Leidgeprüfter
Mitglied
Ahoi 😉,
ich bin psychisch Krank und aktuell arbeitsunfähig, es sieht nicht so aus, als würde ich mich in den nächsten Jahren von meiner traumatischen Kindheit erholen, eher werde ich ein Leben lang daran zu arbeiten haben.
Am 1.2. bin ich wegen schwerwiegender sozialer Probleme aus meinem Elternhaus und direkt von einer Klinik in meine eigene Wohnung gezogen. Dies war meine erste kluge Entscheidung in meinem Leben (oder besser gesagt Vegetieren), denn zumindest bin ich nun vor den Schikanen meiner Familie soweit sicher, obwohl es mich noch manchmal zum Täterkontakt zieht, leider 🙁.
In meiner eigenen Wohnung bin ich allerdings nicht zufrieden, ich hasse es allein zu sein und ich hasse mich, was dazu führt, dass ich mich andauernd selbst verletze, mich sowie den Haushalt vernachlässige und einfach nicht ankomme. Ich bin nicht in der Lage, mir was Gutes zu tun (Anhedonie) und sitze passiv auf dem Bett, um mich entweder von Serien berieseln zu lassen oder zu dissoziieren/Flashbacks zu bekommen. Ich wünschte, ich könnte mehr als 5 Stunden pro Nacht schlafen und das albtraumfrei und durchgehend, aber man bekommt ja bekanntlich nie das, was man sich wünscht.
In der Klinik war ich so motiviert, wollte mich endlich gesund ernähren und regelmäßig Laufen und mir ein Hobby suchen, doch ich habe das Gefühl, ich habe das alles nur gespielt, um Zuwendung von Personal und Mitpatienten zu bekommen. Das kann ich mir noch nicht geben. Einmal wöchentlich gehe ich zum Trauma-Therapeuten, was mir sehr hilft, allerdings nicht ausreicht.
In nächster Zeit ist ein weiterer Klinikaufenthalt indiziert, und zwar bei der Asklepios Klinik Nord Ochsenzoll im weit entfernten Hamburg. Ich liebe Hamburg und würde so gerne dort leben. Hier k0tzt es mich an, jeder Stein, jeder Baum, jedes Kind und jede Ameise scheinen mich zu verspotten. Da ich unter Kreislaufproblemen, Migräne und einer Hormonstörung leide, würde mir die steife Brise dort sehr gut bekommen anstelle der brütenden Hitze hier.
Daher habe ich mich ausgiebig der Wohnungssuche hingegeben, als ich vom Ochsenzoll erfuhr, allerdings sind die Mieten für einen ALG 2 Empfänger fast unbezahlbar, 15 Quadratmeter für 520 € und 20 Mann erscheinen mit Gehaltsscheck und Tommy Hilfiger zur Besichtigung. Außerdem, selbst wenn ich etwas fände, wäre ich dann ja wieder alleine. WG funktioniert nicht, da ich starke soziale Ängste habe (und meine Arme von oben bis unten blutig bis vernarbt sind), das habe ich schon versucht und war mir stark unangenehm, obwohl ich da noch gearbeitet habe.
Wenn allerdings mein Umfeld von meinen Erkrankungen weiß, fällt es mir leichter, dieses zu händeln. Habe nun von betreutem Wohnen für psychisch Kranke erfahren. Das wäre ideal für mich, mir wächst das Ganze hier über den Kopf und dort sieht es vielversprechend aus.
Nun habe ich folgende Fragen, ich wäre demjenigen sehr verbunden, der sie beantworten würde:
- Darf ich in eine andere Stadt ziehen, um dort in betreutes Wohnen zu gehen? Was muss ich dafür tun?
- Sind die Leute dort aggressiv, verletzen die einen? Ich werde erziehungsbedingt durch laute Menschen getriggert.
- Gibt es eine Übergangslösung zwischen den Wartezeiten? Dass ich z.B. im möblierten Zimmer in Hamburg wohne und meine Wohnung (natürlich nur mit Erlaubnis) untervermiete bis es soweit ist?
-Sollte ich direkt im Vorgespräch mit der Asklepios Klinik erwähnen, dass ich gerne ein Neu-Hanseat werden würde?
Ich bedanke mich im Voraus herzlich für jeden Strohhalm.
LG Leidgeprüfter
P.S.: Habe einen Schwebehindertenausweis (50%), meine psychischen Diagnosen lauten kombinierte Persönlichkeitsstörung, (komplexe) PTBS, Bulimie und soziale Phobie, ich bin Empfänger von Pflegegeld Grad 0, wenn das für die Aufnahme wichtig ist
ich bin psychisch Krank und aktuell arbeitsunfähig, es sieht nicht so aus, als würde ich mich in den nächsten Jahren von meiner traumatischen Kindheit erholen, eher werde ich ein Leben lang daran zu arbeiten haben.
Am 1.2. bin ich wegen schwerwiegender sozialer Probleme aus meinem Elternhaus und direkt von einer Klinik in meine eigene Wohnung gezogen. Dies war meine erste kluge Entscheidung in meinem Leben (oder besser gesagt Vegetieren), denn zumindest bin ich nun vor den Schikanen meiner Familie soweit sicher, obwohl es mich noch manchmal zum Täterkontakt zieht, leider 🙁.
In meiner eigenen Wohnung bin ich allerdings nicht zufrieden, ich hasse es allein zu sein und ich hasse mich, was dazu führt, dass ich mich andauernd selbst verletze, mich sowie den Haushalt vernachlässige und einfach nicht ankomme. Ich bin nicht in der Lage, mir was Gutes zu tun (Anhedonie) und sitze passiv auf dem Bett, um mich entweder von Serien berieseln zu lassen oder zu dissoziieren/Flashbacks zu bekommen. Ich wünschte, ich könnte mehr als 5 Stunden pro Nacht schlafen und das albtraumfrei und durchgehend, aber man bekommt ja bekanntlich nie das, was man sich wünscht.
In der Klinik war ich so motiviert, wollte mich endlich gesund ernähren und regelmäßig Laufen und mir ein Hobby suchen, doch ich habe das Gefühl, ich habe das alles nur gespielt, um Zuwendung von Personal und Mitpatienten zu bekommen. Das kann ich mir noch nicht geben. Einmal wöchentlich gehe ich zum Trauma-Therapeuten, was mir sehr hilft, allerdings nicht ausreicht.
In nächster Zeit ist ein weiterer Klinikaufenthalt indiziert, und zwar bei der Asklepios Klinik Nord Ochsenzoll im weit entfernten Hamburg. Ich liebe Hamburg und würde so gerne dort leben. Hier k0tzt es mich an, jeder Stein, jeder Baum, jedes Kind und jede Ameise scheinen mich zu verspotten. Da ich unter Kreislaufproblemen, Migräne und einer Hormonstörung leide, würde mir die steife Brise dort sehr gut bekommen anstelle der brütenden Hitze hier.
Daher habe ich mich ausgiebig der Wohnungssuche hingegeben, als ich vom Ochsenzoll erfuhr, allerdings sind die Mieten für einen ALG 2 Empfänger fast unbezahlbar, 15 Quadratmeter für 520 € und 20 Mann erscheinen mit Gehaltsscheck und Tommy Hilfiger zur Besichtigung. Außerdem, selbst wenn ich etwas fände, wäre ich dann ja wieder alleine. WG funktioniert nicht, da ich starke soziale Ängste habe (und meine Arme von oben bis unten blutig bis vernarbt sind), das habe ich schon versucht und war mir stark unangenehm, obwohl ich da noch gearbeitet habe.
Wenn allerdings mein Umfeld von meinen Erkrankungen weiß, fällt es mir leichter, dieses zu händeln. Habe nun von betreutem Wohnen für psychisch Kranke erfahren. Das wäre ideal für mich, mir wächst das Ganze hier über den Kopf und dort sieht es vielversprechend aus.
Nun habe ich folgende Fragen, ich wäre demjenigen sehr verbunden, der sie beantworten würde:
- Darf ich in eine andere Stadt ziehen, um dort in betreutes Wohnen zu gehen? Was muss ich dafür tun?
- Sind die Leute dort aggressiv, verletzen die einen? Ich werde erziehungsbedingt durch laute Menschen getriggert.
- Gibt es eine Übergangslösung zwischen den Wartezeiten? Dass ich z.B. im möblierten Zimmer in Hamburg wohne und meine Wohnung (natürlich nur mit Erlaubnis) untervermiete bis es soweit ist?
-Sollte ich direkt im Vorgespräch mit der Asklepios Klinik erwähnen, dass ich gerne ein Neu-Hanseat werden würde?
Ich bedanke mich im Voraus herzlich für jeden Strohhalm.
LG Leidgeprüfter
P.S.: Habe einen Schwebehindertenausweis (50%), meine psychischen Diagnosen lauten kombinierte Persönlichkeitsstörung, (komplexe) PTBS, Bulimie und soziale Phobie, ich bin Empfänger von Pflegegeld Grad 0, wenn das für die Aufnahme wichtig ist