B
Benutzer0101
Gast
Hallo 🙂
ich habe ein mehr oder weniger präsentes Problem in meinem Leben.
Etwa vor 10 Jahren hatte ich einen besten Freund. Ich sag mal, es ist alles schief gegangen, was schief gehen konnte. Er hat sich bei mir geoutet, hatte eine kurze Beziehung zu einem Mann. Ich (w) hatte dann eine F+. Damit ist er gar nicht klar gekommen, kurz darauf ging es mit seiner psychischen Situation im Allgemeinen sehr bergab. Er bekam Depressionen, hat angefangen mir Vorwürfe zu machen, hat mich tagtäglich komplett vereinnahmt. Ich habe nur noch für ihn gelebt, musste mich rechtfertigen wenn ich keine Zeit hatte, sollte nichts mit Freundinnen unternehmen. Ich hab Angst bekommen, da er manchmal nachts plötzlich vorbeikommen wollte (kannte meine Adresse Gott sei Dank nicht) oder er stand nachts vorm Kino wenn ich mit einer Freundin was gemacht habe. Long story short, er wurde stationär behandelt und ich habe den Kontakt notwendigerweise abgebrochen da ich meinen Abschluss und meine Gesundheit gefährdet habe (schlechte Noten, viel abgenommen in kurzer Zeit). Danach hatten wir nochmal sporadisch Kontakt, er hat mir kurz geschrieben, mal angerufen (allerdings nachts und mein Handy war leise), dann ist der Kontakt abgebrochen.
Jedenfalls fühle ich mich nach 10 Jahren immer noch schuldig, dass ich ihn habe fallen lassen, ich wüsste gerne wo er wohnt, wie es ihm geht, wie sein Leben verlaufen ist, würde ihm gerne von meinem Leben erzählen,ich würde mich gerne entschuldigen. Kurz gesagt: er fehlt mir obwohl Kontakt keine vernünftige Lösung ist. Er hat ohnehin kein Social Media, ich habe keine Nummer, keine gemeinsamen Freunde, er ist weggezogen. Was sicherlich besser für uns beide ist. Jedoch frage ich mich ob dieses Gefühl normal ist, ich habe einfach den Eindruck als würde immer etwas Unausgesprochenes in der Luft hängen (eine Entschuldigung zb)
ich habe ein mehr oder weniger präsentes Problem in meinem Leben.
Etwa vor 10 Jahren hatte ich einen besten Freund. Ich sag mal, es ist alles schief gegangen, was schief gehen konnte. Er hat sich bei mir geoutet, hatte eine kurze Beziehung zu einem Mann. Ich (w) hatte dann eine F+. Damit ist er gar nicht klar gekommen, kurz darauf ging es mit seiner psychischen Situation im Allgemeinen sehr bergab. Er bekam Depressionen, hat angefangen mir Vorwürfe zu machen, hat mich tagtäglich komplett vereinnahmt. Ich habe nur noch für ihn gelebt, musste mich rechtfertigen wenn ich keine Zeit hatte, sollte nichts mit Freundinnen unternehmen. Ich hab Angst bekommen, da er manchmal nachts plötzlich vorbeikommen wollte (kannte meine Adresse Gott sei Dank nicht) oder er stand nachts vorm Kino wenn ich mit einer Freundin was gemacht habe. Long story short, er wurde stationär behandelt und ich habe den Kontakt notwendigerweise abgebrochen da ich meinen Abschluss und meine Gesundheit gefährdet habe (schlechte Noten, viel abgenommen in kurzer Zeit). Danach hatten wir nochmal sporadisch Kontakt, er hat mir kurz geschrieben, mal angerufen (allerdings nachts und mein Handy war leise), dann ist der Kontakt abgebrochen.
Jedenfalls fühle ich mich nach 10 Jahren immer noch schuldig, dass ich ihn habe fallen lassen, ich wüsste gerne wo er wohnt, wie es ihm geht, wie sein Leben verlaufen ist, würde ihm gerne von meinem Leben erzählen,ich würde mich gerne entschuldigen. Kurz gesagt: er fehlt mir obwohl Kontakt keine vernünftige Lösung ist. Er hat ohnehin kein Social Media, ich habe keine Nummer, keine gemeinsamen Freunde, er ist weggezogen. Was sicherlich besser für uns beide ist. Jedoch frage ich mich ob dieses Gefühl normal ist, ich habe einfach den Eindruck als würde immer etwas Unausgesprochenes in der Luft hängen (eine Entschuldigung zb)