dasda
Mitglied
Hallo,
ich (25/w) bin seit einem halben Jahr mit meinem Freund zusammen, davor kannten wir uns nur vom Sehen. Unsere Beziehung ist wirklich schön, er ist der liebste Mensch, der mir je begegnet ist. Egal wie schlecht mein Tag war, in seiner Gegenwart fühle ich mich sofort gut. Er sagt mir immer wieder, wie glücklich er mit mir ist. Aber eigentlich kennt er mich noch gar nicht richtig.
Ich bin nämlich ein sehr trauriger Mensch. Ich habe gelernt diese Gefühle zu verstecken (genau genommen bin ich überhaupt nicht mehr in der Lage, sie zu zeigen), weil man mir bisher immer mit Ablehnung bishin zu Mobbing begegnet ist, wenn ich sie gezeigt habe. Ich habe nie bei irgendetwas Hilfe bekommen, wenn ich sie gebraucht hätte. Egal ob ich mich einem Lehrer, einem Arzt, Freunden, Familie, Kollegen oder sonstwem anvertraut habe. Ich habe maximal welche bekommen, wenn ich regelrecht darum gebettelt habe. Und das war demütigend.
Mein Freund merkt schon, dass irgendetwas nicht stimmt, schließlich habe ich ihn nicht meinen Eltern vorgestellt, während mich seine dauernd zu sich einladen. Zu meiner Mutter habe ich gar keinen Kontakt mehr, das habe ich ihm gesagt. Ich tue mir ziemlich schwer mit Menschen und verhalte mich zurückhaltend, wenn er mich zu seinen Freunden oder seinen Verwandten mitnimmt. Wenn man sich nicht aktiv mit mir auseinandersetzt, dann erwecke ich wahrscheinlich den Eindruck, dass ich abweisend bin oder vielleicht sogar, dass ich arrogant bin. Ich bin aber nicht arrogant, ich bin vorsichtig.
Das liegt daran, dass ich in meinem Leben von Menschen benutzt, beleidigt, ausgegrenzt, geschlagen, vernachlässigt, erpresst, verstoßen und misshandelt wurde. Gedanken wie "Ich will tot sein" habe ich zum ersten Mal irgendwann in meiner Kindheit gehabt. Dementsprechend schwer fällt es mir mit neuen Bekanntschaften warm zu werden, auch wenn ich mir Mühe gebe.
Ich weiß nicht, ob ich ihm das sagen soll. Ich habe Angst, dass das etwas auslöst. Dass er vielleicht glaubt, er müsste mir helfen oder sowas. Ich habe Angst, dass das die Beziehung belasten könnte, dass es ihn überfordert oder, dass er Mitleid hat. Es war wirklich noch nie jemand so liebevoll zu mir und ich will diese Beziehung auf gar keinen Fall gefährden. Außerdem habe ich einfach keine guten Erfahrungen damit gemacht, mich anderen Menschen anzuvertrauen. Aber es belastet mich schon etwas, dass ich das neben uns herschleppe.
Danke für jeden Ratschlag,
dasda
ich (25/w) bin seit einem halben Jahr mit meinem Freund zusammen, davor kannten wir uns nur vom Sehen. Unsere Beziehung ist wirklich schön, er ist der liebste Mensch, der mir je begegnet ist. Egal wie schlecht mein Tag war, in seiner Gegenwart fühle ich mich sofort gut. Er sagt mir immer wieder, wie glücklich er mit mir ist. Aber eigentlich kennt er mich noch gar nicht richtig.
Ich bin nämlich ein sehr trauriger Mensch. Ich habe gelernt diese Gefühle zu verstecken (genau genommen bin ich überhaupt nicht mehr in der Lage, sie zu zeigen), weil man mir bisher immer mit Ablehnung bishin zu Mobbing begegnet ist, wenn ich sie gezeigt habe. Ich habe nie bei irgendetwas Hilfe bekommen, wenn ich sie gebraucht hätte. Egal ob ich mich einem Lehrer, einem Arzt, Freunden, Familie, Kollegen oder sonstwem anvertraut habe. Ich habe maximal welche bekommen, wenn ich regelrecht darum gebettelt habe. Und das war demütigend.
Mein Freund merkt schon, dass irgendetwas nicht stimmt, schließlich habe ich ihn nicht meinen Eltern vorgestellt, während mich seine dauernd zu sich einladen. Zu meiner Mutter habe ich gar keinen Kontakt mehr, das habe ich ihm gesagt. Ich tue mir ziemlich schwer mit Menschen und verhalte mich zurückhaltend, wenn er mich zu seinen Freunden oder seinen Verwandten mitnimmt. Wenn man sich nicht aktiv mit mir auseinandersetzt, dann erwecke ich wahrscheinlich den Eindruck, dass ich abweisend bin oder vielleicht sogar, dass ich arrogant bin. Ich bin aber nicht arrogant, ich bin vorsichtig.
Das liegt daran, dass ich in meinem Leben von Menschen benutzt, beleidigt, ausgegrenzt, geschlagen, vernachlässigt, erpresst, verstoßen und misshandelt wurde. Gedanken wie "Ich will tot sein" habe ich zum ersten Mal irgendwann in meiner Kindheit gehabt. Dementsprechend schwer fällt es mir mit neuen Bekanntschaften warm zu werden, auch wenn ich mir Mühe gebe.
Ich weiß nicht, ob ich ihm das sagen soll. Ich habe Angst, dass das etwas auslöst. Dass er vielleicht glaubt, er müsste mir helfen oder sowas. Ich habe Angst, dass das die Beziehung belasten könnte, dass es ihn überfordert oder, dass er Mitleid hat. Es war wirklich noch nie jemand so liebevoll zu mir und ich will diese Beziehung auf gar keinen Fall gefährden. Außerdem habe ich einfach keine guten Erfahrungen damit gemacht, mich anderen Menschen anzuvertrauen. Aber es belastet mich schon etwas, dass ich das neben uns herschleppe.
Danke für jeden Ratschlag,
dasda