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Mitgefühl für die Hinterbliebenden.....

Ich finde es gut, dass Menschen wie die Autorin sich Gedanken machen um die Hinterbliebenen, aber auch um den Krieg. Allerdings glaube ich auch, dass viele sich Gedanken um Hinterbliebene machen, die einem näher stehen, als Soldaten im Krieg, und manche Hinterbliebene es am liebsten nicht hätten, wenn sich manch einer um sie Gedanken machen würde, sofern es vorher irgendwelche Zwietracht gegeben hat mit dem Toten, obwohl die Gedanken trotzdem sehr liebevoll sein können.

Das hast du schön ausgedrückt Gast!
Ich mache mir wohl etwas mehr Gedanken um die Soldaten, da ich einige Mütter kenne, deren Männer dort stationiert sind!
Ich hatte auch mit einem Soldaten längere Zeit Kontakt.
Er war immer wieder im Kosovo und ich erlebte, wie es ihm erging.
Er hat sogar seine Beziehung zu seiner Freundin aufgegeben, da er nicht damit klar kam, wie sie leiden würde, wenn er versterben würde....
Ich durfte mit ihm mal Nachtwache über Skype halten....war echt nett, mal das Leben der Soldaten dort live so zu sehen 🙂
Für die Soldaten war ich ne willkommene Abwechslung, besonders als Frau. 😉
Ich denke, die wenigsten haben Ahnung, wie das Leben als Soldat in solchen Gebieten ist!
Manche machen diesen Job nur wegen des Geldes, aber das ist meiner Meinung nach für das Risiko, was sie dort eingehen, einfach viel zu niedrig!
 
Ich stelle den Bericht mal ein, da er die Namen enthält, die leider ums Leben kamen und die Verletzten!
Termes/Berlin (dpa) - Die vier bei Kämpfen in Nordafghanistan getöteten deutschen Soldaten stammen allesamt aus Süddeutschland. Darunter sei auch ein hochrangiger Bundeswehrarzt, ein 33-jähriger Oberstabsarzt aus Ulm in Baden-Württemberg, hieß es am Freitag aus der Bundeswehr.
Zudem kamen ein 38-jähriger Major aus Weiden in der Oberpfalz (Bayern) sowie ein 32-jähriger Hauptfeldwebel und ein 24-jähriger Stabsunteroffizier aus Ingolstadt (Bayern) bei dem Angriff der radikal-islamischen Taliban auf eine Bundeswehr-Patrouille am Donnerstag ums Leben.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellte sich trotz der zweiten tödlichen Attacke auf die Bundeswehr innerhalb von zwei Wochen demonstrativ hinter den Afghanistan-Einsatz. "Ich weiß, dass viele Menschen Zweifel haben, ob der Einsatz richtig ist", sagte Merkel während ihrer USA-Reise. "Doch ich will auch sagen, dass ich ganz bewusst hinter diesem Einsatz stehe, damit das Land stabilisiert wird und selbst für seine Verantwortung sorgen kann."
Der Oberstabsarzt und der Major sind die beiden hochrangigsten getöteten Bundeswehrsoldaten nach einem Oberstleutnant, der 2005 bei einem Anschlag in Kabul ums Leben kam. Der Zustand der bei dem Angriff verletzten Soldaten war am Freitagmorgen nach Angaben der Bundeswehr stabil. Dabei handelt es sich um einen 46-jährigen Oberstleutnant der Offiziersschule des Heeres in Dresden, einen Hauptfeldwebel (35) und ein Oberfeldwebel (27) aus Stetten am kalten Markt sowie einen Stabsfeldwebel (44) und einen Hauptfeldwebel (32) aus Amberg.
Die Verletzten werden derzeit im Lagerkrankenhaus des ISAF- Hauptquartiers für Nordafghanistan in Masar-i-Scharif behandelt, wo Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sie am Morgen besuchte. Noch am Freitag will der Minister mit den Verwundeten nach Deutschland zurückfliegen. Am Sonntag findet in Masar-i-Scharif eine Trauerfeier für die Gefallenen statt, an der Generalinspekteur Volker Wieker teilnehmen wird.​
Guttenberg und Wieker hatten die Nachricht von den blutigen Kämpfen am Donnerstag auf ihrer Rückreise von einem zweitägigen Afghanistan-Besuch im usbekischen Termes erhalten. Sie waren sofort nach Masar-i-Scharif umgekehrt, um bei den Soldaten zu sein.
Der genaue Ablauf der Kämpfe in
der Provinz Baghlan ist weiter unklar. Die Bundeswehr unterstützte dort eine Operation der afghanischen Armee zur Zurückdrängung der Taliban aus dem Umfeld einer wichtigen Brücke, die von der ISAF als "Dutch Bridge" ("Holländische Brücke") bezeichnet wird. Drei deutsche Berater- und Unterstützungseinheiten, die in der Regel bis zu 30 Mann stark sind, waren im Einsatz.Zuerst wurde ein gepanzertes Fahrzeug vom Typ "Eagle IV" entweder beschossen oder von einem Sprengsatz erfasst. Dass der Wagen von einer ungelenkten Rakete getroffen wurde, wie die Bundeswehr zuerst vermutet hatte, gilt inzwischen als fast ausgeschlossen. In oder um den "Eagle" starben drei Soldaten. Später wurde ein "Yak"- Sanitätsfahrzeug beschossen. Dabei wurde der Oberstabsarzt getötet. Das Gefecht dauerte insgesamt sechs Stunden.
Die innenpolitische Debatte nahm unterdessen an Schärfe zu. Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, forderte ein klärendes Wort von Bundeskanzlerin Merkel (CDU). Er sagte im Deutschlandfunk, die Bundesregierung lade mit der Debatte über die Definition des Einsatzes zu Fehlinterpretationen ein.
"Hier wird in unterschiedlicher Intensität von Krieg gesprochen, dann wird von neuer Ausstattung gesprochen, dann geht es um erweitere Handlungsspielräume der Soldaten", sagte Arnold. "Dies alles zusammen führt uns zur Sorge, dass die Koalition möglicherweise eine veränderte Strategie will." Seiner Ansicht nach ist ein verändertes Bundestagsmandat für den Einsatz nicht nötig - wenn die Regierung Klarheit schafft.
Der SPD-Fraktionschef im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, wandte sich am Freitag im ARD-"Morgenmagazin" gegen einen überstürzten Ausstieg aus dem Afghanistan-Einsatz: "Wir sind nicht kopflos hineingegangen, und wir dürfen jetzt nicht kopflos hinausgehen." Wie eine repräsentative Infratest-dimap-Umfrage für die ARD ergab, wünschen sich jedoch 70 Prozent der Bürger einen möglichst schnellen Abzug der Bundeswehr vom Hindukusch.
 
Samstag, 24. April 2010 18:00 Uhr

Ingolstadt: Trauerfeier für die vier in Afghanistan getöteten Soldaten

Mit einer Trauerfeier im Ingolstädter Münster hat Deutschland Abschied von den vier Bundeswehrsoldaten genommen, die am 15. April in Afghanistan gefallen waren. Zu der Zeremonie kamen rund 1.000 Menschen in das Gotteshaus, unter ihnen neben den Angehörigen auch Bundeskanzlerin Merkel, Verteidigungsminister zu Guttenberg und Außenminister Westerwelle. Die Trauerrede hielt der Verteidigungsminister. Er bat die Angehörigen um Verzeihung und sagte, die Soldaten Thomas Broer, Jörn Radloff, Marius Dubnicki und Josef Kronawitter seien für die Gewissheit gestorben, die Freiheit zu schützen. Tod und Verwundung seien Begleiter der deutschen Einsätze im Ausland geworden, und das werde in den kommenden Jahren so bleiben, unterstrich Guttenberg. Keine politische Verantwortung könne indes den Schmerz jener bemessen, denen ein geliebter Mensch entrissen werde. Seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes vor acht Jahren sind insgesamt 43 Angehörige der Bundeswehr ums Leben gekommen.
Quelle:
Ingolstadt: Trauerfeier für die vier in Afghanistan getöteten Soldaten - dradio.de
 
Leider schon wieder einer gefallen....Mitgefühl für die Hinterbliebenden.....

Bei einem Selbstmordanschlag in Nordafghanistan ist am Donnerstag ein Bundeswehrsoldat gefallen. Sechs weitere wurden verwundet, zwei davon schwer. Das teilte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) mit. Seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes sind damit insgesamt 44 deutsche Soldaten ums Leben gekommen. Die deutsche ISAF-Soldaten waren um 13.50 Uhr Ortszeit nördlich des Regionalen Wiederaufbauteams in Pol-e Khomri in der Provinz Baghlan angegriffen worden. Sie hatten den Auftrag, die Zufahrtsstraße zur Übergangsstelle bei Aka-Khel zu sichern.

Selbstmordanschlag: Deutscher Soldat tot - Welt - Aktuelles - tz-online.de
 
wann ist der Tot schon Sinnvoll! Auf diese frage würde ich gerne eine antwort haben. ist es Sinnvoll das Kinder sterben ist es Sinnvoll das überhaupt jemand stirbt bevor er sein Leben gelebt hat!!!???
 
Gerade läuft live im Bayrischen Fernsehen die Trauerfreier für
die 3 Soldaten aus Regen.
Vergangen. Freitag passierte es leider schon wiede... .:wein:
Mein Mitgefühl gehört in diesen Stunden den Angehörigen.
Trauerfeier für getötete Bundeswehrsoldaten

Regen (dpa) - Mit einer Trauerfeier im niederbayerischen Regen nehmen Bundesregierung und Bundeswehr heute Abschied von den vergangene Woche in Afghanistan getöteten drei Soldaten. Dazu werden unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg erwartet. Bei den getöteten Soldaten handelt es sich um einen 21 Jahre alten Hauptgefreiten, einen 22 Jahre alten Stabsgefreiten und einen 30 Jahre alten Hauptfeldwebel. Ein afghanischer Soldat hatte die drei Männer erschossen.
Quelle:
http://www.wetterauer-zeitung.de/Ho...en-_arid,242380_regid,3_puid,1_pageid,18.html

Soldatenglück.de berichtete über den Verlust dieser unermesslich wertvollen Menschenleben, des 21-jährige Hauptgefreiten, des 22-jährigen Stabsgefreiten und des 30-jährigen Hauptfeldwebels, der seine Ehefrau und eine kleine Tochter hinterlässt, diese Männer sind die 46., 47. und 48. gefallenen Bundeswehr-Soldaten im ISAF-Einsatz

Der Angreifer hatte das Feuer auf den 21 Jahre alten Hauptgefreiten Georg Kurat, den 22 Jahre alten Stabsgefreiten Konstantin Menz und den 30 Jahre alten Hauptfeldwebel Georg Missulia vom Panzergrenadierbataillon 112 in Regen eröffnet
 
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