Andreas900
Sehr aktives Mitglied
Hallo liebes Hilferuf Forum,
ich stehe kurz vor einem sehr wichtigen Moment in meinem beruflichem Leben - ein Mitarbeitergespräch mit meiner Vorgesetzten.
Situation:
Ich komme gut mit den Kollegen aus, allerdings merke ich schon, dass ich von manchen als "Küken" bahandelt werde. Ich bin zwar schon 31, die meisten Kollegen aber mindestens 40, viele um die 50.
Ich weiß, dass ich für meine Stelle und Tätigkeit unter Wert bezahlt werde. Seit 1 1/2 Jahren wird mit gesagt, dass ich deswegen auch befördert werden würde. Ursprünglich hieß es 2013 oder 2014, jetzt aufgrund der schlechten finanziellen Situation frühstens 2015, Tendenz 2016. Was mich dabei ärgert sind diese sehr wagen Aussagen.
Die einzige Kollegin in etwa meinem Alter wurde kürzlich befördert. Ich glaube, dass meine Cheffin ihre Arbeit mehr schätzt, weil meine Cheffin auch mal genau diese Arbeit gemacht hat und kennt, von meiner Arbeit aber nicht so viel Ahnung hat. Hinzu kommt, dass es Kollegen gibt, die einem anderen Tarifvertrag unterfallen und damit rechtlichen Anspruch auf eine Beförderung haben, ich habe das nicht.
Außerdem bin ich mir sicher, dass meine Cheffin der Meinung ist, dass ich das Geld nicht dringend bräuchte, weil ich keine Familie habe. Auf die Spitze getrieben wird das ganze, weil meine Cheffin sich für eine weitere Beförderung besagter Kollegin einsetzt, da diese jetzt eine Familie gegründet hat.
Ich suche nun Argumente, warum meine Arbeit wichtig ist und warum ich eine Beförderung verdient habe. Ich fühle mich gegenüber anderen ungleich/benachteiligt behandelt. Ich hätte durchaus die Möglichkeit mich anderweitig zu bewerben, möchte aber aus meinem Betrieb nicht gerne weg. Ich möchte taktisch vorsichtig in mein Mitarbeitergespräch gehen und nicht sagen: "Befördert mich in absehbarer Zeit oder ich geh", aber genau den Gedanken habe ich natürlich zumindest langfristig.
Was für mich spricht:
Ich wurde schon mehrmals von meiner Cheffin ausgebremst wenn ich größere Projekte selbstständig in Angriff genommen habe. Obwohl ich die Arbeiten gut gemacht habe und die Cheffetage dies auch ausdrücklich gesagt hat, wurden mir die Arbeiten wieder abgenommen weil ich dafür "nicht zuständig" sei. Meine einzige bisherige Beförderung im Betrieb fusste nicht auf dem Vorschlag meiner Cheffin sondern der Cheffetage, die von oben herab gefragt hat, warum ich noch immer nicht befördert sei.
Das Problem im Mitarbeitergespräch wird aber schlicht sein, dass meine Cheffin mir sagt A) kein Geld für Beförderungen da und B) Wenn Geld da ist, "schauen wir mal".
Vergleiche mit anderen werden vermutlich scheitern, weil sie mich für zu jung und ohne Familie nicht "bedürftig" hält.
Wie würdet Ihr in dieses Gespräch gehen oder was würdet Ihr tun?
LG und Danke!
Andreas
ich stehe kurz vor einem sehr wichtigen Moment in meinem beruflichem Leben - ein Mitarbeitergespräch mit meiner Vorgesetzten.
Situation:
- Ich arbeite seit etwa 11 Jahren in dem Betrieb
- der Betrieb schreibt derzeit rote Zahlen
- Ich mache meine Arbeit gut
- Ich arbeite nicht besonders auffällig
- Ich einer der jüngsten in meinem Bereich
- mein Verdienst ist ok...
- ... aber schlechter als der meiner Kollegen
- mir wurde mittelfristig eine Beförderung versprochen
Ich komme gut mit den Kollegen aus, allerdings merke ich schon, dass ich von manchen als "Küken" bahandelt werde. Ich bin zwar schon 31, die meisten Kollegen aber mindestens 40, viele um die 50.
Ich weiß, dass ich für meine Stelle und Tätigkeit unter Wert bezahlt werde. Seit 1 1/2 Jahren wird mit gesagt, dass ich deswegen auch befördert werden würde. Ursprünglich hieß es 2013 oder 2014, jetzt aufgrund der schlechten finanziellen Situation frühstens 2015, Tendenz 2016. Was mich dabei ärgert sind diese sehr wagen Aussagen.
Die einzige Kollegin in etwa meinem Alter wurde kürzlich befördert. Ich glaube, dass meine Cheffin ihre Arbeit mehr schätzt, weil meine Cheffin auch mal genau diese Arbeit gemacht hat und kennt, von meiner Arbeit aber nicht so viel Ahnung hat. Hinzu kommt, dass es Kollegen gibt, die einem anderen Tarifvertrag unterfallen und damit rechtlichen Anspruch auf eine Beförderung haben, ich habe das nicht.
Außerdem bin ich mir sicher, dass meine Cheffin der Meinung ist, dass ich das Geld nicht dringend bräuchte, weil ich keine Familie habe. Auf die Spitze getrieben wird das ganze, weil meine Cheffin sich für eine weitere Beförderung besagter Kollegin einsetzt, da diese jetzt eine Familie gegründet hat.
Ich suche nun Argumente, warum meine Arbeit wichtig ist und warum ich eine Beförderung verdient habe. Ich fühle mich gegenüber anderen ungleich/benachteiligt behandelt. Ich hätte durchaus die Möglichkeit mich anderweitig zu bewerben, möchte aber aus meinem Betrieb nicht gerne weg. Ich möchte taktisch vorsichtig in mein Mitarbeitergespräch gehen und nicht sagen: "Befördert mich in absehbarer Zeit oder ich geh", aber genau den Gedanken habe ich natürlich zumindest langfristig.
Was für mich spricht:
- Ich kenne viele Tätigkeiten im Betrieb
- Ich bin teamfähig und komme mit allen gut klar
- Ich verfüge über sehr gute IT kenntnisse
- Ich arbeite viel und bin flexibel (keine Familie halt)
- Ich kann gut reden und präsentieren
Ich wurde schon mehrmals von meiner Cheffin ausgebremst wenn ich größere Projekte selbstständig in Angriff genommen habe. Obwohl ich die Arbeiten gut gemacht habe und die Cheffetage dies auch ausdrücklich gesagt hat, wurden mir die Arbeiten wieder abgenommen weil ich dafür "nicht zuständig" sei. Meine einzige bisherige Beförderung im Betrieb fusste nicht auf dem Vorschlag meiner Cheffin sondern der Cheffetage, die von oben herab gefragt hat, warum ich noch immer nicht befördert sei.
Das Problem im Mitarbeitergespräch wird aber schlicht sein, dass meine Cheffin mir sagt A) kein Geld für Beförderungen da und B) Wenn Geld da ist, "schauen wir mal".
Vergleiche mit anderen werden vermutlich scheitern, weil sie mich für zu jung und ohne Familie nicht "bedürftig" hält.
Wie würdet Ihr in dieses Gespräch gehen oder was würdet Ihr tun?
LG und Danke!
Andreas