N
Nikkita
Gast
... oder erst nächste Woche, aber fest steht, dass es passiert! Ich kann mir nichts mehr schön reden!
Arbeite seit einigen Jahr im kaufmännischen Bereich eines Unternehmes.
In Nachhinein kann ich mir nicht mehr erklären, wie es zu meiner jetzigen Situation kommen konnte. Ich habe immer noch Spass an meinem Job (so blöd das jetzt auch klingen mag). Ich habe gerne Kontakt zu Kunden, habe tolle Kollegen und das was ich in meinem Aufgabengebiet mache, tue ich gerne.
Ich lasse mir nichts anmerken, alle sehen nur die Person, die ich schon lange nicht mehr bin: Eine Person, die alles im Griff hat, selbstbewusst ist und einen guten Job macht. Aber die tägliche Belastung und der Umgang mit meinen Kollegen und meinem Chef belasten mich zunehmend. Dies hat auch gesundheitliche Auswirkungen.
Die Wahrheit sieht anders aus: Meinen Job mache ich schon seit sehr langer Zeit nicht mehr zufriedenstellend, weder für meinen Arbeitgeber noch für mich. Es haben sich so viele offene Vorgänge angesammelt, dass meinem Chef nur die fristlose Kündigung übrig bleibt. Ich bin schon lange mit meiner Tätigkeit überfordert, nicht weil ich nicht die berufliche Qualifikation dazu habe, sondern weil ich zeitlich meinen Job nicht schaffe. Jeden Tag gehe ich mit der Einstellung zur Arbeit: Heute bekommst Du etwas weggeschafft und nehme mir konkrete Dinge vor. Nach Feierabend muss ich allerdings einsehen, dass ich nur wenige Dinge erledigen konnte.
Ich bin nicht mehr ich. Ich lüge Menschen an, nur um zu verbergen, dass ich meinem Job nicht richtig mache. Freunde und meine Familien (ich bin ledig) kennen mich nur als gut gelaunte und selbstsichere Person. Ich habe Angst meine Freunde zu verlieren, vor der Kündigung und vor der Zeit nach der Kündigung. Ich schäme mich für das was ich angerichtet habe. Ich möchte meinen Job gut machen, aber ich schaffe es einfach nicht. Ich möchte wieder zu mir selber finden, wieder der Mensch sein, der ich vorher war: Ich war einfach ich – glaubhaft, ehrlich und glücklich.
Was soll ich tun?
Soll ich mich meinem Abteilungsleiter anvertrauen? Wir haben ein gutes Verhältnis, er schätzt mich. Aber auch er hat keine Ahnung wie schlecht (!!!) meine Leistung ist.
Soll ich kündigen bevor mir mein Arbeitgeber kündigt?
Danke für’s Lesen. Ich freue mich auf Antworten.
… hat gut getan, das einfach mal nieder zu schreiben!
Arbeite seit einigen Jahr im kaufmännischen Bereich eines Unternehmes.
In Nachhinein kann ich mir nicht mehr erklären, wie es zu meiner jetzigen Situation kommen konnte. Ich habe immer noch Spass an meinem Job (so blöd das jetzt auch klingen mag). Ich habe gerne Kontakt zu Kunden, habe tolle Kollegen und das was ich in meinem Aufgabengebiet mache, tue ich gerne.
Ich lasse mir nichts anmerken, alle sehen nur die Person, die ich schon lange nicht mehr bin: Eine Person, die alles im Griff hat, selbstbewusst ist und einen guten Job macht. Aber die tägliche Belastung und der Umgang mit meinen Kollegen und meinem Chef belasten mich zunehmend. Dies hat auch gesundheitliche Auswirkungen.
Die Wahrheit sieht anders aus: Meinen Job mache ich schon seit sehr langer Zeit nicht mehr zufriedenstellend, weder für meinen Arbeitgeber noch für mich. Es haben sich so viele offene Vorgänge angesammelt, dass meinem Chef nur die fristlose Kündigung übrig bleibt. Ich bin schon lange mit meiner Tätigkeit überfordert, nicht weil ich nicht die berufliche Qualifikation dazu habe, sondern weil ich zeitlich meinen Job nicht schaffe. Jeden Tag gehe ich mit der Einstellung zur Arbeit: Heute bekommst Du etwas weggeschafft und nehme mir konkrete Dinge vor. Nach Feierabend muss ich allerdings einsehen, dass ich nur wenige Dinge erledigen konnte.
Ich bin nicht mehr ich. Ich lüge Menschen an, nur um zu verbergen, dass ich meinem Job nicht richtig mache. Freunde und meine Familien (ich bin ledig) kennen mich nur als gut gelaunte und selbstsichere Person. Ich habe Angst meine Freunde zu verlieren, vor der Kündigung und vor der Zeit nach der Kündigung. Ich schäme mich für das was ich angerichtet habe. Ich möchte meinen Job gut machen, aber ich schaffe es einfach nicht. Ich möchte wieder zu mir selber finden, wieder der Mensch sein, der ich vorher war: Ich war einfach ich – glaubhaft, ehrlich und glücklich.
Was soll ich tun?
Soll ich mich meinem Abteilungsleiter anvertrauen? Wir haben ein gutes Verhältnis, er schätzt mich. Aber auch er hat keine Ahnung wie schlecht (!!!) meine Leistung ist.
Soll ich kündigen bevor mir mein Arbeitgeber kündigt?
Danke für’s Lesen. Ich freue mich auf Antworten.
… hat gut getan, das einfach mal nieder zu schreiben!