen wirken, als hätten sie unstillbaren Durst.
Meldeaktion zum Meisensterben - NABU
Im Frühling 2020 wurden erstmals aus vielen Gärten Blaumeisen gemeldet, die krank wirkten und schnell starben. Verantwortlich ist das Bakterium <i>Suttonella ornithocola</i>. Damit wir mehr über die Krankheit herausfinden können, melden Sie bitte Fälle über unser Online-Formular.
www.nabu.de
Wer solche Beobachtungen in der Natur oder im eigenen Garten an der Futterstelle macht, soll dies bitte dem NABU melden oder gar tote Vögel für Untersuchungen einsenden. Weitere Informationen dazu im oben genannten Link.
Achtung! Da es sich um einen unbekannten Erreger handelt, von dem durchaus auch eine Infektionsgefahr für den Menschen ausgehen kann, sollte man tote Vögel möglichst nur mit Handschuhen anfassen oder nach dem Anfassen gründlich die Hände waschen!