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Musikinstrument?

@Arktur,
vielleicht geht es an der Musikschule leichter?

Ich bekomme meinen Unterricht über den Verein und
mit meiner Lehrerin Glück. Die ist halb so alt wie ich. 🙃
 
Versteh ich gut. Als "älteres Semester" hat man es bestimmt viel leichter als ein Jugendlicher, dem Lehrer diplomatisch zu begegnen und Änderungen zu erbitten.
Wir arbeiten zB mit einen Schüler-Standart Lehrheft. Als ich vor einer Weile mehr Abwechslung brauchte, habe ich mir ein Ergänzungsheft besorgt und Stücke daraus geübt. Irgendwann hab ich es meiner Lehrerin gezeigt und jetzt hat sie es gut drauf, die nächsten Stücke passend (zusätzlich zum Standartunterrichtswerk) auszuwählen
 
Habt ihr als Kind ein Musikinstrument erlernt? Oder als Erwachsener?

Was ist daraus geworden?
Ich musste als Kind in den Fanfarenzug, die halbe Familie war da...

Reine Fanfare + Landsknechtstrommel = Reines Spielen
Gespielt nach Gehör, vorspielen <> nachspielen.
Melaphon = modernes Spielen.

Wie haben viele erste Preise geholt, Landesmeister, Deutscher Meister, teilweise haben wegen uns andere Vereine abgesagt -> die gewinnen eh'...

Der Verein war auch in den USA (Steubenparade), Israel, Holland, Österreich, Frankreich, Spanien, Nach meiner Zeit in Rom beim Pabst, dem Military Tattoo in Basel...

Als mir meine Ex dann erzählte, das sie ein Vereinskollege sex. Mißbrauchte, was er mir bestätigte, bin ich dann aus dem Verein ausgetreten.

Auf das Military Tattoo in Basel zu gehen das plane ich noch...
Wenn ich dann Fanfarenmusik höre oder wie bei einem Verbandstreffen 500 Landsknechte das gleiche Spielen, wovon ein Stück aus unserem Verein stammt, bekomme ich Pippi den Augen...

Allerdings hält sich bei mir das Gefühl von Verpflichtung und Hänseleien 🙁
 
Ich habe, auf eigenen Wunsch, als Kind sowohl Klavier als auch Querflöte und Cello erlernt, spiele auch heute noch. Im jungen Erwachsenenalter habe ich mit dem Unterricht aufgehört und improvisiere auch sehr gerne.
Unser Haushalt /Familie war immer sehr musisch, wir besuchten und besuchen auch viele Konzerte und Inspiration gibt es an jeder Ecke, wenn man in Musik denkt und Gedanken in Töne/Klänge/Harmonien wandeln kann, das ersetzt oft manches gesprochene Wort. Man nimmt Stimmungen auf und transportiert sie in Klänge.
Ich hatte aber auch Glück mit meinen Lehrern, die genau das auch gefördert haben, sich durch Musik und Harmonien auszudrücken und die nicht nur daran gearbeitet haben, dass man beim Musikschulenkonzert “Für Elise” angemessen klimpern konnte. Es steht und fällt immer mit den Lehrern und der Freude der Schüler/innen an einer Sache.
 
Ich hatte während der Schulzeit ein paar Jahre mit Gitarrenunterricht an einer Musikschule. Angefangen, weil ich damals einen Gitarristen vergöttert hatte, aber kaum kam der Unterricht und das mit dem disziplinierten Lernen, war meine Motivation weg und ich habe eigentlich nicht wirklich zuhause geübt.

Allerdings spiele ich seit ein paar Jahren wieder Gitarre und bemühe mich, jeden Tag was auf meiner Klampfe zu zupfen, weil es einfach entspannt. Ich kann beim Spielen an nichts anderes denken, dadurch wird der Kopf frei. 20 Minuten Üben am Tag hab ich mir vorgenommen, klappt nicht immer, aber doch sehr oft und da bin ich stolz drauf.
 
Blockflöte habe ich , glaube ich in der Schule gelernt.
War eine Zeitlang im Spielmannszug, wo ich Querflöte gespielt habe.
Dann wurde eine Orgel gekauft für meine Schwester, meiner Mama und mich (der Kauf musste sich schließlich lohnen).
Schwester und Mama hatten schnell keine Lust und Zeit mehr, ich hatte aber Spaß daran und habe ein paar Jahre gespielt.

Das letzte und mein liebstes Instrument ist meine Gitarre, die ich auch heute noch ab und zu in die Hand nehmen.
Sie begleitet mein Singen und ich hatte damals erst Unterricht von der Gemeinde und noch einen Kurs auf der Volkshochschule gemacht.
Ich liebe meine Gitarre immer noch.
 
Auch da muss man wohl genau hinschauen, und ich befürchte, dass es in den Musikschulen auch unmotivierte Lehrer gibt, vor allem, wenn kein vielversprechendes junges Talent am Klavier sitzt.
Ich würde sagen, es macht mehr Spaß einen Erwachsenen mit Lust dazu zu unterrichten, als ein Kind, das vllt eigentlich gar keine richtige Lust dazu hat.
 
Es steht und fällt immer mit den Lehrern und der Freude der Schüler/innen an einer Sache.
Ja, das denke ich auch oft und das ist auch meine Erfahrung. Es gibt ja auch Lehrer, die einem etwas nahe bringen können, wofür man zuerst eigentlich gar keine besonderes Interesse oder Talent hat.
 

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