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Mit meinem Problem in der Öffentlichkeit (Schule) komme ich nicht mehr klar

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Gast

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Hallo an alle, die sich das hier durchlesen.
Ich habe seit ein paar Jahren (bin nun 17) große Probleme an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten und wo man das Gefühl hat, sich nicht mehr zurückziehen zu können. Besonders in der Schule, wo man zwischen Leuten auf die Tutoren wartet und das in einem engen Flur, weiß ich nie, wohin ich hingehen soll, es ist oft sehr voll und man kann praktisch überall nur auf die Klassenkameraden sehen. "Menschenmassen" machen mich unsicher, das Problem taucht auf, dass ich nicht mehr weiß wohin ich sehen soll, wen ich anschauen soll um nicht ständig auf den Boden zu gucken oder überhaupt ob ich jemanden ansehen soll. Da kommt in meinem Kopf die dumme Frage auf: "Wohin soll ich denn jetzt gucken?!!"
Morgen fängt schon wieder die Schule an und diese Angst macht sich wieder breit. Seit einem Jahr bin ich in Therapie, meine Psychologin gab mir den Rat, dort hinzusehen, wo ich schauen möchte und mich nicht von anderen aus der Fassung bringen zu lassen. Das hört sich sehr leicht an, nur klappt das nie. Meine Freundin gibt mir da manchmal indirekt Unterstützung. Wir stehen beinahe immer nebeneinander, wenn wir reden kommt das Problem nicht, da ich hauptsächlich sie ansehe, doch sobald es kein Gesprächsthema mehr gibt und ich nicht mehr auf sie schaue, bin ich nervös auf der "Suche nach einem Punkt", der sich nicht am Boden befindet und wo niemand steht. Ich hoffe, ihr versteht, was ich damit meine...Auf der einen Seite will ich niemanden mit meinem Blick verunsichern oder belästigen, auf der anderen Seite sind um mich herum nur Leute, wohin soll ich also stattdessen sehen?
Es macht mich verrückt, immer auf den Boden zu sehen, ich möchte das überhaupt nicht. In meinem Kopf hämmert dann der Gedanke, dass die anderen Leute sich denken, warum die denn so blöd nach unten guckt, ob sie -das hört sich jetzt komisch an- krank ist. Die Psychologin sagt da immer, die anderen interessieren sich nicht für dich, sie haben besseres zu tun als sich Gedanken über dein Verhalten zu machen. Das versuche ich in solchen Situationen auch anzuerkennen, die Angst, sie könnten dennoch hinter meinem Rücken über mein komisches Verhalten reden, bleibt jedoch. Mit diesem Eintrag hoffe ich, jemanden zu finden, der/die die selben Probleme hat oder mir einfach helfen kann, in Gegenwart von anderen Menschen nicht verkrampft zu sein und zu wirken.
Es gibt noch eine ganze Liste von solch ähnlichen Problemen, die in der Schule auftauchen, ich belasse es aber besser bei diesem.

Ich bedanke mich im Voraus für jede Antwort!
 
Hallo

Ich hab mir deinen Beitrag duchgelesen und ich glaube, dass ich auf eine Seelenverwandte gestoßen bin! Genau so eines und ähnliche Probleme hab ich auch. Es ist mir unheimlich peinlich und beeinträchtigt mein ganzes Leben... Ich würd mich echt freuen, wenn wir uns Mails schreiben könnten! Hast du vielleicht MSN? Meld dich bitte. 🙄
 
Veilleicht sehe ich dein Problem zu flach, aber wenn es nur darum geht, wohin du schauen solltest, wenn überall um dich herum Menschen sind, dann würde ich sagen, schaue durch sie hindurch.

Du kennst das sicherlich. Man kann den Brennpunkt des Blickes auf jemanden richten oder den Brennpunkt ins Unendliche verlagern. Der Unterschied dabei ist: Dein Blick bewegt sich nicht mit, wenn die Menschen sich bewegen. So fühlt sich niemand belästigt und ausserdem schaut es danach aus, als ob du nachdenken würdest - was du ja auch tust 😉
 
Hi,
Ich habe seit ein paar Jahren (bin nun 17) große Probleme an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten und wo man das Gefühl hat, sich nicht mehr zurückziehen zu können.
Klingt stark nach Agoraphobie, weniger nach einer Sozialphobie, denn die richtet sich meistens an spezielle Leute, dir scheint es aber generell schwer zu fallen, an Orten wo du dich nicht zurückziehen kannst und keine Fluchtmöglichkeit hast zu verweilen. Zumindest hab ich dein Schreiben so aufgefasst.
Ich litt ein Jahr unter Agoraphobie, das war sehr ungut, manchmal wollte ich nicht mal um den Block gehen weil es mir Panik bereitete, dass mir Leute auf der Straße begegneten. Einkaufszentren waren die Hölle, bzw. gingen garnicht.
Auch das mit dem Blick kenne ich, ich konnte in der Zeit wenn mir wer auf der Straße entgegen kam ihm nicht in die Augen sehen, es machte mich phobisch, ich richtete den Blick beim gehen meistens auf den Boden.
Ich war in der Zeit vier Monate im Krankenstand, an einen Ort wie in eine Schule zu müssen hätte ich mir da überhaupt nicht vorstellen können.
Das Problem an den Ängsten ist, wenn du ihnen nachgibst werden sie immer schlimmer. Leider ist die Lösung um deine Ängste zu bekämpfen dich mit ihnen zu konfrontieren, das wird dir jeder Therapeut sagen.
Ich kann dir nur raten eine Liste zu machen mit dem was dir Angst macht. Du schreibst zuerst das schlimmste auf und am Schluss das was dich am wenigsten fertig macht.
Dann gehst du die Liste von unten nach oben durch.
Dabei darfst du auf jeden kleinen Erfolg stolz sein, weil es sich um eine Angsterkrankung handelt der du entgegentritts. Und wenn etwas mal nicht klappt und dich die Angst überkommt, verurteile dich nicht sondern geh geduldig mit dir um und gib es nicht auf.
Wenn du z.B. das nächste Mal in der Schule bist, versuche den Leuten bewusst in die Augen zu sehen, du wirst mit der Zeit merken, dass dir dabei nichts passieren kann.
Vielleicht erzählst du noch von anderen Ängsten die du hast, es wäre interessant...

lg🙂

PS: Ich möchte dir aber noch sagen, dass die Leute bei einem Phobiker höchstens denken er/sie ist schüchtern. Das heißt wenn du dauernd zu boden schaust denken die Leute nicht, dass du verrückt bist sondern, dass du halt verlegen oder kontaktscheu bist und ich denke mit der Gewissheit kann man leben. Außerdem wenn du an deinen Ängsten arbeitest wirst du auch wieder selbstbewusster...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich danke euch sehr für eure Antworten, zu wissen, dass es ebenso anderen mit dem Blickkontakt und dem Aufenthalt in der Öffentlichkeit ergeht, macht mir schon mehr Mut!

An Caprice: Es wäre richtig toll, wenn wir uns weiter darüber austauschen könnten. Meine E-Mail Adresse würde ich nicht so gerne hier aufschreiben, ich werde mich noch anmelden damit es irgendwie klappt 🙂

An Tourette: Vielen Dank für deinen Ratschlag, öfters versuche ich es mit deinem beschriebenen "indirekten" Blick, was jedoch nur funktioniert, wenn vor mir niemand steht und ich wirklich tief in Gedanken versunken bin, nicht über das momentane Problem sondern über etwas nachdenke, das nichts damit zu tun hat. Im Beispiel mit dem vielen Leuten, zwischen denen ich in der Schule oft stehe (tut mir Leid, dass ich das wiederhole), befinden sich direkt vor mir nur Leute, und sobald ich jemanden davon anschaue, da es keinen "freien" Punkt gibt, jedoch nur physisch und nicht psychisch, mache ich mir Gedanken über ihre Reaktionen. Das ist jetzt wahrscheinlich ziemlich ungenau ausgedrückt...Ich werde es mit dem hilfreichen Blick weiterhin versuchen.

An Humbert: Mit deinen Ängsten auf der Straße und in Einkaufszentren habe ich auch schon Erfahrung gemacht, so ähnlich wie bei deinem Verhalten in Gegenwart anderer dir entgegen laufenden Personen sehe ich es als einzige Möglichkeit, diese Situation "ungeschadet" zu überstehen, den Menschen bloß nicht in die Augen oder erst garnicht anzusehen. Aus diesem Grund merke ich nicht einmal, falls ein Bekannter mir über den Weg läuft, sie sprechen dann meistens mich an. Bist du mit deinem Problem klargekommen, wenn ja, auf welche Weise?
Um zu den weiteren Problemen zu kommen, die hängen alle irgendwie mit dem erst beschriebenen zusammen. Wenn ich z.B. in der Schule bin, vor mir andere Leute stehen und ich meine Angst in den Griff bekommen möchte, indem ich nach oben sehe und das für längere Zeit, habe ich das Gefühl, meine Augen würden nicht nur beispielsweise die Wand ansehen, sondern auch diejenigen, die sich in der Nähe der Wand aufhalten, also die ich von der Seite noch ausmachen kann. Da denke ich oft, ob die anderen merken, falls sie kurz zu mir sehen, dass ich sie mit "einem Auge anschaue". Das klingt ziemlich abnormal, doch irgendwie scheint es auch zu stimmen. Es schien sich zu bestätigen, das dachte ich, als wir uns im Klassenzimmer einen Film ansahen. Von der Seite sah ich ein paar flüsternden und lachenden Leuten zu, und plötzlich meinte einer davon, warum ich sie denn so komisch ansehe...Zumindest verstand ich das so. D.h., ich habe meinen Blick auf die Wand mit dem laufenden Film fixiert und dabei ohne dass ich es wollte, diese flüsternden Leute angeschaut. Ein Auge sieht sich den Film an, das andere wandert sozusagen zu den anderen Leuten...Es hat mich in dieser Situation so verunsichert, dass ich auf mein Heft sah und den Film nicht richtig mitbekam. Dieses Problem hat nicht gerade einen richtigen Zusammenhang zum ersten, doch es beeinträchtigt mich ziemlich. Und das mit dem nach oben schauen, kann ich dann auch vergessen.

Nochmals Danke, falls ihr euch das bis zum Ende angeschaut habt!
 
Das sind einfach klassische Phobien (Ängste) unter denen du leidest, so geht es nicht nur dir sondern sehr vielen Menschen, was hat dir denn deine Therapeutin diagnostiziert, bzw. was sagt sie dir denn, dass du tun sollst?
Ich würde noch immer sagen das du unter einer Agoraphobie leidest.
Es gibt auch wirklich sehr viele Ratgeber zu dem Thema Angst, wenn du mal bei Amazon schauen willst. Die sind oft nicht schlecht, bin schon auf einige ganz gute gestoßen.
ich habe meinen Blick auf die Wand mit dem laufenden Film fixiert und dabei ohne dass ich es wollte, diese flüsternden Leute angeschaut. Ein Auge sieht sich den Film an, das andere wandert sozusagen zu den anderen Leuten
Was du da beschreibst, ist die Angst vor dem Kontrollverlust.
Es ist nicht möglich, dass du mit den Augen in zwei verschiedene Richtungen schaust, außer du schielst, aber das würde dir auffallen. Dass du mit einem Auge den Film anschaust und das andere "wandert" ohne, dass du es willst zu den Leuten geht nicht, das kann nur ein Chamäleon aber nicht der Mensch.
Um mit den Problemen klar zu kommen gibt es leider keinen Zaubertrick, wenn du jetzt anfängst dir zu überlegen wo kann ich hin schauen damit ich die Leute nicht anschauen muss hilft dir das nicht, bemüh dich lieber die Leute anzuschauen sonst wird das mit der Angst schlimmer. Man muss ihr leider einfach entgegen treten.
Ein Beispiel, mir wurden Aufzüge zu viel weil die Vorstellung mit Menschen darin stecken zu bleiben ein Horror ist, du kannst nicht flüchten und weißt nicht wie lang du da drinnen sein musst. Dann viel mir auf, dass das gleiche eigentlich auch bei U-Bahnen passieren kann, auch bei Schnellbahnen und ich vermied das alles und am Schluss konnte ich nur noch mit dem Bus fahren und auch das begann stressig zu werden... Ich musste mir dann wieder angewöhnen mit der Schnellbahn zu fahren, dann mit der U-Bahn (was am Anfang der blanke Stress war, weil wer will schon unter der Erde in einem Zug gefangen sein) und jetzt kann ich auch wieder mit Aufzügen fahren.
Man kommt damit klar in dem man sich den Ängsten stellt.
Wenn du die Leute nicht anschaust, wirst du vielleicht einmal nicht mehr ertragen, dass sie um dich sind und es dann auch nicht mehr ertragen in die Schule zu gehen.
Auf der einen Seite will ich niemanden mit meinem Blick verunsichern oder belästigen
Ist das wirklich der Grund? Also ich habe die Leute denke ich nicht angesehen, weil ich nicht wollte, dass sie meine Unsicherheit erkennen, oder erkennen was in mir vorgeht...
Warum glaubst du willst du die Leute nicht anschauen, bzw. was glaubst du würde dann passieren? Ein Antwort auf die Frage würde ich interessant finden.

Ich hoffe mein Kommentar kommt nicht unfreundlich rüber und es ist halbwegs verständlich...

lg🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Humbert,
einen Versuch mit den "Chamäleon-Augen" habe ich bereits mit meiner Freundin durchgeführt, sie meinte ebenso wie du, dass es nur Einbildung ist und durch Angst ausgelöst wird, und obwohl ich mit ihr die gleiche Situation wie die während des Films durchgespielt habe, kann ich mir nicht erklären, warum die flüsternden Leute (tut mir Leid, das ein zweites Mal aufzugreifen) sich zu mir umgedreht haben und sich über das, was mit meinen Augen geschah, unterhielten. Im Grunde saß ich einfach nur da, habe keine einzige Miene gezogen und mir den Film angesehen, meine Augen waren darauf gerichtet (und vielleicht auch nicht) und dennoch merken andere etwas davon...
Das Thema Chamäleon beende ich hierwohl besser🙂
Zu deiner Frage bezüglich meiner Psychologin, ihr habe ich es bis jetzt noch nicht gesagt -das hatte ich schon mehrmals vorgehabt, nur ist daraus nichts geworden-, das Problem zunächst anonym anzusprechen fällt mir etwas leichter.
Zitat:
"Auf der einen Seite will ich niemanden mit meinem Blick verunsichern oder belästigen
Ist das wirklich der Grund? Also ich habe die Leute denke ich nicht angesehen, weil ich nicht wollte, dass sie meine Unsicherheit erkennen, oder erkennen was in mir vorgeht...
Warum glaubst du willst du die Leute nicht anschauen, bzw. was glaubst du würde dann passieren?"
Ich würde sagen, dass die Belästigung, die ich wegen meiner Blicke hervorrufe, zu einer der Gründe gehört, warum ich die Menschen nicht anschauen kann. Es hat wahrscheinlich auch mit dem zu tun, wovor du Angst hast, sobald die Leute dich ansehen, dass sie meine Gedanken durchschauen könnten, wobei noch etwas anderes dazu kommt. Mit meiner Psychologin habe ich schon darüber gesprochen, nur konnte sie mir nicht gerade sehr viel weiter helfen.
Zu den Augen gesellt sich das Gesicht dazu, da mein Gesicht, falls ich nach oben sehe und auf jemanden schaue, anfängt zu pochen, an bestimmten Stellen scheinen meine Gesichtsmuskeln zu zucken, was womöglich durch meine Verkampfung in der Nähe anderer Menschen geschieht (mein Gesicht "erstarrt" dabei und es fällt mir schwer anständig mit jemanden zu reden.) Die Psychologin versicherte mir, niemand könne das Zucken sehen, nur ich würde es wahrnehmen, von außen hin sei es jedoch nicht zu sehen. Und in einem solchen Moment bevorzuge ich es, nach unten zu schauen, wo niemand das Zucken und das Chamäleon-Auge bemerken kann.
Es ist etwas kompliziert und lang geworden, ich hoffe aber, dass du das irgendwie nachvollziehen kannst.

Vielen Dank noch einmal für deinen letzten Beitrag, der hat mir wirklich weitergeholfen!
lg

PS: Du hast darin geschrieben, dass du die Leute nicht angeschaut hast, weil du nicht wolltest, dass sie erkennen was in dir vorgeht, was genau ging denn in dir vor?
 
Du hast darin geschrieben, dass du die Leute nicht angeschaut hast, weil du nicht wolltest, dass sie erkennen was in dir vorgeht, was genau ging denn in dir vor?

Ich verspürte Ängste, am meisten die Angst verrückt zu werden oder auszurasten. Und hatte Angst, dass Menschen das sehen. Sehen, dass man nicht normal ist.
Es ist die klassische Angst vor dem Kontrollverlust.
Dazu kommt auch immer das Nachdenken über das worst case szenario. Ich bin zuhause will einkaufen gehen, und mach mir vorher schon so viel Stress, was alles passieren könnte, dass ich es entweder nicht schaffe los zu gehen oder wenn ich es doch tu halt völlig gestresst im Supermarkt bin.
Und man schaut sich immer instinktiv nach einer Fluchtmöglichkeit um. An Orten wo man weiß man kann nicht flüchten überkommt einen schnell die Panik.
Das mit den Muskelzucken kenn ich auch, das ist sicher psychosomatisch bedingt. Ich hatte z.B. ein leichtes zittern im Nacken wenn ich Leute anschauen wollte. Wenn ich z.B. meinen Kopf gedreht hab und jemanden angeschaut hab hat mein Nacken (bzw. Kopf) leicht gezittert, darum hab ich auch lieber am Boden geschaut und niemanden in die Augen.

Ich würde sagen, dass die Belästigung, die ich wegen meiner Blicke hervorrufe, zu einer der Gründe gehört, warum ich die Menschen nicht anschauen kann.
Ein Mensch fühlt sich aber nicht belästigt wenn du ihn anschaust, es ist für ihn ganz normal wenn du schaust wer das ist.
Die Frage die du dir stellen solltest ist ja eigentlich warum dich das kümmert, ob die jetzt wirklich geflüstert haben oder nicht, kann dir normalerweise egal sein. Man wird immer auf Leute treffen die nett sind und welche die sich blöd verhalten, man sollte das Ganze nur nicht zu stark auf sich selber beziehen.

Ich finde es aber toll, dass du trotz allem die Schule packst. Ich gebe diesen Rat nicht gerne, aber es gibt natürlich auch leichte Antidepressiva, die nicht süchtig machen und angstlösend wirken. Das könnte schon eine Stütze sein aber ich rate einfach nicht gern zu Medikamenten. Ich nehme z.B. Antidepressiva, aber wenn solltest du das sowieso mit deiner Therapeutin besprechen.

lg
 
Von den Antidepressiva habe ich schon in vielen anderen Foren erfahren, und dachte auch schon seit einiger Zeit darüber nach, beruhigende Mittel einzunehmen. Ob meine Psychologin das befürworten würde, bezweifle ich aber...
Ich denke, dass es auch durch Übungen zu schaffen sein wird, in den letzten Tagen habe ich schon hier und da Verbesserungen gespürt.


Und noch mals Danke für die hilfreichen Ratschläge!
 
Ich kenne das Gefühl zu gut dazu kommt das ich mich nichtmal traue zum Arzt Bäcker oder sonst was zu gehen.. Ich hab bis jetzt noch niemanden getroffen der das selbe empfindet wie ich . Seit 6 Monaten gehe ich nun nicht mehr zur Schule und das ist noch schlimmer weil ich weiß ich kann was im Sinne von der Schule aber mein Kopf sagt ständig nein du schaffst das nicht . Das sehe ich als die größte Verunsicherung. Eine stationäre Therapie folgt nun mal sehen ob es mich weiter bringt es würde mich freuen wenn sich jemand meldet der die selben Probleme hat . Ich hinterlasse meine Email .

[ Forenregel 7: Veröffentlichen von Namen, (E-Mail-)Adressen, Telefonnummern, Bankverbindungen u.ä. ist nicht gestattet ]
 
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