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Mysteriöses Blaumeisensterben

Blaumeise

Sehr aktives Mitglied
Nicht nur das Coronavirus greift unter uns Menschen um sich sondern auch ein womöglich neuartiger Virus in der Vogelwelt, der insbesondere zu einer hohen Krankheits- und Sterberate unter Blaumeisen führt:

Der Symptomverlauf passt nicht zu den bisher bekannten Vogelerkrankungen. Von daher wird von einen neuartigen Virus ausgegangen.

Die erkrankten Vögel werden meist in der Umgebung von Futterstellen in Gärten beobachtet und fallen dadurch auf, dass sie nicht mehr auf ihre Umwelt reagieren. Es wurde beobachtet, dass Blaumeisen, die kurz darauf starben, apathisch und aufgeplustert auf dem Boden saßen und keine Fluchtversuche bei sich nähernden Menschen unternahmen.

Weitere mutmaßliche Symptome der Krankheit sind, dass die Vögel wirken, als hätten sie Atemprobleme, Teile des Kopfgefieders sind ausgefallen, die Augen wirken verklebt. Sie nehmen kein Futter mehr auf oder können anscheinend nicht mehr schlucken. Manche Meisen wirken, als hätten sie unstillbaren Durst.

Wer solche Beobachtungen in der Natur oder im eigenen Garten an der Futterstelle macht, soll dies bitte dem NABU melden oder gar tote Vögel für Untersuchungen einsenden. Weitere Informationen dazu im oben genannten Link.

Achtung! Da es sich um einen unbekannten Erreger handelt, von dem durchaus auch eine Infektionsgefahr für den Menschen ausgehen kann, sollte man tote Vögel möglichst nur mit Handschuhen anfassen oder nach dem Anfassen gründlich die Hände waschen!
 
Auch das große Staren sterben ist immer noch ein absolutes Mysterium und konnte nicht aufgeklärt werden https://www.stern.de/panorama/video/ins-netz-gegangen/tiergeschichten/news-im-video--hunderte-voegel-liegen-in-wales-tot-auf-der-strasse---polizei-ratlos-9047800.html Vermutung sehr häufig: 5G das wohl an den betroffenen Orten kürzlich installiert wurde 😳🤔 https://connectiv.events/immer-mehr-belege-5g-ist-toedlich-wo-5g-strahlung-ist-fallen-hunderte-von-voegeln-tot-vom-himmel/ tja...was jetzt zu dem schrecklichen Tod der Blaumeisen führt da kann nur spekuliert werden: das Sars-covid19 kam ja ursprünglich von Wildtieren, vielleicht ist es in vögeln mutiert oder eine ganz neue Vogelseuche? Vermutlich wird es es dazu führen das die Vogelwelt nach und nach immer drastischer reduziert wird....auch die Landwirtschaft mit Zerstörung von Lebensraum, Pflanzengiften etc. sowie die globale Erwärmung tun ihr übriges....😕😢
 
Habe gestern eine tote Meise mitten auf dem Weg gefunden und sie (natürlich nicht mit bloßen Händen) ins Gebüsch gelegt. Hat mich noch gewundert ...
 
Auch das große Staren sterben ist immer noch ein absolutes Mysterium und konnte nicht aufgeklärt werden https://www.stern.de/panorama/video...auf-der-strasse---polizei-ratlos-9047800.html Vermutung sehr häufig: 5G das wohl an den betroffenen Orten kürzlich installiert wurde 😳🤔 https://connectiv.events/immer-mehr...t-fallen-hunderte-von-voegeln-tot-vom-himmel/
Na ja, der Tod der Stare ist so mysteriös nicht. Dort hat man ja Verletzungen nachweisen können, die auf einen Zusammenprall zurückzuführen sind. Und diese Verletzungen kamen schon vor dem Aufprall auf den Boden zustande.
Da Stare häufig in großen Schwärmen unterwegs sind, wurden auch in der Vergangenheit schon solche Vorfälle beobachtet - auch vor 5G. Ursache sind eher plötzliche Gewitter oder Stürme oder das Aufschrecken eines Schwarmes z.B. durch einen Greifvogel, können dazu führen, dass Stare dann gegen Bäume, Äste, LKWs, Busse etc. fliegen und dann verenden.
Das 5G Netz als Ursache halte ich schon deswegen als unwahrscheinlich, da es hier dann auch andere Vögel treffen müsste. Warum sollte sich das nur auf Stare auswirken?

was jetzt zu dem schrecklichen Tod der Blaumeisen führt da kann nur spekuliert werden: das Sars-covid19 kam ja ursprünglich von Wildtieren, vielleicht ist es in vögeln mutiert oder eine ganz neue Vogelseuche?
Einzige Parallele die mir aufgefallen ist: Das (Blau)meisensterben trat erstmals im Rhein-Main-Gebiet auf. Das war beim Usutu-Virus, was seit 2010 zu einem vermehrten Amselsterben führt, auch der Fall.
 
Man hat jetzt den Erreger bestimmen können. Es handelt sich um ein bekanntes Bakterium (Suttonella ornithocola). Das Bakterium führte bisher nur zu kleinen regionalen Ausbrüchen. Untypisch ist die jetzt große überregionale Verbreitung.
 
Man fragt sich, welcher Überträger das Bakterium verbreitet, denn die Vögel sind nur die "Endverbraucher". Blaumeisen sind keine Schwarmvögel, können sich also nicht großartig über Artgenossen infizieren. Das Usutu-Virus, das Amseln tötet, wird z. B. über Stechmücken übertragen, aber für die ist es noch zu früh im Jahr, weil immer wieder mal zu kalt. Könnte daher sein, daß es über die Nahrung der Meisen - andere Insektenarten - übertragen wird.

"Schnelle" Killer sind meistens artfremde Erreger, die sich nur zufällig in ihre Opfer verirrt haben, "kluge" Erreger töten ihre Wirte nicht, sie wollen ja verbreitet werden und nicht zusammen mit ihren Opfern sterben.
 
ich habe schon mehrfach gesehen das Elstern hinter Singvögeln her sind sie Jagen,
die Elster wird echt zum Problem,
ansonsten versteh ich das Gemecker um das Artensterben nicht,
hier bei uns im Ländlichen Bereich findet man alles noch wie gewohnt und das Insektenzeug scheint sich besonders wohl zu fühlen🙄
das scheint wohl ein Problem der Ballungsräume und Städten zu sein das Flora und Fauna immer mehr verschwindet!
 
Bei uns sterben die Vögel eher an Überfütterung. Wir haben hier total irre Nachbarn, die füttern die Vögel wie die blöden bis in den Sommer hinein. Mir solls rechts sein, dann kacken die mir nicht mehr alles voll und der Zirkus erledigt sich von selbst. Wegen Vögeln hatten wir schon Streit ohne Ende ,sorry, aber mein Mitgefühl ist bei 0.
 
Ich habe heute eine Amsel gesehen, die stand im Grass, reagierte kaum obschon ich nur ca. 1 Meter davon entfernst war. Ich fand das total merkwürdig, dass die nicht weg folg obschon die keine sichtbare Verletzung hatte. Usutu - Virus ?
Ist gar nicht seltsam, die hat einfach darauf gebaut, daß Du sie nicht wahrnimmst.
Beutegreifer wie Hunde haben nämlich eher schlechte Augen, nehmen nur sich bewegende Dinge gut wahr und gehen lieber nach ihrer Nase, deshalb halten Amseln, aber auch Hasen in der Wiese, einfach still und hoffen, daß das Raubtier sie nicht wahrnimmt. (Der berühmte Hase, der mit offenen Augen zu schlafen scheint - weil er sich nicht muckst.)
Erst wenn der Raubgreifer zu nah an sie heranrückt, so daß er sie auf jeden Fall wittert, schießen sie plötzlich hoch und sind auf und davon. Vor allem Großstadtamseln sind hartgesotten und an Menschen gewöhnt, und bauen wie gesagt darauf, daß auch wir so schlechte Augen haben, daß wir sie gar nicht wahrnehmen, wenn sie sich still verhalten. Da wir sie meistens sowieso ignorieren, hat sich bei den Amseln das Verhalten gegenüber anderen Raubtieren auch auf den Menschen übertragen.

Dieses Stillsein ist für die Amsel übrigens ressourcenschonend, weil jedes panische Auffliegen viel Kraft kostet. Wenn Du so eine Amsel beobachtest, an der Du gerade vorbeigegangen bist - die fährt sofort wieder unbeeindruckt mit der Nahrungssuche fort, sobald Du auf Abstand bist. Keine Kraft- und Zeitverschwendung für den Vogel.

Deswegen sind Amseln zu Kulturfolgern geworden, die gut mit dem Menschen können - sie haben Nerven wie Drahtseile.
 

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