Hallo liebe Community,
In meinem Beruf als Krankenpflegerin in der Forensik bin ich heute an meine emotionale Grenze gestoßen.
Ich arbeite erst seit einem Jahr dort und bin direkt nach meinem Examen dorthin gegangen.
Gestern war ich bei einer Lockerungskonferenz dabei. ( In dieser geht es darum ob er Patient (also der "Täter" ) z.B. alleine aufs Gelände oder Ausgang in der Stadt bekommt.
Der Patient ist bei uns, da er eine Sexualstraftat begangen hat. Derjenige zeigt keinerlei Einsicht über sein Delikt. Er ist sehr Therapierfahren und sagt uns das Zeug, dass wir angeblich hören wollen aber man merkte trotzdem das keinerlei Opferempathie oder Reue vorhanden ist.
Trotzdem wurde dieser Patient gestern gelockert! Unsere Klinikleitung ärztlicher Seite war persönlich dabei und sah keinerlei Bedenken ihm die Stufe zu gewähren. Schade fand ich dass er nicht mal gefragt hat ob alle einverstanden sind, das ist sonst immer anders.
Ich fühle mich schlecht deshalb , da ich so eine wesentliche Entscheidung mittragen muss ohne dass ich die Chance hatte meine Zweifel anzubringen.
( Die Klinikleitung war so schnell wieder weg , dass ich nicht die Zeit hatte mich zu erklären oder nen Stop einzuwerfen)
Geht es jemandem ähnlich , bzw. hat ähnliches Erlebt ? Wie geht man damit am Besten um ???
In meinem Beruf als Krankenpflegerin in der Forensik bin ich heute an meine emotionale Grenze gestoßen.
Ich arbeite erst seit einem Jahr dort und bin direkt nach meinem Examen dorthin gegangen.
Gestern war ich bei einer Lockerungskonferenz dabei. ( In dieser geht es darum ob er Patient (also der "Täter" ) z.B. alleine aufs Gelände oder Ausgang in der Stadt bekommt.
Der Patient ist bei uns, da er eine Sexualstraftat begangen hat. Derjenige zeigt keinerlei Einsicht über sein Delikt. Er ist sehr Therapierfahren und sagt uns das Zeug, dass wir angeblich hören wollen aber man merkte trotzdem das keinerlei Opferempathie oder Reue vorhanden ist.
Trotzdem wurde dieser Patient gestern gelockert! Unsere Klinikleitung ärztlicher Seite war persönlich dabei und sah keinerlei Bedenken ihm die Stufe zu gewähren. Schade fand ich dass er nicht mal gefragt hat ob alle einverstanden sind, das ist sonst immer anders.
Ich fühle mich schlecht deshalb , da ich so eine wesentliche Entscheidung mittragen muss ohne dass ich die Chance hatte meine Zweifel anzubringen.
( Die Klinikleitung war so schnell wieder weg , dass ich nicht die Zeit hatte mich zu erklären oder nen Stop einzuwerfen)
Geht es jemandem ähnlich , bzw. hat ähnliches Erlebt ? Wie geht man damit am Besten um ???